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Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

J
Zitat von Blind-Meg:
Mir ist das ziemlich egal, wie das gemeint war. Wenn über Kinder gesprochen wird wie über eine Ware, die jemand "bekommt" oder auch ...


Das ist richtig. Wenn ich das aber auf meine NF und die ganzen Lügen der letzten Wochen und die daraus resultierende, absolute Unberechenbarkeit projiziere, dann ist die Gefahr wirklich gegeben, dass sie Hals über Kopf mit den Kindern abhaut. Alleine die Dynamik und die miese Manipulation der letzten Tage waren ein Kaliber, den ich so von ihr noch nie erlebt habe.
Und obwohl sie nur bis zum Dienstag ‚offiziell‘ wegbleiben will, so hat sie fast ihren ganzen Kleiderschrank mitgenommen. Dann will sie unbedingt am Dienstag die Kinder von Schule / Kita abholen. Nicht, dass sie dann direkt mit gemachten Taschen und den Kindern weg will. Hier muss ich einfach vorbereitet sein.

#1366


G
@Blind-Meg

Kann ich total verstehen. Das Wechselmodell ist zurzeit im Trend und bietet aus Kindersicht viele Vorteile.
Ich finde auch den Gedanken richtig, dass es bei der Bewertung auch der Standard sein sollte.

Es scheint, dass es dem Kindeswohl am nächsten kommt.

Doch ist es nicht ohne Kontroversen. Es ist nicht jedem Fall automatisch das Beste.

Die Studienlage bieter hier noch kein einheitliches Bild.

Es gibt gewisse Vor und auch Nachteile.
Insbesondere dann, wenn Eltern stark zerstritten sind oder auch finanzielle Probleme vorliegen.

Insbesondere bei psychischen Erkrankungen ein schwieriges Modell.

Wenn Eltern sich viel gestritten haben oder es noch tun. Ist das Modell definitiv nicht die richtige Wahl.

Es braucht viele Absprachen auf Augenhöhe und viel Raum und Flexibilität.
Ebenfalls muss der Job mitspielen.

Die Strukturen sind nicht einfach und es gilt als teurerstes Modell.

Das Residenzemodell ist die häufigste Form. Bietet aber auch eben Probleme.

Ist im Alltag aber häufiger einfacher zu managen.

Zumal der Wohnort beider Eltern nicht zu weit auseinander gehen darf.

Nicht selten Gerät das Modell ins Schleudern bei neuer Partnerschaft mit Kindern.
Wenn zum Beispiel beide im Wechselmodell sind.

Auch schwierig bei zwei Kindern in unterschiedlichem Alter.

Aber ja. Es ist komplex aber ein tolles Modell.
Wobei es auch noch das Nestmodell gibt.

x 1 #1367


A


Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

x 3


Fenjal
Tja, gerade Eltern sehen Kinder als Ware und zerren an ihnen.
Was sich diese Mutter hier leistet spottet jeder Beschreibung.
Warum solche Leute sich reproduzieren müssen, werde ich nie verstehen.
Vergnügt sich lieber mit einem Handy als mit ihrem Nachwuchs, Mutter,....

#1368


Balu85
Zitat von Golem:
Wobei es auch noch das Nestmodell gibt.

Was ich noch viel schwieriger finde in der Praxis.

Der Punkt ist und das denke ich meint @blindmeg , das ein Wechselmodell eigentlich der Normalfall sein sollte und wenn es Gründe geben sollte warum das nicht so ist man eben DANN davon abweicht. So z.B. wenn ein Elternteil jetzt eher bedingt als solchen geeignet ist. Und das sollte dann eben auch nachgewiesen werden.
Aber jetzt ist es ja eher so das wenn ein Elternteil das nicht will....man sich ja selbst das WM erstreiten muss. Und das kann es nicht sein. Weil alles auch sehr lange dauert.

x 2 #1369


Blind-Meg
Zitat von Balu85:
Der Punkt ist und das denke ich meint @blindmeg , das ein Wechselmodell eigentlich der Normalfall sein sollte und wenn es Gründe geben sollte warum das nicht so ist man eben DANN davon abweicht. So z.B. wenn ein Elternteil jetzt eher bedingt als solchen geeignet ist. Und das sollte dann eben auch nachgewiesen werden.
Aber jetzt ist es ja eher so das wenn ein Elternteil das nicht will....man sich ja selbst das WM erstreiten muss. Und das kann es nicht sein. Weil alles auch sehr lange dauert.

Genau so meinte ich das.

Zitat von Jules189:
dann ist die Gefahr wirklich gegeben, dass sie Hals über Kopf mit den Kindern abhaut.

Ich glaube das nicht, dass sie das macht. Dann kann sie ja nicht mehr frei zu ihrem neuen Lover.

Und wenn doch ein Elternteil sich anmaßt, die Kinder einfach "mitzunehmen", schneidet er/sie sich damit letztlich ja ins eigene Fleisch.

Zitat von Golem:
Zumal der Wohnort beider Eltern nicht zu weit auseinander gehen darf.

Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, ist auch so ein Unding.

Zitat von Balu85:
weil es dann nicht um den Inhalt geht sondern ums Prinzip

Selbstverständlich geht es hierbei ums Prinzip. Solange in den Köpfen noch drin ist, dass nach einer Trennung eine/r die Kinder "bekommt", ist meiner Meinung nach etwas ganz gewaltig falsch. Kinder haben 2 Eltern, daran ändert eine Trennung gar nichts. Und wenn 1 davon nicht so tauglich ist, wäre er das ohne Trennung auch und trotzdem käme keiner auf die Idee, seine Kinder dann einfach im Alleingang zu erziehen und den/die Partner/in nicht mehr einzubeziehen.

#1370


G
Zitat von Balu85:
man sich ja selbst das WM erstreiten muss

Eigentlich muss man sich alles erstreiten wenn man uneins ist.

Das ist dann eine Umgangsklage.

Die Gerichte entscheiden wohl vermehrt in Richtung Wechselmodell

Einen Automatismus zum Modell gibt es nicht.
Eltern haben hier freie Hand.

Klappt keine Einigung geht es vor Gericht.

x 2 #1371


Balu85
Zitat von Blind-Meg:
Ich glaube das nicht, dass sie das macht. Dann kann sie ja nicht mehr frei zu ihrem neuen Lover.

Hm...ja, im Moment denke ich wird es so sein. Aber die Möglichkeit das sich das ändert ist nicht gerade gering.
Das kann unterschiedliche Gründe haben. Einerseits natürlich finanzielle Gründe (unterhalt). Ob dieser dann, mal ganz nüchtern betrachtet die Mehrkosten deckt spielt eher eine untergeordnete Rolle.
Aber auch die Außenwirkung. Mama aber die Kinder nicht bei sich? Oje....was muss das für ein Mensch sein. Das andere sowas denken geistert einigen dann durch den Kopf. Oder auch einfach die "Muttergefühle"...andere brauchen ihre Kinder als Stütze, wollen dem/der Ex noch einen mitgeben usw. Es gibt leider nichts was es nicht gibt.
Zitat von Blind-Meg:
Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, ist auch so ein Unding.

Ja ist es. Vor allem wenn gemeinsam ein bestimmter Ort als Lebensmittelpunkt gewählt wurde und diese Entscheidung auf einmal hinfällig ist. Was denkst du warum ich bei JA war. Weil jemand sagte und ich zitiere "Jetzt bin ich mal dran, jetzt geht es um mich." Vor dem Sachbearbeiter vom JA wurde das natürlich nicht gesagt, da war sie die liebevolle Mutter der es das Herz zerreißt aber es ginge halt nicht anders.
Zitat von Blind-Meg:
Selbstverständlich geht es hierbei ums Prinzip. Solange in den Köpfen noch drin ist, dass nach einer Trennung eine/r die Kinder "bekommt", ist meiner Meinung nach etwas ganz gewaltig falsch. Kinder haben 2 Eltern, daran ändert eine Trennung gar nichts. Und wenn 1 davon nicht so tauglich ist, wäre er das ohne Trennung auch und trotzdem käme keiner auf die Idee, seine Kinder dann einfach im Alleingang zu erziehen.

Du, da sind wir an sich nicht weit weg. Aber das was du kritisiert hast an der Aussage von Blindfish lies diesen Punkt eher offen. Also ich konnte da jetzt keine klare Aussage herauslesen das nur ein Elternteil für die Kinder verantwortlich sein soll.


Zitat von Golem:
Eigentlich muss man sich alles erstreiten wenn man uneins ist.

Ja natürlich. Aber ich denke es wäre besser wenn per gesetzt eine Art WM vorgeschrieben wäre und man eben Abweichungen davon erstreiten müsste. Und nicht "ich will nicht das du die Kinder siehst"....und zack steht man da.
Zitat von Golem:
Einen Automatismus zum Modell gibt es nicht.

Nein.....und dazu gab es schon von 15 und mehr Jahren einige Ansätze dass das unglücklich ist per Gesetz geändert werden soll. War wohl bisher nicht wichtig genug. Und ich glaube in anderen Ländern ist das anders geregelt.
Das ein WM immer öfter zur Anwendung kommt ist gut. Das ist aber eher ein Ergebnis das die Eltern es unter sich so regeln. Was ja auch für einen Wandel in den Köpfen spricht....aber immer wenn es nicht so klappt muss einer lange für kämpfen. Gibt ja das ein oder andere Thema hier.

#1372


G
Der Diskurs um das beste Wechselmodell kennt kein Ende.
Es ist sehr individuell was funktioniert und es hängt auch mit den Kindern und dem Alter zusammen.

Kleiner 3 sollten eher bei der Mutter sein. Das ist Bindungsphysiologisch erkannt.

Kinder größer 12 wollen mehr mitentscheiden und ich finde den Spielraum gut. Sich anpassen zu können.
Zitat von Balu85:
Aber ich denke es wäre besser wenn per gesetzt eine Art WM vorgeschrieben wäre

Ich finde es wäre eine unzumutbare Einmischung in die Elternautonomie.
Und ich bin froh, dass es solch ein Gesetz nicht gibt und hoffentlich nicht geben wird.

Statisch kehren Eltern nach 1-2 Jahren zum Residenzmodell zurück.
Nur 60% sind nach 2 Jahren noch stabil. Danach sind die zahlen nicht erfasst soweit ich das gesehen habe.

Asymmetrie bei Ressourcen ist faktisch gegebenen. Bei gesetzlicher Anordnung müsste der Staat auch die Ressourcen stellen.

Der größte Knackpunkt sind Konflikte zwischen den Eltern.
Hoch dann Schaden sie den Kindern.
Niedrig funktioniert bei beiden Modellen.
Zitat von Balu85:
Das ein WM immer öfter zur Anwendung kommt ist gut.

Nicht unbedingt.
Es ist im Trend und die Studienlage zum Kindeswohl nicht eindeutig.

x 2 #1373


Balu85
Zitat von Golem:
Statisch kehren Eltern nach 1-2 Jahren zum Residenzmodell zurück.

aha.....da frag ich mich was da für Daten erfasst wurden. Von 5 Paaren die mir spontan einfallen (ohne mich),die sich trennten besteht bei allen noch immer das WM. Bei 4 ein richtiges Wochen-WM, bei den anderen geht es nicht wegen Schichtarbeit....aber dennoch 50:50. Und die sind alle 4 - 8 Jahre getrennt.
Aber die Frage ist halt warum zum Residenzmodell zurück gewechselt wurde. Waren die Kinder bereits in einem Alter wo sie selbst deutliches Mitspracherecht hatten? Gab es einen Wohnortwechsel eines Elternteils und dieser war mit dem WM nicht mehr vereinbar?
Zitat von Golem:
Ich finde es wäre eine unzumutbare Einmischung in die Elternautonomie.

Wenn ein Elternteil aber für sich entscheidet "Ich will das unser Kind mehrheitlich bei mir lebt" ist mir das zu viel Autonomie.
Es wird immer Beispiele und Fälle geben die irgendwie dafür oder degegen sprechen. Und auch Sonderfälle und ebenso Gerichtsurteile wo man sich fragt "wie kann man dem Menschen das Kind nur anvertrauen".
Aber der Umstand das ein Elternteil (in der Regel der Vater) sich ein WM erstreiten muss ohne das es irgendwie einen Grund gibt der dagegen spricht....(Kindeswohlgefährdung z.B.) ist alles andere als sinnvoll.

#1374


G
Zitat von Balu85:
Von 5 Paaren die mir spontan einfallen (ohne mich),die sich trennten besteht bei allen noch immer das WM.

Und das ist doch auch ein Gutes Zeichen. Wiederspricht ja nicht den empirischen Daten.

"Können sich die Eltern nicht einigen, zieht der Richter das Wechselmodell als eine ernsthaft in Betracht kommende Option in Erwägung. Eine zu bevorzugende Lösung ist das Wechselmodell jedoch nicht. Ausschlaggebend ist das Wohl des konkret betroffenen Kindes."
Prof. Dr. Tobias Helm, Institut für Familienrecht, Universität Marburg

https://www.trennung.de/aktuelles/welch...odell.html

Zitat von Balu85:
Ich will das unser Kind mehrheitlich bei mir lebt" ist mir das zu viel Autonomie.

Und das möchte ich gern klarstellen.
Das gibt es so nicht.

In dem Fall wäre es ein Streit der Eltern über den Umgang und man muss sich vor Gericht treffen.
Dabei steht das Kindeswohl vorne und nicht der Wille der Eltern.
Daher immer Einzelfallentscheidung und das finde ich in Ordnung.

Entscheidend ist, wer auszieht. Hat es schwer danach. Wenn der andere Elternteil blockiert.
Dann wären Jugendamt und Beratungsstellen dran.
Scheitert auch das, gibt es das Gericht.

Das kann jedoch im Gesamtprozess dauern.

Beide Eltern haben Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht.
Keiner der beiden darf die Kinder einfach so mitnehmen.

Ich dürfte nicht mal umziehen wenn ich das will und den Umgang mit der Mutter zum Nachteil Gerät.

Sie jedoch, darf hin und herziehen wie es ihr beliebt.

Es ist und bleibt kompliziert.

x 1 #1375


Balu85
Zitat von Golem:
In dem Fall wäre es ein Streit der Eltern über den Umgang und man muss sich vor Gericht treffen.
Dabei steht das Kindeswohl vorne und nicht der Wille der Eltern.
Daher immer Einzelfallentscheidung und das finde ich in Ordnung.

Entscheidend ist, wer auszieht. Hat es schwer danach. Wenn der andere Elternteil blockiert.
Dann wären Jugendamt und Beratungsstellen dran.
Scheitert auch das, gibt es das Gericht.

Und ich deine es eben nicht in Ordnung. Weil JA allein ja schon Monate Wartezeit für einen Termin...geht bei denen nichts vorwärts -> exteren Stellen -> dann Familiengericht. Da geht schnell 1 Jahr ins Land und nichts passiert. Sind ja auch alle überlastet die Gerichte. Und das ist auch alles Zeit in der man einem Kind erklären kann warum es nicht zu Papa/Mama sollte.
Zitat von Golem:
Beide Eltern haben Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht.
Keiner der beiden darf die Kinder einfach so mitnehmen.

Naja...fragt da einer nach? Vom neuen Hauptwohnsitz seiner Kinder hat ein Freund zufällig erfahren. "Fehler vom Amt, da hätte man nach dem Einverständnis des Vaters fragen müssen. " Er könne ja gerichtlich gegen vorgehen.
In dem Fall kein Beinbruch, da es in der selben Stadt wie vorher war. Aber es kann eben auch eine andere Stadt sein. Und einmal durchgewunken....dreht da so schnell auch keiner mehr dran.
Und auch mir wurde hinter vorgehaltener Hand von der Kinderarche ausdrücklich empfohlen zu versuchen das der Hauptwohnsitz bei mir ist. Weil man nicht weiß wie es abläuft wenn die Mutter umzieht und erstmal nur sich ummeldet.
Und nach dem Umzug gibt es die alte Adresse ja nicht mehr.

#1376


G
@Balu85
Und das ist das Problem.

Es dauert zu lange.

Manipulation ist durch einen Elternteil möglich und wird auch leider praktiziert.

Wenn Theorie auf Praxis trifft.

#1377


Blümchen75
Du machst das toll mit den Kids.Lass Dir da nicht die Butter vom Brot nehmen.
Sie brauchen Verlässlichkeit und Stabilität und das ist momentan nur bei Dir gegeben.
Deine Ex-Frau ist krank und instabil und somit unberechenbar.
Bleib dran.
Es gibt Dinge da lohnt es sich dafür zu kämpfen.
Deine Kinder gehören definitiv dazu.

x 4 #1378


Blind-Meg
Zitat von Golem:
Entscheidend ist, wer auszieht. Hat es schwer danach. Wenn der andere Elternteil blockiert.
Dann wären Jugendamt und Beratungsstellen dran.

Einer muss aber doch ausziehen.
Furchtbar.
Wie kann es sein, dass 2 Menschen, die sich immerhin mal so sehr geliebt haben, dass sie ein gemeinsames Kind haben, derart bösartig miteinander umgehen und kein gutes Haar mehr aneinander lassen? Dabei kann es doch niemals um das Kindeswohl gehen, im Gegenteil, da werden Kinder benutzt, um dem oder der Ex eins auszuwischen. Solche Menschen hätten mal lieber keine Kinder bekommen sollen.

#1379


P
Zitat von Golem:
Können sich die Eltern nicht einigen, zieht der Richter das Wechselmodell als eine ernsthaft in Betracht kommende Option in Erwägung

Der BGH hat in seiner Entscheidung von 2017 an das WM sehr hoch Hürden geknüpft. Mangelt es den Eltern vor allem an Kooperation und Kommunikation, gibt es in der Regel kein WM, was in Deutschland immer noch die Ausnahme denn die Regel ist.

Zitat von Golem:
Keiner der beiden darf die Kinder einfach so mitnehmen.

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht greift nicht, wenn der Umzug keine wesentlichen Auswirkungen auf das Leben des Kindes hat (z. B. gleicher Schulweg, gleicher Kindergarten, keine Änderung der Umgangsregelungen).
In dem Fall ist in der Regel keine Zustimmung des anderen Elternteils erforderlich.

Zitat von Balu85:
Da geht schnell 1 Jahr ins Land und nichts passiert

In Umgangsverfahren gilt nach §155 FamFG ein Vorrang- und Beschleunigungsgebot. Demnach soll die erste Anhörung vor Gericht innerhalb von 4 Wochen nach Antrag erfolgen.
Umgangsverfahren brauchen kein Jahr.
Sorgerechtsprozesse ziehen sich länger (vor allem wenn es vors OLG geht).

Deswegen habe ich Jules189 auch den Rat gegeben, sich bei einem möglichen Wegzug der Mutter mit den Kindern zunächst auf das ABR zu konzentrieren und vom Sorgerecht zunächst auszuklammern, da es zunächst darum geht, die Kinder im gewohnten Umfeld zu belassen.
Das gemeinsame Sorgerecht wird in der Praxis überschätzt.
Sollte sie später zB bei einem Schulwechsel die Unterschrift verweigern, kann er ihre Unterschrift zur Not gerichtlich ersetzen lassen.

x 1 #1380


A


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