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Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

Fenjal
@Ameise_78 weisst du, offensichtlich sind das alles Wunschkinder,... wenn ich von mir ausgehe, mir Wünsche erfülle, wie damals die Hütte zu halten, habe ich alles daran gesetzt es gut durchzuziehen, habe mich selbst zurückgenommen, wenig Freizeit, keinen Urlaub, wieviel mehr müssten Eltern sich einbringen, hier geht es um ihren Nachwuchs, wenn ich dann lese, Handy ist wichtiger, Lover muss sein,.... soetwas verstehe ich nicht, vielleicht auch deshalb weil mir anderes vermittelt wurde.
Ziele setzen und durchziehen,... das macht Charakter aus.

x 3 #1396


P
Zitat von Jules189:
Mir geht es hier auch primär um zwei Dinge. Dass sie erstens nicht einfach mit den Kindern abhaut

@Jules189
Wie konkret sind eigentlich ihre Pläne, die Kinder mitzunehmen? Hat sie sich mal dazu geäußert?
Nur auf Verdacht oder Vorrat wirst Du ihr das ABR nicht entziehen können. Da müssen schon konkrete Beweise vorliegen.
Dass sie nur mal ihren neuen Lover in Buxtehude besucht, wird nicht reichen.

Das gilt auch für das gemeinsame Sorgerecht, dessen Entzug an hohe Hürden geknüpft ist. Da aktuell keine sorgerechtsrelevanten Entscheidungen anstehen, wo die Mutter nicht kooperiert oder ihre Zustimmung verweigert, wird das noch schwieriger.

Selbst wenn sie psychisch nicht zurechnungsfähig ist, sie unter dem Einfluss von allerlei Psychopharmaka steht etc., sind das alles Dinge, die Du beweisen müsstest.

Zitat von Jules189:
Und das mit dem NoContact habe ich auch schon umgesetzt. Ich habe sie blockiert und werde keinen Kontakt mehr zu ihr aufnehmen

Das verstehe ich nicht.
Ihr habt gemeinsame Kinder.
Selbst wenn sie zu ihrem neuen Freund zieht und die Kinder bei Dir lässt, hat sie ja ein Umgangsrecht.
Und Du musst Dich irgendwie mit ihr verständigen.
Ihr wegen ihrer psychischen Erkrankung die Kinder vorzuenthalten: Schwierig!
Da kannst du dann nur auf die Aussagen Deiner Kinder hoffen, indem sie dem Gericht (oder dem VB) von den Selbstmordabsichten der Mutter berichten.

Gut finde ich das alles nicht. Vor allem nicht für Deine Kinder.

Sie muss erkennen, dass sie sich Hilfe holen muss. Allein der Kinder wegen.
Sonst verlieren Deine Kids ihre Mama an diese Krankheit.

Zitat von Jules189:
Genau das wollte ich direkt am Montag mit dem Anwalt klären

Berichte mal, wie es gelaufen ist.

Dir viel Kraft. Du kannst sie gebrauchen.

x 4 #1397


A


Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

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Ameise_78
Zitat von PeterN:
Und Du musst Dich irgendwie mit ihr verständigen.

Ernstgemeinte Frage, wie ist das in einem solchen Fall:
Der Partner kündigt an, er bzw. sie verschwindet jetzt auf Nimmerwiedersehen & lässt die gemeinsamen Kinder einfach zurück.

Nur mal als Gedanke:
Der TE @Jules189 ist nicht mit Sack und Pack verschwunden, er ist im gemeinsamen Heim und dort sind er und die Kinder nach wie vor uneingeschränkt zu erreichen!

Ich verstehe ihn bezüglich des Telefons: die Kinder sind bei ihm, wo seine Frau sie absichtlich gelassen hat.
Sie ist momentan unberechenbar.
Soll er sich - während er die Kinder hütet - am Ende nachts aus dem Schlaf klingeln lassen, falls seine Frau, die beim neuen Lover ist, wieder auf Suizidgedanken kommen sollte..?

Ich stimme zu, für immer wird no contact nicht funktionieren, aber dass er sich nach dem Terror der letzten Tage kurz abgrenzen muss, finde ich absolut nachvollziehbar.

Er und die Kinder sind zu Hause.
Sollte seine Frau Sehnsucht verspüren weiß sie ja ganz genau wo sie alle findet.

Tatsächlich würde ich an @Jules189 s Stelle auch mal schauen, was der Anwalt am Montag sagt. Sofern er kompetent ist, wird er ihn sicher am besten beraten können.

x 4 #1398


T
Zitat von PeterN:
Da kannst du dann nur auf die Aussagen Deiner Kinder hoffen, indem sie dem Gericht (oder dem VB) von den Selbstmordabsichten der Mutter berichten.

wer seine Kinder vor Gericht zerrt, hat sowieso verloren (Kaukasischer Kreidekreis und so). Das wird oft noch angewendet. War bei mir auch so, ich wurde genau das gefragt und habe natürlich sofort abgewunken, weil das Kind sowieso schon genug gestraft ist und vor einem Gericht nicht auch noch gegen einen Elternteil aussagen soll.
Damit habe ich jedenfalls das ABR bekommen

x 1 #1399


N
Zitat von Ameise_78:
Der Partner kündigt an, er bzw. sie verschwindet jetzt auf Nimmerwiedersehen & lässt die gemeinsamen Kinder einfach zurück

Das ist hier ja nicht der Fall.
Jules Ex ist übers Wochenende weggefahren und ist Dienstagmittag zur Abholung der Kinder von Kita und Schule wieder da.


Zitat von Golem:
Entscheidend ist, wer auszieht.

Das zum einen.
Aber auch, wer sich bislang um die Kinder gekümmert hat.
Und wer ein stabiles Betreuungs- und Finanzierungskonzept hat.


Zitat von Jules189:
Also war der Plan, dass ich dann zuerst in eine kleine Wohnung vorziehe und meine NF dann mit den Kids später nachkommt. Idealerweise zu einem Schuljahreswechsel.

Das ist bislang in der gemeinsam aufgesuchten Familienberatungsstelle aktenkundig. Beim nächsten gemeinsamen Termin sollte Jules klarstellen, dass er nach nochmaligem Nachdenken es für besser hält, die Kinder nicht nochmal aus dem derzeitigen Umfeld rauszureißen.


Zitat von Jules189:
Also könnte es wirklich so sein, als ob sie mich manipuliert, damit ich pariere und alles zu ihren Gunsten mache?

Pass auf, dass Du da nichts projizierst. Zuletzt warst Du es ja, der mit der Ankündigung "ich muss jetzt mal raus" die Wohnung verließ, die Kinder zurück ließ, keinen Aufenthaltsort angab und auch kein Rückkehrdatum.
Und erst, als Deine Ex "Du hast gewonnen" schrieb, zurückkam.

Sie hat zwar aus einem Wochenende vier Tage gemacht, aber das zumindest Wochen vorher angekündigt und ist nicht spontan und ohne Enddatum ausgebrochen.
Für die Verlustängste der Kinder ist beides nicht toll, zumal ihr beide das ja nicht den Kindern als etwas normales, ungefährliches "verkauft", sondern sie schon jedes Mal genau mitbekommen, dass es kracht und dann jemand verschwindet und der andere nicht weiß, wohin und für wie lang.

Ich wünsch Dir für Deine Unternehmungen morgen alles Gute und viel Kraft.
Und vergiss bitte nicht, Dich um ein Betreuungskonzept zu kümmern, das wirklich ohne die Kooperation Deiner Ex auskommt und Dir trotzdem genug Erwerbsarbeit für 100% des Unterhalts eures 3 Personen Haushalts und ggf. Trennungsunterhalt ermöglicht. Da müssen wirklich mehrere Personen greifbar sein, weil immer mal jemand krank werden oder in Urlaub sein kann und Du Dich ab nächsten Monat ja auch noch auf die Einarbeitung im neuen Job konzentrieren und die Probezeit überstehen musst. Da muss die Helferbrigade für Kinderkrank und Kind muss vorzeitig abgeholt werden oder Papa muss Überstunden machen, dann stehen.

x 3 #1400


J
Zitat von PeterN:
@Jules189 Wie konkret sind eigentlich ihre Pläne, die Kinder mitzunehmen? Hat sie sich mal dazu geäußert? Nur auf Verdacht oder Vorrat wirst Du ...


Sie sagte mehrfach, auch im Beisein der Familienberatung, dass sie unbedingt und in jedem Fall in die Großstadt zurück will. Egal, ob es für die Kinder besser oder schlechter wäre. Das war ja, wo selbst du Frau von der FB sagte, dass das nicht gut wäre in Bezug auf die neuen Wurzeln der Kinder und die schon recht vielen Umzüge Inder Vergangenheit. Gerade bei unserem Sohn merkt man, dass er nie wirklich ankommen konnte und jetzt noch mal so einen großen Schritt. Das fühlt sich absolut falsch an.
Sie sagte ja auch, dass sie jetzt so egoistisch ist und ihr Leben leben will. Und das geht meines Erachtens mit dem Background der Kinder und der Probleme mit unseren Sohn gar nicht.
In den letzten Tagen habe ich die Kids gefragt, ob sie sich denn hier in der Stadt wohl fühlen und meine sagten direkt ja. Dass es schön hier ist und dann kamen noch ein paar Sätze zu den paar Freunden von den beiden.

Und wie auch bereits gestern und vorgestern gesagt, ist meine NF absolut unberechenbar geworden und sobald sie mit ihrem Lover oder jemand anderem aus der Reha telefoniert lässt sie sich sofort auf diesen Rat ein. Sie manipuliert selber aber sie lässt sich auch extrem manipulieren und hier sehe ich eine reale Gefahr, dass sie aus einem Impuls heraus mit den Kindern weggeht. Vielleicht nicht dauerhaft aber auch nicht nur für ein paar Tage.

Bezüglich der Suizidsache habe ich tatsächlich einen Beweis.

Und auch für ihre diagnostizierten Erkrankungen und Medikamente habe ich ebenfalls Beweise.

Dazu kommen dann noch die mehrfachen sehr ernst gemeinen Aussagen, dass sie eigentlich keine Kinder haben wollte und mehrfach daran gedacht hat, nicht wieder zu kommen, auch nicht wegen der Kinder. Und dieses Desinteresse zeigte sich ja nicht nur über Wochen, sondern auch die Kinder bestätigten das mehrfach. Auch das habe ich mehrfach aufgenommen. Ich war selber schockiert, was mein Sohn mir alles erzählte.

Und all diese Dinge plus weitere Variablen, die derzeit für mich noch nicht kalkulierbar aber existent sind, bestärken mich in meiner Entscheidung.

x 3 #1401


Balu85
Zitat von Tempest:
wer seine Kinder vor Gericht zerrt

hm...hat man da überhaupt groß ein Mitspracherecht wenn die Fronten zwischen den Eltern verhärtet sind bzw. die Vorstellungen komplett auseinander gehen? Ich dachte das die Kinder weniger auf Wunsch eines der Elternteile angehört werden sondern eher vom Gericht bestellt werden um deren Ansicht zu hören.
Bei kleineren wohl hinter verschlossenen Türen von einer geschulten Person.

x 3 #1402


alleswirdbesser
Zitat von Nalf:
trotzdem genug Erwerbsarbeit für 100% des Unterhalts eures 3 Personen Haushalts und ggf. Trennungsunterhalt ermöglicht.

Genau da würde ich jetzt die Füße stillhalten und schön zu Hause bleiben. Normalerweise würde ich das niemals raten, allein schon wegen der Rente etc. Aber in dem Fall schon, bis alles geklärt ist. Unterhalt für die Ex wäre auch meine geringste Sorge, sondern die Tatsache, dass sie einen großen Teil des Familieneinkommens gestrichen hat und Jules das stemmen muss. Eventuell kann er Unterhaltsvorschuss beantragen.

x 2 #1403


alleswirdbesser
Zitat von Nalf:
Da müssen wirklich mehrere Personen greifbar sein, weil immer mal jemand krank werden oder in Urlaub sein kann

Das mit der Krankheit okay, aber Urlaub? Ist das wirklich so üblich, dass ein Elternteil plötzlich im Urlaub ist? Ich meine solange man nicht komplett getrennt ist und die Kinder versorgt sind? Da fährt dann einer plötzlich weg und der andere muss schon jemanden in der Tasche haben, der mithilft?

#1404


N
Zitat von alleswirdbesser:
Ist das wirklich so üblich, dass ein Elternteil plötzlich im Urlaub ist?


Zitat von alleswirdbesser:
Da fährt dann einer plötzlich weg und der andere muss schon jemanden in der Tasche haben, der mithilft?

Gemeint war der Urlaub von Babysitter, Leihoma etc. Das Betreuungskonzept muss vom anderen Elternteil unabhängig sein - und zwar für beide.
Denn hier fahren ja beide Elternteile unabgesprochen und mit mehr (sie) oder weniger (er) Vorankündigung für mehrere Tage weg.

Seine Ex hat in der 50km entfernten Stadt vier Leute, die sie für geeignet hält, als Unterstützung zur Verfügung.
Jules hat aktuell noch niemanden.

Zitat von alleswirdbesser:
Eventuell kann er Unterhaltsvorschuss beantragen.

Dazu muss er ja erstmal seine Ex zu Unterhalt aufgefordert haben und sie muss die Fristen gerissen haben. Das kann er auch über eine Beistandschaft erledigen lassen. Spätestens dann kommt aber erfahrungsgemäß der Antrag auf Wechselmodell oder Residenz bei sich.

Zitat von alleswirdbesser:
Genau da würde ich jetzt die Füße stillhalten und schön zu Hause bleiben.

Er hat aber doch ab April eine Arbeitsstelle. Die kann er ja nicht einfach sausen lassen. Zumal er seiner Ex gegenüber schon ihre angekündigten Kindfreitage mit dem Argument, dass er dann arbeitet, abgelehnt hat.
Da macht er sich ja völlig unglaubwürdig, wenn es diese Arbeit jetzt doch nicht gibt oder er die Kinder und die Trennung als Argument nimmt, nicht arbeiten gehen zu können.

Zitat von Balu85:
hm...hat man da überhaupt groß ein Mitspracherecht wenn die Fronten zwischen den Eltern verhärtet sind bzw. die Vorstellungen komplett auseinander gehen?

Du hast Recht, dass die Anhörung automatisch und stets durch das Gericht angeordnet wird.
Aber dass etwas überhaupt vor Gericht landet, dafür tragen beide Eltern die volle Verantwortung. Niemand ist gezwungen, Anträge zu stellen oder streitig zu erwidern. Nur weil es sich so anfühlt, als "müsse man doch jetzt mal" etwas klären und Recht bekommen und die Sache zu Gunsten der Kinder drehen, ist das ganz selten der Fall. Die Anhörung ist in jedem Fall belastend. Gerade kleine Jungs drücken das dann per Alpträume, Bettnässen und Schulverweigerung aus. Da muss man sich dann halt immer fragen, ob es das einem wert ist, die Kinder so zu belasten, nur um sich z.B. bei einer Schulwahl oder einem Tag Umgang pro Woche mehr gegen den Ex-Partner durchsetzen zu können, ohne ihm dafür was bieten zu müssen.

Ich bin seit 10 Jahren hochstrittig mit meinem Exmann und konnte ihm bislang alles, was wirklich wichtig und durch mich nicht zu ersetzen war, abkaufen. Bei anderen Partnern hilft eine verständigere Kommunikation. Außer bei Missbrauch sehe ich daher wirklich niemanden gezwungen(!) sein Recht vor dem Familiengericht durchzusetzen. Es ist stets eine Entscheidung und Abwägung, seinen Kindern solche Verfahren anzutun, für die man dann auch die volle Verantwortung trägt. Dieses "ja aber sie hat ja gefordert und das geht doch nicht" oder "ja aber er hat ja den Antrag bei Gericht eingereicht und da muss ich doch" finde ich persönlich zu einfach die Verantwortung für Streitigkeiten, die man selbst mitgestaltet hat, auf den anderen abgeschoben.

Und wenn beide Elternteile die Verantwortung für ihr eigenes Tun und für die Familiendynamik ablehnen und die Verantwortung immer nur beim anderen sehen, gehen die Kinder vor die Hunde.

x 4 #1405


J
Zitat von Nalf:
Gemeint war der Urlaub von Babysitter, Leihoma etc. Das Betreuungskonzept muss vom anderen Elternteil unabhängig sein - und zwar für beide. Denn ...


Das mit dem Job war halt bei dem Weg, wenn ich auch in die Großstadt gezogen wäre. Es gab aber jetzt niemanden, der sagte, dass das für die Kinder nicht zusätzlich belastend wäre. Alle sind sich einig und auch mein Bauchgefühl sagt, die Kinder sollten in der jetzigen Umgebung bleiben.

Ich hatte mich halt zu lange von meiner NF bequatschen lassen, dass wir alle in die Großstadt ziehen.

Und wie ich schon schrieb, sind von den 4 Parteien, die sie erwähnte nur wirklich 1 Partei eine Hilfe und das ist der besagte Messi-Haushalt mit den Katzen (Allergie Sohn).
Klar, jetzt wäre da wahrscheinlich auch noch ihr neuer Lover aber den zähle ich jetzt mal überhaupt nicht dazu.

Und ich bin jetzt am Wochenende auch über meinen Schatten gesprungen und habe die Menschen, die hier leben nach all der Zeit kontaktiert um hier wieder ein Netzwerk mit Unterstützung aufzubauen. Auch die Freundin, die die Freundschaft aufgekündigt hat werde ich diese Woche treffen um das Verhältnis wieder aufzubauen.

Ich war lange im Panikmodus und habe viele Dinge aus der Panik heraus entschieden und das waren fast alles Fehlentscheidungen.
Jetzt bin ich deutlich klarer im Kopf und es fühlt sich richtig an und auch die Kinder zeigen mir direkt wie indirekt, dass dieser Weg der Richtige ist.

x 5 #1406


P
Zitat von Jules189:
Sie sagte mehrfach, auch im Beisein der Familienberatung, dass sie unbedingt und in jedem Fall in die Großstadt zurück will. Egal, ob es für die Kinder besser oder schlechter wäre

Okay, dann würde ich das bei Deinem Antrag angeben und darauf verweisen.
Die Familienhilfe ist das Jugendamt?
Noch sind sie kein Prozessbeteiligter und ihr müsstest sie von der Verschwiegenheitspflicht entbinden, um deren Aussage zu bekommen.
In einem Verfahren würden sie das natürlich.
Wenn die Dame sich dann aber im Verfahren dazu nicht äußert oder Deine NF dies abstreitet, wird es schwierig.

Für eine Eilbedürftigkeit reicht das mMn nicht. Aber frage Deinen RA.

Du musst Dir bewusst sein, daß sie Deinen Antrag als Kriegserklärung interpretieren kann und dann weiter eskaliert.
Zitat von Jules189:
Bezüglich der Suizidsache habe ich tatsächlich einen Beweis.

Das könnte ggf für einen Eilantrag reichen, Dir das ABR vorläufig zu übertragen.

Zitat von Jules189:
Dazu kommen dann noch die mehrfachen sehr ernst gemeinen Aussagen, dass sie eigentlich keine Kinder haben wollte


Solche Aussagen sind in meinen Augen irrelevant

Was die Aussagen Deiner Kids vor Gericht amgeht:
Normalerweise werden die Fragen vom VB durchgeführt, bei Dir zu Hause in deren Kinderzimmer. Das tut nicht weh. Und ein geschickter, geschulter VB stellt auch nicht derartige Fragen, die die Kinder in einen Loyalitätskonflikt bringen.
Ob der Richter sie dann trotzdem sehen will, liegt dann in seinem Ermessen.

x 1 #1407


Fenjal
Wie man überhaupt, wie diese Mutter hier, auch nur in Erwägung ziehen kann, zu urlauben, wenn dermaßen die Hütte brennt, zeigt ihre Verantwortungslosigkeit.
Job ist das wichtigste, dafür sollte sie Betreuungsmöglichkeiten sichern, ihre Finanzen auf Vordermann bringen.
Dieser Person würde ich persönlich nichts schutzbefohenes anvertrauen, unter keinen Umständen.
Was sind denn die Prios dieser Mutter?
Urlaub, Lover, Handy?
Dem Te ist zu raten irgend einen rechtswirksamen Beschluss zu bekommen, dass diese Person nur in Begleitung Kontakt mit Kindern hat.
Ich persönlich zweifele schon lange an der Integrität mancher Eltern, wenn sie angeblich vor ihren Kinder stehen, ihnen Stabilität und Sicherheit gewährleisten wollen.
Aber gross sind sie darin, andere, die diese Fehlleistungen benennen, Kinder dadurch als Verlierer sehen, zu diskreditieren.
Eigene Unzulänglichkeiten werden nicht eingestanden (unbedingt muss man sich reproduzieren) , wobei die Voraussetzungen, dass dieses Unterfangen reibungslos umzusetzen ist, nicht gegeben sind.
Jedenfalls ist dem Te alles gute zu wünschen. Es ist natürlich viel zu tun, dennoch es ist den Aufwand wert, auch wenn du vermutlich öfter am Limit sein wirst. Durchziehen, gerade machen es geht immer vorwärts, du bist dabei das beste Zugpferd, lass dir nichts anderes einreden.

x 1 #1408


M
Zitat von Jules189:
Das mit dem Job war halt bei dem Weg, wenn ich auch in die Großstadt gezogen wäre. Es gab aber jetzt niemanden, der sagte, dass das für die Kinder ...

Wo deine NF die kinder lässt wenn sie umgangsrecht hat, kannst du nicht beeinflussen. Damit müsstest du dann leben. Sowas ist schwierig, aber man kann es leider nicht ändern.

x 2 #1409


N
Zitat von PeterN:
Das könnte ggf für einen Eilantrag reichen, Dir das ABR vorläufig zu übertragen.

Aktuell ist Jules mit den Kindern im alten Zuhause und hat derzeit auch nicht vor, das zu ändern.
Wofür soll er denn da einen Eilantrag stellen?

Zitat von PeterN:
Normalerweise werden die Fragen vom VB durchgeführt, bei Dir zu Hause in deren Kinderzimmer. Das tut nicht weh.

Ist das Deine Erfahrung?

Das sagt die KI:
"Ja, es gibt Studien und Berichte, die darauf hinweisen, dass die Anhörung von Kindern in Familienrechtsverfahren, wie z. B. beim Aufenthaltsbestimmungsrecht, für die Kinder emotional belastend oder sogar traumatisch sein kann.
Studien wie die "Kindeswohl und Umgangsrecht" zeigen, dass Kinder die Anhörungen als belastend empfinden und dass konfliktarme Einigungen der Eltern ohne Gerichtseinzug zu besserer kindlicher Entwicklung führen."

Zitat von Jules189:
Das mit dem Job war halt bei dem Weg, wenn ich auch in die Großstadt gezogen wäre.

Zitat von Jules189:
Ich hatte mich halt zu lange von meiner NF bequatschen lassen

Wie lange war denn dieser Plan bei euch im Gespräch? Doch erst seit der Trennung (vor zwei Monaten), oder? Und bequatscht haben kann sie Dich ja erst seit ihrer Rückkehr (zweieinhalb Wochen).

Und in diesen wenigen Wochen hast Du jetzt einen Job aufgetrieben (also Dich beworben, Bewerbungsgespräch geführt, Vertrag bekommen und unterschrieben), der im April startet. Der Job hätte aber vorausgesetzt, dass Du bis dahin schon in die 50km entfernte Stadt umgezogen bist? Und das hätte jetzt alles in den nächsten 3 Wochen passieren sollen?
Wie sollte das denn klappen?

Und jetzt, wo Du nicht mehr umziehen willst, gehst Du auch nicht mehr arbeiten und trittst den schon zugesagten Job überhaupt nicht an? Obwohl ihr Geldprobleme habt und Du zuletzt die psychisch offensichtlich nicht stabile Mutter mit den Kindern zwei Tage allein gelassen hast?

Sieh es mir nach, Jules, ich steh wirklich auf Deiner Seite, weil ich denke, dass die Kinder bei Dir noch am besten aufgehoben sind. Aber das, was Du da als angebliche Pläne schreibst und auch Deiner Ex als Grund vorhältst, ihr Steine in den Weg zu legen, klingt nicht sehr glaubhaft.
Und das kannst Du auch nicht alles auf Deine Ex schieben.

Und ein Pendelweg von 50km ist zwar lang, aber hindert jetzt jemanden, dem das Geld für Autoreparaturen und Haushaltsgeräte fehlt und der auf das volle Krankengeld seiner Ex angewiesen ist, um die Fixkosten für sich und die Kinder stemmen zu können, nicht wirklich.

Wie willst Du euch denn sonst finanzieren? Glaubst Du, dass Du an Unterhalt für die Kinder mehr als 30% des Krankengeldes Deiner Ex bekommst?

Objektiv betrachtet sehen die Pläne Deiner Ex, wie ihr als getrennt lebende Eltern organisatorisch und finanziell klarkommen sollt, jetzt nicht so viel Irrer aus als Deine Pläne. Du verkaufst Dich halt stets anders als sie. Aber stabil und realistisch wirkt ihr beide nicht.

Was nützt es denn den Kindern, wenn Du sie jetzt nicht aus ihrem Umfeld reißen willst, aber es in 6 Monaten mitten im Schuljahr dennoch musst, weil kein Amt Dir als dreiköpfiger Familie ein 1.450 Euro teures Mietshaus finanziert. Selbst als Aufstocker stehen euch da nur 75 m² zu ca. 750 Euro Bruttokaltmiete zu. Dann müsst ihr also nicht im Juli zum Schuljahreswechsel, sondern im September umziehen.

Wieso ist Dein Plan in Deinen Augen dann soviel besser für die Kinder als der Plan Deiner Ex?
Denkst Du, dass Du in unmittelbarer Nachbarschaft eine Wohnung mit halb so teurer Miete wie jetzt findest?

Zitat von Jules189:
Und wie ich schon schrieb, sind von den 4 Parteien, die sie erwähnte nur wirklich 1 Partei eine Hilfe und das ist der besagte Messi-Haushalt mit den Katzen

Das kannst Du nicht wissen.
Dass Verwandte und Freunde Deiner Ex euch nicht unterstützt haben, als ihr noch völlig isoliert 50km entfernt gewohnt habt, heißt doch nicht, dass sie nicht unterstützen, wenn Deine Ex in ihrer Nähe wohnt und sie um.Hilfe bittet. So wie Du von den Verwandten/Freunden sprichst, scheinst Du Dich ja nicht gut mit ihnen zu verstehen.
Und wenn Deine Schwägerin die Kinder von Schule/Kita abholt und mit ihnen auf den Spielplatz oder in die Wohnung Deiner Ex bringt, ist es völlig egal, ob bei ihr zu Hause "ein Messie-Haushalt" ist.

Fakt ist, dass ihr aktuell beide keinen Plan habt, wie es weitergehen soll, ohne dass die Kinder massiv Schaden nehmen.

Da musst Du Dich dringend nochmal beraten lassen und auch Deine Möglichkeiten durchrechnen lassen.

Deine Ex war schon bei der Wohngeldstelle (wenn auch nicht erfolgreich). Bei Dir steht die Finanzierung genauso in den Sternen und hängt vom Einkommen Deiner Ex ab, weil Du jetzt entschieden hast, dass Du doch nicht arbeiten gehst, weil Deine Ex einen Lover hat und Du jetzt doch nicht sofort umziehen willst.

Das ergibt nicht so viel Sinn.

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