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Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

M
Zitat von Nalf:
Aktuell ist Jules mit den Kindern im alten Zuhause und hat derzeit auch nicht vor, das zu ändern. Wofür soll er denn da einen Eilantrag stellen? ...

Meines Erachtens nach wird leider viel spekuliert, aber wenig getan.

Es muss ein Umgangsplan her, wer in der Wohnung endgültig bleibt. Derjenige der dann auszieht müsste sich schnell ummelden, damit eine Wohngeldantrag gestellt werden kann.

Ich lese nur viel über den Umgang wenn er bei der NF statt findet, was der TE null beeinflussen kann.

Das Jugendamt hört es nicht gerne wenn Mutmaßungen über Freunde oder Familie geäußert werden, es geht um Fakten und das Kindeswohl.

Und bis das gefährdet ist muss einiges passieren, dazu gehört eine persönliche psychische Krise nach einer Trennung eher nicht dazu. Kein Amt wird wegen dem einer Mutter oder Vater das Umgangsrecht verwehren.

x 1 #1411


alleswirdbesser
@Nalf aber was nützt es bitte den Kindern, wenn Jules jetzt zu 100% beruflich durchstartet und 100 km Fahrweg jeden Tag in Kauf nimmt, nur zum Kinder ins Bett bringen zu Haus auftaucht und in der Zeit auf ehrenamtliche Hilfe ihm noch fremder Menschen zählt, was dieKinderbetreuung angeht? Vor allem bei der aktuellen Entwicklung seines Sohnes? Und du glaubst doch nicht, dass er dann noch eine Chance auf Residenzmodell bei ihm oder WM hätte, während die Kindsmutter zu Hause ist und die er dann finanziell mit versorgen müsste.?

In dieser Situation würde ich mir um das Berufliche erst dann kümmern, wenn die Regelung zur Betreuung der Kinder steht, wenn die möglichen Helfer und Helferinnen zuverlässig sind sich über eine längere Zeit etabliert haben. Dann kann er zum Beispiel Teilzeit arbeiten gehen, damit er immer noch genügend Zeit für die Kinder hat. Das ist aber Zukunftsmusik. Erst muss er schauen, dass die Kinder bei ihm bleiben und gut aufgehoben sind.

x 1 #1412


A


Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

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P
Zitat von Nalf:
Ist das Deine Erfahrung?

Jo.
Und selbst wenn der Richter sie sehen will, macht er das im Nebenzimmer zusammen mit der VB.
Ob das belastend ist oder nicht hängt vom Fragesteller ab und wie die Kids damit umgehen.
Studien gibt es für so alles mögliche.
Ohne Befragung der Kinder geht es nicht.

x 1 #1413


alleswirdbesser
Zitat von Mia83333:
Und bis das gefährdet ist muss einiges passieren, dazu gehört eine persönliche psychische Krise nach einer Trennung eher nicht dazu. Kein Amt wird wegen dem einer Mutter oder Vater das Umgangsrecht verwehren.

Auch wenn die Mutter ganz konkrete Pläne zum eigenen Suizid schildert?

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P
Zitat von alleswirdbesser:
Auch wenn die Mutter ganz konkrete Pläne zum eigenen Suizid schildert?


https://share.google/S4eNFKytAPPePyYF6

Ich glaube dieser Fall zeigt, dass der Schuss auch nach hinten gehen kann, wenn man die Suizid-Vorwürfe nicht belegen kann. Dann wirft nämlich die Mutter dem Vater Bindungsintoleranz vor.

Der anfängliche Beschluss des AGs ist für mich hier aber mehr als fragwürdig

#1415


J
Zitat von Nalf:
Aktuell ist Jules mit den Kindern im alten Zuhause und hat derzeit auch nicht vor, das zu ändern. Wofür soll er denn da einen Eilantrag stellen? ...


Wie du weißt @Nalf schätze ich deine kritische Art sehr, also kritisch in Bezug auf mich, meine Äußerungen etc.

Und ja, dass hier gewisse Dinge unglaubhaft herüber kommen verstehe ich absolut.
In Bezug auf den Job ist es aber so, dass ich einen seltenen erlernen Beruf habe, wo mich zwei Firmen noch von damals kennen und diese dann schon beim Erstkontakt sagten, dass ich sofort anfangen könnte. Unter anderem war der IHK-Prüfer, der mich damals in der praktischen Prüfung geprüft hat und wirklich begeistert von mir war auch zeitgleich der Geschäftsführer des Konkurrenten zu meinem damaligen Lehrbetrieb und er sagte schon nach der Prüfung, dass ich sofort bei ihm anfangen könnte etc. Und das waren eben keine leeren Worthülsen, als er mich am Telefon hörte, konnte ich noch am gleichen Tag zu ihm. Da brauchte es kein Bewerbungsgespräch, sondern einfach ein, wann willst du anfangen. Das nur mal zum Hintergrund, warum es mit dem Job so unproblematisch geklappt hat.

Aber! Und das ist eben jetzt anders, lag zu der Zeit der Fokus immer noch darin, meine Ex umzustimmen etc. Also der Fokus lag nicht bei den Kindern. Und das ist jetzt anders!

Alle sind sich einig, dass die Kinder nicht schon wieder aus ihrem gewohnten Umfeld herausgerissen werden sollten und dazu kommt halt auch und das darf ich denke ich auch mal so selbstbewusst sagen, dass ich stabiler wie meine NF bin, die Kinder hier bleiben sollten und vor allem Stabilität brauchen.

Mein Problem war all die Zeit, dass ich meine Beziehung, meine Ex retten wollte aber das musste ich schmerzlich lernen, ist nicht mehr meine Aufgabe und Baustelle.

Und ja, ich hatte lange Zeit keinen Plan aber das ist seit dem ich weiß, was das Ziel ist anders.

Daher habe ich heute auch viele Dinge ins Rollen gebracht. Wie @Golem und @Scheol auch des Öfteren sagten. Ich kam nicht ins Handeln und das ist jetzt anders.

Und natürlich möchte und werde ich wieder arbeiten gehen aber jetzt heißt es erst mal andere Dinge klären und lösen.

Wie sagt man, alles zu gegebener Zeit.

Und bezüglich der Wohnung was du sagst. Da muss man wissen, dass die Stadt in der wir aktuell leben, so gelegen ist, dass man von jeder Ecke in maximal 20 Minuten an den Schulen ist.
Daher ist ein Umzug in eine kleinere Wohnung hier kein Problem aber das wäre anders, wenn es halt in die Großstadt geht.

x 2 #1416


J
Zitat von PeterN:
Ich glaube dieser Fall zeigt, dass der Schuss auch nach hinten gehen kann, wenn man die Suizid-Vorwürfe nicht belegen kann. Dann wirft nämlich die ...


Das kann ich aber denn ich habe das alles auf Band. Die ganzen Details etc. Und alleine, dass es ihr egal war, dass die Kinder das hätten mitbekommen können, war meine rote Linie.

x 2 #1417


N
@alleswirdbesser
Ich habe nur geschrieben, dass Jules Pläne genauso viel Hand und Fuß haben wir die seiner Ex.
Und das muss sich ändern.

Wenn er jetzt über Nacht den Job wieder absagt, braucht er 1. bei dem Arbeitgeber nicht mehr anzuklopfen, braucht 2. eine weitere Krankschreibung (die ja schon 6 Monate währt) und 3. einen Plan, wie er ohne das Geld seiner Ex sein Leben finanzieren möchte.

Zitat von alleswirdbesser:
während die Kindsmutter zu Hause ist und die er dann finanziell mit versorgen müsste.?

Na momentan ist die Kindsmutter bis auf wenige Tage der Abwesenheit ebenfalls zu Hause, hat wahrscheinlich die besseren Diagnosen für eine weitere Krankschreibung und muss mit ihrem Geld Jules Pläne finanziell mitbersorgen, damit sein klarer Zukunftsplan nicht auseinander bricht.

Wenn man mit dem Rücken an der Wand steht, warum.lehnt man dann Betreuungsangeboten der (Schwieger-)Familie ab? Diesen Luxus hat man erst, wenn man selbst ein Betreuungskonzept hat und selbst seine Familie finanziert bekommt.

Bislang geht ganz viel Energie dafür drauf, die schlimmen Pläne der Ex zu verhindern.
Ihr 300 Euro Urlaub Ende März geht angeblich nicht, weil er ja arbeiten muss. Jetzt muss er doch nicht mehr arbeiten.

Ihre Wegfahrt zur Freiburger Freundin hat er angeblich zähneknirschend akzeptiert und ihr sogar noch weniger kaputte Reifen dafür ans Auto geschraubt.
Kurz vorher muss er aber dringend aus dem Haus und kann noch nicht sagen, wann er zurück ist und ob seine Ex fahren kann, weil sein 6jähriger Sohn mitbekommen haben will, dass Mama mit ihrem neuen Lover telefoniert, das "der Typ" aus der Reha ist und sie jetzt doch zu dem fährt und nicht nach Freiburg oder zur Schwester.

Ich glaub ja viel, aber hier passt einiges nicht zusammen.
Und Jules wirkt auf mich jetzt nicht stabiler und rationaler als seine Ex. Wenn die morgen zurück kommt und ihm "Beweise" vorlegt, dass sie doch keinen neuen Lover hat, werden alle heutigen Pläne doch wieder über Bord geworfen. Schon weil die heutigen Pläne ja auch nur kurzfristig funktionieren und in 6 Monaten spätestens wieder obsolet sind.

Zitat von alleswirdbesser:
Auch wenn die Mutter ganz konkrete Pläne zum eigenen Suizid schildert?

Die Jules so ernst nimmt, dass er keinen RTW, sondern nur den Psychologen anruft, der die Pläne wiederum ebenfalls so ernst nimmt, dass er keinen RTW ruft, sondern nur einen Abklärungstermin am nächsten Tag vereinbart.

Ihr tut so, als wäre Jules ein rationaler, stabiler Mann, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Dabei agiert er gerade aus der Panik heraus, dass seine Ex mit einem anderen Mann schläft, weil sie nach seinem emotionalen Erpressungsversuch "den halben Kleiderschrank" samt der "Reizwäsche" eingepackt hat, um angekündigt(!) wegzufahren.

Die Elternebene und die Kinder sind hier doch gar nicht im Blick.

Jules vermutet(!), dass seine Ex einen neuen Lover hat und dass der in der Großstadt wohnt und dass seine Ex nur deshalb will, dass er jetzt dort arbeitet und dort hinzieht, damit sie dann mit den Kindern nachkommen kann, um bei ihrem Lover zu sein.
Gleichzeitig befürchtet Jules dann aber, dass seine Ex dann doch nicht hinterher zieht, weil sie lieber mit den Kindern ohne Arbeit und Geld in der Provinz wohnen und ihm die Kinder entziehen will?
Diese Gedankengänge ergeben doch hinten und vorne keinen Sinn.


Zitat von Jules189:
Das kann ich aber denn ich habe das alles auf Band. Die ganzen Details etc

Sobald Du das verwendest, wird ihr jeder raten, Dich anzuzeigen.

x 1 #1418


J
Zum Thema Handeln. Was habe ich heute bereits gemacht.

- Ich war beim Fachanwalt um viele Dinge einmal zu besprechen und zu klären.
- Dann habe ich mit dem Jugendamt ausführlich sprechen können und die Dame vom JA hat auch gesagt, dass mein Weg der Richtige sei. Dass die Kinder nicht schon wieder aus dem bekannten Umfeld gerissen werden sollten.
- Dann habe ich unseren Vermieter angerufen und ihm erklärt, dass jetzt leider einiges komplizierter wird und er hat Verständnis mitgeteilt und dass man darüber sprechen kann, dass wenn es mal nicht mit der vollen Miete klappt.
- Dann war ich beim Jobcenter um auch hier weitere Schritte einzuleiten.
- Dann habe ich die Leute angeschrieben, die hier in der Stadt wohnen, wo aber das Verhältnis während der letzten Jahre leider kaputt gegangen ist. Das versuche ich gerade zu reparieren, damit die Kinder wieder mehr familiäre / Bekannte Anker haben.

x 3 #1419


M
Zitat von Jules189:
Das kann ich aber denn ich habe das alles auf Band. Die ganzen Details etc. Und alleine, dass es ihr egal war, dass die Kinder das hätten ...

Die Tonaufnahme bringen dir ohne ihr Einverständnis diese abzuspielen leider nichts. Und selbst wenn was sollen diese bringen, die NF kann ja auch begleiteten Umgang haben. Das wäre ihr recht, aber die kinder wird sie sehen, mit Begleitung oder eben ohne.

x 2 #1420


M
Zitat von alleswirdbesser:
Auch wenn die Mutter ganz konkrete Pläne zum eigenen Suizid schildert?

Sie brauch Hilfe ohne Frage, das wird ihr aber den Umgang nicht verwehren. Und illegale Tonaufnahmen sind immer so eine sache.....

x 1 #1421


M
Zitat von Jules189:
Zum Thema Handeln. Was habe ich heute bereits gemacht. - Ich war beim Fachanwalt um viele Dinge einmal zu besprechen und zu klären. - Dann habe ich ...

Wie stellst du dir vor eventuelle Mietschulden abzuzahlen wenn du erstmal noch nicht arbeitest und evtl nur mit Unterhaltsvorschuss leben musst, der kleiner ist als der Unterhalt sonst vom Elternteil?

Kannst du deiner NF ihren Kautionsanteil auszahlen? Macht der Vermieter mit dir alleine einen Vertrag?

Hat das Trennungsjahr dann angefangen mit deinem Anwalt?

#1422


J
Zitat von Mia83333:
Die Tonaufnahme bringen dir ohne ihr Einverständnis diese abzuspielen leider nichts. Und selbst wenn was sollen diese bringen, die NF kann ja auch ...


Also der Anwalt sagte, dass es zwar generell nicht erlaubt ist, solche Aufnahmen zu machen, wenn aber die Gewichtung sehr hoch ist so wie in diesem Fall, dann hören sich das entsprechende Stellen schon sehr wohl an.

#1423


M
Zitat von Jules189:
Also der Anwalt sagte, dass es zwar generell nicht erlaubt ist, solche Aufnahmen zu machen, wenn aber die Gewichtung sehr hoch ist so wie in diesem ...

Hast du auch gesagt das sie diese aufgrund der Trennungskrise und euren streitereien geäußert hat?
Und es ändert ja auch nichts das sie dann begleiteten Umgang hätte, was ja auch nichts schlimmes ist

#1424


J
Zitat von Mia83333:
Wie stellst du dir vor eventuelle Mietschulden abzuzahlen wenn du erstmal noch nicht arbeitest und evtl nur mit Unterhaltsvorschuss leben musst, der ...

Hier habe ich mich nicht präzise genug ausgedrückt.
Es geht mir nicht darum, die Wohnung dauerhaft zu halten. Dass ich in eine kleinere und günstigere Wohnung muss steht außer Frage aber es soll halt eine Wohnung hier in der Stadt sein. Und dem Vermieter wollte ich einfach von der ganzen Situation in Kenntnis setzen.

Der Anwalt sagte auch, dass meine NF nicht einfach von heute auf morgen keine Miete mehr zahlen darf und das macht sie ja sogesehen.

#1425


A


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