@alleswirdbesser
Ich habe nur geschrieben, dass Jules Pläne genauso viel Hand und Fuß haben wir die seiner Ex.
Und das muss sich ändern.
Wenn er jetzt über Nacht den Job wieder absagt, braucht er 1. bei dem Arbeitgeber nicht mehr anzuklopfen, braucht 2. eine weitere Krankschreibung (die ja schon 6 Monate währt) und 3. einen Plan, wie er ohne das Geld seiner Ex sein Leben finanzieren möchte.
Zitat von alleswirdbesser: während die Kindsmutter zu Hause ist und die er dann finanziell mit versorgen müsste.?
Na momentan ist die Kindsmutter bis auf wenige Tage der Abwesenheit ebenfalls zu Hause, hat wahrscheinlich die besseren Diagnosen für eine weitere Krankschreibung und muss mit ihrem Geld Jules Pläne finanziell mitbersorgen, damit sein klarer Zukunftsplan nicht auseinander bricht.
Wenn man mit dem Rücken an der Wand steht, warum.lehnt man dann Betreuungsangeboten der (Schwieger-)Familie ab? Diesen Luxus hat man erst, wenn man selbst ein Betreuungskonzept hat und selbst seine Familie finanziert bekommt.
Bislang geht ganz viel Energie dafür drauf, die schlimmen Pläne der Ex zu verhindern.
Ihr 300 Euro Urlaub Ende März geht angeblich nicht, weil er ja arbeiten muss. Jetzt muss er doch nicht mehr arbeiten.
Ihre Wegfahrt zur Freiburger Freundin hat er angeblich zähneknirschend akzeptiert und ihr sogar noch weniger kaputte Reifen dafür ans Auto geschraubt.
Kurz vorher muss er aber dringend aus dem Haus und kann noch nicht sagen, wann er zurück ist und ob seine Ex fahren kann, weil sein 6jähriger Sohn mitbekommen haben will, dass Mama mit ihrem neuen Lover telefoniert, das "der Typ" aus der Reha ist und sie jetzt doch zu dem fährt und nicht nach Freiburg oder zur Schwester.
Ich glaub ja viel, aber hier passt einiges nicht zusammen.
Und Jules wirkt auf mich jetzt nicht stabiler und rationaler als seine Ex. Wenn die morgen zurück kommt und ihm "Beweise" vorlegt, dass sie doch keinen neuen Lover hat, werden alle heutigen Pläne doch wieder über Bord geworfen. Schon weil die heutigen Pläne ja auch nur kurzfristig funktionieren und in 6 Monaten spätestens wieder obsolet sind.
Zitat von alleswirdbesser: Auch wenn die Mutter ganz konkrete Pläne zum eigenen Suizid schildert?
Die Jules so ernst nimmt, dass er keinen RTW, sondern nur den Psychologen anruft, der die Pläne wiederum ebenfalls so ernst nimmt, dass er keinen RTW ruft, sondern nur einen Abklärungstermin am nächsten Tag vereinbart.
Ihr tut so, als wäre Jules ein rationaler, stabiler Mann, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Dabei agiert er gerade aus der Panik heraus, dass seine Ex mit einem anderen Mann schläft, weil sie nach seinem emotionalen Erpressungsversuch "den halben Kleiderschrank" samt der "Reizwäsche" eingepackt hat, um angekündigt(!) wegzufahren.
Die Elternebene und die Kinder sind hier doch gar nicht im Blick.
Jules vermutet(!), dass seine Ex einen neuen Lover hat und dass der in der Großstadt wohnt und dass seine Ex nur deshalb will, dass er jetzt dort arbeitet und dort hinzieht, damit sie dann mit den Kindern nachkommen kann, um bei ihrem Lover zu sein.
Gleichzeitig befürchtet Jules dann aber, dass seine Ex dann doch nicht hinterher zieht, weil sie lieber mit den Kindern ohne Arbeit und Geld in der Provinz wohnen und ihm die Kinder entziehen will?
Diese Gedankengänge ergeben doch hinten und vorne keinen Sinn.
Zitat von Jules189: Das kann ich aber denn ich habe das alles auf Band. Die ganzen Details etc
Sobald Du das verwendest, wird ihr jeder raten, Dich anzuzeigen.