Nalf
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Mit dieser Misstrauens- und Unterstellungsspirale geht's für euch immer weiter abwärts und die Kinder geraten völlig aus dem Blick.
Die brauchen zwei halbwegs stabile Eltern. Ihr müsst beide auf die Beine kommen und für die Kinder ein sicheres Nest schaffen. Richte darauf Deine Energie. Schaff Du für die Kinder ein sicheres Nest bei Dir und lenk Deine Energie nicht darauf, das sichere Nest bei Deiner Ex verhindern zu wollen.
Ich würde dem JA sagen, dass ich mindestens an zwei Tagen die Woche die Kinder sehen möchte, weil sie die letzten Wochen 24/7 um mich waren und ein Kontaktabbruch aus meiner Sicht weder gerechtfertigt noch im Sinne der Kinder ist. Und wenn sie da Zweifel haben, kann dieser Kontakt auch gerne begleitet sein. Es geht um die körperliche und seelische Sicherheit der Kinder und ich würde betonen, dass ich alles dafür tue, diese sicherzustellen.
Und dass alternativ auch die Kinder auch komplett bei mir sein können, weil ich auch außerhalb der Ehewohnung ausreichend Platz für alle 3 habe und auch dafür sorgen werde, dass dann der Umgang mit der Mutter regelmäßig stattfinden wird. Gerne auch in enger Zusammenarbeit mit dem JA und der Erziehungsberatung. Weil Du so eine fürchterliche Situation wie diese Woche, in der Deine Tochter vor Angst unter sich macht, nie wieder für die Kinder erleben möchtest.
Und sollten beide Elternteile aktuell fürs JA nicht geeignet erscheinen, haben sich Tante X und Onkel Y, den die Kinder schon kennen, bereit erklärt, die Kinder aufzunehmen und sich an Kontaktauflagen des Jugendamts zu halten.
Dann würde ich das Jugendamt noch auf die Lieblingsspielzeuge der Kinder, Kuscheltiere etc. hinweisen, an die sie bei einer Inobhutnahme bitte denken sollen, weil sie den Kindern wichtig sind.
Damit hast Du dann erstmal alles etan, was Du aktuell für Deine Kinder tun kannst.