Jules189
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Aber am aller schlimmsten war für mich, was meine NF den Kindern angetan haben muss. Entgegen allen Jahren zuvor und selbst nach den jüngsten Ereignissen waren meine Kinder noch nie so extrem verstört gewesen. Die beiden wollten nicht einmal zu mir. Nur mein Sohn hat nach etwas Zureden von mir dann noch den Kontakt und eine Umarmung bei mir gesucht. Das war das Schlimmste an allem und hat mich auch diese Nacht wach gehalten. Jeder konnte sehen, dass meine NF die Kinder manipuliert hat. Glücklicherweise hatten wir einen sehr empathischen Richter. Als er nämlich alleine mit den Kindern sprechen wollte, haben beide nichts gesagt und seien auch sehr verstört gewesen. Erst kurz vor Ende fragte er die beiden ob es denn noch irgendetwas Wichtiges gäbe, was er wissen müsse und da fing mein Sohn dann an zu reden. Er sagte, dass er bei Papa wohne möchte, dass Papa viele Dinge macht und Mama eben nicht. Sie hängt den ganzen Tag nur am Handy. Als der Richter das vortrug wurde meine NF sichtlich unruhig und holte dann mit einer Lüge zum Gegenschlag aus.
Jetzt ist es so, dass ich die Kinder zu 70% betreue und meine NF zu 30%. Sie bleibt in der Wohnung. Das habe ich von mir aus angeboten, da ich im Gegensatz zu ihr schon wusste, dass der Vermieter in den nächsten 2 bis 3 Monaten wegen Eigenbedarf kündigen wird. Ich komme derzeit bei meiner Schwester unter und werde jetzt so schnell es geht eine kleine Wohnung anmieten.
Dann gibt es noch ein beiderseitiges Annäherungsverbot von 20 Metern.
Das Jugendamt hat im übrigen auch einmal sehr lautstark interveniert, als es um den neuen Lover meiner NF ging. Mein Anwalt wollte den Nachnamen erfahren und bestätigt wissen, ob es sich um einen Mann aus der Reha handelt und da wurde meine NF richtig rot im Gesicht und ihre Anwältin griff uns laut an, dass es ihr Persönlichkeitsrecht wäre und sie nichts sagen müsse. Aber nach mehrfachem Wortgefecht und der direkten Frage des Richters ob dieser Typ denn in den letzten Tagen in der Wohnung gewohnt hätte sagte meine NF Nein. Und genau hier platzte dann einer Mitarbeiterin vom JA der Kragen und sie bestätigte genau das, das er eben jeden Morgen schon gemütlich auf dem Sofa gewesen wäre und immer Umgang mit den Kindern hatte. Und das war auch für das JA und letztendlich auch für den Richter ein Dorn im Auge, weshalb im Beschluss aufgenommen wurde, dass dieser Mann keinen Umgang mit den Kindern haben darf und sich in der Berteuungszeit auch nicht in der Wohnung aufhalten darf.