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605

Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

G
Zitat von Stella31:
Meine Therapeutin hat immer zu mir gesagt: Treffen Sie keine schwerwiegenden Entscheidungen in hoch emotionalen Zeiten!

🎯

Ganz genau.
Nimm den Druck auf jeden Fall raus.

Vielleicht an die frische Luft gehen.
Als erstes muss deine Beruhigung stehen.

DAS ist das Beste was du tun kannst.
Auch für die Kids. 🙂

x 2 #316


GreenTara
Hi @Jules189, bitte behalte die Nerven, und justiere deine Strategie immer wieder neu ein.
Zitat von Jane_1:
Also nicht "Willst du einen Rosenkrieg?", sondern "ich möchte die Themen um die Trennung herum friedlich lösen.Ich hoffe, es geht dir auch so?

Das ist das Wichtigste, und sollte dir die Leitlinie sein.
Deine Frau fährt allerdings eine andere Schiene, und versucht, mit den Mitschnitten Beweise zu konstruieren.
Sie muss in diesem Fall aber auch deine wohlüberlegten Aussagen mitaufzeichnen.
Zitat von Jules189:
Die Spirale kochte nun hoch, als sie sagte, sie zeichnet das Telefonat auf und dann fing sie an, dass ich sie geschlagen hätte, am Hals gepackt hätte etc. Diese Dinge habe ich nie gemacht

Ob du mit deinem Weg auf Dauer Erfolg hast, weiß man nicht. Deine Frau weiß natürlich, dass sie ihr bisher sicheres Leben verlässt, und bastelt sich eine Selbstrechtfertigung. Gleichzeitig ist diese Ungewissheit natürlich in ihrem Zustand fatal, auch, wenn sie es sich selbst aussucht.

Du kannst deiner Frau einen Trennungsmediator vorschlagen, damit alles friedlich im Sinne der Kinder abläuft. Gleichzeitig solltest du deinen Anwalt, und vielleicht auch Familienberatungsstelle auf die schwerwiegenden psychischem Probleme deiner Frau hinweisen, und deine Bedenken hinsichtlich ihrer Eignung, die Kinder zu betreuen.
Das Bild von dem Bademantelonkel würde ich auch nicht löschen, auch du kannst Beweise und Hinweise sichern.
Wenn du ja jetzt stabilisierende Medikamente einnimmst, könntest du den Arzt nach einem zusätzlichen Beruhigungsmittel für die nicht unwahrscheinliche Akutsituationen fragen.

#317


A


Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

x 3


N
Zitat von Jules189:
Ein Anwalt sagte heute auch, dass es oft vorkommt, dass Frauen eine häusliche Gewalttat vorspielen, um bessere Karten zu haben etc.

Das wundert mich. Denn jeder Anwalt weiß, dass das bloße Behaupten nicht ausreicht. Für z.B. die Zuweisung der ehelichen Wohnung müssen konkrete Darstellungen (Ort, Datum, Tathergang) mit Beweisen (Atteste, Polizei- oder Zeugenaussagen) belegt sein und selbst wägt das Gericht die Glaubwürdigkeit ab.

Jetzt hat sie das gleich beim nächsten Telefonat gemacht.
Du hattest Dir doch eigentlich vorgenommen, sie in Ruhe zu lassen, bis sie auf Dich zukommt. Hat sie das getan oder hast Du abends in der Klinik angerufen?

Am Anfang und am Ende des Telefonats war sie also ruhig.
Laut würde sie bei den Themen:
-ob sie einen Rosenkrieg möchte, weil sie sich vom Anwalt beraten lässt
-ob sie mit dem Mann im Bademantel schläft und damit die Kinder gefährdet
-als sie die Gefahr sah, dass Du ihr die Kinder vorenthältst.

Du hast Dich ja auch von zwei Anwälten am Telefon beraten lassen. Ist das ein Zeichen, dass Du einen Rosenkrieg willst?

Du hast sie betrogen. Sie hat kurz vor oder nach der Trennung Dich vielleicht mit einem (sie meint sch*ulen) Mann betrogen.
Warum gefährdet das aus Deiner Sicht die Kinder. Waren die während Deines Betrugs gefährdet?
Oder ist der sch*ule Mann im Bademantel in einer Klinik jetzt in Deinen Augen schon ihr neuer Freund, der die Kinder als Mamas Lover kennen lernen wird, sobald sie aus der Klinik kommt?

Dass Du ausgerechnet wegen der Kinder wissen musst, mit wem sie schläft, weil der Mann dann automatisch im Leben Deiner Kinder sei, finde ich übertrieben. Es wirkt so, als könntest Du Deine Anliegen am besten platzieren, wenn Du sie im Namen der Kinder äußerst. Damit instrumentalisierst Du aber die Kinder.
Hätten die das Foto gesehen, hätte man sagen können, dass das ein Freund von Mama ist, der wohl gerade Duschen oder Schwimmen war. Die Kinder sind im Grundschulalter. Wenn ihr sie normal erzogen habt, ist für die ein Mann im Bademantel nicht automatisch jemand, der Sex mit Mama hatte. Da überträgst Du Deine eigenen Befürchtungen und Gedanken auf die Kinder.

Und jetzt ist Deine Ex also eine Gefahr für die Kinder. Woran machst Du das fest?

Sie war am Telefon laut(?), als Du sie auf Themen, die Dir unter den Nägeln brennen, angesprochen hast und ihr signalisiert hast, dass Du, wenn sie ohne Dich zum Anwalt geht und/oder mit einem anderen Mann schläft, die Kinder gefährdet siehst und sie ihr "wegnehmen" könntest.

Wie hättest Du seinerzeit, als Du betrogen hast, reagiert, wenn Deine Ex Dir angedroht hätte, dass sie die Kinder nimmt und geht bzw. Du nicht nach Hause kommen kannst? Hätte das Ängste.und das Gefühl der Ohnmacht in Dir ausgelöst?

Du bleibst in Deinen Beschreibungen eher vage. Du wirfst ihr Lügen am Telefon vor, wirst aber nicht konkret. Und auch bei dieser Liste, mit der Du begründest, warum Deine Ex jetzt eine Gefahr für die Kinder sein soll, bleibst Du U konkret:

Zitat von Jules189:
1. Noch extremere Stimmungsschwankungen als vor der Reha.
2. Hohe Aggressivität.
3. Extrem instabil.
4. Ein eventuell neuer Partner, der auch psychisch instabil ist.
5. Die Tatsache, dass sie eigentlich noch weiter in Behandlung bleiben müsste laut Aussage der Oberärztin.
6. Immer noch eine falsche Medikation


Du hast sie seit wievielen Wochen nicht gesehen und seit 2 Wochen nicht gesprochen und attestiert ihr jetzt, nach einem Telefonat, das sie nicht begonnen hat und bei dem Du provokante Themen besprechen wolltest, "extremere Stimmungsschwankungen" als vor der Reha? Woran machst Du das fest?

Was sind Deine Beispiele für "hohe Aggressivität"? Ihre Suizidandrohungen vor der Reha? Dass sie am Telefon "emotional" wurde? Dass sie zum Anwalt geht? Dass sie Deinen körperlichen Eingriff in ihre Suizidandrohung als körperliche Gewalt einstuft? (Warum hast Du damals für sie keine Soforthilfe gesucht? Hast Du die Suizidandrohung nicht ernst genommen oder nicht gewusst, dass man dann sofort 110/112 ruft, um den Menschen zu retten?)
Dass sie Dir sagt, dass sie die halbe Klinik *beep* könnte und Dich das nichts mehr angeht?

Woran machst Du die extreme Instabilität fest? Sie hat sich zwei Wochen nicht bei Dir gemeldet. Und zuletzt nur, um Dich zu fragen, ob die Verlängerung möglich ist. Das wirkt stabiler als das, was Du von ihr bei euch zu Hause berichtest, wo Du ihr noch nicht die Kinder vorenthalten wolltest.

Was außer einem Foto eines sch*ulen Mannes im Bademantel lässt Dich glauben, dass sie einen neuen Partner habe. Und was außer dem Umstand, dass er in einer psychosomatischen Reha ist, lässt Dich vermuten, dass dieser angebliche Partner psychisch instabil ist?

Ist jemand, der einer (Trauma)therapie bedarf, stets eine Gefahr für seine Kinder?

Und warum glaubst Du, beurteilen zu können, welche Medikation für Deine Ex die richtige ist?

Und hättest Du all diese Argumente, mit denen Du für die Kinder ein stabiles Umfeld schaffen willst, indem Du die gefährliche Mutter von ihnen fern hältst, auch angeführt, wenn sich Deine Frau nicht von Dir getrennt hätte und Dir keine Vorwürfe gemacht hätte, sondern lieb zu Dir gewesen wäre und weiterhin exklusiv mit Dir schlafen würde?
Hattest Du all diese Argumente also schon bevor Deine Frau die Trennung aussprach?

x 3 #318


J
Zitat von Jane_1:
hm, ich verstehe dich anders: Wenn du das anders meintest, hast du es auf jeden Fall stark so formuliert, dass man es falsch verstehen kann/muss. ich will dich nicht vorführen, aber vielleicht hilft dir dieses Beispiel zu sehen, wie das was du meinst zu sagen und das, was andere wahrnehmen sich total unterscheiden ...

Wenn ich das jetzt noch einmal so lese, dann hast du leider Recht. Ich teile diese ganzen Dinge immer direkt aus der Emotion heraus.
Ich werde jetzt ruhiger vorgehen.

x 1 #319


J
Zitat von Golem:
🎯 Ganz genau. Nimm den Druck auf jeden Fall raus. Vielleicht an die frische Luft gehen. Als erstes muss deine Beruhigung stehen. DAS ist das Beste was du tun kannst. Auch für die Kids. 🙂

Ja, das nehme ich sehr ernst! Daran arbeite ich jetzt und ich konnte mich im Laufe des Vormittags schon wieder gut sortieren.

x 1 #320


Waris07
@Jules189

Meine ehrliche Einschätzung:


Das Gespräch ist nicht einfach "unglücklich gelaufen", es ist eskaliert – und das war absehbar. Nicht, weil jemand böses wollte, sondern weil ihr beide gerade in einer akuten Krise steckt und emotional stark aktiviert seid. In so einem Zustand läuft das Nervensystem im Alarmmodus – nicht im Klärungsmodus.

Was hier wirksam war, ist eine typische Eskalations- und Hochregulierungs-Dynamik:
Trigger Gegenreaktion Nachlegen weitere Grenzverletzung.

Ihr habt euch gegenseitig hochgeschaukelt – leider nicht beruhigend, sondern weiter nach oben.
Du hast im Verlauf mehrere Stoppsignale übersehen – genau die Momente, in denen klar war: Das kippt gerade.
Statt auszusteigen, bist du geblieben und hast an entscheidenden Punkten selbst Reizverstärker gesetzt (Rosenkriegs-Frage, Foto, der Kerl im Bademantel). Das hat die Spirale weiter beschleunigt.

Gleichzeitig hat deine Frau sehr deutliche Überforderungsreaktionen gezeigt: Aggression, Kampfmodus, massive Vorwürfe. Das sind klare Warnsignale, keine sachliche Ebene. Diese Warnungen und die vorhandenen Stoppschilder wurden auf beiden Seiten übergangen.
Entscheidend ist nicht Schuld, sondern Zustand.
Keiner von euch war in diesem Moment in der Lage, innerlich runterzufahren und auszusteigen. In so einer Lage sind weder Einsicht noch Klärung möglich.

Dass es am Ende etwas ruhiger wurde, ändert nichts an der Wirkung.
Solche Gespräche hinterlassen tiefe Spuren – mehr tiefere Verletzungen, mehr Misstrauen, mehr innere Alarmbereitschaft und das Gefühl, sich schützen zu müssen. Oft beginnt dann auf beiden Seiten das stille Sammeln von Belegen/ Beweisen.

Deshalb ganz klar. Weitere Gespräche in diesem Modus sind kontraproduktiv.
Kein Erklären, kein Richtigstellen, kein Nachjustieren und kein Hinterhertelefonieren – jeder weitere Kontakt hält die Eskalationsspirale am Laufen.

Abstand ist hier kein Weglaufen, sondern der einzige Weg, diese Dynamik zu unterbrechen.
Nicht aus Schwäche, sondern aus Verantwortung – für dich, für sie und vor allem für die Kinder.
Solange ihr beide im Alarmzustand seid, ist keine Klärung möglich, sondern nur weiterer Schaden.
Der einzig sinnvolle Schritt wäre an mehreren Stellen gewesen – und ist es jetzt erst recht: Aussteigen.


Ich lege dir daher wirklich noch einmal ans Herz, dir professionelle Unterstützung zu holen und eine Familien- bzw. Trennungsberatungsstelle zu kontaktieren. Nicht, weil du versagt hast, sondern weil diese Situation für einen Einzelnen kaum tragbar ist und du gerade selbst unter enormem Druck stehst.

Einen Termin beim Anwalt hast du ja bereits in Arbeit – das ist sinnvoll. Gleichzeitig würde ich dir empfehlen, dort zwar alles offen zu schildern, aber auch klar zu benennen, dass dein Auftrag nicht Eskalation, sondern Orientierung, Absicherung und ein möglichst geordneter, kindgerechter Weg ist. Ein Anwalt kann deeskalierend wirken – wenn man ihn genau dazu beauftragt.

Denn gerade jetzt geht es weniger darum, Recht zu bekommen, sondern darum, weiteren Schaden zu begrenzen.

x 5 #321


Scheol
@Jules189
🤔

Dass sie zuerst liebevoll war in der Reha und dann plötzlich distanziert, passt zu einem Dissoziations- oder ein Trigger durch den Reha Aufenthalt oder dich.

Eine emotionale Überflutung fand vermutlich statt, weil alte Erinnerung hoch kommen.

Dissoziation kann Erinnerungen verzerren – ohne das sie zu Lügen beabsichtigt.

Dissoziation kann bedeutet das die Zeit verschwimmt, Personen werden innerlich „vertauscht“. ( was ich damals z.b schrieb zum Thema als stellvertretender Täter )

Gefühle aus der Vergangenheit werden auf/in die aktuelle Gegenwart gelegt / kommen hoch.

Das Gehirn arbeitet dann nicht mehr sauber zeitlich.( Zeitschiene ) chronologisch.

Ich hatte dir damals beim erstarren geschrieben , das die Person ins hier und jetzt zurück zu bekommen ist , wenn es geht. ( Das ist gerade vermutlich eine ähnlich Situation. )

Das kann dann dazu führen, dass, Gefühle aus früherer Geschichte ( Gewalt , Eltern, Ex-Partner = Täter ), von damals ins hier und jetzt präsent sind und auf den aktuellen Partner projiziert werden.

Die Gefühle von damals , wurden so gefühlt und wahrgenommen , also muss das heute hier auch stimmen.

Für eine Außenstehende Person nicht logisch,

Wenn alte Trauma oder Anteile von Trauma hoch kommen ,

Damals = weil Nähe + Abhängigkeit + Stress = „damals-Gefühl“


Warum rennt sie gerade weg ? 🤔

Wenn eine Person in der Reha z.b. von einem Betrug gesprochen hat in der Gruppe auf dem Gang usw. , bricht das idealisieren der Person weg und sie sagt sich , meiner tat es auch , meiner ist wie die andere Personen aus der Kindheit / Jugendzeit die mir nahe waren, wo ich Nähe zugelassen haben ,was aber eine Maximale Gefahr nun darstellt.

Also eine Bedrohung darstellen kann. Du als Partner wirst als nicht mehr sicher angesehen,

Alte Ängste , alte Ohnmacht kommt hoch.


Menschen handeln immer um Sicherheit zu erzeugen ,…. Also wäre das Abtauchen nicht melden als Selbstschutz anzusehen 🤔


Abstand fühlt sich dann wie Selbstschutz an.


Das weglaufen aus dem Haus am Abend ,…..und das zurück kommen……sie verlässt eine Situation aber nicht die Familie.

Sie muss da flüchten , sie will es nicht. 🤔

Die ist von damals ( Kindheit ) ins „jetzt“ gerutscht. 🤔


Ich glaube die Gewaltvorwürfe macht sie um sich zu stabilisieren ihre innere Logik. Oder eben aus der Zeitschiene gerutscht.


Wie wurden den der Reha Kumpel beschrieben, der ist ja , wenn er sie zum ersten Mal gesehen hat , und äußerte „ das er wüsste was ihr passiert ist“ oder sehr ähnlich, anscheint ihr Reha Gesprächspartner.


Würde sie auf die Idee kommen ein Gespräch mit aufzuzeichnen ? Oder ist das eher untypisch ?

Druck erzeugt bekanntlich gegen Druck. Und den hat sie ja schon irgendwie.

Ich würde jetzt nicht versuchen die Sache klar zu stellen oder diskutieren.
Und dich nicht rechtfertigen für Dinge die nicht real stattgefunden haben.

Auch könnte es ihren Modus anheizen.

Bleib in der sachebene ! Keine Eskalation ! Und dokumentier die Aussagen für dich.
Datum, Uhrzeit, Wortlaut von Aussagen notieren, Screenshots von Nachrichten, eigene Antworten ebenfalls festhalten


Wähle eine klare Sprache / Formulierung.

Z.b. „ ich akzeptiere dein Wunsch das du Abstand haben willst. Die Gewaltvorwürfe die stimmen nicht und ich kann diese auch nicht so stehen lassen.“.


„Ich weise Gewaltvorwürfe zurück. Es hat keine körperliche Gewalt gegeben.“

[ Keine Erklärung mehr dazu ! ]


Da hier Kinder mit bei sind…..

Der Schutz der Kinder , geht vor dem Verständnis ihrer Diagnose !

Kein toxisches Verständnis!

Oder was schön reden , was schön erklären , wegen der eventuellen Diagnose.

Bleib immer ruhig , aber klar in deinen Aussagen. Anwalt , Jugendamt, usw. hier nicht anklagend sprechen.

x 4 #322


Scheol
@Jules189
Zitat:
Sie hat aber auch tatsächlich ein paar Lügen erzählt und hat behauptet, dass die Verlängerung die Alternative zu 10 Wochen Tagesklinik gewesen wäre,

Also 1-2 wochen Reha Verlängerung , mit 2-4 x Gruppentherapie und 1-2 Einzelstunden soll eine 10 wöchige Tagesklinik Behandlung aufwiegen 🤨

Eine Rehaklinik kann anstoßen und äußern das eine Tagesklinik weiter helfen könnte , sie wird es vermutlich auch im Entlassungsbericht „empfehlen“.

Mich würde mal die Diagnose der Rehaklinik interessieren welche diese inzwischen denken was das sein könnte.

Zitat:
weil sie laut ihrer Oberärztin so schlimm dran sei.

Ohne Zweifel ist sie das , aber dann würde die Oberärztin auch medizinisch auf sie einwirken und sagen das sie dies oder das machen sollte um vorwärts zu kommen.

Zum Beispiel „Behandlung Vorort zwingend erforderlich“ !

Nur dann müsste man ans angemachte.

Das hört sich eher an , mir geht es so schlecht das sagen auch Fachkräfte , und ……….( ja und weiter ? Therapie ? Oder was kommt ? )

Zitat:
Sie würde auch als AU entlassen werden

Was von der Beschreibung von dir schon naheliegend ist.


Zitat:
und mit 50% Schwerbehinderung.

Eine Rehaklinik kann nur äußern das z.b. fachärztlicher Sicht ein GdB von 50 plausibel ist.

Auszeichnen tut diese die nicht , und wird woanders beantragt.

Die 50 % würde sie mit einer komplexen ptbs vermutlich bekommen , ABER ich glaube nicht mit einer mittelgradige Depression.

Zitat:
Ob das jetzt alles so stimmt, könnt ihr wahrscheinlich besser beurteilen als ich.

Da sie durch den Wind ist wird sie hier etwas verdreht oder falsch verstanden haben.


Wie lange ist sie schon im Krankengeld Bezug ?

x 1 #323


Waris07
Zitat von Scheol:
Also 1-2 wochen Reha Verlängerung , mit 2-4 x Gruppentherapie und 1-2 Einzelstunden soll eine 10 wöchige Tagesklinik Behandlung aufwiegen

Offen gesagt habe ich da auch kurz irritiert die Stirn gerunzelt. Eine kurze Verlängerung der Reha um 1‑2 Wochen allein wird dafür nicht ausreichen – das ist aber nur meine Meinung.

Meiner Einschätzung nach wird sie um eine langfristige Nachbehandlung vermutlich nicht herumkommen, wenn es wirklich darum geht, stabiler zu werden, die nötigen Werkzeuge zu erlernen und im Alltag anzuwenden, um ein möglichst normales Leben führen zu können. 🤔

x 2 #324


Scheol
@Waris07
Zitat:
Offen gesagt habe ich da auch kurz irritiert die Stirn gerunzelt. Eine kurze Verlängerung der Reha um 1‑2 Wochen allein wird dafür nicht ausreichen – das ist aber nur meine Meinung.

Das wird eine Klinik sein die Depression / Burnout betreut und mit ihr überfordert sind als Therapie vermute ich mal.

Zitat:
Meiner Einschätzung nach wird sie um eine langfristige Nachbehandlung vermutlich nicht herumkommen, wenn es wirklich darum geht, stabiler zu werden, die nötigen Werkzeuge zu erlernen und im Alltag anzuwenden, um ein möglichst normales Leben führen zu können.

Die weiß glaube ich nichtmal was sie hat.

Ja schlechte Kindheit eben PUNKT.

Der TE wird vermutlich schon mehr wissen / einschätzen können wo sie steht , als wie sie selbst.

Man muss sich mal vorstellen was das für ein Kind bedeutet , wenn die Mutter abends aus dem Haus rennt weil es ihr zu viel ist. Was macht das mit Kindern.

Wenn sie sich die Haare ausreißt , weil sie mit sich und ihren Gefühlen nicht klar kommt. Wenn das Kinder als normal ansehen ?

Wenn eine Mutter erstarrt da Sitz und nicht ansprechbar ist, was das für ein Kind bedeutet.

Dauern was von Suizid erzählt und die Planung dazu.

Oder eben auch für den Partner bedeutet, das Jahre mit machen (zu wollen)

Oft rennen solch Menschen durchs Leben . Rennen in der Panik alles um.

Wenn das Ziel ist , eine 50 % GdB zu bekommen und eine Rente und sich dann zu sagen . „Ne ich kann ja nicht ich habe ja 50 % GdB, und Frührentner habe ich ja auch“.

Da muss man dann aufpassen das das nicht ein sekundärer Krankheitsgewinn ist.

x 1 #325


J
Zitat von Waris07:
@Jules189 Meine ehrliche Einschätzung: Das Gespräch ist nicht einfach "unglücklich gelaufen", es ist eskaliert – und das war absehbar. Nicht, weil jemand böses wollte, sondern weil ihr beide gerade in einer akuten Krise steckt und emotional stark aktiviert seid. In so einem Zustand läuft das ...

Vielen Dank für deine Worte! Ich sehe das im Ganzen auch so.
Es sind im Moment bei uns beiden halt extrem viele Emotionen, die uns schnell hochschaukeln lassen. Bei ihr natürlich ganz andere Emotionen oder teilweise andere wie bei mir.

Ich hatte gerade noch ein gutes Coaching-Gespräch und zusammen mit eurer aktiven Unterstützung versuche ich Tag für Tag stabiler zu werden.
In dieser Woche möchte ich unbedingt auch wieder mit Sport anfange. Das ist jetzt auch schon über 5 Jahre her, um wieder eigene Kraft und Selbstwert aufzubauen.

x 3 #326


J
Zitat von Scheol:
@Jules189 🤔 Dass sie zuerst liebevoll war in der Reha und dann plötzlich distanziert, passt zu einem Dissoziations- oder ein Trigger durch den Reha Aufenthalt oder dich. Eine emotionale Überflutung fand vermutlich statt, weil alte Erinnerung hoch kommen. Dissoziation kann Erinnerungen verzerren ...

Es ist unfassbar, wie sich deine Aussagen mit Aussagen von Psychologen und Coaches eins zu eins decken. Nur, dass du das viel besser erläutern kannst.

Das mit dem Verschwimmen / Vertauschen ist etwas, was mir heute noch mal bewusst erläutert wurde. Einige Dinge, die ihr vor und während meiner Zeit passierten müssen nicht exakt so gewesen sein, was gar nicht ihre Absicht ist. Auch in Bezug auf mich mit der Gewalt, dass sie Dinge aus der Vergangenheit auf mich projiziert.

Auch das mit dem Wegfall des Idealisieren während der Reha. Empfinde ich auch so und passt ja ganz gut auf den zeitlichen Ablauf, denn so etwas passiert ja seltenst sofort zu Beginn. Mir ist auch bewusst, dass gerade die Mitpatienten den Großteil in der Reha 'beeinflussen'.

Das mit dem Gespräch aufzeichne, das ist schon typisch für sie. Das hat sie mir auch in der Vergangenheit immer empfohlen, wenn ich Krisen-Gespräche führen musste, also beruflich.
Das ist also von ihrer Seite nichts Außergewöhnliches.

x 3 #327


J
Zitat von Scheol:
@Jules189 Also 1-2 wochen Reha Verlängerung , mit 2-4 x Gruppentherapie und 1-2 Einzelstunden soll eine 10 wöchige Tagesklinik Behandlung aufwiegen 🤨 Eine Rehaklinik kann anstoßen und äußern das eine Tagesklinik weiter helfen könnte , sie wird es vermutlich auch im Entlassungsbericht ...

Krankengeldbezug schon so lange, dass er in zwei Monaten beendet ist und sie dann in die Sozialhilfe rutscht.

#328


J
Dank euch habe ich heute ja wieder etwas Ruhe und Klarheit gewinnen können und noch ein paar neue Erkenntnisse, die ich gleich auch noch mal mit euch teilen möchte.

Ich habe dann heute ein aus meiner Sicht wichtiges Signal an sie gesendet, damit sie weiß, dass ich keine Eskalation wünsche.
Ich schreibe euch das hier:

Ich: Guten Morgen, ich wollte dir nur eben kurz Bescheid sagen, dass ich von meiner Seite aus eine friedliche Lösung für alle Angelegenheiten anstrebe und dich stets auf Augenhöhe behandeln werde. Die Verantwortung für meine Fehler in der Vergangenheit nehme ich sehr ernst und habe bereits sehr vieles angestoßen und ins Rollen gebracht. Auch nehme ich meine persönlichen Baustellen sehr ernst. Denn wie ich dir bereits sagte, werde ich alles in meiner Macht stehende dafür tun, dass wir für unsere Kinder trotz Trennung gute Vorbilder bleiben! Es wäre schön, wenn du das auch so siehst.
Lass uns zu gegebener Zeit, wenn du dafür bereit bist, gerne alle Dinge aufschreiben und ausarbeiten. Gerne auch im ständigen Austausch und Beisein von beispielsweise Frau x. (Familienberatung).
Am Ende, wenn vieles verdaut und verarbeitet ist, sollte meines Erachtens eine respektvolle, ehrliche und wertschätzende Beziehung auf Eltern-Ebene sein.

Sie dann: Das ist genau, was ich mir wünsche. Möchtest du Frau x. anrufen und Termine vereinbaren oder soll ich das machen?

Ich: Das finde ich toll! Ich kümmere mich darum ,wenn du das möchtest.

Sie: Gern. Ich hatte ihr am Freitag schon ne Mail geschrieben aber Anruf ist bestimmt schneller.

Ich: Alles klar.

Sie: Ich rede auch noch mal mit Maria (unsere gemeinsame Freundin, die bald aus ihrer kleinen Wohnung auszieht) und dem Vermieter. Wäre gut, wenn ich dann für 3 Monate ca. ein Startkapital hätte.

Ich: Das kriegen wir hin!

Sie: Mir liegt was an einer friedlichen Lösung.

Ich: Mir auch! Es ist mir sehr wichtig, dass wir irgendwann eine stabile Basis für unsere Kinder haben. Deswegen Krempel ich meine Ärmel hoch und übernehme die Verantwortung für die Fehler und auch für meine Verhaltensweisen der Vergangenheit sehr ernst.

Sie Schickte von sich aus noch ein Bild vom Schnee.

Ich: Ja krass, hier ist es fast 10 Grad.

Sie: Danke für das gute Gespräch.

Ich: Ich danke dir!


So, ich möchte wirklich, dass wir das gemeinsam für unsere Kinder schaffen. Was meint ihr zu dem Dialog?

Ansonsten werde ich ihr jetzt nicht mehr schreiben etc. bis sie wieder von sich aus auf mich zukommt.

x 4 #329


S
Zitat von Jules189:
Dank euch habe ich heute ja wieder etwas Ruhe und Klarheit gewinnen können und noch ein paar neue Erkenntnisse, die ich gleich auch noch mal mit ...

Will sie die Wohnung dieser Maria übernehmen? Ohne Kinder?
Und wo kommt jetzt plötzlich die Familienberatung her?

#330


A


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