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Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

J
Zitat von Catalina:
Ok, das ist natürlich heftig, solche Medikamente auf bloßen Verdacht zu bekommen, denn bei jemandem, der kein ADHS hat, können die durchaus unerwünschte Nebenwirkungen haben. Wenn ich mich daran erinnere, wie sehr mich Ritalin anfangs aus den Latschen gehauen hat und mir dann vorstelle, das wäre in die andere ...

Nein, sie hat keines dieser schrecklichen Dinge jemals professionell aufgearbeitet. Sie hat sich ab dem Erwachsenenalter immer mit viel Arbeit abgelenkt. In der Spitze hatte sie drei Jobs gleichzeitig.

Richtig, sie nimmt weiterhin Ritalin.

x 1 #46


J
Zitat von Wollie:
@Jules189 was für eine heftige Geschichte, kann dir leider wenig helfen, rate dir nur, dich auf alles vorzubereiten. So wie du das beschreibst, ist deine Frau eine tickende Zeitbombe und wird ggf. versuchen, dich aus dem Haus zu treiben. Du kannst im Grunde nur Schadensbegrenzung betreiben und deine Kinder schützen. ...

Ja, ich werde mich auf ein WorstCase-Szenario irgendwie vorbereiten. Für meine Kinder. Ich muss jetzt schauen, dass ich heute und in den nächsten Tagen alles schaffe.

Ich habe wirklich große Angst und hoffe, dass es nicht eskaliert.

x 5 #47


A


Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

x 3


J
Ich möchte euch allen schon mal ganz herzlich und aufrichtig danken! Ich fühle mich hier viel besser verstanden, als bei irgend einem Psychologen oder Therapeuten. Und ihr habt viel bessere Tipps und Hilfestellungen für mich. Vielen vielen Dank!

x 8 #48


Wollie
naja....Therapeuten und Psychiater sehen dies halt aus ihrer Therapeuten -oder Psychiaterbrille...und bekommen ja immer nur einen kleinen Eindruck von einer Person...in einer Reha genauso. Du hast mit deiner EF eine gemeinsame Geschichte, welche jetzt leider zu Ende geht. Aber ich würde mich jetzt nicht von ihr aus dem Haus bzw. Wohnung drängen lassen, glaube hier solltest du dich klar positionieren und ich würde dir auch raten, so schnell es geht, dir einen RA zu suchen, damit du rechtlich die richtigen Schritte machen kannst bzw. dich schützen.
Ich bin kein Arzt, aber ich habe dieses Ritalin in Verdacht, dass dies einiges gerade verursacht. Ich arbeite selbst mit Menschen, welche div. Med. aufgrund div. Erkrankungen nehmen müssen und habe gerade im klin. Bereich oft erlebt, was Med. im Gehirnstoffwechsel anrichten und wie es Menschen komplett wesenverändert. Und dies nicht immer im Guten. Aber wie gesagt, nur ein Eindruck.

#49


M
Zu einem anwaltstermin würde ich dir auch raten, vor allem bezüglich eventuellen Trennungsunterhalt oder auch nachehelichen Unterhalt.

x 1 #50


S
Zitat von Jules189:
Nun habe ich eine E-Mail an ihre Therapeutin geschickt.

Erstmal will ich dir sagen, dass ich deine Sorgen verstehe, aber ich will direkt sein, wie du agierst verstehe ich auch nicht.
Ich meine wer macht den sowas und schreibt an die Therapeutin der Frau? Es ist doch nicht eure Paartherapeutin, sie ist allein für deine Frau zuständig. Das klingt fast so, als wolltest du die Therapeutin einspannen und manipulieren - jetzt ist es (zurecht) nach hinten losgegangen.

Zitat von Jules189:
Eine gemeinsame Freundin von uns, die auch in den ganzen Tagen versucht hat zu vermitteln hat sich die E-Mail auch durchgelesen und sagte auch, an der E-Mail ist nichts schlimmes dran. Ganz im Gegenteil. Sie meinte dann zu mir, schick deiner Frau die E-Mail.

Und da hast du noch jemand eingespannt, um deine Frau - die grade in Therapie ist - zu belataschen?

Zitat von Jules189:
Auch wegen der Kinder fragt sie gar nicht mehr nach. Ich habe nichts mehr von ihr gehört.

Muss sie sich denn Sorgen machen wegen der Kinder?


Zitat von Jules189:
Nächste Woche Dienstag soll sie nach Hause kommen und ich habe echt große Angst und weiß nicht, was ich tun soll.

Naja was willst du machen, warte ab was passiert. Versuche dich erstmal zu beruhigen. Und bleibe ruhig wenn sie zurück kommt.

Ungeachtet wie viel von dem Verhalten deiner Frau ihrer Krankheit geschuldet ist, muss ich sagen dass du es leider auch verbockt hast. Wenn jemand wegen psychischen Problemen schon in der Klinik ist, dann muss sich die Person sich auf sich konzentrieren und ist weniger hilfreich, wenn der eigene Mann, versucht von außen manipulativ einzuwirken, weil er Angst hat verlassen zu werden.
Denn in dem Augenblick hast du meiner Meinung nach mehr an dich gedacht, als an sie.

x 1 #51


M
Bzgl seiner Email: vielleicht war er in einer Erschreckens-Not-Situation und kennt sich vielleicht nicht so sehr auus mit dem Therapeutengedöns. Seine Frau ist böse deswegen. Sie wäre es ggf auch ohne diesen Vorfall gewesen? War sie es vorher schon lieber TE?

Zitat von Jules189:
In der Vergangenheit gab es Situationen, wo sie wirklich unberechenbar gewesen ist und ich habe große Sorge, dass es bei Rückkehr noch schlimmer wird, sobald ich nur ein falsches Wort sage.

Magst du erzählen oder anreißen, was du damit meinst? Das klingt ja schon nach prekärem Verhalten iherseits. Vonwg Einordnung ihrer Diagnose/n usw. Sie war also auffällig in euer Bz. Es eskalierte, sie wurde getriggert. Dinge waren ihr offenbar viel zu viel. Aber man darf auch nciht vergessen, dass sie in einem Abhängigkeitverhältnis zu dir stand. vielleicht musste sie deshalb den ausserordentlichen Betrug, dein Fremdgehen, mitmachen. Nicht weil sie es schön , zuträglich fand. Wer tut das schon? Ihr Mann, der sich mit einer anderen Frau abgibt, körperlich. Das ist schon echt schlimm. Da hast du dich bz-technisch alles andere als mit Ruhm bekleckert. Ging das lang, dieser Bettrug, dieses Fremdgehen mit einer anderen Frau? War "alles" mit dabei?

Zitat von Jules189:
auch nach den großen Krisen, dass sie mich niemals hassen könnte

hier sehe ich vor dem einfach eine gravierende Abhängigkeit und untere Position im Machtverhältnis eure Bz. die Unterdrückte, die jetzt ausbricht.
Zitat von Jules189:
Abwertung in allen Richtungen.

hattest du das vorher schonmal (siehe oben) wenn sie sich lt. deinen Angaben "unberechenbar" verhalten hat?
Zitat von Jules189:
dann wenigstens unsere 18-jährige Freundschaft,

hm Freundschaft, vielleicht war es für dich bequem? Für sie war es eine Beziehung. Keine Freundschaft? Die nun final zu Ende ist. Weil sie es nicht mehr mitmachen wird, will.

Zitat von Jules189:
sie nur noch den reinsten Hass mir gegenüber verspürt und eine Annäherung in jeglicher Hinsicht von ihrer Seite ausgeschlossen ist.

Zum Trennen braucht man auch Wut, sonst tut sich nichts. vielleicht ist das mit dem Ziel im Auge sich zu trennen, notwendig und "normal".Also klingt zwar nicht normal, aber ich hoffe, du weisst, wie ich meine, was ich dir damit sagen will.

#52


Vajana
Die Baustellen klingen massiv und heftig. Ich werde da nun unromantisch:
Ich würde lieber Heute als Montag zu einem sehr guten Anwalt gehen der dich berät wie du am besten Vorgehst damit die Kinder bei dir bleiben.


Hier geht es nicht um Gemeinheit oder sowas, aber ich würde in der Konstellation alles daran setzen, dass meine Kinder bei mir bleiben, bis geklärt ist ob sie wieder bzw dauerhaft sich wieder soweit im Griff zu haben um eine gute Mutter sein zu können. Immerhin hat sie sich nun über eine Woche nichtmal nach den Kindern erkundigt.

Andersrum, würde ich aber dafür sorgen, dass sie ( wann immer ihr Zustand es zulässt) die Kinder besuchen und mit ihnen Zeit verbringen kann.


Aber das was du gerade beschreibst ist für mich kein sicherer Hafen für Kinder (bei ihr) und da dürfte sie lieber mich noch mehr / endgültig tief hassen, als mit krassen Hass und Flucht Schüben die Kinder zu "erziehen".

x 3 #53


S
Zitat von Jules189:
Das ist ehrlich gesagt auch meine Befürchtung. In der Vergangenheit gab es Situationen, wo sie wirklich unberechenbar gewesen ist und ich habe ...

Ich hab ähnliches erlebt. Bei meinem Mann. Psychische Diagnose, Psychiatrie, falsche Medikamente. Und dann wurde er ähnlich wie deine Frau. Von einem auf den anderen Tag.
Ich kann dir nur sagen, falls noch nicht geschehen, trenn die Konten und such dir oder ihr ne eigene Wohnung. Sichere die Unterlagen.
Die sitzen da in der "Reha" abends zusammen, jammern sich gegenseitig vor wie schlecht es ihnen geht und lästern dann gegenseitig über die bösen Partner zuhause. Die reißen sich gegenseitig immer weiter rein. Dann sitzt vielleicht noch ein für sie interessanter Mann dabei, der hat zuhause ne ähnlich schlimme Frau wie ihr Mann und dann gehts rund.
Und plötzlich ist alles was war schlecht.
Was deiner Frsu zusätzliches Futter gibt, ist dein Fremdgehen. Das kommt jetzt wieder hoch. Und jetzt ist es nicht mehr verziehen. Nur ein weiterer Beweis dafür, was für ein schlimmer Mann du bist.

Klingt wahrscheinlich völlig überzogen von mir, aber genau so läuft das da leider.

Und wenn man Glück hat, gibts tolle Therapeuten, die dann den Partner mal einbestellen und alles von allen Seiten beleuchten. Aber das ist nur sehr selten der Fall, mrist eher in einer Traumaklinik. In solchen "Rehas" scheinen meist eher unfähige Hobbypsychologen zu sitzen...

Es gibt hier auch mehrere Threads von Männern, deren Feauen genau so wurden wie deine in der Reha.
Ich glaub @Golem war zB einer davon

x 2 #54


Cagy
Guten Morgen Jules..

Deine Frau schrieb :
Zitat von Jules189:
aber du bist einfach fernab jeder Realität und akzeptierst meine Entscheidung der Trennung nicht und manipulierst mich und alle um mich herum immer weiter.


Zitat von Jules189:
Du akzeptierst meinen Wunsch nach Ruhe und Distanz nicht.


Zitat von Jules189:
'Du akzeptierst null Grenzen und belästigst meine Therapeutin. Machst mir selbst in der Reha das Leben zu Hölle. Bitte verschwinde aus meinen Leben.


Für mich passt das nicht zu deiner Überschrift hier..:
Völlig unerwartete Trennung..
Die Aussagen deiner Frau lesen sich eher so, als das sie sich schon lange manipuliert und nicht gesehen / geliebt / verstanden fühlt...
Wir kennen alle nur deine Beschreibung der Situation in eurer Beziehung und ich halte es für schwierig jetzt einwandfrei zu beurteilen ob die ganze Krise an (tatsächlichen ? ) Erkrankungen und falscher Medikamentengabe (-einnahme) liegt oder der Kern der Sache ( auch ) noch woanders liegt.
Ich schreibe das weil du selbst ja weisst was *sonst noch* alles nicht mehr gut lief und du sicher auch weisst das die Ablehnung und der Trennungswunsch deiner Frau -- nachdem was du hier schreibst -- nicht *völlig unerwartet* war/ist.
Vielleicht gehst du da nochmal in dich und reflektierst dann was du tun kannst um ihr deine sicher besten Absichten klarer und empathisch zu vermitteln.
Ich wünsche dir /euch alles Gute und ein hoffentlich friedvolles und wertschätzendes Wiedersehen.

x 4 #55


Löwenzeh
Zitat von Jules189:
Soll ich ihr trotzdem einen schönen Empfang hier vorbereiten (mit Willkommen zu Hause Deko, Blumen, Gebasteltes von den Kindern etc.) oder soll ich nichts machen?

Unbedingt schönen Empfang.
Zitat von Jules189:
Soll ich gefasst und 'cool' wirken, was ich eigentlich gar nicht bin? Damit ich nicht wieder etwas trigger.

Fassung bewahren nach Möglichkeit und einfach ehrlich sein.
Du musst sie nicht mit deinen Sorgen überschütten, aber auch nichts zurückhalten, wenn sie fragt.
So sollte es sein und sollte das eskalieren, würde alles eskalieren.
Zitat von Jules189:
Wie soll ich reagieren, was soll ich machen?

Wird sich zeigen. Du weißt selbst, das es unvorhersehbar ist, weil Menschen nunmal unberechenbar sind.

Ich schlage mal was vor, was meine Meinung vertritt und was ich an ihrer Stelle vielleicht hören wollte:

Ich weiß nicht, ob du ADHS, Autismus, Posttraumatische Belastungsstörung, Borderline, alles zusammen hast.
Vielleicht bist du auch nur ein ganz normaler Mensch der viel zu viele schreckliche Dinge erlebt hat, dem zuviel Halt weggebröckelt ist.
Auch ich konnte ihn dir nicht geben und es tut mir leid.
Ich liebe dich und weiß wie stark du bist. Ich sehe in dir nichts krankes, was nicht heißt, dass du nicht leidest und ich will dir helfen, dich besser zu fühlen.
Die Medikamente scheinen dir nicht gut zu tun und die Ärzte verschreiben blind, ich würde sie nicht weiter nehmen ohne richtige psychologische Anlaufstelle und kombinierte Therapie.
Was brauchst du und was wünscht du dir für die Zukunft?

Irgendwie so... Ist halt alles stimmungsabhängig, vielleicht lässt sie dich gar nicht reden.

Eins noch allgemein: ich halte Psychopharmaka für hochgradig fragwürdig.
A) werden sie tatsächlich leichtfertig ohne ausreichende Befunde verschrieben (es geht um Geld und Wissenschaft, nicht Gesundheit, seid nicht blind für die Welt, in der wir leben)
B) der Mensch von Psyche und Hirnchemie kaum Ahnung hat und einfach rumexperimentiert
C) persönliche Erfahrung (dass es leichtfertig verschrieben wird, wild gewechselt und gesteigert und ein Absetzen den größten Fortschritt birgt)

x 1 #56


S
Zitat von Löwenzeh:
Unbedingt schönen Empfang. Fassung bewahren nach Möglichkeit und einfach ehrlich sein. Du musst sie nicht mit deinen Sorgen überschütten, aber ...

Wenn er das hier von dir vorgeschlagene sagt, stellt er sich über ihre Therapeuten, über den Psychhiater und über die Rehagruppe. Er stellt all deren Meinungen in Frage, oder bestreitet sie ganz. In ihren Ohren heißt das: " die haben alle keine Ahnung, nur ich bin allwissend"
Das würde sofort zur heftigsten Eskalation führen.

(Ich geb dir 100% Recht. Aber sie wird ausflippen und sich noch mehr manipuliert fühlen)

x 2 #57


G
@So-isses vielen Dank für's anstupsen

Hi lieber @Jules189.

du hattest am Anfang um einen Rat gebeten.

Ich möchte versuchen dir erst mal einen zu geben.

Zunächst möchte ich dir meine Wertschätzung ausdrücken.
Das was du sehr detailliert hier beschreibst, gibt mir ein klares Bild deiner derzeitigen Situation.

Wenn du möchtest, kann wir dir hier im Forum bei dem einen oder anderen Punkt Unterstützung geben.

Es zeigt in deinem inneren eine große Stärke, was du durchgemacht hast und auch noch durchmachen wirst.

Ihr beide als Paar seid an einem krassen Wendepunkt eures Lebens angekommen.
Bisherige Strategien und Muster sind zusammengebrochen.
Nichts ist mehr wie es war und das wird es auch nicht mehr.

Das allein hat schon einen Grund intensiv zu trauern.

Ich möchte hier weder urteilen noch bewerten.
Ich glaube es steckt große Stärke in dir.
Das wird dir sehr nutzen.

Die Situation ist sehr komplex in der du dich befindest. Sie wird nicht leicht und schnell zu lösen sein.
Es kann Jahre dauern.
Es stehen externe Aufgaben und interne Aufgaben an.

In deinem inneren wird viel aktiviert. Das ist normal und verständlich.
Es handelt sich hier für dein Ich um eine Extremsituation.
Dein Nervensystem ist gerade voll oben auf.
Es hagelt von allen Seiten Gefahr.

Wichtig ist. Deine Perspektive ist für DICH richtig. Das was du wahrnimmst ist für dich real.
Aus dem Externen wird es viele Versuche der Erklärung und Beschwichtigungen geben.
Das wird dich leider nur mehr verunsichern.
Das ist etwas was du gerade leider gar nicht gebrauchen kannst.

Es tut mir wirklich leid und ich habe großen Respekt vor dem was dir bevorsteht.
Ich fühle mit dir.

Es ist in Ordnung. Alles was du fühlst ist ok und macht Sinn auch wenn dieser nicht klar ist.

Daher mein erster und erst mal einziger Rat.
Sollte dieser unklar sein. Schreib mir gern hier.

Besinne dich auf dich selbst. Bleib bei dir.
Das ist ganz wichtig!
Für dich und deine Kinder.

Sorge so gut es geht für Entspannung. Versuche dir Menschen zu suchen, die dir aktiv Co Regulation anbieten können.

Menschen die zuhören ohne Ratschläge.
Nur bei dir sind. Dich vielleicht ablenken oder etwas schönes unternehmen.
Waldbaden um es mal konkret zu machen.

Es ist ganz wichtig, dass du Hilfe für dein Nervensystem bekommst.

Sonst brennt dich die Situation und Ereignisse aus.
Es wird eine Flut von Gedanken geben.
Die dich vielleicht auch nicht schlafen lassen können.

Die Suche nach Gründen und Erklärungen.
Das ist etwas was unser Körper für uns tut.
Er sucht nach Klarheit.

Doch das ist gerade nicht wichtig.
Versuche deine Gefühle auszudrücken und Raum zu geben.
Deine Gedanken kannst du aufschreiben.
Alles was passiert kann wichtig werden.

Das jetzt gerade ist wichtig. Bleibe im hier und jetzt. Im Moment.
Nicht gestern nicht morgen. Nicht gleich.
Jetzt.
Bitte tu dies für dich.
Gerade bist du wichtig.

Deine Ex tut was sie tut. Auch ohne deine Handlungen.
Du hast lange genug versucht etwas zu retten.
Jetzt bist du dran. Ok?

x 3 #58


Scheol
Zitat von Jules189:
Nein, sie hat keines dieser schrecklichen Dinge jemals professionell aufgearbeitet. Sie hat sich ab dem Erwachsenenalter immer mit viel Arbeit abgelenkt. In der Spitze hatte sie drei Jobs gleichzeitig. Richtig, sie nimmt weiterhin Ritalin.


hier mal was über Google über eine KI…. Als Erklärung…

Viel zu arbeiten kann bei Traumafolgestörungen (z. B. PTBS) eine unbewusste Vermeidungsstrategie sein, um traumatische Erinnerungen und Gefühle durch ständige Beschäftigung zu unterdrücken.

Diese Überkompensation dient als „Rettungsanker“ zur Funktionalität, birgt jedoch das Risiko, sich in eine emotionale Taubheit, soziale Isolation oder ein Burnout zu stürzen.
Hier sind die wichtigsten Aspekte zum Zusammenhang von hoher Arbeitslast und Traumafolgestörungen:

Funktionale Flucht: Arbeit dient als Ablenkung von intrusive Gedanken und Flashbacks. Betroffene wirken oft extrem leistungsfähig, aber innerlich leer.
Schutz vor Gefühlen: Wenn die Arbeit ruht, können Symptome wie Ängste oder Depressionen verstärkt auftreten.

«Stiller Kampf»: Oft arbeitet man trotz schwerer Symptome weiter, ohne dass das Umfeld davon erfährt.

Risiken: Die hohe Belastung kann zu Erschöpfung, sozialem Rückzug, Schlafmangel, Reizbarkeit (Hypervigilanz) und in der Konsequenz zu einem Zusammenbruch führen.
Bewältigung: Neben professioneller Therapie ist Verständnis am Arbeitsplatz (z.B. Homeoffice-Optionen, Rückzugsmöglichkeiten) entscheidend, um den Druck zu verringern.

Es ist wichtig zu verstehen, dass dieses Verhalten eine Form des Überlebensmodus ist. Langfristig ist eine psychotherapeutische Begleitung, die hilft, die traumatischen Erfahrungen zu verarbeiten und die Arbeitsweise zu balancieren, essenziell.



*****

Ich denke mal in der Reha ist die Ablenkung zu gering und nun ploppt es hoch.

x 2 #59


J
@Schnuddel74

Zitat von Jules189:Nun habe ich eine E-Mail an ihre Therapeutin geschickt. [pid]undefined[/pid]

Erstmal will ich dir sagen, dass ich deine Sorgen verstehe, aber ich will direkt sein, wie du agierst verstehe ich auch nicht.
Ich meine wer macht den sowas und schreibt an die Therapeutin der Frau? Es ist doch nicht eure Paartherapeutin, sie ist allein für deine Frau zuständig. Das klingt fast so, als wolltest du die Therapeutin einspannen und manipulieren - jetzt ist es (zurecht) nach hinten losgegangen.

Das sehe ich mittlerweile auch so. Mir ist in den letzten Tagen durchaus bewusst geworden, dass ich durch dieses Verhalten und Handeln alles zerstört habe. Da gibt es auch keine Entschuldigung für. In dieser Situation war ich einfach in Panik und da habe ich dann leider Gottes falsch reagiert.
Das ist mit ein Grund, dass ich ja auch angefangen habe, an mir zu arbeiten und die Schuld bei mir suche und erkenne. Davor habe ich immer alles auf andere oder auf Diagnosen geschoben.

Zitat von Jules189:Eine gemeinsame Freundin von uns, die auch in den ganzen Tagen versucht hat zu vermitteln hat sich die E-Mail auch durchgelesen und sagte auch, an der E-Mail ist nichts schlimmes dran. Ganz im Gegenteil. Sie meinte dann zu mir, schick deiner Frau die E-Mail. [pid]undefined[/pid]

Und da hast du noch jemand eingespannt, um deine Frau - die grade in Therapie ist - zu belataschen?
Ja, ich war verzweifelt. Nochmal, das das nicht richtig war ist mir bewusst geworden. Es war die reinste Panik, sie zu verlieren. Vor allem, weil es für mich so überraschen kam, da es ja, wie ich anfangs geschrieben habe, alles erst noch wunderbar zwischen uns war.

Zitat von Jules189:Auch wegen der Kinder fragt sie gar nicht mehr nach. Ich habe nichts mehr von ihr gehört. [pid]undefined[/pid]

Muss sie sich denn Sorgen machen wegen der Kinder?
Nein, ich habe mich von Anfang an gut um die beiden gekümmert.


Zitat von Jules189:Nächste Woche Dienstag soll sie nach Hause kommen und ich habe echt große Angst und weiß nicht, was ich tun soll. [pid]undefined[/pid]

Naja was willst du machen, warte ab was passiert. Versuche dich erstmal zu beruhigen. Und bleibe ruhig wenn sie zurück kommt.
Das ist das, worauf ich mich vorbereite. Dass unsere Ehe und Liebesbeziehung kaputt ist, das ist mir in den letzten Tagen bewusst geworden. Jetzt möchte ich ihr einfach nur signalisieren, dass ich es schön fände, wenn wir wie Freunde gut miteinander umgehen, damit wir für unsere Kinder bestmöglich da sein können.

Ungeachtet wie viel von dem Verhalten deiner Frau ihrer Krankheit geschuldet ist, muss ich sagen dass du es leider auch verbockt hast. Wenn jemand wegen psychischen Problemen schon in der Klinik ist, dann muss sich die Person sich auf sich konzentrieren und ist weniger hilfreich, wenn der eigene Mann, versucht von außen manipulativ einzuwirken, weil er Angst hat verlassen zu werden.
Denn in dem Augenblick hast du meiner Meinung nach mehr an dich gedacht, als an sie.
Da will ich gar nicht widersprechen.

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A


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