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Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

J
So ihr Lieben. Vielen Dank schon mal für eure ganzen Nachrichten. Ich gehe heute Abend darauf ein. Es scheint gerade die Stimmung zu kippen aber das hatte ich befürchtet. Als sie mich fragte, wie ich mir das generell mit den Kindern in Zukunft vorstelle und ich sagte, dass ich das 50/50 Modell bevorzuge, da ich nicht Papa fürs Wochenende sein möchte, da wurde sie echt anders. Sie sagt, das kommt auf keinen Fall für sie in Frage. Na toll, und ich dachte, dass es keinen Rosenkrieg geben wird. Aber das ist für mich so eine Grenze wo ich sage, das ist für mich essenziell wichtig, dass meine Kinder eine Konstante als Papa haben.

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D
@Jules189

der kannst doch nicht die Kinder lassen, wo du angst haben musst das sie sich selbst Umbringt, da musst tätig werden

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A


Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

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S
Zitat von Jules189:
So ihr Lieben. Vielen Dank schon mal für eure ganzen Nachrichten. Ich gehe heute Abend darauf ein. Es scheint gerade die Stimmung zu kippen aber das ...

BITTE! bleib da bei deiner Meinung! Wenn diese Kinder als Erwachsene nicht selbst traumatisiert sein sollen, dann brauchen die dich als Vorbild. Gib nicht nach und werd nicht zum Zahlpapi

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J
Ok. Danke für euren Rat. Ich habe euch ja von den ganzen Dingen berichtet und ich möchte einfach nicht die falsche Entscheidung treffen. Mein Bauchgefühl sagt mir im Moment, dass sie unberechenbar ist. Natürlich vor allem mir und ihr gegenüber aber ich habe halt große Sorge, dass das dann ab einer gewissen Zeit auch bei den Kindern so wäre.

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Wollie
Kann dir auch nur raten, klar und authentisch zu bleiben und dich nicht weichkochen lassen. Auch nicht durch ihr Verhalten. Ich glaube eh nicht, dass sie, aufgrund ihrer Labilität, überhaupt in der Lage ist, die Kinder richtig zu versorgen.Stell dich hier aber auf einen eventuell längeren Kampf ein, welcher nicht unbedingt mit sauberen Mitteln geführt wird. Deshalb hol dir für dich Hilfe in Form von einem fähigen RA und ggf. Beratungsstellen. Alleine wirst du dies nicht schaffen.

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alleswirdbesser
Zitat von Jules189:
Ok. Danke für euren Rat. Ich habe euch ja von den ganzen Dingen berichtet und ich möchte einfach nicht die falsche Entscheidung treffen. Mein ...

Sie will die Kinder vollumfänglich allein betreuen? Wie soll das gehen?

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E
Seid ihr sicher, dass ihre Empörung nicht daher kommt, dass sie es zu 50 Prozent es machen soll? So, wie die ihre Lage geschildert hat, geht das gar nicht. Ich würde mich erstmal vergewissern, dass ich sie richtig verstanden habe......

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Scheol
Zitat von Blind-Meg:
Ich sehe übrigens eine Rehaklinik kritisch, wo Patienten wochenlang täglich unbemerkt saufen können und wo jemand 2x (!) die Möglichkeit hat, sich zu suizidieren. Nach einem 1. Versuch spätestens hätte sie ihre Medikamente nur noch unter Aufsicht bekommen dürfen.

Eine Reha- Klinik hat üben Betrieb von 8 Uhr bis 17 Uhr. …… wenn danach die Patienten saufen wollen liegt es nicht an der Reha sondern an den Patienten.

eine Reha Klinik ist keine geschlossen Klinik, wenn der Hausarzt seine Patientin als Rehafähig sieht , ist es nicht das Problem der Reha Klinik.

Wenn der Hausarzt den Befundbericht nach besten Wissen und Gewissen so ausfüllt das es den Eindruck manch das die Patientin Werkzeug von dem Hausarzt erhalten und erarbeitet hat, dann ist es falsch vom Hausarzt überhaupt einen Rehaantrag für die Patientin zu stellen.

Der Versicherte unterschreibt am ersten Tag in der Klinik bei der Aufnahmeuntersuchung das er mitwirken wird.

Eine 24 Stunden intensiv Betreuung, dafür ist eine Reha nicht gedacht, und würde auch das komplette Sozialsystem sprengen.

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Blind-Meg
Zitat von Scheol:
Eine 24 Stunden intensiv Betreuung, dafür ist eine Reha nicht gedacht, und würde auch das komplette Sozialsystem sprengen.

Ich weiß. Aber normalerweise sollte es dort Ausgangsregeln geben, Alk. und vor allem sollte kein Patient die Möglichkeit haben, 2 Suizidversuche zu machen. Einen schon nicht, aber erst recht nicht 2.
Und wenn die Klinik während der Reha feststellt, dass Patienten entgegen der hausärztlichen Einschätzung nicht rehafähig sind, sollten sie die Patienten auch frühzeitig entlassen.
Meine Mutter ist mal aus der Reha direkt nach der Aufnahme wieder rausgeflogen, weil sie eine Flasche Wein dabei hatte.

#564


alleswirdbesser
Da wo der Ex war gab es jeden Abend, so um 23 Uhr rum, Zimmerkontrollen. Was natürlich dank Handy kaum überraschend war.

#565


Vajana
Ich denke ihr braucht beide Betreuungshilfe. Du erlebst wie deine Ex aktuell drauf ist, dass sie Tavor nimmt und dass sie sich 2 Fach umbringen wollte und möchtest trotzdem das 50/50 Modell? Ich würde in der Situation nicht freiwillig die Kinder rausgeben. Einfach weil sie gerade ganz weit weg von Erziehungsfähig ist. Aber du beschreibst hier halt auch wie dich das alles fertig macht und du zitterst etc. ich denke eine Familienhilfe wäre da nicht verkehrt. Zumindest mal für den Übergang

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Scheol
@Blind-Meg
Zitat:
Ich weiß. Aber normalerweise sollte es dort Ausgangsregeln geben,

Bis 22 Uhr dann wird die Reha Klinik verschlossen, bis auf einen Eingang wo ein Pförtner Sitz.

Zitat:
Alk.

Der Alk. besteht in jeder Klinik. Teilweise werden Alk. gemacht , es kann zur disziplinarischen Entlastung kommen.

Zitat:
und vor allem sollte kein Patient die Möglichkeit haben, 2 Suizidversuche zu machen. Einen schon nicht, aber erst recht nicht 2.

Wenn eine Klinik davon Kenntnis bekommt, wird der Patient in eine geschlossene verlegt, weil die Haftung wenn etwas passiert , kann die Klinik nicht übernehmen.

Wenn ein Verdacht besteht , werden diese Patienten öfters in der Woche zum Bezugstherapeuten bestellt , um zu schauen wie der Patient sich äußert. Sag5 dieser das er keine Problem hat , wird man ihm glauben.

Zitat:
Und wenn die Klinik während der Reha feststellt, dass Patienten entgegen der hausärztlichen Einschätzung nicht rehafähig sind, sollten sie die Patienten auch frühzeitig entlassen.

Passiert auch.

Zitat:
Meine Mutter ist mal aus der Reha direkt nach der Aufnahme wieder rausgeflogen, weil sie eine Flasche Wein dabei hatte.

Ich musste am ersten Abend zur Alk. da ich mit dem Motorrad angereist bin und sie vermutlich dachten das ich trinke,

Habe noch nie getrunken in meinem Leben, das war mir Wurst. Sie hätten das jeden Tag machen können , hätte ich auch kein Problem mit gehabt.

eine Reha ist kein Platz wo Babysitter für die Patienten da sind.

Wenn einer z.b. fett ist , Adipositas gigantea Grad III , 180 Kilo , 200 Kilo , 240 Kilo usw. wiegt und außerhalb der Klinik fressen geht , und den Sinn und die Chance nicht versteht.

Dann ist es schade um die Steuergelder, um die Chance das ein anderer Patient den Platz hätte bekommen können. Und um die Person die vorher nicht vorbereitet wurde , was da für eine Chance für die Person besteht.

Der Hausarzt , der Therapeut , der beantragend Arzt ist der, der seinen Patienten dafür vorbereitet, und wenn der Patient das nicht ernst nimmt, sagt das was über den Patienten aus und nicht über die Klinik in dem oben genannten Fall.

Es gibt auch Fälle wo man den Eindruck hat , das die Versicherten da die Zeit absitzen sollen und die Klinik etwas ratlos wirken.


Hätte hier die Klink etwas von einem Suizid bemerkt , wäre sie ohne weiteres in die geschlossene gekommen, weil diese Verantwortung will und kann keine Klinik tragen. Ist auch nicht die beste Werbung für eine Klinik das macht schnell seine Runde.

x 2 #567


J
So. Also es scheint leider doch zu eskalieren. Kurz bevor sie nun die Kinder ins Bett bringen wollte, fragte sie mich ob ich bleiben möchte oder sie bleiben soll. Die Frage wurde exakt so von ihr gestellt. Ich sagte darauf ganz normal und anständig, dass ich dann bleiben würde. Und da kippte auf einmal die Stimmung. Sie ist davon ausgegangen, dass ich gehen würde. Klar, ich hatte das vor ein paar Tagen angeboten aber da wusste ich ja auch noch nicht, dass sie so schlecht dran ist und vor allem schon mit kleinsten Alltags-Dingen überfordert ist und eben unter Dauer-Tavor steht. Zumindest wollte sie ja nur wenige Stunden nach der ersten direkt die zweite nehmen. Sie fing dann noch an zu diskutieren und ich habe einfach ganz trocken gesagt, dass ich bleiben werde. Ich schlafe im Wohnzimmer, so kommen wir uns auch nicht in die Quere. Sie hatte auch den ganzen Tag per WhatsApp mit den ehemalige Mitpatienten / Bestbuddies kommuniziert. Und da zeigte sie auf einmal ihr wahres Gesicht. Sie drohte direkt, das ihrem Anwalt zu sagen.
Dann soll sie es. Ich bin darauf vorbereitet und habe mir nichts zu Schulden kommen lassen.

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alleswirdbesser
@Jules189 lass die Kinder besser nicht alleine mit ihr, dokumentiere ihre Medikamenteneinnahne, halte sie aber nicht davon ab, ist ihre Sache. Sollte es weiter eskalieren, erwähne eventuell dass du die Klinik , den Arzt oder die Familienhilfe über ihre Suiszidversuche informierst und dich beraten lässt in Hinsicht auf ihre Fähigkeit zur Kinderbetreuung, dass du das allein nicht verantworten kannst ihr die Kinder zu überlassen, während du weg bist. Bis dahin bleibst du immer da. Lass die Kinder bitte nicht im Stich. In meinen Augen gehört sie in die Klinik, ich meine nicht die Reha, diese hat ihr Ziel verfehlt.

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C
Zitat von Scheol:
Bis 22 Uhr dann wird die Reha Klinik verschlossen, bis auf einen Eingang wo ein Pförtner Sitz.



Jeder Raucher erfährt am ersten Tag, welcher Eingang nachts offen ist. 😉
Nicht jede Reha Klinik hat einen Nachtpförtner. Dann bleibt sogar einer der Haupteingänge nachts offen. Falls ein Notfall ist braucht die Polizei/Feuerwehr ungehinderten, sofortigen Zugang. Es darf nicht mal abgeschlossen sein!

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A


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