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Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

alleswirdbesser
Zitat von Mia83333:
Sie braucht ja seine Unterstützung alleine um erstmal von der Reha wieder zu hause anzukommen

Mir geht es um die Kinder, man darf sie ihr nicht überlassen. Ich würde hier null experimentieren, um ihr Gutes zu tun, sondern einzig nach den Kindern schauen. Auch würde ich an Stelle von TE schon die Trennung durchziehen wie gesetzlich vorgegeben. Sie muss für sich selbst sorgen, er für sich und die Kinder. Sprich kochen, einkaufen, Wäsche waschen, getrennt essen, getrennt schlafen.

x 2 #646


M
Zitat von alleswirdbesser:
Was ich bisher gelesen habe, ist eher sie darauf aus dem TE die Kinder zu entziehen, als umgekehrt. Ihre Idee in die Wohnung einer Freundin zu ziehen ...

Gott sei dank kann sie dem TE so leicht die kinder nicht entziehen. Auch Väter haben Rechte und das ist gut so. Er sollte meiner Meinung nach natürlich alles dokumentieren, aber trotzdem versuchen ruhig zu bleiben.

#647


A


Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

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alleswirdbesser
Zitat von Mia83333:
Gott sei dank kann sie dem TE so leicht die kinder nicht entziehen. Auch Väter haben Rechte und das ist gut so. Er sollte meiner Meinung nach ...

Und keine Nacht woanders verbringen.

#648


M
Zitat von alleswirdbesser:
Mir geht es um die Kinder, man darf sie ihr nicht überlassen.

Im moment haben die Kinder ja beide elternteile. Ich würde dem TE empfehlen zu beobachten, ob sie sich jetzt in ihrem privaten Umfeld hilfe sucht bzw bei einem Therapeuten.
Jetzt schon zu urteilen oder zu reagieren ist zu früh mMn.
Wenn sie das nicht tut dann sollte der TE dementsprechend Schritte einleiten bezüglich der Kinderbetreuung.
Daher rate ich es erstmal abzuwarten, es kann ja sowieso keiner von beiden sofort ausziehen.

#649


alleswirdbesser
Zitat von Mia83333:
Im moment haben die Kinder ja beide elternteile. Ich würde dem TE empfehlen zu beobachten, ob sie sich jetzt in ihrem privaten Umfeld hilfe sucht ...

Mir ging es wie gesagt um den anderen Beitrag von Nalf, ich habe die Stelle zitiert.

Zitat von Nalf:
Und Du hast ihr gestern noch zugesagt, dass Du nachts bei einem Freund bist, und wirfst das innerhalb von 24 Stunden über den Haufen.
Und das "ja aber, da wusste ich ja noch nicht" könnte sie genauso gut anführen.

#650


P
Zitat von Schnuddel74:
Das stimmt einfach nicht was du sagst, nur aus bestimmten Berufsgruppen (Soziapädagogen, Pädagogen, Juristen oder Psychologe)

Das stimmt nicht. Wo steht das?


Zitat von Schnuddel74:
Das ist doch nur eine Unterstellung. Du kannst doch nicht alle durch den Dreck ziehen! Solche haltlose Systemkritik finde ich nicht OK.

Ich kenne einige. Die meisten waren Pfeifen.
Nur eine war gut.

Zitat von Schnuddel74:
Könnte aber auch sein, dass der Vater einen in der Klatsche hatte

Ich kenne ihn. Er hat keinen an der Klatsche. Das ist eine Unterstellung von Dir.
Zu dem Ergebnis kam übrigens der Gutachter.

Zitat von Schnuddel74:
Das sind streng genommen Mentoren.

Lustig diese Bezeichnung.
Die reden getrennt mit den Eltern. Wie wollen sie sa mediatorisch wirken?
Sie setzen sich für die Interessen des Kindes ein und sind höchst parteiisch.

Ja es steht in der Bestellung durch das Gericht drin, dass sie zwischen den Eltern vermitteln sollen und eine einvernehmliche Lösung finden sollen. Nur habe ich bei keinem der VBs davon jemals etwas mitbekommen.

#651


S
Zitat von Mia83333:
Das natürlich nicht, keiner sagt er soll jetzt das weite suchen. Sie braucht ja seine Unterstützung alleine um erstmal von der Reha wieder zu hause ...

Sie hat sich getrennt. Er ist für sie das personifizierte Böse!
Warum genau soll ER sie da unterstützen?

#652


Blind-Meg
Zitat von So-isses:
Sie hat sich getrennt. Er ist für sie das personifizierte Böse! Warum genau soll ER sie da unterstützen?

Weil sie die Mutter seiner Kinder ist.

x 2 #653


alleswirdbesser
Zitat von Blind-Meg:
Weil sie die Mutter seiner Kinder ist.

Wenn ich an meine Zeit kurz nach der Trennung denke, so war ich damals froh die Kinder halbwegs gut versorgen zu können. Eine psychisch derart angeschlagene erwachsene Person durch ihre schwere Phase begleiten und mittragen zu müssen wäre nicht drin. Und ich war stabil und gesund vor der Trennung, hatte keine Probleme. Nach der Trennung ist man erstmal in einer Ausnahmesituation. Der TE sorgt seit 7 Wochen allein für die Kinder und seit einigen Wochen ist er mit der Trennung via WA konfrontiert und muss erstmal überhaupt klarkommen damit. Wie soll er da neben der Kinder und der eigenen Situation für die Frau sorgen, an der schon die Fachleute gescheitert sind und das ordentlich? Sie hätte in eine andere Klinik überwiesen werden müssen anstatt einer Verlängerung der Reha. Ich sehe auf ganzer Linie ärztliches Versagen vorliegen. Wie soll der TE das auffangen?

x 3 #654


N
@ all

Was bringt es euch, was bringt es Jules und vor allem, was bringt es den Kindern, wenn ihr Jules Grundangst befeuert und zu einer Eskalation in seinem Haushalt beitragt?

Ich finde, ihr handelt gerade unverantwortlich, wenn ihr euer Wissen über Gerichtsverfahren anderer Leute ausbreitet, wo es nur für den Vater schlecht ausging. Selbst wenn Jules heute zum Anwalt ginge wären eine Gerichtsentscheidung noch viele, viele Monate in der Zukunft.

Ich halte es auch für unverantwortlich, der Frau die übelsten Krankheitsfolgen zu unterstellen und Jules dahingehend zu beraten, sich davor schützen zu müssen. Damit wird er dann für Außenstehende völlig irrational handeln, seinen Ängsten folgen und am Ende wird ihm noch das Sorgerecht entzogen.

Zitat von alleswirdbesser:
Sollte es weiter eskalieren, erwähne eventuell dass du die Klinik , den Arzt oder die Familienhilfe über ihre Suiszidversuche informierst und dich beraten lässt in Hinsicht auf ihre Fähigkeit zur Kinderbetreuung,

Das ist einfach nur eine Drohung. Daraufhin wird sie eskalieren und ihre Befürchtung, dass Jules ihr größter Feind ist, wäre dann eine völlig nachvollziehbare, rationale Schlussfolgerung.

Zitat von PeterN:
Aber eine andere Verhaltensweise lässt ihre Pathologie nicht zu.

Bist Du Arzt und sie Deine Patientin?
Darf ich dann auch anderen ein Verhalten zu Deinen Pathologien raten oder fändest Du das anmaßend, übergriffig und feindselig?

Zitat von So-isses:
Hallo Pipi Langstrumpf, wusste garnicht, dass es dich in echt gibt!

"Nalf macht sich die Welt, widde, widde, wie sie Nalf gefällt".

Warum so herablassend-biestig.
Mein unter Psychosen leidendes, Substanzen missbrauchendes und die Kinder gefährdendes Co-Elternteil ist in einer Tagesklinik, unter Betreuung und kann seinem Sohn immer dann, wenn die Medikation gut eingestellt ist, ein guter Vater sein. Glaubst Du, das habe ich geschafft, indem ich auf meine Ängste gehört und ihn wie krankes Stück gefährliche Shaize behandelt habe und ihn in Stresssituationen zu verlässlichen Aussagen gedrängt habe.

Zitat von Wollie:
.Stell dich hier aber auf einen eventuell längeren Kampf ein, welcher nicht unbedingt mit sauberen Mitteln geführt wird.

Und so entstand der kalte Krieg.
Bislang hat die Frau 7 Wochen gar nichts gemacht, was die Kinder gefährdet, nun 24 Stunden auch nichts. Dass sie die Kinder nicht schnell ins Krankenhaus fahren könnte, spricht dafür, dass Jules in der Nähe bleibt und vor allem eine Vertrauensbasis aufbaut, bei der sie ihn als erstes anrufen würde, wenn etwas mit den Kindern ist oder sie überfordert ist.
Wenn sie aber so klar ist, dass Jules in Gesprächen jedes ihrer Worte ernst nimmt, ist sie auch klar genug, zwei schlafende Kinder bis zum Morgen zu betreuen.

Zitat von alleswirdbesser:
die Kinder einfach überlassen

Nein. Hätte ich wohl auch nicht gemacht.
Aber es macht einen Riesenunterschied, jemandem zu sagen, "Ich weiß nicht, ob Tavor Dich so schläfrig macht, dass Du vielleicht den Wecker überhörst und würde deshalb gerne hier im Wohnzimmer bleiben, falls mich jemand braucht. Ich halte mich aber aus allem raus, damit Du die Kinder ungestört genießen kannst und sie Dich. Sollte was sein, klopft einfach am Wohnzimmer an und ich komme dann helfen."
Oder ob man sagt, "Du bist ja nicht ganz zurechnungsfähig. Mit Dir kann man die Kinder nicht allein lassen. Und wenn Du Dich trennen willst, dann gehst Du und nicht ich und die Kinder bleiben bei mir."

Zitat von Golem:
Bleib bei dir.... Ich wiederhole es.
Wie fühlst du dich damit?

Das braucht Raum. Solange du das nicht frei geben kannst, wird es dich auch lenken.

100%
Nur das bringt Jules weiter.

Zitat von Jules189:
Für unsere Tochter wäre das gar kein Problem aber bei unserem Sohnemann mache ich mir da schon Gedanken. Er wird alleine mit der Trennung schon extrem zu kämpfen haben, da er sehr sehr sensibel ist und ich würde behaupten auch Verlustängste hat.

Jules, Pass hier bitte auf, dass Du die Kinder nicht zu Stellvertretern eurer erwachsenen Gefühle machst.
Ob ein Kind das Wechselmodell gut verkraftet, weiß man Imhof erst, wenn es passiert. Und muss dann eventuell nachsteuern. Denn Wechselmodell ist auch nicht gleich Wechselmodell. Es spielen so viele Faktoren rein, dass man nicht von "dem" Wechselmodell reden kann.

Zitat von So-isses:
Wäre Jules die Frau in dieser Beziehung, würdet ihr alle hinter ihr stehen und dazu raten, sofort die Kinder zu schnappen und sie aus diesem gefährlichen Dunstkreis des Vaters zu bringen.

So ein Quatsch.
Was für Anzeichen siehst Du denn, dass Jules oder seine Frau gerade einen "gefährlichen Dunstkreis" haben?
Sie ist unter starken Beruhigungs- und Schlafmitteln. Das heißt, dass ihre Reaktionsfähigkeit eingeschränkt ist. Was die Suizidthemen angeht, müsste Jules mehr Angst um die Kinder haben, wenn sie kein(!) Beruhigungsmitteln bekäme.

Zitat von So-isses:
Vielleicht fängt sie ja immer wieder zu reden an? Vielleicht geht es von ihr aus?

Dann ist es seine und in dieser Situation allein seine Aufgabe, sie zu beruhigen, ihr zu sagen, dass sich das alles finden wird, sie erst mal in Ruhe wieder ankommen soll, man irgendwann später mal in Ruhe darüber sprechen kann und sie erstmal wieder ihre Termine hier wahrnehmen und in den Alltag zurückfinden soll, bevor man große Entscheidungen trifft.

Das ist zumindest das, was ich(!) unter "in guten wie in schlechten Tagen" und ehrlicher Loyalität verstehe. Nur weil sich mein Partner trennt und schwer erkrankt ist, ist er nicht zum Abschuss freigegeben und darf überfordert werden, weil man selbst gerade Leidensdruck hat.

Wenn man das selbst nicht hinbekommt, dann zieht man sich zurück und ruft einen Freund, eine Freundin an, ob sie bitte über Nacht hier sein kann, um die Ex zu unterstützen.

Zitat von Jules189:
bekräftigst meine Entscheidung.

Sie kann keine Entscheidung zu den Kindern ohne Dich fällen.
Aber auch Du kannst keine Entscheidung zu den Kindern ohne sie fällen. Die Frau ist nicht entmündigt.

Ich habe mittlerweile von meinem Co-Elternteil eine Generalvollmacht zu allen Entscheidungen über unser Kind ausgestellt bekommen. Damit könnte ich theoretisch sogar seinen Umgang unterbinden und mit dem Kind ins Ausland ziehen und ihm einen neuen Namen geben. Diese Vollmacht habe ich nur bekommen, weil ich immer fair und fürsorglich mit meinem Ex umgegangen bin und mich selbst auch in großer Not zurückhalten und meine Bedürfnisse zurückstellen konnte.
Unser Kind hat mitbekommen, dass es Papa immer Mal wieder nicht gut geht und er auch viele Wochen und manchmal Monate im Krankenhaus sein muss. Und dass Mama und Papa auch immer mal streiten (wenn ich ihn z.B. abweisen muss, weil er nicht kohärent genug ist, um das Kind mitnehmen oder bei uns sein zu können). Aber seinen Papa, den Helden, den Fels in der Brandung, den Menschen, den man sehr vermisst und sich gerne an ihn kuschelt und ihm das Gebastelte stolz zeigt, hab ich ihm nicht genommen.

Der. Fokus. Muss. Auf. Dem. Kind. Sein.

Zitat von alleswirdbesser:
Und was sagst du zu ihren Plänen möglichst weit weg zu ziehen?

Genauso werthaltig wie ihre Pläne, die Nachmiete bei der Freundin anzutreten oder Jules Pläne beim Freund zu übernachten.
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

In einer Familie, in der die Mutter aus einer psychosomatischen Klinik kommt, schon jahrelang psychisch auffällig ist, der Vater auch völlig entwurzelt ist und vor Aufregung zittert, keine enge Familie helfen kann, die Kinder klein sind, das Geld knapp und jetzt auch noch eine Trennung ausgesprochen wurde, würde ich persönlich nur von Tag zu Tag leben, dafür sorgen, dass Hilfe ins Haus kommt, es den Kindern gut geht, es auch beiden Eltern so gut wie möglich geht, und man weitere Probleme und Krisen so weit wie möglich vermeidet. Z.B. indem man dafür sorgt, dass niemand in den nächsten 14 Tagen irgendwelche weitreichenden Entscheidungen fällt.

x 6 #655


alleswirdbesser
Zitat von Nalf:
Und Du hast ihr gestern noch zugesagt, dass Du nachts bei einem Freund bist, und wirfst das innerhalb von 24 Stunden über den Haufen.
Und das "ja aber, da wusste ich ja noch nicht" könnte sie genauso gut anführen.

Das hast du geschrieben.
Zitat von alleswirdbesser:
Absolut richtig was er macht, ich würde auch keiner Person, die sich schon bei Kleinigkeiten mit Tavor regulieren muss, die Kinder einfach überlassen. Der TE hat die Frau erst nach ihrer zeitlichen kurz vor knapp verschobenen Rückkehr erlebt und handelt meiner Meinung nach einzig richtig. Er bleibt bei seinen Kindern, er übernimmt Verantwortung.

Das habe ich geschrieben, indem ich dich zitiert habe.
Zitat von Nalf:
Nein. Hätte ich wohl auch nicht gemacht.
Aber es macht einen Riesenunterschied, jemandem zu sagen, "Ich weiß nicht, ob Tavor Dich so schläfrig macht, dass Du vielleicht den Wecker überhörst und würde deshalb gerne hier im Wohnzimmer bleiben, falls mich jemand braucht. Ich halte mich aber aus allem raus, damit Du die Kinder ungestört genießen kannst und sie Dich. Sollte was sein, klopft einfach am Wohnzimmer an und ich komme dann helfen."
Oder ob man sagt, "Du bist ja nicht ganz zurechnungsfähig. Mit Dir kann man die Kinder nicht allein lassen. Und wenn Du Dich trennen willst, dann gehst Du und nicht ich und die Kinder bleiben bei mir."

Das hast du geschrieben, indem du ein paar Worte zitiert hast. Kannst du mir bitte erklären was du meinst? Wie passt das zusammen? Also was möchtest du mir sagen? Du hast bemängelt, dass er sein Versprechen beim Freund zu schlafen nicht umgesetzt hat. Ich fand das dagegen richtig. Aber was du in dem dritten Zitat schreibst, wie hängt das damit zusammen?

#656


S
Zitat von PeterN:
Das stimmt nicht. Wo steht das?

Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) § 158a Eignung des Verfahrensbeistands

Zitat:
"Fachlich geeignet im Sinne des § 158 Absatz 1 ist eine Person, die Grundkenntnisse auf den Gebieten des Familienrechts, insbesondere des Kindschaftsrechts, des Verfahrensrechts in Kindschaftssachen und des Kinder- und Jugendhilferechts, sowie Kenntnisse der Entwicklungspsychologie des Kindes hat und über kindgerechte Gesprächstechniken verfügt. Die nach Satz 1 erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten sind auf Verlangen des Gerichts nachzuweisen. Der Nachweis kann insbesondere über eine sozialpädagogische, pädagogische, juristische oder psychologische Berufsqualifikation sowie eine für die Tätigkeit als Verfahrensbeistand spezifische Zusatzqualifikation erbracht werden. Der Verfahrensbeistand hat sich regelmäßig, mindestens alle zwei Jahre, fortzubilden und dies dem Gericht auf Verlangen nachzuweisen."
Und weiter:
"Persönlich geeignet im Sinne des § 158 Absatz 1 ist eine Person, die Gewähr bietet, die Interessen des Kindes gewissenhaft, unvoreingenommen und unabhängig wahrzunehmen. Persönlich ungeeignet ist eine Person insbesondere dann, wenn sie rechtskräftig wegen einer Straftat nach den §§ 171, 174 bis 174c, 176 bis 178, 180, 180a, 181a, 182 bis 184c, 184e bis 184g, 184i bis 184l, 201a Absatz 3, den §§ 225, 232 bis 233a, 234, 235 oder § 236 des Strafgesetzbuchs verurteilt worden ist. Zur Überprüfung der Voraussetzungen des Satzes 2 soll sich das Gericht ein erweitertes Führungszeugnis von der betreffenden Person (§ 30a des Bundeszentralregistergesetzes) vorlegen lassen oder im Einverständnis mit der betreffenden Person anderweitig Einsicht in ein bereits vorliegendes erweitertes Führungszeugnis nehmen. Ein solches darf nicht älter als drei Jahre sein. Aktenkundig zu machen sind nur die Einsichtnahme in das erweiterte Führungszeugnis des bestellten Verfahrensbeistands, das Ausstellungsdatum sowie die Feststellung, dass das erweiterte Führungszeugnis keine Eintragung über eine rechtskräftige Verurteilung wegen einer in Satz 2 genannten Straftat enthält."

Ich weiß nicht wie du das siehst, aber ich finde die Anforderung schon recht hoch...

Zitat von PeterN:
Ich kenne ihn. Er hat keinen an der Klatsche. Das ist eine Unterstellung von Dir.
Zu dem Ergebnis kam übrigens der Gutachter.

Sorry, du hast von der Ex von deinem Kumpel den Begriff "Klatsche" verwendet - das ist sehr abwerten, noch ist es ein präziser Begriff. Wie wissen von dir nur, dass sie irgendeine psychische Krankheit hat, mehr nicht - das kann ja alles sein.

Wenn das Familiengericht, der Meinung gewesen wäre, das Kind wäre bei der Mutter in Gefahr, wäre das Kind, zumindest temporär - unter staatliche Obhut gekommen.

Warum wollte das Kind denn nicht zum Vater? Muss ja einen Grund gehabt haben...

x 1 #657


alleswirdbesser
Zitat von Nalf:
Ich habe mittlerweile von meinem Co-Elternteil eine Generalvollmacht zu allen Entscheidungen über unser Kind ausgestellt bekommen.

Hast du sie schon mal verwendet? Ich hab sie auch. Meine Erfahrung ist, dass jede Institution seine Unterschrift auf ihrem Formular haben will .

#658


J
Zitat von Scheol:
@So-isses Die Frau weiß doch gar nicht wo sie wirklich drin steckt. Sie geht jahrelang zu einem Hausarzt der ihr irgend was an Medikament gibt ohne ...

Das trifft es leider so ziemlich genau. Das war ja das Problem an der Situation. Erst kamen vom Hausarzt Anti-Depressiver ins Spiel. Dann beim Psychiater andere Anti-Depressiver und kurze Zeit zusätzlich Schlaf-Tabletten. Dann hieß es auf einmal eventuell ADHS und wieder etwas später ja noch Autismus dazu. Ja und zu guter Letzt dann das Ritalin.
Erst in der Reha hieß vo allem kPTBS und eventuell ein bisschen Borderline. Aber gerade die Zeit der ganzen Medikamente war die schlimmste Zeit mit extremen Höhen und Tiefen, wobei natürlich mehr Tiefen.

#659


J
Zitat von So-isses:
Sie hat sich getrennt. Er ist für sie das personifizierte Böse! Warum genau soll ER sie da unterstützen?


Richtig, das sagte sie ja auch so, dass ich ihr Stellvertreter-Täter für alles bin.

#660


A


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