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Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

M
Zitat von Stella31:
Kinder fühlen und beobachten auf jeden Fall sehr gut. Und ich glaube, dass diese extreme Stimmung zuhause nicht vernebelt werden kann

Ich denke auch nicht. Meine Befürchtung ist das aufgrund der Instabilität beider, der TE ist ja auch sehr aufgelöst, die Kinder nicht richtig aufgefangen werden können.

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P
Zitat von Schnuddel74:
Es ist oft sinnvoll, Kritik direkt mit dem Verfahrensbeistand zu besprechen. Ein offenes Gespräch kann helfen, Missverständnisse zu klären oder eine gemeinsame Lösung zu finden

Mir hat die erste VB ihren Bericht 5 Min vor der Verhandlung in die Hand gedrückt.
Da war nix mit abklären. Fand ich unmöglich.
Okay sie ist nur dem Gericht verpflichtet. Aber sie wollte, dass ich nicht mehr groß darauf reagieren konnte. Und da standen falsche Sachen drin.
Fand ich eine Frechheit.

Ich kenne 3. Keine von denen war einer einvernehmlichen Lösung interessiert.
Sie waren alle parteiisch.

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A


Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

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D
Zitat von Nalf:
ja aber geht's um Bestrafen oder Rache oder geht's darum, den eigenen Ar*** vor die Wand zu bekommen und den Kindern keine weitere Eskalation zuzumuten?

wo kann was Eskalierten, wenn es kein Gespräch gibt, da muss sie dann Toben.
ich hätte keine Lust mir x Versionen anzuhören, die alle samt gelogen sind und nein es geht nicht uim Rache sondern um Eigenschutz.

ebenso würde ich auch nicht aus der Wohnung gehen, wenn sie mich nicht ertägt muss sie ihr Problem lösen, die erste Nacht hat sie auch gewusst wie und würde sofort alle Hebel in Bewegung setzen um zu klären ob sie überhaupt fähig ist die Kinder zu Beaufsichtigen.

nein das ist keine Bestrafung oder Rache sondern dem geschuldet das es nicht bringt mit ihr Absprachen zu Treffen.
es ist egal was der TE macht er wird immer den Schwazen Peter ziehen

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J
Zitat von Mia83333:
Ich denke auch nicht. Meine Befürchtung ist das aufgrund der Instabilität beider, der TE ist ja auch sehr aufgelöst, die Kinder nicht richtig ...


Ob meine NF irgendwas gesagt hat, kann ich aufgrund der ganzen Widersprüche der letzten Tage leider nicht mehr kategorisch ausschließen.
Ich sagte nichts. Wir hatten uns nämlich darauf verständigt, dass wir dieses sensible Thema bei der Familienberatung besprechen, damit diese uns bestmöglich an die Hand nehmen, wie wir das unseren Kindern beibringen. Ich nehme das sehr ernst, denn unser Sohn ist eh schon auffällig und sehr sehr sensibel.
Und natürlich wird er meine Emotionen und Gefühle schon gelesen haben, auch wenn ich es sehr gut versucht habe zu verstecken aber ich bin eh der Meinung das Kinder so etwas fühlen und mein Sohn ist besonders feinfühlig. Denkt hier an die Beiträge, wo ich euch von den ersten Tagen nach der Trennung erzählt habe. Beim Zubett gehen hat er nicht wie gewohnt nur einen Arm um mich gelegt, sondern sich mit Armen und Beinen wie ein Klammeräffchen an mich gekuschelt. Auch sagte er in den letzten 2 Wochen öfter zu mir ‚Papa, wenn Mama wieder aus dem Mama-Urlaub zurück ist, dann fahr du bitte nicht in den Papa-Urlaub.‘ Dazu kommt dann noch, dass ich 12 kg abgenommen habe, wo ich eh schon sehr schlank war also sieht man mir das auch nach Außen leider sehr an.

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M
Zitat von Jules189:
Ob meine NF irgendwas gesagt hat, kann ich aufgrund der ganzen Widersprüche der letzten Tage leider nicht mehr kategorisch ausschließen. Ich sagte ...

Kinder sind sehr feinfühlig das stimmt. Sagst du deinen Kindern denn das du sie lieb hast und alles gut wird, das sie sich nicht sorgen müssen?
Das ist sehr wichtig, einige hier können nachfühlen wie schwer es ist für euch alle. Aber es wird besser!
Es braucht zeit und irgendwann wird die Erinnerung an all das Drama grauer und verblassen. Versuche ruhe zu bewahren. Deine Kinder brauchen euch beide und es gibt dafür viele Lösungen. Es braucht einfach Zeit.

#755


J
Zitat von Mia83333:
Kinder sind sehr feinfühlig das stimmt. Sagst du deinen Kindern denn das du sie lieb hast und alles gut wird, das sie sich nicht sorgen müssen? Das ...

Das mache ich jeden Tag. Jeden Tag, sage ich den beiden, dass ich sie liebe. Oft kommen beide auch von sich und umarmen mich einfach von sich aus. Das tut immer besonders gut. Dann halte ich sie auch ganz fest und sage ihnen, dass ich sie ganz ganz liebe habe und immer für sie da bin.

#756


Scheol
@Jules189
Menschen kommunizieren zu 60-65 % nonverbal.

Man sieht an der Körpersprache wie es der Person geht. Man muss die Sprache nicht können und man muss nicht 1 Meter neben der Person sein um zu lesen wie es der Person geht.

Zitat:
Und natürlich wird er meine Emotionen und Gefühle schon gelesen haben, auch wenn ich es sehr gut versucht habe zu verstecken aber ich bin eh der Meinung das Kinder so etwas fühlen und mein Sohn ist besonders feinfühlig.

Die Feinfühligkeit könnte sein das er das vermutlich bei dem unsicheren Umfeld für sich als Überlebensstrategie entwickeln musste. Er ist auf Alarmgeschaltet.

Die Mutter rennt aus dem Haus und er wird sich allein überlassen (….. denkt er )

Die Mütter rupft sich die Haare aus ,….also versucht ein Kind den instabilen Elternteil zu stabilisieren um die Versorgung für sich zu sichern.

Sitz die Mutter erstarrt da , ist das Kind auf sich alleine angewiesen ……( denkt und fühlt es.)

Die Feinfühligkeit ist da um sofort agieren und reagieren zu können.

Der Stress Level für ein Kind ist enorm.

Die Sichtweise ist auf eine Situation ist für ein Kind eine andere als wie von einem Erwachsenen.

Wenn die Mutter Ständig von Suizid redet und sie oder das Umfeld , plötzlich in eine andere Schwingungen kommen , bekommt der kleine das sofort mit und saugt diese Energie auf und versucht gegenzusteuern.


Parentifizierung ist der Fachbegriff.

Traumabonding der andere,

Deswegen der Gedanke vor ein paar Tagen , da ein kinderpsychologen mal drauf schauen zu lassen.

Zitat:
Ich sagte nichts. Wir hatten uns nämlich darauf verständigt, dass wir dieses sensible Thema bei der Familienberatung besprechen, damit diese uns bestmöglich an die Hand nehmen, wie wir das unseren Kindern beibringen. Ich nehme das sehr ernst, denn unser Sohn ist eh schon auffällig und sehr sehr sensibel.



Zitat:
Beim Zubett gehen hat er nicht wie gewohnt nur einen Arm um mich gelegt, sondern sich mit Armen und Beinen wie ein Klammeräffchen an mich gekuschelt. Auch sagte er in den letzten 2 Wochen öfter zu mir ‚Papa, wenn Mama wieder aus dem Mama-Urlaub zurück ist, dann fahr du bitte nicht in den Papa-Urlaub.

Du scheinst in seinen Leben das einzigste stabile zu sein was er gerade hat,


Zitat:
Dazu kommt dann noch, dass ich 12 kg abgenommen habe, wo ich eh schon sehr schlank war also sieht man mir das auch nach Außen leider sehr an.

Siehe oben , man muss den Menschen nicht was sagen hören um zu verstehen wie es der Person geht.

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J
Zitat von Scheol:
@Jules189 Menschen kommunizieren zu 60-65 % nonverbal. Man sieht an der Körpersprache wie es der Person geht. Man muss die Sprache nicht können und ...

Viele wahre Worte.
Man hat uns vor dieser ganzen beschissenen Situation immer eingeredet er könnte ADHS und / oder Autismus haben. Nach den letzten Wochen denke ich jedoch (und das meinte auch meine Psychologin als ich etwas ausführlicher von meinem Sohn und seinem Verhalten erzählt habe), dass er auch ein Trauma hat, genauso wie du es hier gut aufgeführt hast. Gerade diese ganzen Fluchtversuche hat er ja mitbekommen und dann entsteht daraus wahrscheinlich ein Bindungs-/Verlusttrauma.
Hier hat mir meine NF sogar heute Morgen grünes Licht gegeben, dass wir mit ihm zu einem Kinder-Trauma-Spezialisten gehen und nicht kategorisch die ADHS / Autismus Schiene fahren. Meine Psychologin sagte weiter, dass einige Verhaltensweisen bei ADHS und Autismus die gleichen sind wie bei Traumaschäden / Traumafolgeschäden.

Und ja, ich denke leider auch, dass ich seine letzte Konstante bin, denn wenn wir uns an die gestrige Aussage meiner NF erinner, dass sie selbst bei der Rückfahrt nicht wirklich zu den Kids zurück wollte, dann denke ich, dass sie auch das spüren.

#758


G
@Jules189

Bei Kindern Trauma zu diagnostizieren. Das scheint mir unseriös.

Trauma kann jeden Menschen treffen.
Nicht jedes mal ist das auch ein Problem.

Oftmals sind es auch nur Anpassungsstörungen.
Was aber keinen Nachhaltigen Effekt haben muss.

Man kann ein Trauma bekommen und trotzdem kann alles gut werden.

Traumaformen sind nicht alle gleich und bedeuten nicht automatisch Folgestörungen.

Will sagen, es braucht nicht immer einen Psychologen.

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Scheol
@Jules189
Zitat:
Man hat uns vor dieser ganzen beschissenen Situation immer eingeredet er könnte ADHS und / oder Autismus haben.


Zitat:
Nach den letzten Wochen denke ich jedoch (und das meinte auch meine Psychologin als ich etwas ausführlicher von meinem Sohn und seinem Verhalten erzählt habe), dass er auch ein Trauma hat, genauso wie du es hier gut aufgeführt hast. Gerade diese ganzen Fluchtversuche hat er ja mitbekommen und dann entsteht daraus wahrscheinlich ein Bindungs-/Verlusttrauma.


Zitat:
Hier hat mir meine NF sogar heute Morgen grünes Licht gegeben, dass wir mit ihm zu einem Kinder-Trauma-Spezialisten gehen und nicht kategorisch die ADHS / Autismus Schiene fahren. Meine Psychologin sagte weiter, dass einige Verhaltensweisen bei ADHS und Autismus die gleichen sind wie bei Traumaschäden / Traumafolgeschäden.

Bindungstrauma : die Beziehungen waren nicht sicher.
Entwicklungstrauma : die Entwicklung lief unter Dauerstress.

Wo wir wieder bei einer komplexen ptbs wären , die mit ADHS oder Autismus verwechselt wird.


Es ist richtig das nicht jede Person mit jeder schlimmen Erfahrung ein Trauma erleidet , nur ist hier wieder auffällig das ADHS oder Autismus vermutet werden , was eben verwechselt werden kann.




Still Face Experiment




Ein Trauma im Mutterleib (pränatales Trauma) entsteht durch extremen Stress, Ängste oder physische Belastungen der Mutter, die sich über Stresshormone (Cortisol) auf das ungeborene Kind übertragen.

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