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Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

alleswirdbesser
@Nalf ob Jules in der aktuellen Situation mehr nach sich schaut anstatt sich nach ihr zu richten, sei dahingestellt. Und genau da habe ich ja dahingehend selbst die Erfahrung gemacht und nicht nur einmal. Und ich hoffe, dass mir das nie wieder passieren wird, weil ich inzwischen hoffentlich anders ticke. Damals hing ich den Trennenden jeweils nach und hätte alles für sie getan und dafür, dass sie wieder zu mir kämen. Ihr Wohl hätte ich jederzeit über mein Wohl gestellt. Bis mein Exmann ausgezogen ist, vergingen drei Wochen. Und diese Zeit möchte ich so nie wieder erleben. Und würde keinem Verlassenen so empfehlen. Tja und die zweite Trennung war eben die nach Reha, das war mein Forengrund. Auch hier - was hat er mir leid getan, welche Sorgen ich mir doch gemacht hatte, wie ich ihm nachtrauerte…. Ich hoffe nur eins, dass ich dem nächsten, der sowas durchzieht, einen Tritt in den Hintern verpasse, mich umdrehe und ihn nie wieder kontaktiere. Niemals würde ich ihm sein Leben richten und „versüßen“ für irgendwelche Hinterhältigkeiten mir gegenüber. Da bin ich hoffentlich erfolgreich einmal geimpft worden. Trennung - gut, kann man machen und ab da ist jeder für sich zuständig. Dass er weg ist, bin ich tatsächlich froh. Ich bin mir sicher, dass er auf Dauer mich mit runtergerissenen hätte, er redete mir schon länger ein, dass ich auch mal krank machen sollte, AD probieren sollte usw. Ja, manchmal sieht man nicht, wie gut eine Trennung doch ist, wenn man gerade eine durchmacht.

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Fenjal
@Jules189
Zitat von Jules189:
Da ich aber größtenteils am PC arbeitete, konnte ich sehr viel zu Hause sein. Also unterstützte ich meine Frau im Haushalt etc. wo ich konnte.
Soweit war zwischen uns immer noch alles gut.


Zitat von Jules189:
Meine Frau mit den Kindern überlastet,

Inwiefern kann man mit 2 Kindern ( Wunschkinder) überlastet sein, noch dazu wenn der Vater einiges, neben seinem Job im Haushalt erledigt.
Hier wäre ich schon aufmerksam geworden.

Zitat von Jules189:
Also zogen wir in ein größeres Haus, was leider sehr ländlich gelegen war. Da auch noch die Corona-Hochzeit war, hatten wir es sehr sehr schwer neue Kontakte zu knüpfen. Meine Frau und ich waren also noch mehr auf uns alleine gestellt.


Zitat von Jules189:
So mussten wir beispielsweise aus dem Haus ausziehen, weil dort eine Nachbarin den reinsten Psychoterror gemacht hat wegen unserer Kinder und meine Frau das nicht mehr ertragen konnte.

Und? Das Haus auf dem Land ist das Beste, was euch passieren konnte, gerade mit Kindern
Die Nachbarin machte Psychoterror?
Frage, einen Anlass gab es nicht?

Was dich an dieser Frau noch interessiert ausser dass sie die Mutter eurer Kinder ist, erschließt sich mir persönlich nicht

Sie kann überhaupt nicht beissen, richtig stehen, wenn Breitseiten kommen, läuft sie in Therapien
Anstatt zur Höchstform aufzulaufen, gemeinsam mit dem Partner das Boot auf Kurs zu halten, es durch schwere See zu bringen, hockt sie in Reha Maßnahmen.
Nimm die Kinder, sie kann Unterhalt zahlen und baut euch etwas auf
Ein schönes Zuhause, ein Häuschen, Grillen, Urlaube,... nur Mut.
Ein Mensch, Geschlecht uninteressant, der keine Verantwortung für sein Tun übernimmt, die Konsequenzen auch für andere ( eigene Kinder) , überhaupt nicht auf dem Schirm hat, den entlässt man, denn allein ist man sehr viel besser aufgestellt, denn man weiss, dass man die unzuverlässige Person nicht mehr im Kreuz sitzen hat.

x 1 #827


A


Völlig unerwartete Trennung nach 11 Jahren /Borderline?

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S
Zitat von Fenjal:
Sie kann überhaupt nicht beissen, richtig stehen, wenn Breitseiten kommen, läuft sie in Therapien
Anstatt zur Höchstform aufzulaufen

Du bist wie mein ältester Bruder...
...der hat das auch nicht verstanden und war der Meinung, da muss man sich doch einfach nur zusammen reißen und dann läuft es schon.

Aber ich müsste lügen, wenn ich nicht zugeben müsste, dass ich die Depression bei meiner Ex-Frau auch unterschätz hatte.

x 1 #828


J
Ja es ist so dermaßen zermürbend. Ich meinem Herzen fühlt es sich falsch an, mit ihr den friedlichen Weg zu gehen, denn es stehen nicht nur immer enorme Widersprüche im Raum. Mich belastet vor allem die Aussage, dass sie eigentlich gar nicht mehr zurückkommen wollte, auch nicht wegen der Kinder. In dem anderen Moment wollte sie dann doch zurückkommen, wegen der Kinder. Unser Sohn ist schon verstört, dass sie so lange weg ist. Jetzt ist sie da und in weniger als zwei Wochen ist sie wieder für drei Tage weg. Ja, sie hat von sich aus beschlossen, jetzt nicht nur für 2 Tage wegzufahren, sondern für 3 Tage. Was ist mit den Kindern? Dann macht sie auf Frieden und will keinen Krieg und im anderen Moment das Gegenteil. Und dazu noch diese ganzen Traumata, Medikamante und Suizidsachen. Wie soll das mit den Kindern funktionieren?

x 1 #829


Fenjal
@Schnuddel74 weisst du, wenn ich hier mal eben nur noch rumhängen würde, dem Waschgang der Maschine zuguckte, nichts in Ordnung halten würde, weil ich mich nur noch im Bett aufhielte, na, es kämen keine Heinzelmännchen.

Jeder trägt irgendwo Verantwortung, der er nachzukommen hat, zumal wenn man sich Kinder gegönnt hat.
Wie man auf die Idee kommt .. ich bin mit den Wunschkindern überlastet, noch dazu wenn der Mann durch HO viel im Haushalt übernimmt, übersteigt mein Denkvermögen.
Zumal weil ich weiß, was andere, leisten können, das das hier zum fremdschämen macht.
Zitat von Jules189:
Unser Sohn ist schon verstört, dass sie so lange weg ist. Jetzt ist sie da und in weniger als zwei Wochen ist sie wieder für drei Tage weg. Ja, sie hat von sich aus beschlossen, jetzt nicht nur für 2 Tage wegzufahren, sondern für 3 Tage. Was ist mit den Kindern? Dann macht sie auf Frieden und will keinen Krieg und im anderen Moment das Gegenteil. Und dazu noch diese ganzen Traumata, Medikamante und Suizidsachen. Wie soll das mit den Kindern funktionieren?

Trenn dich, sie zahlt Unterhalt, erhält Besuchsrecht und du kannst durchatmen.
Derartig illoyale, unzuverlässige Personen braucht niemand.

x 1 #830


M
Zitat von Jules189:
Ja es ist so dermaßen zermürbend. Ich meinem Herzen fühlt es sich falsch an, mit ihr den friedlichen Weg zu gehen, denn es stehen nicht nur immer ...

Das Umgangsrecht wird erst richtig klappen wenn ihr getrennt lebt.
Wieso ist der eine Sohn verstört weil deine NF bald 3 Tage weg ist?
Es sind doch nur 3 Tage?
Versuche bei dir zu bleiben, solange ihr noch zusammen lebt, bist du viel zu sehr in ihr leben involviert.
Konntest du einen Termin bei einer Familienbeihilfe machen?

x 1 #831


Ameise_78
@Jules189 du bist auch nur ein Mensch und massiv überfordert. Auch für dich ist diese Situation jetzt einschneidend und eine große Veränderung. Du bräuchtest dringend mehr Hilfe für dich, damit du stark für die Kinder sein kannst.

Vor vielen Jahren begegneten wir im Urlaub einem Vater mit zwei Kindern, bei der gerade kurz zuvor die Mutter "davongelaufen" und auch nicht mehr emotional verfügbar war.
Die drei wirkten vollkommen verstört und traumatisiert. Es tat mir so leid.

Falls du keine Familie und Freunde hast, die dich auffangen, bräuchtest du dringend anderweitig Unterstützung...

Ich hoffe sehr, die Familienberatung kann dir hier Möglichkeiten aufzeigen. Würde sie an deiner Stelle auch ganz gezielt darauf ansprechen.

x 3 #832


Ameise_78
Zitat von Mia83333:
Wieso ist der eine Sohn verstört weil deine NF bald 3 Tage weg ist?
Es sind doch nur 3 Tage?

Ich finde es angesichts der gesamten Situation völlig normal, dass das Kind verstört ist, vor Allem wenn sich die Mutter zuvor viel kümmerte und emotional erreichbar war. Diese armen Kinder machen gerade einiges mit. Das Hauptproblem sind sicherlich nicht drei Tage sondern der lange Reha-Aufenthalt und das Verhalten der Mutter danach... (davor wirds auch schon nicht einfach gewesen sein...)

#833


M
Zitat von Ameise_78:
Ich finde es angesichts der gesamten Situation völlig normal, dass das Kind verstört ist, vor Allem wenn sich die Mutter zuvor viel kümmerte und ...

Die kinder machen einiges mit.
Es wird sicherlich erst ruhiger wenn die beiden getrennt leben und einen geregelten Umgang haben. Und wenn die kinder dann nicht mehr zur mama wollen, können sie dies selbst entscheiden. Umso schneller der umzug geregelt ist umso besser.
Damit die kleinen auch zur Ruhe kommen können.

x 1 #834


Ameise_78
Zitat von Mia83333:
Und wenn die kinder dann nicht mehr zur mama wollen, können sie dies selbst entscheiden.

Gerade nochmal nachgeguckt... die Würmer sind erst 4 und 6. 😐
Bis sie das selbst entscheiden können ist es noch lange hin...

Für den TE @Jules189 wäre vielleicht der Austausch mit anderen alleinerziehenden Eltern (also real/in natura), bei dem man sich gegenseitig unterstützt und Tipps gibt, hilfreich...

x 1 #835


M
Zitat von Ameise_78:
Gerade nochmal nachgeguckt... die Würmer sind erst 4 und 6. 😐 Bis sie das selbst entscheiden können ist es noch lange hin... Für den TE ...

Okay, das ist noch klein.

Naja mein Sohn ist 4 und sagt auch manchmal schon deutlich er will nicht zu seinem Papa und dann bleibt er bei mir.
Auch wenn sie noch klein sind, sind sie zu mehr fähig als man denkt.

#836


alleswirdbesser
Zitat von Mia83333:
Und wenn die kinder dann nicht mehr zur mama wollen, können sie dies selbst entscheiden.

Das ist auch so eine Sache, gerade dann, wenn ein Elternteil dem Kind entgleitet, wird vermutlich an ihm mehr geklammert als an dem anderen, der verfügbar und zuverlässig da ist. Könnte ich mir zumindest vorstellen. Egal, ob die Mutter den Kindern gut tut, sich kümmert oder nicht, werden sie vermutlich ihr mehr nachhängen als dem TE. Und ob das den Kindern gut tut sei dahingestellt. Gerade hier brauchen die Kinder Hilfe und Unterstützung bevor sie vollends verstört sind. Nicht umsonst sind die Therapiepraxen überfüllt durch Menschen, die den Übel ihrer Probleme in der Kindheit begründet finden, und selbst das erst durch therapeutische Hilfe herausfinden können. Wenn man den Kindern die Entscheidung überlässt, heißt es nicht, dass diese ihrem Wohl entspricht. Wohl eher der Verlustangst.

x 2 #837


M
Zitat von alleswirdbesser:
Das ist auch so eine Sache, gerade dann, wenn ein Elternteil dem Kind entgleitet, wird vermutlich an ihm mehr geklammert als an dem anderen, der ...

Vermutlich wird es so sein.
Nur man kann leider nicht beeinflussen was die Kinder bei der Mama abbekommen. Sobald sie Sorgerecht hat wird es schwer.
Ich bekomme es am eigenen Leib bei meinem Exmann mit.
Und klar was bei den Kindern wenn sie klein sind "verkackt" wird müssen sie als Erwachsene in einer Therapie aufarbeiten.

Und das ist schwer und langjährig. Ich hab das ja alles durch.

x 2 #838


Ameise_78
Zitat von Mia83333:
und sagt auch manchmal schon deutlich er will nicht zu seinem Papa und dann bleibt er bei mir.

Wenn der andere Elternteil dies akzeptiert, geht das.
Droht der andere mit dem Gericht... geht das aber nicht. Dann muss das Kind gehen, auch wenn es weint und schreit.


Zitat von alleswirdbesser:
Gerade hier brauchen die Kinder Hilfe und Unterstützung bevor sie vollends verstört sind.

In solchen Fällen ist eine Therapie für die Kinder unabdingbar. Gerade wenn ihr Verhalten zeigt, dass sie verstört sind.

@Jules189 - dieses Alter ist extrem schwierig! Die Kinder verstehen schon viel, aber doch auch extrem wenig. Das macht Angst.
Die Kinder brauchen hier sehr viel Unterstützung. Egal wie kindgerecht ihr alles erklärt, es sind keine Erwachsenen, haben noch keine Erfahrungen, können das alles noch gar nicht einordnen.

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Ameise_78
Zitat von Mia83333:
Und klar was bei den Kindern wenn sie klein sind "verkackt" wird müssen sie als Erwachsene in einer Therapie aufarbeiten.

Es wäre besser, das jetzt in einer Therapie aufzuarbeiten.
Die Kinder einer Freundin gingen im selben Alter nach einer ähnlichen Geschichte zur Therapie. Das war sehr gut, so konnte sehr viel aufgefangen werden.

Da die Schule bereits Handlungsbedarf sieht, wäre eine Therapie hier sehr zu empfehlen - zumindest mal bei einem Kindertherapeuten abzuklären ob dieser eine Notwendigkeit sieht.

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A


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