Zitat von alleswirdbesser: Und genau aus dem Grund würde ich an Jules Stelle sie nicht mehr wie eine Partnerin mitversorgen, sondern komplett aussteigen.
Warum glaubst Du, dass er sie aktuell mitversorgt?
Und wie sieht das "komplett aussteigen" aus?
Sie hat kein Einkommen, er bezieht vermutlich Kranken- oder Insolvenzgeld.
Wenn er ihr sagt, dass sie sich jetzt einen eigenen Kühlschrank ins Schlafzimmer stellen soll und die Wäsche getrennt wird, ist sie morgen beim Anwalt und verlangt Trennungsunterhalt.
Was hat er dann gewonnen? Außer mehr Konflikte auf engstem Raum.
Zitat von Balu85: Auch sie kann sich da doch Hilfe holen...
Schreibt sie hier?
Haben wir (beratenden) Einfluss auf sie?
Hat Jules noch beratenden oder fordernden Einfluss auf sie?
Oder wird sie sich eher ihren Rehafreunden zuwenden, sobald Jules auf Konfrontation geht?
Und werden die Verständnis für Jules Frau haben oder sie zur Rechenschaft ziehen?
Zitat von Ameise_78: Diese Situation, ihr Betreuer und Pfleger
Ist er das?
Der Rat ist doch, ihr aus dem Weg zu gehen und sich nicht in Gespräche verwickeln zu lassen bzw. sie selbst zu beginnen. Wo betreut und pflegt er denn?
Zitat von Ameise_78: Und ich bin mir relativ sicher, dass das andersherum niemand von einer frisch verlassenen Frau und Mutter fordern würde, die sich komplett um die Kinder und alles übrige kümmern müsste.
Hast Du eine Ahnung. Es wird ganz selbstverständlich erwartet. Gerade von Müttern. Jeder verheiratete Ex hat das Recht, im Trennungsjahr in der Ehewohnung zu bleiben und Trennungsunterhalt zu verlangen.
Ich kenne so viele Frauen, die genau diese Situation erlebt und durchgestanden haben. Es ist hart, aber machbar. Wenn man sich selbst zu Gunsten der Kinder zurücknehmen und sich selbst Hilfe von außen holen und leisten kann.
Motto des Tages:
Gib mir Gelassenheit, zu akzeptieren, was ich nicht ändern kann. Und Kraft, zu ändern was ich ändern kann. Und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.