Zitat von SlevinS:Wenn man sein Kind nur noch alle zwei Wochen sieht, kann man ja nicht mehr von einem Alltag sprechen oder?
Klar kann man das.
Und: warum zum Teufel gibt man sich damit zufrieden?
Geht es nicht eher um die Kinder als um die eigene gekränkte Eitelkeit?
Warum glaubt hier jemand, dass seine Liebe für die Kinder nichts wert sei?
Dass er sich auf das übliche 14 tägliche WE beschränken muss?
Nochmal: Ihr seid Gestalter Eurer Realität!
Ihr seid gebraucht. Ihr werdet gebraucht.
Das, was IHR den Kindern zu geben habt ist genauso wichtig und wertvoll, wie das was die Mutter zu geben hat.
Manchmal -für kleine Mädchen- sogar noch viel mehr.
Ein Mädchen, das einen Programmpapa erlebt, der sich mit hängender Nase auf einen Platz am WE alle 14 Tage verschieben lässt, das lernt:
"Männer ziehen sich zurück.
Es hat mit mir zu tun.
Vielleicht bin ich schuld dran.
Ich hab was falsch gemacht.
Papa hat mich nicht mehr lieb.
Ich bin nicht liebenswert.
Ich bins nicht wert, dass Mann sich dafür einsetzt, bei mir zu sein."
@Gandalff Komm weg von dem Denken, dass Du das so zu akzeptieren hast.
Der ist falsch.
Finde die Liebe zu Deinen Kindern. Und bring sie ihnen zurück.
Was Dir wehtut..... wo Deine "Abtrennstelle" von Deiner Familie schmerzt...
.... da hat es auch den Kindern den Papa "amputiert".
Es liegt an Dir, zurück in Deine Kraft zu kommen.
Und ihr zu vermitteln:
"Sorry... alle 14 Tage WE Papa ... ist nicht. Ich habe sie begleitet. Ich bin und bleibe ihr Vater.
Der beste und einzige, den sie haben. Genauso, wie Du, liebe Ex, die beste und einzige Mutter bist, die sie haben.
Wir sind als Paar getrennt.
Eltern bleiben wir bis zu unserem Ende. "
Nicht mal ihr Ende (also das Ableben der Kinder) könnte diese Verbindung trennen.
Wieso lässt Du zu, dass
Dein Kopf das tut?
Übrigens ist das falsch, dass sich das Wechselmodell gegen den Willen der Mutter nicht durchsetzen ließe! Richter entscheiden heute öfter für dieses Modell.
Ob aber ein derartiges Modell für die Kinder gut ist, darüber gibts noch keine Langzeitstudien.
Muss es erstritten werden, geht es auf Kosten der Kinder, die dadurch in dem Bereich immer im Spannungsfeld leven müssen, wo sie Sicherheit und Geborgenheit finden sollten.
Mach den Kopf hoch, TE. Gestalte Dein und ihr Leben nach Deinen Vorstellungen.
Bring Deine Liebe zu Deinen Kindern ins Leben! Was für eine große Chance....
Und jupp.... sagt eine, die genau das zu Ungunsten ihres Kindes vergurkt hat. Ich hab gedacht, ich schaff das alleine. Vaterliebe... braucht er nicht.
Ich hab meine gekränkte Eitelkeit über alles andere gestellt.
Lass nicht zu, dass Dir das auch passiert.
Wünsch Dir einen Dezember 2020, wie Du ihn haben möchtest. Setz Dich hin. Schreib mal auf. Träum in ein Heft, wie Du ihn mit den Kindern gestalten möchtest.
Adventskalender?
Spaziergänge in Park/ Wald? Raschellaub unter den Füßen. Rote Nasen. Kalte Finger.
Heißer Kakao.
Bunte Bilder an den Fenstern.
Wunschzettel schreiben.
Geschichtenbuch besorgen. Weihnachtsgeschichten. Oder irgend ein schönes klassisches Kinderbuch.
Und das lies vor.
Lass sie Wünsche ausdrücken. Frag sie: was wünscht Ihr Euch vom Papa? Was wollen wir zusammen machen?
Und immer wieder in Wort und Tat: "Ich, Euer Papa, hab Euch lieb."