Zitat von CaveCanem:Was - und darauf kommt es doch an! den Kindern Halt, Sicherheit und Wärme bietet.
Sicherheit und Stabilität ist für Kinder für ein Kind elementar wichtig. Aber gerade das ist darin begründet täglich präsent zu sein.
Ich stelle es mir schwierig vor, dem Kind Sicherheit zu vermitteln, wenn es alle 2 Wochen für 2 Tage beim Vater einzieht.
Das Ganze hat dann doch eher Besuchscharakter .
Gandalf schrieb ja auch, er hätte das Gefühl, die Kinder nur bespaßen zu müssen.
Alle 2 Wochen für 2 Tage kann man eben keinen Alltag leben. In der kurzen Zeit sollen die Kinder möglichst viel vom Papa haben und schöne Stunden mit ihm verbringen. Da entsteht dann der Druck, möglichst tolle Freizeitaktivitäten aufzufahren und alles soll möglichst harmonisch ablaufen.
Der Alltag, der Beständigkeit und Sicherheit vermittelt ist da, wo das Kind hauptsächlich wohnt.
Dort wird gelebt, Hausaufgaben gemacht, sich gelangweilt und gestritten. Und auch nur dort ist das Kind auch mal ganz alleine mit sich oder mit seinen Freunden, den Elternteil im Hintergrund wissend.
Das kann ein Wochenendpapa alleine aufgrund der Kürze der Zeit überhaupt nicht bieten.
Das dabei das Gefühl verschwindet ein "richtiger" Papa zu sein, kann ich absolut nachvollziehen.
Eigentlich sollte das Wechselmodell standardmäßig angewendet werden und nur in begründeten Ausnahmefällen sollte die Betreuung über Besuchsrecht geregelt werden, zumindest solange die Kinder noch nicht selber über ihren Aufenthaltsort entscheiden können.