Fenjal
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Zitat von Deejay:Man wirft einem Krebskranken doch auch nicht vor, dass er chronisch müde ist oder seine Haare verliert.
Also jetzt einen Ca Patienten hier in den Vergleich zu bringen, ist eine starke Nummer, ausgerechnet du glaubst mich maßregeln zu können ?
Auch bei guter Prognose, löst das Wort Krebs, bei den meisten existentielle Furcht aus.
Hier kommt Diagnostik, Chemotherapie, Bestrahlung, OP mit etlichen Begleiterkrankungen auf den Patient zu.
Diese Patienten werden völlig abhängig, von Schmerzen, Zugängen.... wollen wir gar nicht anfangen.
Die Sorge um Angehörige ist groß, um das Einkommen, um Zukunftspläne.
Ich hoffe für dich, dass du niemals eine derartige Diagnose bekommst und erfährst wie Therapien dich um deine Existenz fürchten lassen können, Hightech Medizin ertragen zu müssen, Abhängigkeiten zu erfahren und zu sehen wie deine Angehörigen mit rot geweinten Augen an deinem Bett stehen.
Wirklich schlimm, was manche zu glauben wissen und unfassbar eine Existenz bedrohende Erkrankung versuchen zu bagatellisieren.
Ich verabschiede mich aus dem Threard, gute Zeit dem Te, vielleicht bringt die 4....5.... Therapie Erfolg.
Krisen, wie die Pandemie, führten zu einem sprunghaften Anstieg von Depressionen, das sollte hinterfragt werden, etwas mehr Belastung, Isolation, mehr mit sich allein sein und schon werden etliche auffällig.... geschenkt.