Zitat von Halbmond: Ich sage mir immer wieder, dass es vorbei ist und mein Hirn malt mir Bilder in denen ich wieder einziehe
Hallo!
Ich kann dir gerade keine große Stütze sein, was mir wirklich leid tut. Alles, was ich dir im Moment sagen möchte, ist, dass ich immer wieder an dich denke und es mir weh tut, weder für dich, noch für mich selbst eine Lösung zu wissen.
Zitat von Halbmond: Aber selbst wenn, wie sollte ich jemals wieder vertrauen können, wenn ich einmal verlassen wurde und diesen Schmerz hier durchlebe.
Deine Freundin steht "nur" stellvertretend für den Menschen, der dich zu allererst verlassen hat. Vergib dieser Person um
deinetwillen.
Sie konnte(n) es nicht besser. Ich bin auch verlassen worden und habe mein ganzes Leben lang schon das Gefühl, nicht zu genügen. Nicht gut genug zu sein. Und vielleicht liegt da der Schlüssel zur Versöhnung. Zu erkennen, dass wirklich ausnahmslos die Menschen Angst vor Verlassensein und Unzulänglichkeit haben und die Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, gerade diejenigen sind, die sich nicht mehr ablenken können.
Ich habe irgendwo mal aufgeschnappt von einem Psychologen: Hab Mitgefühl mit denen, die komplett dicht machen und lieber sterben, als den Schmerz ihres inneren Kindes zu spüren. Ihr Schmerz muss grausam sein.
Damit möchte ich auf keinen Fall sagen, dass dein Schmerz nicht grausam ist. Aber du kannst ihn ertragen und in Worte fassen. Und genau dadurch kann ich dich zum Beispiel total verstehen und auch fühlen.
Was mir mit Menschen, die so tun, als wäre alles schick, nicht gelingen will.
Wir sind nicht hier, um uns gegenseitig was vorzuspielen.