BlackDiva
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seit Tagen lese ich hier im Forum und bin immer wieder sehr zwiegespalten ob ich mich mit dem Thema wirklich auseinander setzen will.
Zu meiner Geschichte. Ich lebe seit 25 Jahren in einer Beziehung, 16 Jahre davon verheiratet. Wir haben einen 13 jährigen Sohn. Ich selbst bin 41, war noch nie in einer anderen Beziehung.
Vor über 3 Wochen eröffnet mir mein Mann das er mich nicht mehr liebt, das geht wohl schon seit Monaten so und er hat alles still mit sich ausgemacht. Hat deswegen viel geweint, heimlich in der Nacht. Und ich habe wirklich nichts gemerkt, er war wie immer. Aber so ist und war er schon immer, er hat schon immer alles mit sich selbst ausgemacht.
Natürlich ist eine Welt für mich zusammen gebrochen, ich war 3 Wochen im absoluten Schock und Ausnahmezustand. Jetzt bin ich wieder etwas gefasster und sortierter.
Aber diese unendliche Schmerz, man denkt man stirbt jeden Moment daran. Die Angst vor der Zukunft. Und vor allem das Alleine sein. Ein unerträglicher Kampf.
Ich habe eine tolle Familie und Freunde die mich unterstützen, aber die können sich ja nicht 24 Stunden um mich kümmern.
Ich weiß das ich meinen Mann nicht dazu zwingen kann mich zu lieben, bei mir zu bleiben. Ich weiß das ich rein gar nichts erzwingen kann.
Warum er mich nicht mehr liebt weiß er nicht, es hat sich einfach eingeschlichen und er hat nichts gesagt oder gekämpft. Das tut ihm auch leid, aber er will es auch nicht mehr.
Unsere Gespräche die letzten Wochen waren immer ruhig, es wurde nie laut. Heute meinte er das es NIE mehr ein zurück geben kann, da die letzten 3 Wochen Zuviel passiert ist.
Naja, ich war einem Nervenzusammenbruch sehr nahe, habe nur noch geheult, kann nicht mehr essen. Ich habe ihn aus dem Bett "geschmissen ", ihn gebeten unser Haus erstmal für paar Tage zu verlassen damit wir mal zur Ruhe kommen. Das verzeiht er mir bis heute nicht. Wobei, das muss man nicht verstehen, er ist einfach so getaktet.
Sooo, jetzt habe ich viel erzählt. Ich bin so unendlich in ein tiefes Loch gefallen und habe Angst das es nie mehr aufhört (wobei meine Vernunft und alles mir ja sagt es wird wieder anders). Aber meine Stimmung ändert sich auch stündlich.