Hallo!
@Valen
Im Gegensatz zu Dir gehe ich durchaus nicht immer gleich auf alle los, die meine schrägen Sichtweisen nicht teilen. Mir fallen konkret überhaupt nur Du und Dein Alter Ego ein.
Das mit Deiner Narzissmus-Diagnose wird langsam etwas langweilig

. Es gibt ja auch noch eine Reihe anderer Möglichkeiten: Schizophrenie, Borderline, Anankasmus, Autismus usw. und bei mir ginge sich bald sogar schon Demenz aus.
Mit den Ansichten, den schrägen und den geraden, ist das halt immer so eine Sache. Man kann ja gerade Ansichten haben - nur hält sich das Leben nicht daran. Und was dann? Dann hat man zwar Ansichten, aber scheitert doch nur daran. Manche werden dann zwar klüger, aber bei weitem nicht alle.
Im übrigen habe ich Dir nur ein paar Fragen gestellt - die Du aber, wie immer, nicht beantworten willst oder kannst. Im Grunde hätte mich ja auch nur eines interessiert: Ob es schon je eine Frau länger als, sagen wir, ein Jahr ausgehalten hat mit Dir. Das könnte man ganz einfach mit ja oder nein beantworten - käme man nicht in die Verlegenheit, dann seinen eigenen Grundsätzen untreu werden zu müssen.
Sich mit Dir zu unterhalten ist von vornherein sinnlos, und ich hätte es auch gar nicht getan, ginge es um mich. Was mich aber dazu veranlaßt hat, doch etwas zu schreiben, also diesen letzten komplett lächerlicher Text, war, daß ich es - ganz ernsthaft gesagt - unerhört finde, jemanden, der ohnehin in einer Krise ist (und das, nach meiner schrägen Ansicht, ganz grundlos), auch noch auf eine dreiste, selbstgerechte, abgeschmackte und völlig gefühlslose Weise weiter fertigzumachen und sich auf einen Richterstuhl zu setzen, der niemandem zusteht, Dir am allerwenigsten.
Als Nicht-Narzisst wird Dir Empathie ja nicht unbekannt sein, und ich frage mich, wie man draufsein muß, um auf jemanden, der ohnehin angeschlagen ist, auch noch hinzuprügeln. Das ist weder eine christliche noch eine humanistische Art, nicht einmal eine moralische, sondern nichts anderes als eine arrogante Abgefeimtheit aus den niedersten Instinkten heraus.
Vielleicht solltest Du einmal anstelle irgendwelcher Betrugsstudien solche lesen, die Leute wie Dich zum Gegenstand haben.
Was eventuell auch hilfreich wäre, ist, wenn Du Dir einmal ansehen würdest, wie die Dinge in matriarchalen Kulturen ablaufen und abgelaufen sind. Komischerweise funktionieren diese nämlich viel besser und friedlicher, trotz mannigfachen "Betrugs". Nur gibt es so etwas dort eben gar nicht, im Gegensatz zur ja schon vollends verrückt gewordenenen Hodenkultur.
@minna
Die Frage in so einem Fall ist aber doch auch, meine ich, was fängt man dann an mit einer solchen Wahrheit, was macht sie mit dem Betreffenden, was löst sie in ihm aus? Unter den gegebenen Umständen. Bei einem Menschen über 80 Jahren ist die Lebenserwartung im Allgemeinen schon nicht mehr sehr hoch. Was also würde es nützen, die "ganze Wahrheit" zu wissen?
In so einem Fall kann sie gar nichts anderes als schaden. Und ich glaube eben durchaus nicht, daß allein das "Recht auf Wahrheit" den Schaden gerechtfertigt.
Ich kann nur sagen: Ich war selber einmal todkrank (schon vor vielen Jahren) - und ich betrachte es noch heute als Glück, daß ich damals nicht wußte, wie es um mich steht, und ich völlig ahnungslos war. Man sollte die psychische bzw. geistige Wirkung auf den Körper nicht unterschätzen. Etwas zu wissen kann bisweilen sehr schädlich sein, und das sollte man halt auch bedenken. Sich allein auf "Rechte" zu berufen, ohne die Auswirkungen zu berücksichtigen, scheint mir nicht in jedem Fall empfehlenswert.
Ich jedenfalls sehe es in diesem Fall so: Ich habe nicht das Recht, jemandes Leben zunichte zu machen, auch nicht im Namen der Wahrheit.
@elisabeth123
Wir haben uns ja schon einmal in einem anderen Thread über dieses Thema unterhalten.
Es ist wohl eher selten so, daß man am Beginn einer Beziehung schon einmal alle Eckpunkte abspricht, sondern meist gibt es darüber ja eine stille Übereinkunft, Treue etwa setzt man ja schon einmal voraus im Normalfall.
Aber selbst, wenn man alles bespricht, sich alles mögliche auch verspricht, gibt es (ich glaube, das weiß ja jeder) keine Gewißheit. Das Einzige, was dann bleibt, ist, den anderen wegen eines (oder mehrerer) gebrochenen Versprechens verteufeln zu können. Ob das dann sehr viel hilft, wage ich aber zu bezweifeln.
Und ich für meinen Teil kann nur noch einmal (wie schon damals) sagen: Für mich gibt es eine viel wichtigere Treue als die s...lle. Nämlich, wenn man sich schon dazu entschließt, dann wirklich gemeinsam durch das Leben zu gehen, auch bei allen Widrigkeiten, durch alle Tiefen und Höhen. Das ist für mich die Bedeutung, die dem Begriff "Treue" tatsächlich innewohnt.
Was hat man denn von s..eller Treue, wenn man meinetwegen täglich Terror hat zu Hause oder jemand beim ersten Problem oder beim fünften davonläuft?
Allgemein möchte ich noch sagen: Stellt man sich die Situation der TE, von Anfang an, einmal als Theaterstück vor, die Figuren als konzipiert, dann wird einem wohl als der erste Bösewicht ihr Mann (wie er damals war) vorkommen, als zweiter meinetwegen noch ihr damaliger Freund (dem man ja vorwerfen könnte, er habe sich als Tröster und "guter Freund" eingeschlichen, hatte aber offenbar unlautere Absichten). Für die TE selber aber wird man durchaus Verständnis haben.
Liebe Grüße