Ich habe hier nun länger nicht nicht reagiert, da ich von den plötzlichen Wendungen hier doch schon mehr als überrascht war..
Zitat von whynot60: Ich beziehe mich nun einmal auf Dein Eingangsstatement, auch wenn sich die Dinge mittlerweile so entwickelt haben, dass das hinfällig ist.
Ich finde es schwierig sich nur auf einen eingangspost zu beziehen. Du sagst selbst dass das hinfällig ist. Da frage ich mich warum dann der Post?
Zitat von whynot60: sich jederzeit zurückziehen darf." Ist das eine Frage des Dürfens? Und wer erlaubt bzw. verbietet? Und wie kommt er dazu?
Man meint, Du redest von Deinem Kind und nicht von dem (Ex-)Partner.
Er hat nicht verstanden, dass er sich in der gemeinsamen Wohnung jederzeit die Zeit nehmen darf, kann und sollte die er für sich braucht. Ich habe versucht ihm das verständlich zu machen. Es gibt Menschen denen es schwer fällt zu ihren eigenen Bedürfnissen zu stehen. Und in einer guten Beziehung kommuniziert man dem anderen, dass er machen kann und sollte was er für sich braucht ohne dass der Partner sauer ist. Ich brauche selbst viel Freiraum und finde es wichtig und richtig dem Partner zu zeigen dass er nicht im Gefängnis sitzt nur weil man zusammen wohnt. Mir zu unterstellen eher mit einem Kind zu reden empfinde ich als sehr vermessen. Ich arbeite mit Kindern und mit denen rede ich durchaus nicht wie mit meinem Partner.
Zitat von whynot60: Hast Du einige psychologische Kochbücher oder Beziehungsratgeber zu Hause?
Noch viel besser. Ich hab es studiert!
Zitat von whynot60: Beziehung ist immer etwas Lebendiges, Bewegliches, Individuelles und nichts Statisches und Statuenhaftes, das nach einem bestimmten Strickmuster funktioniert.
Genauso sehe ich es auch. Und da es nichts statisches ist gibt es nunmal auch Phasen in denen Bedürfnisse abgeglichen, besprochen und an der Beziehung gearbeitet werden muss.
Zitat von whynot60: Denk Dir eine Beziehung mal nicht als ein Ich und ein Du, sondern als eine solche Einheit, wie ein Ich sie ist. Also als etwas, aus dem sich nicht so einfach flüchten lässt, wenn es einmal ungemütlich oder gar schlimm wird.
Zitat von whynot60: Ob man an einer Beziehung festhalten oder sie aufgeben solle, das kommt immer darauf an, welches Potential sie hat. Ist es hoch, so sollte man unter allen Umständen daran festhalten; ist es mickrig oder von vornherein gar nicht da, dann natürlich nicht.
Da ich genauso denke, habe ich den thread hier erstellt. Hättest du weiter gelesen hättest du vielleicht erkannt dass ich dank des Forums gemerkt habe, dass kein Potential mehr da ist, da alles nur noch einseitig stattfindet und dementsprechend habe ich meine Konsequenzen gezogen.
Zitat von whynot60: Denn Lösungen, konstruktive Lösungen, öffnen neue Türen und setzen immer wieder Potentiale frei, die man in sich trägt, aber die eben erst dann zum Leben erwachen und wirksam werden, wenn die entsprechenden Herausforderungen gegeben sind und man nicht starr an irgendwelchen Strategien festhält.
Auch hier. Konstruktive Lösungen machen nur Sinn wenn beide bereit sind. Weiter lesen hätte Sinn gemacht..
Zitat von whynot60: Eine solche einseitige "Arbeit" fällt unter den Titel der Manipulationsabsichten
Dass mir hier Manipulation unterstellt wird finde ich offen gestanden mehr als drüber
Zitat von bravecat: Als ihr Ex ihr damals mitteilte, dass er manchmal unglücklich ist und das Gefühl hat nichts mehr an sich ran lassen zu können, da ist bei Tomte was angesprungen.
Ich habe ihm damals mitgeteilt, dass ich nicht mehr glücklich bin, daraufhin hat er von seinen depressiven Episoden erzählt und wir haben beide gesagt wir möchten die Beziehung nicht wegwerfen. Es folgte ein Gespräch über Bedürfnisse und Wünsche. Die Abmachung dass beide Seiten was dafür tun.
Zitat von bravecat: Da ist also irgendwas in ihr angesprungen. Anstatt sein gesagtes hinzunehmen oder zu sagen "hör mal, so geht das nicht ", hat sie angefangen dafür zu arbeiten um zu verhindern, dass sie ihn verliert. Sie ist also von sich selbst abgewichen und hat alles für ihn getan aber eben aus der Angst heraus.
In mir ist also nicht direkt etwas angesprungen. Ich habe mich auf das Gespräch und die Worte verlassen und zu meinem Wort gehalten und meinen Teil erfüllt. Zu letzt ist etwas angesprungen ja. Denn es ist immer schwer den Punkt zu finden an dem man erkennen muss dass der Partner nicht mehr die gleiche Bereitschaft zeigt. Und als es so weit war habe ich hier um Rat gefragt und dementsprechend den Schlussstrich gezogen.
Zitat von whynot60: Es ging nicht um die weitere Entwicklung der ohnehin schon zerfallenen Beziehung, sondern vielmehr um die (mögliche) weitere Entwicklung der TE
Meine Entwicklung wird hier leider nicht berücksichtigt. Ich habe mir hier den Rat geholt die Dinge erkannt und wie schon erwähnt die Konsequenzen gezogen. Zusätzlich stelle ich mich gerade Ganz gut auf. Ich habe direkt bei meiner ehemaligen therapeutin angerufen, arbeite meine eigenen Anteile auf und schaue genau hin. Das wird hier nur leider auch nicht gelesen und beachtet.
Zitat von whynot60: Trost und Mitgefühl klingen natürlich immer empathischer, aber die Tränen von heute zu trocknen, ist die eine Sache, die Tränen von morgen möglichwerweise zu verhindern, die andere.
War vielleicht mein Fehler aber ich hätte mir wohl eher Trost gewünscht in meiner momentanen Situation. Denn wie nun bereits mehrfach erwähnt bin ich stark am verarbeiten und aufarbeiten. Habe mich getrennt obwohl es mir schwer gefallen ist.
Es ist erst 5 Wochen her. Ich bin also mitten in der Trauerverarbeitung. Ich stehe vor Herausforderungen die ich so noch nie hatte (Trennung bei gemeinsamer Wohnung). Ich habe oft überlegt meine Erkenntnisse hier zu teilen aber die Umgangsform die hier teilweise herrscht ( und das nicht nur in meinem thread) macht mich schon arg traurig. Das war vor 4 Jahren als ich das erste mal hier war anders.
Versteht mich nicht falsch. Natürlich bin ich hier um Rat zu bekommen. Den bekam ich auch und habe ihn angenommen und dementsprechend gehandelt. Aber wenn dann nur das erste Posting gelesen wird, die weitere Entwicklung null berücksichtigt, mir Manipulation unterstellt wird..All das in einer Phase in der Zuspruch wichtig wäre...dann weiß ich zur Zeit einfach nicht wie ich damit umgehen soll.
Zitat von Tin_: Im Kontext, dass es noch nicht lange her ist, dass Tomte wahrscheinlich noch trauert und dass sie investiert hat um etwas zu retten, was nicht mehr zu retten war, empfinde ich gewisse Dinge als Unterstellung und Vorwurf.
Das trifft es für mich ziemlich auf den Punkt