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Wann kommt es bei euch zum Date?

RoteTablette
Zitat von E-Claire:
nur auf die von dir falsch verstandene Provokation?

Seit wann bestimmst du darüber, wie ich eine Provokation zu verstehen habe?

Aber schön:
- Es stört mich, wenn immer Männer als "das Problem" dargestellt werden. Soll ich dir die Links der letzten 3 Tage schicken, damit du sie dir ansehen kannst?
- Es stört mich, dass Gewalt gegen Männer systematisch ausgeblendet und kleingeredet, wenn nicht pauschal geleugnet wird. Hier mal ein Vergleich zwischen Gewaltschutzeinrichtungen für Männer vs. solchen gegen Frauen: https://manndat.de/gewalt-gegen-maenner...enner.html
- Es stört mich, dass Frauen bei jeder gefühlten Benachteiligung kollektiv aufheulen, z.B. wenn sie für Tampons bezahlen sollen: https://periodically.de/blogs/blog/daru...ukte-geben. Ich muss meine Rasierklingen auch selbst bezahlen und finde nichts dabei.
- aber wenn Frauen mal einen Vorteil gegenüber Männern haben, dann ist das "normal" und wird nicht thematisiert. Beispiel: Rente / Lebensversicherung: https://de.wikipedia.org/wiki/Unisex-Tarif. Gerade bei der Rente haben wir eine massive Querfinanzierung, einmal dadurch, dass Männer im Schnitt kürzer leben als Frauen, und zweitens durch die soziale Aufstockung der Rente, die v.a. Frauen zu Gute kommt, weil die im Schnitt weniger Rente bekommen (logisch, weil sie weniger in die Rentenkasse eingezahlt haben)
- zum Lebenszeit-Unterschied: Da wird (z.B. hier im Forum) beklagt, Männer hätten einen Vorteil davon, verheiratet zu sein (verheiratete Männer leben statistisch gesehen länger), während das für Frauen nicht zutrifft. Seltsam nur, dass Männer ganz ohne Frauen (nämlich im Kloster) kaum weniger lang leben als Frauen: https://www.spiegel.de/wissenschaft/men...66212.html
- Es stört mich, dass die Selbstmord-Rate bei Männern wesentlich höher ist als bei Frauen: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesel...izide.html - ich bin mir sicher, dass viele davon durch Beziehungsprobleme verursacht werden. Aber da hat Mann sich ja selbst umgebracht, zwar wegen einer Frau, aber ist doch sein Problem, nicht wahr?
- Frauen "sind einfach in allem besser", sie werden als das überlegene Geschlecht dargestellt. Wie kommt es dann, dass Frauen trotz Förderung nur unterdurchschnittlich in MINT-Fächern zu finden sind? Meine These: Wären Männer so erfinderisch wie Frauen, dann hätten wir vielleicht gerade eben erst das Rad erfunden. Stattdessen hören wir Klagen über weibliche Forscher im Schatten ihrer männlichen Kollegen.
- Geschlechtsspezifische Krebsvorsorge: Für Frauen (Brustkrebs) das volle Programm (werden angeschrieben, mit spezialisierten teuren Röntgengeräten untersucht etc.) - für Männer (Prostatakrebs): Eine Tastuntersuchung in 10 Sekunden, und das auch nur, wenn ich mich selbst darum bemühe. Versteht mich nicht falsch: Ich finde die Brustkrebsvorsorge gut. Aber warum nichts Vergleichbares für Männer?

Und nun zu den Konsequenzen.
In den USA (wo man "schon weiter ist"), sehen viele Männer inzwischen ein, dass es keine gute Idee ist, mit einer Frau zusammen zu leben. Männer (jedenfalls die einigermaßen gut verdienen) checken zunehmend aus. Ich sah vor ein paar Tagen ein Video dazu: Single-Party in NY. Eintritt für Männer frei, Frauen zahlen 100$. Trotzdem sind die Frauen im Wesentlichen unter sich; Männer haben kein Interesse.

Auch hierzulande (wo die Verhältnisse noch nicht so krass sind wie z.B. in USA) sind die Heiraten rückläufig.

#6856


ElGatoRojo
Naja - 23:36 Minuten das ansehen? Aber die Sache ist schon klar - auch beim Dating herrscht die Freiheit der Wahl und somit regeln Angebot und Nachfrage manches schon ganz "natürlich". Und ja - es kommt auf das Aussehen an, den ersten Blick, der Rest kann sowieso beschönigt sein und was da stimmt wird erst später durchsichtig.

Irrtum mancher Frauen ist, durch den female choice im Vorteil zu sein. Der nutzt ihr aber nur dann etwas, wenn sie wirklich wählen kann und nicht dem Interesse von Männern nachhelfen muss.

Weiterer Irttum ist diese ganze Aufrechnung hin und her und die Angst, ja nicht benachteiligt zu werden. Ja, dann eben bleibt es bei kleinlichen On-Offs, ONS oder "plus"-Freundschaften und derartigen Behelfen.

x 1 #6857


A


Wann kommt es bei euch zum Date?

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NurBen
Zitat von Tempest:
Gleichberechtigung ist wenn alle bei Olympia starten dürfen,
Gleichstellung ist, wenn alle gewinnen.

Es besteht keine Gleichberechtigung. Derzeit haben Männer weniger Rechte als Frauen.

x 1 #6858


T
Zitat von NurBen:
Es besteht keine Gleichberechtigung. Derzeit haben Männer weniger Rechte als Frauen.

Das gleicht sich doch dadurch aus, dass sie dafür mehr Pflichten haben. Sei doch nicht so dogmatisch 😉

x 3 #6859


Blind-Meg
Zitat von RoteTablette:
Da wird (z.B. hier im Forum) beklagt, Männer hätten einen Vorteil davon, verheiratet zu sein (verheiratete Männer leben statistisch gesehen länger),

Nochmal, extra für dich: es wurde nichts "beklagt". Es wurde lediglich angemerkt, und zwar von mir, dass Männer dringender eine Frau brauchen als umgekehrt, weil Männer von einer Partnershaft stärker profitieren als Frauen. Das ist nicht "beklagen". Im Gegenteil: ich persönlich bin froh darüber, auf meiner Seite der Gleichung zu stehen, weil mir die Position, auch ohne Beziehung eine gute Gesundheitsorognose oder hohe Lebenserwartung zu haben, gut gefällt. Ich will nicht von einer Beziehung profitieren, sondern bin gern in der Rolle, wo das gar nicht nötig ist, weil ich auch ohne Beziehung schon gut dastehe.
Dieses "beklagen" wird ja hier nur von Männern unterstellt, vermutlich weil sie, männlich gedacht, glauben, die Frauen seien neidisch und wollen auch gerne profitieren. Ist aber, zumindest bei mir, genau andersrum.

x 1 #6860


Blind-Meg
Zitat von Tempest:
Gleichberechtigung ist wenn alle bei Olympia starten dürfen, Gleichstellung ist, wenn alle gewinnen.

Okay, also auch wieder nicht verstanden. Schade.

x 1 #6861


RoteTablette
@Blind-Meg

Was Besseres als diese erbärmliche Wortklauberei fällt dir nicht ein?
Na schön: Es wurde "angemerkt", und zwar von dir. Zufrieden?

x 1 #6862


E-Claire
Zitat von RoteTablette:
Und nun zu den Konsequenzen.
In den USA (wo man "schon weiter ist"), sehen viele Männer inzwischen ein, dass es keine gute Idee ist, mit einer Frau zusammen zu leben. Männer (jedenfalls die einigermaßen gut verdienen) checken zunehmend aus. Ich sah vor ein paar Tagen ein Video dazu: Single-Party in NY. Eintritt für Männer frei, Frauen zahlen 100$. Trotzdem sind die Frauen im Wesentlichen unter sich; Männer haben kein Interesse.

Aber entspricht das nicht doch dem, was ich geschrieben habe? Mädchen seid netter, sonst bekommt ihr keinen Mann.

Die Konsequenz, die Du also befürchtest, ist, dass Männer sich gegen Ehe und Beziehung entscheiden. Eine ähnliche Strömung findest Du auch bei Frauen. An welcher Stelle wird daraus aber das von Dir beschriebene "bittere Ende"?

Menschen, die für sich selbst gut sorgen können, entscheiden sich gegen die traditionelle monogame Beziehungsform - ich habe Schwierigkeiten darin ein "bitteres Ende" zu sehen. Ich sehe darin spannende Entwicklung.

x 1 #6863


Blind-Meg
Herrje.

Zitat von RoteTablette:
Es stört mich, dass Gewalt gegen Männer systematisch ausgeblendet und kleingeredet, wenn nicht pauschal geleugnet wird

Okay, also wenn deine Frau dich regelmäßig verkloppt, gibst du das offen zu, suchst eine Geealtschutzeinrichtung auf unf gehst damit an die Öffentlichkeit? Jemand der sich "Rote Tablette" nennt? Glaub ich dir nicht.

Zitat von RoteTablette:
Gewaltschutzeinrichtungen für Männer vs. solchen gegen Frauen:

Wie viel Prozent der Täter sind gleich nochmal männlich und wie viel weiblich? Und wie verhält es sich mit den Opfern? Hilf mir bitte mal, ich finde gerade die Zahleb nicht

Zitat von RoteTablette:
Ich muss meine Rasierklingen auch selbst bezahlen

Was hältst du davon, wenn sich Frauen einfach aufhören zu rasieren? Findest du bestimmt chic.

Zitat von RoteTablette:
Meine These: Wären Männer so erfinderisch wie Frauen, dann hätten wir vielleicht gerade eben erst das Rad erfunden

Wenn Frauen früher Zugang zu Bildung, Geld und Wissenschaft gehabt hätten statt von Männern im Haus gehalten zu werden, hätte sie genau so viel erfunden. Dass (noch) das meiste von Männern erfunden wurde, liegt daran, dass Männer die Frauen klein gehalten und ihnen Zugang zu Bildung verwehrt haben.

Zitat von RoteTablette:
Geschlechtsspezifische Krebsvorsorge: Für Frauen (Brustkrebs) das volle Programm (werden angeschrieben, mit spezialisierten teuren Röntgengeräten untersucht etc.) - für Männer (Prostatakrebs): Eine Tastuntersuchung in 10 Sekunden

Ah, und wer hat die teuren spezialisierten Röntgengeräte erfunden? Eine Frau? Ach ne, warte mal....

#6864


Blind-Meg
Zitat von RoteTablette:
@Blind-Meg Was Besseres als diese erbärmliche Wortklauberei fällt dir nicht ein? Na schön: Es wurde "angemerkt", und zwar von dir. ...

Mein Beitrag enthielt weit mehr als eine Stellungnahme zum "beklagen". Genau deswegen musst du ihn jetzt abwerten. Fein, weiter so!

#6865


ElGatoRojo
Zitat von E-Claire:
Menschen, die für sich selbst gut sorgen können, entscheiden sich gegen die traditionelle monogame Beziehungsform - ich habe Schwierigkeiten darin ein "bitteres Ende" zu sehen. Ich sehe darin spannende Entwicklung.

Dann denke mal demographie-dynamischsch zum Ende hin.

x 1 #6866


Blind-Meg
Zitat von ElGatoRojo:
Dann denke mal demographie-dynamischsch zum Ende hin.

Joa, dann stirbt die Menschheit aus. Gibt schlimmeres

#6867


RoteTablette
Ich hatte was zu dem "bitteren Ende" schreiben wollen, aber der Editor hat es weggeschmissen. War wohl zu lang.

Nur kurz:
- Ich denke mir, dass nicht wenige Männer auch deswegen die AfD wählen, weil die die Errungenschaften des Feminismus zurückrollen würden. Details dazu hatte ich in einem Beitrag weiter oben dargelegt.
- Da gibt es das Phänomen der Incels. Neugierig wie ich bin, habe ich mal versucht, mich in deren Gedankenwelt hineinzufinden. Was ich sah, war ganz schön abgefahren. Die Jungs tun mir echt Leid. Leider gibt es darunter eine Menge, die wirkliche Frauenhasser geworden sind, nachdem sie wieder und wieder und wieder feststellen mussten, dass sie bei den Mädels nicht landen konnten. Ich finde, hier wird viel zu wenig unternommen, um ihnen im Idealfall ein zufriedenstellendes Leben zu ermöglichen (frag mich nicht, wie das gehen soll, darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, aber es muss dringens was geschehen). Klar ist, dass wir hier eine echte Gefahr haben. Spätestens wenn es noch ein paar Hassmorde an Frauen gibt (wie es sie in USA gab), und das gesellschaftliche Echo darauf die Situation eskaliert, wird es ungemütlich.
- Langfristig kann ich mir vorstellen, dass die niedrige Geburtenrate im Westen ein Problem werden kann. Andere Völker, die wenig Rücksicht auf ihre Frauen nehmen (sondern sie zu Geburten zwingen), könnten den Laden übernehmen, einfach, weil sie zahlreicher sind. Schön wäre das nicht. Kurzfristig finde ich den Bevölkerungsrückgang gut, er entlastet den Planeten. Aber ob er sich umkehren lässt, ist fraglich.

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ElGatoRojo
Zitat von Blind-Meg:
Joa, dann stirbt die Menschheit aus.

Du hast ein eurozentrisches Weltbild. Die Ressourcen dieses Erdteiles werden ganz einfach übernommen, weil man woanders anders agiert. Kann mir ja egal sein, da ich ein alter Mann bin. Aber 1 und 1 ist eben einfach nur 2.

#6869


E-Claire
Zitat von ElGatoRojo:
Dann denke mal demographie-dynamischsch zum Ende hin.

🤷‍♀
habe ich.

In welchen Dimensionen magst Du das jetzt diskutieren, in deutschen?, in Entwicklung der Weltbevölkerung? in europäischen? Gehts um Rente? Pflege? den Bestand von Nationalstaaten?

#6870


A


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