RoteTablette
Mitglied
- Beiträge:
- 315
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 440
- Mitglied seit:
Zitat von E-Claire:nur auf die von dir falsch verstandene Provokation?
Seit wann bestimmst du darüber, wie ich eine Provokation zu verstehen habe?
Aber schön:
- Es stört mich, wenn immer Männer als "das Problem" dargestellt werden. Soll ich dir die Links der letzten 3 Tage schicken, damit du sie dir ansehen kannst?
- Es stört mich, dass Gewalt gegen Männer systematisch ausgeblendet und kleingeredet, wenn nicht pauschal geleugnet wird. Hier mal ein Vergleich zwischen Gewaltschutzeinrichtungen für Männer vs. solchen gegen Frauen: https://manndat.de/gewalt-gegen-maenner...enner.html
- Es stört mich, dass Frauen bei jeder gefühlten Benachteiligung kollektiv aufheulen, z.B. wenn sie für Tampons bezahlen sollen: https://periodically.de/blogs/blog/daru...ukte-geben. Ich muss meine Rasierklingen auch selbst bezahlen und finde nichts dabei.
- aber wenn Frauen mal einen Vorteil gegenüber Männern haben, dann ist das "normal" und wird nicht thematisiert. Beispiel: Rente / Lebensversicherung: https://de.wikipedia.org/wiki/Unisex-Tarif. Gerade bei der Rente haben wir eine massive Querfinanzierung, einmal dadurch, dass Männer im Schnitt kürzer leben als Frauen, und zweitens durch die soziale Aufstockung der Rente, die v.a. Frauen zu Gute kommt, weil die im Schnitt weniger Rente bekommen (logisch, weil sie weniger in die Rentenkasse eingezahlt haben)
- zum Lebenszeit-Unterschied: Da wird (z.B. hier im Forum) beklagt, Männer hätten einen Vorteil davon, verheiratet zu sein (verheiratete Männer leben statistisch gesehen länger), während das für Frauen nicht zutrifft. Seltsam nur, dass Männer ganz ohne Frauen (nämlich im Kloster) kaum weniger lang leben als Frauen: https://www.spiegel.de/wissenschaft/men...66212.html
- Es stört mich, dass die Selbstmord-Rate bei Männern wesentlich höher ist als bei Frauen: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesel...izide.html - ich bin mir sicher, dass viele davon durch Beziehungsprobleme verursacht werden. Aber da hat Mann sich ja selbst umgebracht, zwar wegen einer Frau, aber ist doch sein Problem, nicht wahr?
- Frauen "sind einfach in allem besser", sie werden als das überlegene Geschlecht dargestellt. Wie kommt es dann, dass Frauen trotz Förderung nur unterdurchschnittlich in MINT-Fächern zu finden sind? Meine These: Wären Männer so erfinderisch wie Frauen, dann hätten wir vielleicht gerade eben erst das Rad erfunden. Stattdessen hören wir Klagen über weibliche Forscher im Schatten ihrer männlichen Kollegen.
- Geschlechtsspezifische Krebsvorsorge: Für Frauen (Brustkrebs) das volle Programm (werden angeschrieben, mit spezialisierten teuren Röntgengeräten untersucht etc.) - für Männer (Prostatakrebs): Eine Tastuntersuchung in 10 Sekunden, und das auch nur, wenn ich mich selbst darum bemühe. Versteht mich nicht falsch: Ich finde die Brustkrebsvorsorge gut. Aber warum nichts Vergleichbares für Männer?
Und nun zu den Konsequenzen.
In den USA (wo man "schon weiter ist"), sehen viele Männer inzwischen ein, dass es keine gute Idee ist, mit einer Frau zusammen zu leben. Männer (jedenfalls die einigermaßen gut verdienen) checken zunehmend aus. Ich sah vor ein paar Tagen ein Video dazu: Single-Party in NY. Eintritt für Männer frei, Frauen zahlen 100$. Trotzdem sind die Frauen im Wesentlichen unter sich; Männer haben kein Interesse.
Auch hierzulande (wo die Verhältnisse noch nicht so krass sind wie z.B. in USA) sind die Heiraten rückläufig.