Maribelle
Gast
Zitat von ElGatoRojo:Paare brauchen 3 Konten? Wozu denn das?
Ich würde Paaren mit Kindern drei Konten empfehlen, weil sich ab dem Moment in der Regel die Arbeitsstunden bei mindestens einem Partner verändern, um das/die Kind/er (Teilzeit) zu betreuen. Ab dem Moment hat eine/r weniger Geld, arbeitet aber nicht weniger.
3 Konten, weil: 1 gemeinsames Konto für alle Einnahmen und alle Ausgaben für die Familie, 1 privates Konto für den Mann, 1 privates Konto für die Frau. Und dann jeweils ein Dauerauftrag vom gemeinsamen Konto auf die Privatkonten mit dem gleichen Betrag zur freien Verfügung. Höhe: je nachdem, was übrigbleibt oder wie das Paar das möchte.
Bedeutet: Unabhängig vom jeweiligen Gehalt (weil alle tragen ihren Anteil zum Leben bei, eine/r durch Lohnarbeit, eine/r durch Lohn- und Zuhause-Arbeit) verfügen beide auch über denselben Anteil an frei und privat verplanbarem Geld für Freizeit, Einkäufe, Geschenke etc.
Zitat von ElGatoRojo:und jeder seinen Freiraum hat
Deswegen 3 Konten: Damit man nicht irgendwann doch in so "Hast Du etwa schon wieder XYZ gekauft"-Fallen rutscht.
Zitat von BernhardQXY:Stimmt nicht.
Es gibt keinen Unterschied in der resultierenden Steuerlast, bei gleichem Gesamteinkommen.
Stimmt nicht.
Es ist falsch, was Du schreibst, hast Du doch selbst erklärt: Es liegt an der Progression.
Wenn nur ein Verdiener 60.000 EUR pro Jahr verdient, dann ist er schon fast im Spitzensteuersatz nach oben hin.
Wenn zwei Personen zusammen 60.000 EUR verdienen, also pro Person nur 30.000 EUR, dann zahlt jede davon weniger als die Hälfte der Steuern des Alleinverdieners (weil unten weniger Steuerprozente anfallen, genau das ist Progression).
Ehe macht nur, dass zwei Menschen steuerlich in einen Topf geworfen werden und es egal ist, wer von beiden welchen Anteil verdient. Deswegen zahlt der Alleinverdiener in der Ehe nur so viel Steuern, wie wenn 2 Personen je 30.000 EUR verdienen.
Was @E-Claire schrieb, war richtig.
- it´s men choice