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Wann kommt es bei euch zum Date?

Fenjal
@Tempest die große Stütze Mann?
Dann setze ich lieber auf Risikoschutz und Absicherung zu 100%, über mein eigenes Leder.

Fantasievolle Träume überlasse ich Kindern, aktiv an der eigenen Zukunft zu arbeiten, realistische Ziele zu erreichen, das bedeutet für mich erwachsen zu sein und dazu braucht Frau keinen Typ, im Gegenteil.

#7111


T
Zitat von Fenjal:
die große Stütze Mann?

Und schon wieder falsch verstanden.
Die Stütze Partnerschaft, egal mit wem. Du bist für meinen Geschmack etwas verbittert, woran das liegt weiß ich nicht, muss ich auch nicht.
Wenn man die Augen aufmacht, sieht man aber auch reife Paare, die auf einer Bank sitzen, sich an der Hand nehmen und sich dabei einfach wohl fühlen. Wenn man erst mal verstanden hat, dass Partnerschaft ein Miteinander ist und kein Gegeneinander, ja dann kann man gelassener werden.

x 1 #7112


A


Wann kommt es bei euch zum Date?

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Ema
Zitat von Blind-Meg:
Ich würde annehmen, dass diese Frauen einfach ganz tief drinnen so geprägt worden sind

Zitat von Blind-Meg:
Da spielen ja nicht nur rationale Überlegungen und Abwägungsprozesse eine Rolle, sondern (zum größeren Teil) Prägungen, Orientierung an Rollenmodellen, gesellschaftliche Konventionen.


Das mag so sein.
Dann muss man aber dasselbe Argument für Männer gelten lassen. Die wurden (und werden zum Teil) nämlich auch so geprägt und kamen gar nicht auf die Idee, dass sie sich womöglich mies benehmen. Die kannten ja auch nichts anderes und fanden das alles völlig normal.
Bei Männern lässt man dieses Argument aber nicht gelten. Die sind halt einfach A*löcher, wenn sie (heute noch) so denken.
Dabei wird aber übersehen, dass viele Frauen dasselbe materialistische Denken haben. Nur oft mit umgekehrten Vorzeichen.
Siehe mein Beispiel im letzten Post mit dem Sugar-Babe.
Wieso p*ros*tituie.r.t man sich bei älteren Männern, nur um sich seinen Luxus-Schnickschnack leisten zu können? Wieso lernt man nicht stattdessen etwas richtig G*eil*es (Atomphysik oder so 🤭 ) und verdient sich sein Luxusleben selbst, wenn man schon so drauf steht?
Und wie viele Männer kennst du, die als Gigolo arbeiten, um sich ihren Luxusschnickschnack leisten zu können? Ein paar gibt es, aber vergleichsweise eher wenige.
Es scheint doch also immer noch eher das Denken vieler Frauen zu sein, dass fürs "richtige" Geldverdienen eher Männer zuständig sind. Männer, an die man sich dann halt Prost., wenn man vom Kuchen was abhaben will. Mein hübsches dummes Gesicht, gegen deine Brieftasche. Das ist oft der Deal.


Zitat von Blind-Meg:
Ich schätze, das waren die damaligen Frauen schlicht nicht, weil es in ihrem Gedankenhorizont überhaupt nicht vorkam

Wenn du hier mal rumliest, siehst du, dass es heute oft noch so ist.
Aber sorry: Für seinen Gedankenhorizont ist man schon selbst verantwortlich als Frau. Ebenso wie als Mann übrigens.
Wer zu faul oder zu dumm ist, über den Tellerrand hinauszudenken, dem ist halt nicht zu helfen. Und das gilt für beide Geschlechter. Das kann man - finde ich - unmöglich nur einseitig einem Geschlecht vorwerfen.

Zitat von Tempest:
Dieser Gedankenhorizont wurde geprägt, weil viele Frauen alleine leben mussten, weil die Männer aus dem Krieg nicht mehr heim kamen. Alleine ist schwerer als gemeinsam

Nee, ganz im Gegenteil.
Ich habe da so einige Erfahrungsberichte gelesen. Diese Frauen waren oft gar nicht begeistert, wenn ihre Männer aus der Kriegsgefangenschaft heimkamen und sie sich wieder ans alte Rollenmodell gewöhnen sollten, nachdem sie erst einmal an der Freiheit geleckt hatten.
Die wurden zwar ziemlich gewaltsam aus ihrem Rollenmodell rausgerissen durch den Krieg, fanden das dann aber gar nicht so schlecht und konnten sich nur schwer wieder umgewöhnen.

x 3 #7113


E-Claire
Zitat von BernhardQXY:
Stimmt nicht.
Es gibt keinen Unterschied in der resultierenden Steuerlast, bei gleichem Gesamteinkommen. Egal ob 60/0 40/20 oder 30/30 kEuro Gehalt.
Und bei Leistungen, die nach netto gerechnet werden, kann man durch geschickte Wahl der Steuerklasse das Maximum erreichen. Steuerlich ist es hupe, das gleicht sich aus.

https://www.sparkasse.de/pk/ratgeber/fa...egattenspl

Ich weiß wirklich nicht genau, was an dem Satz, dass es besonders Paare mit großen Einkommensunterschiede begünstigt, nicht stimmt.

#7114


Fenjal
@Tempest gelassen macht mich anderes.
Niemals ein Mann.
Ich bin wirklich eine Verfechterin von freiwilliger Partnerschaft mit eigenen Auskommen.
Ehe lehne ich ab und wünsche mir, dass alle aus ihr hervorgehenden Vergünstigungen nach und nach verschwinden.
Einen Familienstand sehe ich nicht als Leistung, die honoriert werden sollte.
Wird schon, wir kommen dem Ganzen langsam näher 😉

#7115


Ema
Zitat von ElGatoRojo:
In den 1970ern, bei global besseren wirtschaftlichen Verhältnissen, sah das schon anders aus.

Das stimmt.
Hinzu kamen aber noch andere Faktoren.
Ab den 70ern gab es ganz andere Jobmöglichkeiten für Frauen. Noch in den 60ern wurde man zudem gesellschaftlich regelrecht geächtet, wenn man sich scheiden ließ. Und das galt für Männer und Frauen gleichermaßen.
Es herrschte ab den 70ern ein ganz anderes Klima mit ganz anderen Möglichkeiten.

x 1 #7116


T
Zitat von Fenjal:
Wird schon, wir kommen dem Ganzen langsam näher

😉
Ehe ist doch das was sich Frauen wünschen. Ich hab mal in "zwischen Tüll und Tränen" reingezappt.
Jetzt weiß ich was Tränen sind (vor lachen).
Aber alle sollten glücklich werden, jeder nach seiner Facon.

#7117


T
Zitat von Ema:
Nee, ganz im Gegenteil.
Ich habe da so einige Erfahrungsberichte gelesen. Diese Frauen waren oft gar nicht begeistert,

Ja, weil sie mittlerweile einen sogenannten Wittwen-Tröster hatten.
Aber lassen wir das, die die ich kenne reden anders. Du hast da sicher eine andere Sozialisierung als ich.

#7118


Ragna
Zitat von Ema:
Das stimmt. Hinzu kamen aber noch andere Faktoren. Ab den 70ern gab es ganz andere Jobmöglichkeiten für Frauen. Noch in den 60ern wurde man zudem ...

In der Bundesrepublik Deutschland mussten Ehefrauen bis zum 1. Juli 1958 ihren Ehemann um Erlaubnis fragen, wenn sie arbeiten wollten. Mit dem Gleichberechtigungsgesetz wurde diese Regelung abgeschafft, wobei Frauen arbeiten durften, „soweit dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar ist“. Die uneingeschränkte Berufswahl ohne Zustimmung des Mannes kam erst 1977.

x 1 #7119


Ema
Zitat von Tempest:
die die ich kenne reden anders

Ach, echt? Wie viele Trümmerfrauen kennst du denn so? 🤭
Du musst echt ziemlich viele sehr hochbetagte Leute kennen.
Zitat von Tempest:
Du hast da sicher eine andere Sozialisierung als ich.

Wir reden hier nicht von unser beider Sozialisierungen, sondern von den Erfahrungsberichten ehemaliger Trümmerfrauen und Kriegswitwen.
Und davon, wie die sozialisiert waren und wie sie ihre veränderten Rollenmodelle empfunden haben, in die sie durch den Krieg hineingeworfen wurden.

#7120


ElGatoRojo
Zitat von Ragna:
n der Bundesrepublik Deutschland mussten Ehefrauen bis zum 1. Juli 1958 ihren Ehemann um Erlaubnis fragen, wenn sie arbeiten wollten. Mit dem Gleichberechtigungsgesetz wurde diese Regelung abgeschafft, wobei Frauen arbeiten durften, „soweit dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar ist“. Die uneingeschränkte Berufswahl ohne Zustimmung des Mannes kam erst 1977.

Nicht wieder diese alte Leier von angestaubten Gesetzen ohne praktische Bedeutung.

1962 war meine Frau sowohl minderjährig (noch unter damals 21) als auch verheiratet und nie hat mich irgendwer nach irgendwas gefragt - sie hat ihre Arbeitsverträge abgeschlossen und gut war - sie hat gearbeitet und die Firma hat bezahlt. alles ganz easy.

In Wirklichkeit musste das A....... von Mann beim Arbeitgeber erklären, dass seine Frau nicht arbeiten darf. Da haben aber wirklich nur die Idioten getan, von denen eine Frau mit étwas Stil sich ohnehin hätte scheiden lassen sollen.

Fun Fact = Viele Leute glaubten damals, wenn eine minderjährige Frau (von 16 bis 21 möglich) verheiratet war, wurde sie damit automatisch volljährig. So war quasi die Praxis, aber nicht die Rechtslage.

x 2 #7121


T
Zitat von Ema:
Du musst echt ziemlich viele sehr hochbetagte Leute kennen.

Ja, meine Vorfahren und die entsprechende Verwandtschaft. Hochbetagt heißt nicht dumm.
Ich habe noch Leute mit Holzfüßen rumlaufen gesehen, du auch?
Keiner von denen würde jemals wieder in einen Krieg ziehen.
Und was den wiederaufbau betrifft, Schutt wegräumen ist noch lange kein Wiederaufbau, das haben andere gemacht.

#7122


T
Zitat von ElGatoRojo:
Nicht wieder diese alte Leier von angestaubten Gesetzen ohne praktische Bedeutung.

Laut Gesetz wurde es in bestimmten US Staaten unter Todesstrafe gestellt, wenn jemand einen Kaugummi oder Kautaback auf die Straße spuckte.
Es ist immer ein Zeichen von Tendenz, wenn man ganz tief in die Kiste greifen muss um Dinge zu rechtfertigen, die niemanden mehr betreffen - zum Glück.
Die Rache an den historischen Vergehen sind aber immer wieder en Vogue. So kommt es nie zum Frieden.
Da wir ja gerade in der Karwoche sind, Vergebung ist immer eine gute Option.

x 1 #7123


B
@E-Claire
Nachrechnen

x 1 #7124


Balu85
Zitat von Nalf:
Sobald jemand mir.pauschal verquere Denke unterstellt oder anderweitig beleidigend und unsachlich wird, hat er sich zu meinem Hasen gemausert. Mach so weiter und Du avancierst zu "Süßer".

Kein Ding...dann kommst du wieder auf die Ignoreliste.
Zitat von Nalf:
Da wird es gleich einen Rüffel von Gato geben, weil doch in jeder anständigen Ehe solche Rechnungen schon ab Tag 1 aufgemacht und miteinander besprochen werden. Wie könnte es also passieren, dass Deine Frau sich wundern musste?

Was er dazu sagt interessiert mich ehrlich gesagt herzlich wenig. Er muss ja nicht in meinen Schuhen gehen.
Und das sie sich wunderte lag wohl einfach daran das sie vieles nicht wissen wollte, nicht abschätzen konnte aber gesehen hat was auf meinem Gehaltszettel steht. Und das neben der Rate eben noch so ganz viel Kleinkram wie Versicherungen, Grundsteuer, Müll, Wasser,Strom,GEZ Kitagebühren usw. anfallen war ihr schon klar. Aber das eben aus viele kleineren Beträgen dann irgendwie doch was großes herauskommt....tja.

Zitat von Nalf:
Lass mich raten: Für Geld hat sie sich nie interessiert. Das müsstest immer Du machen. Du hättest es gerne mit ihr besprochen aber sie ging da lieber ihren Hobbies nach und sagte, "mach Du mal".

hm.....das klingt jetzt irgendwie so als würdest du da eher beschreiben was du erlebt hast?
Aber ja und nein....also ihren Hobbies ging sie nicht nach. Sie hatte keine....sie wollte immer mal dies oder das aber es gab dann immer Gründe warum es ja nicht geht...natürlich ohne das sie etwas dafür kann....Schuld daran waren andere, die Lebensumstände usw. Also auch für "keine Lust" gibt es eine Begründung.
Ansonsten hieß es meist "ich blick da nicht durch....mach du mal"...."du bringst das besser"..."ich hab da kein Nerv für" usw.
Ob sie Geld nicht interessiert, naja...das ist schwierig, natürlich hätte sie gern viel mehr davon gehabt.(was ich in einem gewissen Rahmen nachvollziehen kann, wer hat schon gern Geldsorgen) So Sätze wie "da bin ich jemand"....bleiben einem da im Gedächtnis. Aber ich denke eher das ihr Desinteresse daher kommt das ihr immer alles abgenommen wurde sie sich also nie damit beschäftigen musste. Und auch nicht wollte. Alles organisatorische oder was sie stresste/nervte (und das ist gar nicht so wenig) hat sie entweder abgegeben oder saß nur daneben. Da zieht sich aber durch wie ein roter Faden, nicht nur Finanzen sondern alle möglichen Entscheidungen. "Der hat gesagt das....", "meine Eltern finden...." usw.
Ich nannte es mal ein Abgeben von Verantwortung.
Ob es noch immer so ist...keine Ahnung. Ich vermute mal das Next die Rolle gut erfüllt.

x 1 #7125


A


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