Zitat von Blind-Meg: Ich würde annehmen, dass diese Frauen einfach ganz tief drinnen so geprägt worden sind
Zitat von Blind-Meg: Da spielen ja nicht nur rationale Überlegungen und Abwägungsprozesse eine Rolle, sondern (zum größeren Teil) Prägungen, Orientierung an Rollenmodellen, gesellschaftliche Konventionen.
Das mag so sein.
Dann muss man aber dasselbe Argument für Männer gelten lassen. Die wurden (und werden zum Teil) nämlich auch so geprägt und kamen gar nicht auf die Idee, dass sie sich womöglich mies benehmen. Die kannten ja auch nichts anderes und fanden das alles völlig normal.
Bei Männern lässt man dieses Argument aber nicht gelten. Die sind halt einfach A*löcher, wenn sie (heute noch) so denken.
Dabei wird aber übersehen, dass viele Frauen dasselbe materialistische Denken haben. Nur oft mit umgekehrten Vorzeichen.
Siehe mein Beispiel im letzten Post mit dem Sugar-Babe.
Wieso p*ros*tituie.r.t man sich bei älteren Männern, nur um sich seinen Luxus-Schnickschnack leisten zu können? Wieso lernt man nicht stattdessen etwas richtig G*eil*es (Atomphysik oder so
🤭 ) und verdient sich sein Luxusleben selbst, wenn man schon so drauf steht?
Und wie viele Männer kennst du, die als Gigolo arbeiten, um sich ihren Luxusschnickschnack leisten zu können? Ein paar gibt es, aber vergleichsweise eher wenige.
Es scheint doch also immer noch eher das Denken vieler Frauen zu sein, dass fürs "richtige" Geldverdienen eher Männer zuständig sind. Männer, an die man sich dann halt Prost., wenn man vom Kuchen was abhaben will. Mein hübsches dummes Gesicht, gegen deine Brieftasche. Das ist oft der Deal.
Zitat von Blind-Meg: Ich schätze, das waren die damaligen Frauen schlicht nicht, weil es in ihrem Gedankenhorizont überhaupt nicht vorkam
Wenn du hier mal rumliest, siehst du, dass es heute oft noch so ist.
Aber sorry: Für seinen Gedankenhorizont ist man schon selbst verantwortlich als Frau. Ebenso wie als Mann übrigens.
Wer zu faul oder zu dumm ist, über den Tellerrand hinauszudenken, dem ist halt nicht zu helfen. Und das gilt für beide Geschlechter. Das kann man - finde ich - unmöglich nur einseitig einem Geschlecht vorwerfen.
Zitat von Tempest: Dieser Gedankenhorizont wurde geprägt, weil viele Frauen alleine leben mussten, weil die Männer aus dem Krieg nicht mehr heim kamen. Alleine ist schwerer als gemeinsam
Nee, ganz im Gegenteil.
Ich habe da so einige Erfahrungsberichte gelesen. Diese Frauen waren oft gar nicht begeistert, wenn ihre Männer aus der Kriegsgefangenschaft heimkamen und sie sich wieder ans alte Rollenmodell gewöhnen sollten, nachdem sie erst einmal an der Freiheit geleckt hatten.
Die wurden zwar ziemlich gewaltsam aus ihrem Rollenmodell rausgerissen durch den Krieg, fanden das dann aber gar nicht so schlecht und konnten sich nur schwer wieder umgewöhnen.