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Wann kommt es bei euch zum Date?

Balu85
Zitat von Nalf:
Nee, Hase

ich würde dich bitten mich nicht so zu nennen.
Zitat von Nalf:
Du hast den Satz, der danach stand, bewusst weggelassen bzw. ignoriert.

interessante Unterstellung.
Zitat von Nalf:
Erzähl doch mal, was Deine Ex netto so nach Hause brachte.

Was meine Exfrau an Einkommenhatte geht hier niemanden etwas an. War aber zum Schluss in etwa die Hälfte von meinem. Beide 4/4 ....dafür trug ich ca 85-90% der festen Ausgaben. Nach der Trennung schaute sie nicht schlecht als ich dann mal eine Rechnung aufgemacht habe und sie feststellte das ich trotz deutlich mehr Einkommen abgehen von Montaten mit sehr günstigen Schichten (Nachtschicht und besonders Feiertage)NICHT mehr Geld überig habe als sie.
Und das MEHR floss zum größten Teil ins immer ins Haus oder Urlaub.
Sie war abgesehen von der Zeit als sie nicht arbeiten durfte (Schwangerschaft). Immer arbeiten, in der Branche in der sie wollte. Aber in der verdient man halt nicht die Wucht. Die Einzige unterdrückende Einschränkung war das wir eine Person brauchten die im Fall der Fälle die Hol und Bringzeiten der Kita abdeckt. Es wäre dann auch 40h drin gewesen...aber das wollte sie auch nicht "war ihr zu viel".
Und bevor du jetzt anfängst ihre Care-Arbeit (weil Männer ja prinzipiell zuhause nichts machen) aufzurechnen...kannst du dann gleich noch die Stundensätze für Installateure, Dachdecker, Zimmermänner,Bodenleger, Maler, Putzer...Maurer Elektriker, Garten und Landschaftsbauer usw. heraussuchen.
Zitat von Nalf:
Aber es ist natürlich leichter, mir pauschal verquere Denke zu unterstellen, statt sich mit dem Faktencheck auseinander zu setzen.

ich brauch da eigentlich nichts zu unterstellen....bei allen mehr oder minder neutralen Themen lieferst du in der Regel sachliche Beiträge. Sobald es um "Mann/Frau-Ungerechtigkeit" geht fährste du eine mal mehr mal weniger offensichtliche Schiene.

x 2 #7081


M
Zitat von E-Claire:
Fun fact: Weder Österreich noch die Schweiz kennen das Ehegattensplitting.

In der Schweiz kommt jetzt eine Reform bzw. haben wir über eine solche abgestimmt. Im Kern ging es darum, dass künftig auch Ehegatten individuell besteuert werden. Ob das nun dasselbe ist, wie in DE kann ich nicht beurteilen, dafür kenne ich das deutsches System zu wenig.

#7082


A


Wann kommt es bei euch zum Date?

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T
Zitat von Mann1989:
dafür kenne ich das deutsches System zu wenig.

sei froh Smiley macht Freudentanz

x 1 #7083


E-Claire
Zitat von Mann1989:
In der Schweiz kommt jetzt eine Reform bzw. haben wir über eine solche abgestimmt. Im Kern ging es darum, dass künftig auch Ehegatten individuell besteuert werden. Ob das nun dasselbe ist, wie in DE kann ich nicht beurteilen, dafür kenne ich das deutsches System zu wenig.

nein, ist es nicht. Ich empfehle dazu Servus, Grüezi und Hallo die Folge vom 4 März. https://www.zeit.de/gesellschaft/2026-0...penpodcast

#7084


N
Zitat von Balu85:
ich würde dich bitten mich nicht so zu nennen.

Sobald jemand mir.pauschal verquere Denke unterstellt oder anderweitig beleidigend und unsachlich wird, hat er sich zu meinem Hasen gemausert. Mach so weiter und Du avancierst zu "Süßer".

Zitat von ElGatoRojo:
Ach, diese ewige Klage, nur weil man im persönlichen Umfeld einen miesen Fall erlebte.

Das schöne ist doch, dass ich nicht auf nur einer Ehe meine subjektive Meinung bilden, sondern mit Fakten aufwarten kann:

"Einen rechtlichen Anspruch, dass die Person in Lohnsteuerklasse III den finanziellen Vorteil teilt, gibt es nur dann, so der Bundesgerichtshof, wenn die Eheleute ausdrücklich vereinbaren, dass die zu viel gezahlte Lohnsteuer oder der Verlust bei den Lohnersatzleistungen eheintern ausgeglichen wird."

Also ist selbst unser oberstes Gericht grenzdebil und hält nicht für selbstverständlich, was jeder Mann angeblich automatisch bedenkt und tut.

Zitat von Balu85:
Nach der Trennung schaute sie nicht schlecht als ich dann mal eine Rechnung aufgemacht habe

Da wird es gleich einen Rüffel von Gato geben, weil doch in jeder anständigen Ehe solche Rechnungen schon ab Tag 1 aufgemacht und miteinander besprochen werden. Wie könnte es also passieren, dass Deine Frau sich wundern musste?

Lass mich raten: Für Geld hat sie sich nie interessiert. Das müsstest immer Du machen. Du hättest es gerne mit ihr besprochen aber sie ging da lieber ihren Hobbies nach und sagte, "mach Du mal".

x 1 #7085


M
Zitat von E-Claire:
nein, ist es nicht. Ich empfehle dazu Servus, Grüezi und Hallo die Folge vom 4 März.

Kannst Du mir bitte kurz in deinen eigenen Worten den Unterschied erläutern? Denn ich komme derzeit kaum dazu einen Podcast zu hören. Also ich meine das nun kommende neue Steuersystem in der Schweiz, verglichen mit dem deutschen System.

#7086


E-Claire
Zitat von Mann1989:
Kannst Du mir bitte kurz in deinen eigenen Worten den Unterschied erläutern? Denn ich komme derzeit kaum dazu einen Podcast zu hören. Also ich meine das nun kommende neue Steuersystem in der Schweiz, verglichen mit dem deutschen System.

nein, kann ich nicht, weil ich mehr auf die deutsch-österreichischen Unterschiede gehört habe und das vor etwa drei Wochen. ich hab noch ein oder zwei Fun Facts in Erinnerung, wie zum Beispiel, dass bis in die 80er oder später es in bestimmten Kantonen in der Schweiz verboten war, unverheiratet zusammen zu wohnen. Ansonsten würde ich sagen, dass sich das eigene echte Interesse auch immer an den eigenen Recherchebemühungen bemisst.
Es wird sicher auch andere Quellen, als die eines Podcast geben.

x 1 #7087


N
Zitat von Mann1989:
Also ich meine das nun kommende neue Steuersystem in der Schweiz, verglichen mit dem deutschen System.

Warum muss das eine Frau für Dich leisten?
Hast Du keine KI?
Warum ist Deine Zeit wertvoller als die von EClaire?

x 1 #7088


E-Claire
Zitat von Nalf:
Sobald jemand mir.pauschal verquere Denke unterstellt oder anderweitig beleidigend und unsachlich wird, hat er sich zu meinem Hasen gemausert. Mach so weiter und Du avancierst zu "Süßer".

lol. Aber bitte dann nicht wundern, wenn das Gegenüber "emotional" reagiert. 🐧

x 1 #7089


E-Claire
Zitat von Nalf:
Warum muss das eine Frau für Dich leisten?
Hast Du keine KI?
Warum ist Deine Zeit wertvoller als die von EClaire?

completely unrelated 🤭 hab gerade heute gelesen, aber nur bei Insta und noch nicht nach recherchiert, ob da etwas dran ist und wenn ja wieviel, dass die These, dass ADHS sich im Erwachsenenalter von selbst gibt, daher stammen könnte, dass insbesondere Männer mit ADHS die Executive-Dysfunction an ihre Ehefrauen ausgelagert haben. Die zunächst so erscheinende Plausibilität dieser Aussage hat mich schwer amüsiert.

x 1 #7090


N
Zitat von E-Claire:
dass insbesondere Männer mit ADHS die Executive-Dysfunction an ihre Ehefrauen ausgelagert haben.

Ooooooh, ich hoffe, das ist eine Urban Legend. Denn wenn daran was dran ist, wird
a) der Powermove "mach Du mal" sehr salonunfähig und
b) die male loneliness Epidemie doch noch zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem...

#7091


M
Zitat von E-Claire:
nein, kann ich nicht, weil ich mehr auf die deutsch-österreichischen Unterschiede gehört habe und das vor etwa drei Wochen. ich hab noch ein oder zwei Fun Facts in Erinnerung, wie zum Beispiel, dass bis in die 80er oder später es in bestimmten Kantonen in der Schweiz verboten war, unverheiratet zusammen zu wohnen. Ansonsten würde ich sagen, dass sich das eigene echte Interesse auch immer an den eigenen Recherchebemühungen bemisst.
Es wird sicher auch andere Quellen, als die eines Podcast geben.

Dann habe ich das falsch verstanden. Ich ging davon aus, dass Du die Unterschiede wüsstest. So zumindest hatte ich deine Antwort aufgefasst. Zusätzlich dachte ich, ich hätte sehr höflich nachgefragt.

#7092


ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
"Einen rechtlichen Anspruch, dass die Person in Lohnsteuerklasse III den finanziellen Vorteil teilt, gibt es nur dann, so der Bundesgerichtshof, wenn die Eheleute ausdrücklich vereinbaren, dass die zu viel gezahlte Lohnsteuer oder der Verlust bei den Lohnersatzleistungen eheintern ausgeglichen wird."

Das ist doch nur dann relevant, wenn beide Partner eine "Für-mich-Rechnung" aufmachen. Aber das dann bitte nicht nur bei den Einnahmen, sondern auch den Ausgaben. Und da kann es - mit oder ohne Kinder, mit oder ohne Hund und Katze - mit oder ohne Haus und Garten - sehr schnell sehr unübersichtlich werden, auch jenseits aller feministischen Polemik.

Ich gehe mal davon aus, dass in einer Beziehung finanzielle Gerechtigkeit ein Idealtraum wäre, in der Praxis aber mal sie, mal er Vor- oder Nachteile hat so dass es garnicht lohnt, da auch noch viel Zeit mit Buchhalterei zu verschwenden. Ich persönlich und meine Partnerin händeln das so, dass alles einkommende Geld auf ein Konto läuft und jeder nimmt, was man braucht und wenn man das nicht egoistisch händelt, kann das jahrzehntelang funktionieren.

#7093


E-Claire
Zitat von Mann1989:
Dann habe ich das falsch verstanden. Ich ging davon aus, dass Du die Unterschiede wüsstest. So zumindest hatte ich deine Antwort aufgefasst. Zusätzlich dachte ich, ich hätte sehr höflich nachgefragt.

no worries. Ich weiß es halt deshalb, weil ich irgendwann mal (zunächst erstaunt) festgestellt habe, dass die anderen deutschsprachigen Ländern, das Konzept des Ehegattensplittings überhaupt nicht kennen und dann hab ich versucht herauszufinden, wie das eigentlich in Österreich so rennt.

Wegen der jetzigen Änderung des Schweizer Steuerrechts haben sie es dann im Podcast aufgegriffen und erläutern einiges dazu schon ganz gut, aber ich habe mir die Details nicht gemerkt (ich lerne nicht gut über das Hören) und vor allem eben am wenigstens beim Schweizer Part zugehört. Nagel mich nicht drauf fest, ich meine, dass in der Schweiz, es bisher steuerrechtlich günstiger war, nicht zu heiraten (also das komplette Gegenteil des Ergebnis des Ehegattensplittings) und dass dies jetzt angeglichen werden soll, so dass den Ehepartnern keine steuerlichen Nachteile mehr aus der Ehe gegenüber Nichtverheirateten Paaren entstehen.

Gibt keine Garantie auf diese Zusammenfassung.

Ich kann dir nur sagen, dass die jetzige Änderung des Schweizer Steuerrechts aber noch immer meilenweit davon entfernt ist, Ehegattensplitting einzuführen. Und das ist durchaus begründbar, weil das Ehegattensplitting an zwei/drei Stellen problematisch ist.

Erstens: Ehegattensplitting begünstigt besonderes große Einkommensunterschiede und wirkt sich bei ähnlich verdienenden Paaren deutlich weniger aus. Damit honorierst Du faktisch das Allein/Geringdazuverdienermodell. Man könnte also, so die Kritiker des Modells, sagen, dass dem Staat an wirtschaftlicher Augenhöhe überhaupt nicht gelegen ist, er lieber wirtschaftliche Abhängigkeit (egal wer da nun der Geringverdiener in der Ehe ist) belohnt.

Zweitens: Jetzt hat man früher gesagt, dass aber mittels des Ehegattensplittings eben die Betreueung von Kindern oder Älteren belohnt wird. Ein Hauptverdienender und ein Geringverdienender oder Teilzeitarbeitender und derjenige kümmert sich dann eben um die Kids oder die betagten (Schwieger-)Eltern. Insbesondere die Kinderbetreuung ist oft ins Feld geführt worden. An der Stelle sagen KritikerInnen, so wie ich, alles gut und schön, aber die Lenkungsfunktion, also Kinder werden vermehrt durch die eigenen Eltern betreut, führt völlig ins Leere, weil das Ehegattensplitting eben nicht an die Existenz von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen knüpft, sondern an die Existenz der Ehe. (gegen Kinderfreibeträge im Steuerrecht habe ich zB gar nichts, die kommen nämlich auch Alleinerziehende zu Gute und sind eben an das Haben oder Nichthaben von Kindern geknüpft. Warum aber die Allgemeinheit die wirtschaftliche Abhängigkeit eines Partners in einer Ehe mitfinanzieren soll, ist mir nicht klar zu machen.)

Drittens: Das wurde kurz von Nalf thematisiert und ist ein bissl schwieriger zu erklären. Das Problem beim Ehegattensplitting ist schließlich, dass der/diejenige unmittelbar davon profitiert, der mehr verdient. Dieser zahlt deutlich weniger Steuern, währenddessen demjenigen mit dem deutlich geringeren Einkommen, dennoch mehr Steuern abgezogen werden, unterm Strich verbleibt zwar der Familie mehr, aber Zugang zu Geld ist eine sehr wichtige Ressource, um sich zB aus einer Ehe in der es zu Mißbrauch kommt zu befreien. Gleichzeitig kreierst Du eine Situation, in der der/diejenige die eben deutlich weniger verdient, auch psychologisch das Gefühl bekommen kann, seine/ihre Leistung wäre noch weniger Wert als ohnehin schon.

Wie gesagt, dass ist in der Kürze nicht so gut darstellbar und wird sofort wieder im Forum zu einer ja aber, ich bin nicht so Diskussion führen. Daher kannst Du aber direkt die oberen beiden Punkte nehmen und Dich fragen, ob das mit dem Ehegattensplitting (noch mal weder die Schweiz noch Österreich kennen das überhaupt) sinnvoll und der heutigen Zeit angemessen ist.

x 2 #7094


Fenjal
Steuervorteile durch Eheschein,... jo, dann schauen wir mal.
Steuerklassen weg, Krankenkassen Beiträge für Mitversicherte,.. Bravo.
Ich frage mich schon längst, warum ich, als ich noch gesetzlich versichert war, mit meinem Beitrag nur mich unterhielt, während z.b. ein Familienvater mit seinem Beitrag, der nicht höher als meiner war, im Gegenteil, 4 Personen unterhielt.
Beitragsfreie Mitversicherung adé, passt.
Es wird noch mehr kommen....
Daher niemals wegen Ehe oder Genweitergabe den Job vernachlässigen, ganz im Gegenteil.

#7095


A


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