×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

9900

Wann kommt es bei euch zum Date?

B
Zitat von Maribelle:
Naja, für mich nicht. Das ist dann eben Einstellungssache. Ich finde: Wer mehr verdient, sollte mehr abgeben (prozentual).

Das ist doch gegeben- auch wenn die FDP das doof findet, so haben wir eine Progression. Im Prinzip bezahle ich pro verdienten Euro oberhalb des Freibetrags einen anderen Steuersatz, der bei dem Höchststeuersatz endet.

#7066


F
Zitat von Maribelle:
Dass Frauen gern Sex haben, weil es Spaß macht, kommt irgendwie nie vor ...

Das senkt doch den Body- Count 😂😂😂

#7067


A


Wann kommt es bei euch zum Date?

x 3


Balu85
Zitat von Blindfisch:
Wilkommen im Spiel der Geschlechter.
Mal gewinnt man, mal verliert man

hmm...man muss aber auch nicht jedes Spiel mitspielen. Fußsball mag ich ja auch nicht und schaue es mit daher weder an noch gehe ich ins Stadion.
Zitat von Nalf:
Kennst Du ein einziges Ehepaar, bei dem die Steuerrückzahlung so gewürdigt wird, dass sie auf das Netto der Frau aufgeschlagen wird?

Das gilt aber auch nur wenn die Ehepartner nicht IV/IV haben.(was von den Abzügen im Grunde der I entspricht).
Uuuund.....wenn eine Partei durch V/III mehr Netto hat, dieses Mehr aber nicht für sich sondern für gemeinsame Dinge ausgibt (Urlaub, Einrichtung was weiß ich)...dann sehe ich auch keinen Grund pauschal die Rückerstattung dem Teil zu geben der mehr Abzüge hatte. Denn dieser hat ja "seinen Teil" auf andere Wege erhalten (Urlaub, Einrichtung usw.)
Aber wie so oft .....interessantes Framing bei dir.

x 1 #7068


M
Zitat von BernhardQXY:
der bei dem Höchststeuersatz endet.

Schade, dass Du Dich nur darauf beziehst. Aber gut, vermutlich Du und ich wissen beide, dass die Progression aktuell falsch steuert, dass der Höchststeuersatz zu früh startet (wenn auch nur als Grenzsteuer) und dass der Höchststeuersatz leider nicht mehr steigt (heißt ja auch so, haha), aber früher maximal viel höher lag.

Ich gehe einmal in die Details, das ist halt wieder komplett weg in eine andere Themenrichtung. Da braucht es aber mehr Zusammenhang:

Spitzensteuersatz: 42 %. Fängt an bei Ledigen bei 69.879 EUR. Bei Verheirateten also bei 139.758 EUR.
ALLES darüber wird weiter zu 42 % besteuert. Auch jemand, der eine Million verdient. Das findest Du gerecht?
Auf Kapitalerträge zahlst Du nur 25 %. Warum nicht auch da den Spitzensteuersatz?
All sowas.
Das ist ungerecht. Und so weiter und so fort: Vermögensteuer gibt es nicht mehr. Erbschaftsteuer für Unternehmen? Führt zu weit.

Ist im Prinzip aber eine Frage wie dieses Mann-Frau-Vorteile-Ding - persönlich oder strukturell: Niemand möchte freiwillig mehr abgeben (Macht, Geld). Gerechter wäre es.

@Arella: Aus Ausgleich für diesen Kram und zum Thema Daten und Tanzen wollte ich Dir schreiben, dass Tanzen in flachen Schuhen superlässig, smooth und se*y aussehen kann, z. B. Salsa Cubana wird hier viel in Sneakern getanzt. Und kennst Du West Coast Swing? Nicht so hektisch wie Lindyhop, sondern geschmeidig ... 💃🕺

x 2 #7069


Ragna
Zitat von Blind-Meg:
Wenn das so wäre: wieso haben sie es dann nötig, ihre Absichten zu verschleiern?

Die Antwort ist sehr einfach, für sexue..l attraktive und aus ihrer Sicht sehr wertvolle Männer (Status und Ansehen), brechen Frauen ihre Regeln, da ist es letztendlich unerheblich ob er vorher aufrichtig war oder nicht.
Ergo, müssen sie sich nicht zwingend comitten.

Für Männer mit weniger offensichtlichen Benefits und optisch weniger ansprechend, gelten diese Vorgaben, Regeln, natürlich nach wie vor.
Und hier sprechen wir ja von ca 80-90% der Männer, dass einige diese Männer versuchen dann mit den großen Jungs mitzuspielen, ist verständlich, hat aber wenig Erfolg, da die Frauen bei diesen Männern nicht so nachsichtig sind.
Das frustriert diese Männer und anstatt sich zu strecken, um mehr Anziehungskraft zu erlangen, folgt meist nur Mimimi

#7070


C
Ich dachte es geht hier ums daten und wann es dazu kommt ...
inzwischen gehts um Kapitalerträge, Spitzensteuersatz, Erbschaftsteuer ... all sowas.

#7071


B
Zitat von Maribelle:
Auch jemand, der eine Million verdient. Das findest Du gerecht?

Die Höhe des Höchststeuersatzes oder die Grenze, ab wann er greift? Ich finde das Prinzip der Progression mit einem Höchststeuersatz im Grundsatz gerecht. Über die Steilheit der Kurve kann man sicher diskutieren und auch über den Höchststeuersatz selbst. Da habe ich keine abschließende Meinung zu. Kaptalertragssteuer hast Du die Wahl: Entweder pauschal als Quellensteuer, oder aber Du nimmst die Erträge und schreibst sie in die Steuererklärung. Für die meisten würde sich das lohnen. Es macht weniger Aufwand die Quellensteuer zu nutzen und as ist ME legitim. Aber auch hier könnte man über die Höhe der Pauschale diskutieren. Ich bin egen Vermögenssteuer, da Besitz alleine keinen Mehrwert bringt. Erst wenn es Erträge gibt wird es steuerpflichtig. Finde ich ok- ich bin nebenbei bemerkt mit der Grundsteuer, die ja nichts anderes als eine kommunale Vermögenssteuer auch nicht glücklich. Auch mit der Steuerfreiheit beim Erben von Unternehmen finde ich die Grundidee auch richtig- wenn auch sauber das Ganze reguliert ist- nämlich eine Fortführung des Unternehmens durch die Erben. Ja ist ein weites Feld der Steuergerechtigkeit- und ist abschließend eh nicht lösbar, da jeder ein anderes Verständnis von Gerechtigkeit hat.

#7072


N
Zitat von Balu85:
dann sehe ich auch keinen Grund pauschal die Rückerstattung dem Teil zu geben der mehr Abzüge hatte.

Und Du liest wieder nur das, was Du lesen wolltest. Es ging darum, wieviele Netto der einzelnen Person angerechnet wird. Das, was auf dem Gehaltszettel steht? Oder das, was sie tatsächlich für die Familie erwirtschaftet hat?

Zitat von BernhardQXY:
da wir IV/IV ohne Faktor trotz eines leichten Gehaltsvorteil meiner Frau haben

Also schützt Dich IV/IV davor, in so eine Denke zu kommen? Oder führt Deine Einstellung, dass euch beiden alles gehört, zu IV/IV?
Wie wäre es, wenn Du der Besserverdiener wärst und nicht Deine Frau?

Zitat von BernhardQXY:
Die Handlung und denke deines Ex Shwiervaters finde ich abstoßend und wage nmich mal weit aus dem Fenster, dass die wenigsten Männer so ein framing haben.

Dann schau mal ins Forum, wieviele Männer, deren Frau sich gerade trennt, davon erzählen, was sie ihr alles ermöglicht haben. Und andere Männer ihm raten, jetzt (noch im Trennungsjahr, teilweise sogar davor) den Geldhahn zuzudrehen. Da hat keiner den Gedanken, dass das Gehalt des Mannes zur Hälfte der Ehefrau gehört. Sobald ihr Körper als Gegenleistung weg ist, soll er sein(!) Geld behalten.

Zitat von Ema:
So jemand ist aber schon allein charakterlich völlig ungeeignet für jede Art von Beziehung, oder?

Hätten unsere Mütter und Großmütter so schon gedacht, gäbe es uns heute nicht. Dass der Mann führt, die Frau versorgt, sie dafür ihm die Wäsche wäscht, ist ja kein Konzept, das sich Frauen ausgedacht haben. Und es funktioniert auch nur so lange, wie der Mann die finanzielle Existenz der Frau bestimmt. Sobald sie finanziell frei ist, spielt sein Charakter und sein Verhalten überhaupt eine maßgebliche Rolle. Er schlägt nicht (oder nur die Kinder), er trinkt wenig und geht arbeiten war bis in die 90er das Mindestmaß eines guten Mannes. Eine gute Partie wurde er, wenn Einkommen oder Erbe groß waren. Dass ein Mann eine gute Partie dadurch wurde, dass es weniger verdiente aber besonders nett, gerecht und empathisch war, war nicht gesellschaftlicher Konsens.

Jetzt gerade im Forum läuft ein Threads, bei dem ein Mann völlig erstaunt ist, dass seine Frau sich trennt, obwohl er sich "nichts zu schulden kommen" hat lassen.
Da ist noch ganz viel alte Denke drin, dass Frauen nur gehen, wenn man trinkt, schlägt und betrügt. Und dann auch nur zu einem "besseren Mann". Dass sie ganz ohne Mann mehr Lebensqualität haben könnte, ist ein noch ungewohnter Gedanke, weil Generationen von Frauen doch Männer brauchten und wollten.

Zitat von Ema:
Hatte deren Sohn, also dein Ex, auch so eine reizende Einstellung verinnerlicht?

Nein, hatte er nicht. Er war Feminist.
Allerdings hatte er Angst vor finanzieller Abhängigkeit. Weil er ja gesehen hat, wie das gegen den Abhängigen instrumentalisiert werden kann.

Zitat von BernhardQXY:
Altersvorsorge, Sparpläne, Kredite, Taschengeld wird einvernehmlich besprochen.

Das ist der Idealfall. Frag mal Paartherapeuten, Rentenversicherungssachbearbeiter und Notare, wie es tatsächlich abläuft.

Es läuft immer darauf hinaus, dass einzelne Männer behaupten, dass sie es anständig machen und deshalb ja kein Machtungleichgewicht existieren kann, dem die schwächer Verdienenden nicht zugestimmt hätten oder irgendwie auch davon profitieren.

Dagegen spricht, dass Frauen nach eigenen Einkommen streben (und zwar mehr als nach Ehe und Kindern) und Mütter den Töchtern raten, sich auf keinen Mann festzulegen, bevor nicht die eigene Ausbildung und das eigene Einkommen gesichert sind.

Wenn das von beiden verdiente Gehalt in der Ehe immer beiden gehören würde und man Sparpläne, Taschengeld und Rente immer bespricht und gerecht verteilt, wieso nehmen dann so viele Frauen diesen vermeintlich leichteren, sicheren und gerechten Weg nicht, sondern arbeiten lieber selbst gegen eigenes Geld?

#7073


T
Zitat von Nalf:
Sobald ihr Körper als Gegenleistung weg ist, soll er sein(!) Geld behalten.


Hast Du schonmal ohne Gegenleistung gearbeitet? egal in welchem Kontext. Das führt nur zu Frust.
Dass Männer eine andere Sexualität haben als Frauen, dürfte allseits bekannt sein.
Deshalb wurden ja auch Kompromisse erfunden 😉

#7074


Balu85
Zitat von Nalf:
Und Du liest wieder nur das, was Du lesen wolltest. Es ging darum, wieviele Netto der einzelnen Person angerechnet wird. Das, was auf dem Gehaltszettel steht? Oder das, was sie tatsächlich für die Familie erwirtschaftet hat?

Ich habe den entsprechendes Satz von dir zitiert, eigentlich nicht schwer nachzuvollziehen....und im Gegensatz zu dir extra geschlechterneutral betrachtet. Für deine stets verquere Denke über die bösen ausbeutenden Männer kann ich ja nichts.
Um deine Vorstellung umzusetzen müsste dieses Ehepaar sich hinsetzen und schauen was beide an Steuern abgeführt hätten wenn sie in der 4/4 wären. Und dann noch herausrechnen was von dem MEHR der einen Person für sich persönlich und was für die Familie erwirtschaftet wurde.
Und bei den Lebenshaltungskosten die inzwischen so üblich sind...spielt das für Paare/Familien mit einen normalen Einkommen gar keine nennenswerte Rolle mehr. Weil wir da von Beträgen reden die in Summe nicht einmal einen Urlaub finanzieren.

x 1 #7075


E-Claire
Fun fact: Weder Österreich noch die Schweiz kennen das Ehegattensplitting.

x 1 #7076


N
Zitat von cline:
inzwischen gehts um Kapitalerträge, Spitzensteuersatz, Erbschaftsteuer ... all sowas.

Die Leute daten ja nicht im luftleeren Raum.

Um Attraktivität und Charakter kann es nur denen gehen, die finanziell und emotional schon in jeder Hinsicht abgesichert und autark sind.
Bei allen anderen werden die abstehenden Ohren zu Gunsten des BWLer-Jobs übersehen und der herrische, unflexible Charakter als durchsetzungsstark umgedeutet mit der Hoffnung, dass diese Charakterschwäche im Job einen Wettbewerbsvorteil bietet und dann auch dem Partner nützt.

Deshalb gab es doch auf den ersten Seiten so einen Tumult, als die TE davon sprach, dass sie alle Assets, die Männer sonst für sich ins Datingfeld führen, schon selbst mitbringt. Dass sie gut aussieht, gut verdient, gebildet ist und ohne Altlasten. Dass es da niemanden aus der Gosse zu ziehen und mit bloßer Anwesenheit zu beglücken gab, störte so manchen Mann. Denn bei dieser TE ging es ja um Verhalten, Charakter des Mannes und Lebensqualitätzugewinn durch Gemeinsamkeit. Und das war für einige Herren eine schreckliche Vorstellung, der sie sofort mit Abwertung der Assets der TE begegnen mussten.


Zitat von Balu85:
Ich habe den entsprechendes Satz von dir zitiert, eigentlich nicht schwer nachzuvollziehen....und im Gegensatz zu dir extra geschlechterneutral betrachtet. Für deine stets verquere Denke über die bösen ausbeutenden Männer kann ich ja nichts.

Nee, Hase, Du hast den Satz, der danach stand, bewusst weggelassen bzw. ignoriert. Da stand ausdrücklich, ob im Kopf des Mannes das Netto der Frau in Höhe des Gehaltszettels (800 Euro) oder in Höhe des tatsächlich Erwirtschafteten (1.100 Euro) registriert wird.

Erzähl doch mal, was Deine Ex netto so nach Hause brachte.

Aber es ist natürlich leichter, mir pauschal verquere Denke zu unterstellen, statt sich mit dem Faktencheck auseinander zu setzen.

@BernhardQXY
Du liest Tempest und findest diese Denke selten?

#7077


ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Gäbe es keinen finanziellen Machtmissbrauch in Ehen, stünde das Ehegattensplitting gar nicht zur Debatte, sondern die Familienmitversicherung in der GKV.

Ach, diese ewige Klage, nur weil man im persönlichen Umfeld einen miesen Fall erlebte. Jeder Mann., der nicht grenzdebil ist, kennt die Auswirkungen von IV/IV oder III/V oder sonstwas und rechnet das Einkommen der Partnerin real. Ausserdem tragen beide nicht nur mit Einkommen zum Leben bei..

Paare brauchen 3 Konten? Wozu denn das? Kenne das so, dass seit mehreren Jahrzehnten ein Konto für alle Einnahmen und Ausgaben besteht und jeder seinen Freiraum hat. Geht natürlich nicht mit kleinlichem Aufrechnungskram, sondern mit einer gewissen Großzügigkeit.

x 2 #7078


E-Claire
Zitat von ElGatoRojo:
Jeder Mann., der nicht grenzdebil ist, kennt die Auswirkungen von IV/IV oder III/V oder sonstwas und rechnet das Einkommen der Partnerin real. Ausserdem tragen beide nicht nur mit Einkommen zum Leben bei..

lass uns mal bei den Fakten bleiben: not all men, so heißt das doch immer. 🐧

Und die Möglichkeiten zum Machtmissbrauch sehe ich schon. Ist einer von drei Gründen, warum ich persönlich wenig vom Ehegattensplitting halte.

x 1 #7079


N
Zitat von ElGatoRojo:
Jeder Mann., der nicht grenzdebil ist, kennt die Auswirkungen von TV/TV oder III/V oder sonstwas und rechnet das Einkommen der Partnerin real.

Dann schau mal in die Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung aus 2020 zu den psychologischen Auswirkungen der Steuerklassen 3/5 und 4/4 bei Paaren.

Demnach sind zum einen die meisten Männer nach Deiner Definition "grenzdebil" und auch die ewige Klage des Einzelfalls scheint ein flächendeckendes Phänomen zu sein.

Die Hans-Böckler-Stiftung hat darüber hinaus ausgerechnet, dass die 3/5-Verteilung für den geringer Verdienenden Part im Schnitt knapp 700 Euro weniger Krankengeld und 635 Euro weniger ALG1 bedeutet. Die Nachteile beim Elterngeld sind dagegen bekannter.

Und wie es der Teufel will, haben wir gerade im Forum einen Mann, dessen Krankengeld 1.800 Euro beträgt und das seiner Frau 1.200 Euro, nachdem sie lange Hausfrau war und erst kürzlich wieder arbeitete, bevor sie sich von ihm trennte. Und es gibt doch einige Männer in dem Threads, die behaupten, dieser Mann habe der Frau das Leben finanziert.
Der Mehrverdienermythos ist alive and kicking in Steuerklasse 3.

#7080


A


x 4