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Wann kommt es bei euch zum Date?

Blind-Meg
Zitat von ElGatoRojo:
Ansonsten hast du sicher Verständnis, dass ich meine Anonymität ungern aufgebe, nur damit deine Neugier befriedigt wird, ob sich meine Frau unterdrückt fühlt.

Woher kommst du auf die Idee, dass ich denke, sie fühlt sich unterdrückt? Mich würde einfach nur interessieren, wie sie die Qualität eurer Beziehung einschätzt. Je nachdem, nach welchen Kriterien man eine solche definiert.

x 2 #7171


Ragna
Zitat von Tempest:
Welchen Unterschied macht es denn, ob Männer oder Frauen den ideologischen Daumen draufhalten? Eine wirklich spannende Frage. Ich bin mittlerweile ...

Ich habe mich auf das Gleichstellungsgesetz und die 70ger bezogen.
Ich habe nicht bestritten, dass sich die Gesellschaft und auch das Frauen und Männerbild verändert hat.
Der Gesetzgeber, auch hier saßen damals mehr Männer als Frauen in den Parlamenten, die Schritte gegangen sind, damit die Gleichberechtigung voranschreiten konnte.

x 3 #7172


A


Wann kommt es bei euch zum Date?

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Blind-Meg
Zitat von Tempest:
Heute sehe ich das so, dass niemand um die Gunst des anderen kämpfen müssen sollte.

Das auf jeden Fall. Entweder es passt, oder es passt eben nicht. Wenn man darum schon "kämpfen" muss, passt es vermutlich eher nicht.

#7173


S
Zitat von Blind-Meg:
wenn wir demnächst 2 Lager von jungen Männern haben: Redpiller und weiblich geprägte Nice Guys.

Andrew Tate wurde von seiner alleinerziehenden Mutter großgezogen

Es gibt eher Vermutungen, dass gerade solche Jungs/ Männer in diese Sphäre abdriften, wegen fehlender männlicher Rollenbilder u.a.

x 2 #7174


S
Doppelt

#7175


ElGatoRojo
Zitat von Blind-Meg:
Woher kommst du auf die Idee, dass ich denke, sie fühlt sich unterdrückt? Mich würde einfach nur interessieren, wie sie die Qualität eurer Beziehung einschätzt.

Nach dem Kaffetrinken mit der Frau weiß die Fremde immer mehr als der Ehemann (balinesisches Sprichwort)

x 3 #7176


Blindfisch
Zitat von Blind-Meg:
Ich würde wirklich zu gern mal mit Frau Kater unter 4 Augen sprechen. Und mit Frau Blindfisch.

Ich habe keine Ahnung was Frau Kater dir so alles erzählen würde, die Frau Blindfisch würde dir nichts erzählen können, da ich ihr seit seit 24 Jahren erfolgreich den Mund verbiete. Zeigefinger erhoben Jetzt könntest du eventuell argumentieren das sie abhängig von mir ist, daß sie unterdrückt wird und eigentlich gar nicht merkt wie böse der blinde Fisch ist. Da könnte was dran sein. Allerdings würde der blinde Fisch sich selbst ins Bein schießen, da er nicht verheiratet ist und das Grundstück auf ihren Namen läuft. Also spielt er sein falschens Spiel weiter und nutzt sie aus. Genau so muss es sein im Hause Blindfisch. 🤫

x 3 #7177


T
Zitat von Blindfisch:
Ich habe keine Ahnung was Frau Kater dir so alles erzählen würde, die Frau Blindfisch würde dir nichts erzählen können, da ich ihr seit seit 24 Jahren erfolgreich den Mund verbiete. Zeigefinger erhoben Jetzt könntest du eventuell argumentieren das sie abhängig von mir ist, daß sie unterdrückt wird und eigentlich gar nicht ...

Man darf nur nicht den Humor verlieren, ich gratuliere dir zu deiner Frau Blindfisch 😉
Ich muss mich auch wieder um wichtigere Dinge kümmern, leider.
Der Gott des Gemetzels lässt Grüßen.
Ich habe vorhin nochmal Kontakt aufgenommen, zu einem online Date vor 4 Monaten und habe sofort eine Antwort bekommen. Kein Date oder sowas, sondern einfach nur nette Worte.
Mir gefällt sowas

#7178


Blind-Meg
Zitat von Tempest:
Der Gott des Gemetzels

Großartiger Film!

#7179


Ragna
Zitat von Schusseline:
Andrew Tate wurde von seiner alleinerziehenden Mutter großgezogen Es gibt eher Vermutungen, dass gerade solche Jungs/ Männer in diese Sphäre ...

Schauen wir mal in die Vergangenheit, in den letzten 110 Jahre sind Generationen die zwischen 1910 und 1935 geboren so gut wie ohne Väter aufgewachsen.
Die Männer sind im Krieg gefallen oder kamen körperlich und seelisch verstümmelt, zurück in die Familien.
Wie hier schon mehrfach geschrieben, die Frauen, selbst vom Krieg traumatisiert, haben oftmals die Männerrolle mit übernommen und auch es ohne Mann irgendwie geschafft, die Existenz der Familie zu sichern.
Das Trauma des Krieges würde natürlich an die Boomergeneration (zu der übrigens auch weiße Frauen gehören) weiter gegeben.
Auch die Männer dieser Generation konnten nicht am Modell lernen, wie auch, die eigene Väter hatten ja keine Möglichkeit zu lernen, da ihre Väter wiederum auch im Krieg geblieben sind oder psychisch eingeschränkt waren.
Dann Ende der 60ger kam es endgültig zu dem Bruch mit den eigenen Eltern und der alten vermufften Gesellschaft.
Erst hier hat sich mehr oder weniger ein neues Männerbild entwickelt, so gesehen ist der Mann immer noch under construction und wie auch bei den Frauen, gibt es bei den Männern hier auch unterschiedliche Formen der Entwicklung und des Selbstverständnisses.

x 2 #7180


M
@Ema

sehr starker Beitrag Ema 👍 für mich etwas vom Besten was ich in diesem Thread lesen durfte, weil sehr sachlich und differenziert. So sollte meines Erachtens eine Diskussion stattfinden.

Zitat von Ema:
Ich halte diese Bewegung zum Teil für eine Anpassungsstörung von Männern, die mit den relativ neuen Begebenheiten nicht gut zurechtkommen.

Das ist sicherlich so. Oftmals verstehen gerade junge Burschen eben gar nicht so genau woran sie sich eigentlich anpassen sollen, weil die Welt einfach komplizierter geworden ist.

Zitat von Ema:
Ich halte sie zum Teil aber auch auf eine Gegenreaktion auf den regelrechten Hass, der ihnen von manchen Frauen, die sich selbst Feministinnen nennen, so entgegenschlägt.
Und von diesem Hass und den haltlosen Vorwürfen, die sie an viele Männer (oft undifferenziert) richten, wird mir teilweise regelrecht schlecht.
Auch hier in diesem Strang manchmal.
Und diese Frauen fühlen sich offenbar voll im Recht und surfen voll auf einer ziemlich verbreiteten Welle des Zeitgeistes.

Auch hier, definitiv. Für mein Empfinden darf in aller Öffentlichkeit Dinge über Männer gesagt werden, die man über Frauen nie nie sagen dürfte. Als Mann bist Du heute unter Generalverdacht und wirst auch "genötigt" dich von jeglicher Straftat eines Mannes zu distanzieren und dich bei jedem Mal aufs Neue zu positionieren. Was absoluter Blödsinn ist.

Zitat von Ema:
Auch hier wurde in manchen Threads schon ernsthaft zum Beispiel die Ansicht vertreten, dass ein generelles Ausgehverbot für Männer ab einer bestimmten abendlichen Uhrzeit zumindest mal angedacht werden könnte. Damit Frauen nachts wieder sicherer sind.
Solange solche Äußerungen im vollen Ernst und keineswegs als "Späßchen" geäußert werden, darf man sich nicht wundern, wenn einige Männer zu extremen Gegenbewegungen neigen.

Da wurden von gewissen Userinnen noch andere Dinge geschrieben, die absolut nicht in Ordnung sind. Blanker Männerhass unter dem Deckmantel des Feminismus.

Zitat von Ema:
Ich finde diese Grabenkämpfe von beiden Seiten wirklich schlimm und ich bin heilfroh, dass ich kein Teenie mehr bin und dass ich mich nicht heutzutage mit Partnersuche, Dating und Ehe- und Familienplanung herumschlagen muss, sondern dass ich all das schon hinter mir habe.

Ja, wieso hat man nicht den Antrieb sich für alle Menschen einzusetzen und sich Humanist/in zu schimpfen?
Zitat von Ema:
Und dass ich es - wie ich finde - in schöneren Zeiten erleben durfte.

Und wenn ich raten darf, war die Gesellschaft damals in Bezug auf Feminismus noch nicht auf dem heutigen Stand und dennoch empfandest Du es als gut und schön.

Da erlaube ich mir die Frage kann es denn nicht sein, dass wir die erstrebenswerten Ziele des Feminismus schon erreicht haben? Noch immer weiss ich beispielsweise nicht, was ich als Mann darf, was eine Frau nicht darf. Welche Chancen hat ein Mann, die eine Frau nicht hat? Somit ist doch klar, dass die Gleichberechtigung, so wie sie sein soll erreicht wurde. Eine Gleichstellung wird nie stattfinden, weil es aus biologischer Sicht keinen Sinn macht. Und so finde ich, wäre es doch angezeigt, dass die Männer, da wo sie im Vorteil sind, diese geniessen und gegönnt werden und da wo es Frauen besser geht, da sollen sie es geniessen und es soll ihnen gegönnt werden. Denn beide Geschlechter haben ihre Privilegien, aber auch ihre Nachteile. Meine Partnerin und ich leben sehr sehr gut damit und gönnen uns das gegenseitig.

x 4 #7181


Ragna
Zitat von Ema:
dass Männer sich zu so etwas wie einer Gegenbewegung genötigt sehen -

Das ist richtig beobachtet, kann Frau nicht so richtig verwundern, wenn Frau aus dieser idiologisch verblendeten Ecke annimmt, das Mann eh zur Gewalt neigt.
Warum sollten diese Männer sich das wortlos gefallen lassen?
Diese Redpiller Bewegung ist nicht mehr einzufangen und ist lediglich eine logische Konsequenz der stattgefundenen Polarisierung.
Und, einiges was dort diskutiert wird, hat seine Berechtigung.

#7182


N
Zitat von BernhardQXY:
Und bei Leistungen, die nach netto gerechnet werden, kann man durch geschickte Wahl der Steuerklasse das Maximum erreichen.

Nur dass man das in der Regel im Kalenderjahr vorher einrichten muss, da die Leistungen (Elterngeld, Krankengeld, ALG1) sich nach dem Netto des Vorjahres oder der Vormonate richten. Beim Elterngeld kann das klappen, wenn frau genau so schwanger wird, wie vom Paar geplant. Beim Kranken- und ALG1-Geld muss das Paar vorher wissen, wer von beiden krank oder arbeitslos wird, um dem dann vorab die Steuerklasse 3 zu geben.
Erkennst Du das Problem?

Zitat von BernhardQXY:
Die Wahl der Veranlagung kann jederzeit durch einen der Ehepartner geändert werden.

Welcher Mann (bzw. welche besser verdienende Frau) würde es nicht als Störung empfinden, wenn einseitig die Steuerklasse zu eigenen Gunsten geändert wird?
Daher haben die meisten modernen Paare ja IV/IV.

Zitat von ElGatoRojo:
Nicht verzagen - es gibt auch nette Männer.

Natürlich gibt es die. Die sind auch mittlerweile in der Mehrheit, wenn man "Gleichberechtigung" als Teil des Nettseins sieht.
Aber Gesetze werden ja immer für die Nicht-Netten gemacht.
Wir sind uns alle einig, dass Mord und Totschlag unanständig sind. Dennoch denkt niemand, dass wir auf die Paragrafen, die das bestrafen, verzichten können. Und der BGH urteilt auch nicht, dass Tötung in der Ehe nur dann unter Strafe gestellt wird, wenn die Partner das vorab vertraglich vereinbart haben.
Nun ist die Steuerklasse und das daraus resultierende Machtungleichgewicht in Ehen kein Mord. Aber es kann den Geringerverdienenden in einer missbräuchlichen Ehe halten und es scheint noch keinen mehrheitlichen Gesetzgebungswillen zu geben, diese Verletzungsmöglichkeit auszuschließen.

Zitat von Ema:
Dann muss man aber dasselbe Argument für Männer gelten lassen. Die wurden (und werden zum Teil) nämlich auch so geprägt und kamen gar nicht auf die Idee, dass sie sich womöglich mies benehmen. Die kannten ja auch nichts anderes und fanden das alles völlig normal.
Bei Männern lässt man dieses Argument aber nicht gelten. Die sind halt einfach A*löcher, wenn sie (heute noch) so denken.

Absolut. Es gibt viele weibliche Verfechterinnen patriarchaler Muster. Die wichtigste Frage bei allen gesellschaftlich und politisch gewollten Strukturen ist doch: Wer profitiert davon auf wessen Kosten?

Zitat von Blind-Meg:
Der Gedanke "Du könntest doch gehen" kommt bei vielen dieser Frauen wahrscheinlich überhaupt nicht vor, das ist buchstäblich un-denk-bar, ist keine Option, steht nicht zur Debatte

Bei diesem Einzelfall war es so, dass die Schwimu den Schwiva bis zu dessen Tod nicht verlassen hat, weil er im Alltag völlig hilflos war. Schwimu war mal eine Woche im Krankenhaus und Schiva hat in dieser Woche seine Körperpflege ohne ihre Hilfe/Kontrolle/Ermahnung derart vernachlässigt, dass er in der Bikinizone eine offene Wunde hatte. Außerdem aß er täglich außer Haus. Beide wären finanziell nicht ohne den anderen klar gekommen. Er, weil er als gelernter Anstreicher damals zwar genug Netto für eine 4köpfige Familie hatte, aber nie kochen, waschen, putzen gelernt hat und das Geld nie gereicht hätte, um alleinstehend all diese Arbeiten auszulagern. Sie, weil sowohl ihre Herkunftsfamilie als auch ihr Mann eine Berufsausbildung für entbehrlich hielten und sie ab Volksschulende immer als Ungelernte gearbeitet hat (mit 6 Jahren Pause wegen der Kinder und weiteren Jahren in Teilzeit). Beide Familien könnten oder wollten sich schlicht nicht leisten, drei Jahre nur Ausbildungsgehalt von ihr zu bekommen. Mit ihren Renten wären beide nach Trennung zu Aufstockern geworden. Und meine Schwimu empfand sich trotz eines Mannes, der sich nicht ordentlich den Hintern wischen kann, ohne Mann als schutzlos. Vor allem anderen Männern gegenüber. Und das funktioniert ja auch bis heute, dass Frau von Männern anders behandelt wird, sobald klar ist, dass sie einen festen Partner hat. Dass eine meiner Klassenkameradinnen mit Gymnasialempfehlung von den Eltern in der Realschule angemeldet wurde, weil sich so eine lange Ausbildung (Gymnasium und Studium = 5 Jahre länger) bei ihr nicht lohnt, während ihr 2 Jahre älterer Bruder schon auf dem Gymnasium war, war die Ausnahme, aber eben auch in meiner Generation immer noch existent. Kein Lehrer hat protestiert, kein Jugendamt oder Pfarrer den Eltern ins Gewissen geredet. Natürlich hätte Silke später noch per Abendschule das Abi nachholen und dann berufsbegleitend studieren können. Aber ihr Weg wurde ihr allein aufgrund ihres Geschlechts unnötig erschwert. Und dagegen gibt es bis heute kein Gesetz.

Zitat von Ema:
Es scheint doch also immer noch eher das Denken vieler Frauen zu sein, dass fürs "richtige" Geldverdienen eher Männer zuständig sind

Absolut. Aktuell ist es auch immer noch der schwerere Weg, als gebärfähige Frau den gleichen Karriereweg zu bestreiten wie ein zeugungsfähiger Mann. Die Arbeitswelt ändert sich aktuell etwas, weil zunehmend mehr Männer auf 30-Stunden Verträge während der Erziehungsphase bestehen. Dadurch werden diese Modelle auch für Frauen erreichbarer. Bislang waren 20 Stunden eine normale Teilzeit.

Zitat von Tempest:
Die Rache an den historischen Vergehen sind aber immer wieder en Vogue.


Zitat von Tempest:
Welchen Unterschied macht es denn, ob Männer oder Frauen den ideologischen Daumen draufhalten?

Und da kommen wir der Kernangst reaktionärer Denkmuster näher. Konservative Männer gehen davon aus, dass eine Mehrheit von oder Macht durch Frauen das patriarchale System mit anderen Vorzeichen bedeutet. Das also da, wo bislang Männer aufgrund ihres Geschlechts Vorteile hatten, nun Frauen aufgrund ihres Geschlechts Vorteile bekommen. Und dass Frauen "Rache" üben, indem sie Männer so behandeln, wie die Großelterngeneration die Frauen behandelt hat.
Nur dass das niemand ernsthaft fordert.
Lustig dabei ist, dass Männern durchaus Angst macht, so behandelt zu werden, wie ihre Geschlechtsgenossen Frauen behandelt haben. Also war es dann doch schlimm?

Zitat von Blind-Meg:
Denen gegenüber stehen viele Jubgen, die von alleinerziehenden Müttern erzogen werden, und es wird spannend, wie sich das auswirken wird.

Theroux hat in seiner Doku auf Netflix ganz gut gezeigt, dass alle Red Pill Grifter bei alleinerziehenden Müttern groß wurden und sich dort natürlich ganz anders benehmen als propagiert.

Zitat von Ema:
Ich halte diese Bewegung zum Teil für eine Anpassungsstörung von Männern, die mit den relativ neuen Begebenheiten nicht gut zurechtkommen.

Red Pill ist vor allem ein Geschäftsmodell, mit dem frustrierten Jungs und Männern viel Geld aus der Tasche gezogen wird. Es werden Kurse für echtes Mannsein und Steigerung der Attraktivität verkauft und Nahrungsergänzungsmittel für mehr Muskeln, während die, die Kurse und Pulver verkaufen, selbst mit Frauen zusammen sind, die nach dem eigenen Modell "minderwertig" und zu meiden sind und selbst eher auf Steroide als auf Pulver vertrauen.

Jungs und junge Männer sehen, dass zu "Mad Men"-Zeiten die Männer ein sehr bequemes Leben hatten, das sie auch gerne hätten.
Bei den eigenen Eltern haben sie gesehen, dass Väter keine (große) Rolle spielen und ihre Mütter sie im Zweifel auch ohne Mann ganz ordentlich großgezogen bekommen haben. Wo also ist das ihr Platz? Was können sie tun, um das Leben ihre Großvaters zu leben und nicht das ihres Vaters?

Das ist in der Tat ein Riesenproblem. Und Red Pill nutzt das aus so wie Abnehmpillen- und -kurse-Hersteller ausnutzen, dass Frauen suggeriert wird, dass sie schlank das bessere Leben führen können.

Zitat von Ema:
Auch hier wurde in manchen Threads schon ernsthaft zum Beispiel die Ansicht vertreten, dass ein generelles Ausgehverbot für Männer ab einer bestimmten abendlichen Uhrzeit zumindest mal angedacht werden könnte. Damit Frauen nachts wieder sicherer sind.

Das war ich. Und dieser Gedanke stammt nicht von mir, sondern ist die Extremantwort auf die Frage, wie man die einseitige Gewalt- und Tötungsbilanz zwischen Männern und Frauen ausgleichen kann. Die von mir präferierte Lösung wäre, dass Männer untereinander eine Kultur etablieren, in der man keine Frauen tötet bzw. sie nur aus den gleichen Gründen schlägt, vergew. und tötet, aus denen man(n) das auch bei Männern macht.
Das halten Männer aber nicht für ihre Aufgabe.
Also wäre eine andere Maßnahme zum Schutz der Frauen, die Möglichkeiten, Frauen zu verletzten, für alle Männer einzuschränken (z.B. über Ausgangssperren oder ein Alk. oder Platzverweise). Das passiert zum einen schon (Gewaltschutzgesetz, Frauencafés und -hotels). Zum anderen ist es immer noch der mildere Eingriff zu der Alternative: Es den Männern gleich zu tun.

Wie denkst Du denn, ema, sollte man Frauen und Mädchen vor der Gewalt durch Männer schützen?

Zitat von Ema:
Ich halte sie zum Teil aber auch auf eine Gegenreaktion auf den regelrechten Hass, der ihnen von manchen Frauen, die sich selbst Feministinnen nennen, so entgegenschlägt.

Hass wäre es, wenn man dazu auffordern würde, die gleiche Gewalt gegen Männer auszuüben, die aktuell gegen Frauen ausgeübt wird.

Zitat von Blind-Meg:
Ich bin heute froh, dass ich den meisten Männern nicht gefalle.

Darüber kannst Du auch froh sein.
Ich gefalle leider vielen Männern. Schon immer. Sie projizieren alles mögliche auf mich und blenden nur zu gerne das, was ich sage, aus, zu Gunsten meines Körpers. Der ist genau in der Mitte zwischen hübsch und häßlich, dünn und dick, etc. Und da sehen sich die meisten Männer gut aufgehoben. Und das ist lästig ohne Ende. Es geht nämlich nur in den seltensten Fällen um mich als Person. Es geht vor allem um ihre Bedürfnisse, die sie durch mich für abdeckbar halten. Da fällt es wirklich schwer, den Respekt vor Männern aufrecht zu halten. Mein großer Sohn ist 12 und ihm fallen diese Blicke und Worte der fremden und bekannten Männer mittlerweile auch auf und er findet es einfach nur eklig. Lustigerweise ist sein erster Reflex, dass ich doch keine Haare hochstecken und weniger freundlich antworten soll, damit das aufhört. Er hat also schon gelernt, dass die Verantwortung für unerwünschtes Verhalten eines Mannes bei der Frau liegt.

Zitat von Debby:
Zudem Investieren Frauen in ihre Karrieren, bauen Ihre sozialen Netzwerke unabhängig von Mister Bombastic auf.

Dazu habe ich Zahlen gesucht:
Wir nehmen mal Frauen und Männer zwischen 25 und 35 Jahren, weil da ja die Entscheidung zwischen Karriere und Kindern häufig fällt.

1990 war die Erwerbsquote bei Frauen der Altersklasse bei 55-65%. Eine Ausbildung hatten dabei 40-50% der jungen Frauen.
Heute ist die Erwerbsquoten der Frauen gleichen Alters bei 75-80% und die Ausbildungsquoten bei 75-80%.
Bei jungen Männern lagen beide Quoten in beiden Zeiträumen bei 80-85%.

Die Heiratsquoten lag bei den jungen Frauen in den Neunzigern bei 50-60% und liegt heute bei 30-40%.

In 35 Jahren hat sich bei den Frauen also einiges getan und bei den Männern blieb alles überwiegend beim Alten.

Besonders spannend wird es bei den mittleren und höheren Berufsabschlüssen, also den Karrieremöglichkeiten, mit denen man wirklich frei von einem Partner sein Leben gestalten kann.

1990 Frauen: 20-25 %
1990 Männer: 25-30 %

2024 Frauen: 60-70 %
2024 Männer: 55-65 %

Bei meinen Kindern wird sich die Möglichkeit, innerhalb einer Beziehung finanziellen Missbrauch zu betreiben, also genau umgedreht haben. Und dann werden wir sehen, ob Frauen wirklich "Rache" nehmen und die Verhältnisse 1 zu 1 umdrehen oder Frauen aufgrund ihrer Sozialisation mit Macht anders umgehen als Männer.

x 6 #7183


E-Claire
Zitat von Ema:
das die anlässlich dieser komischen Affäre um dieses drittklassige Popsternchen

ist es wirklich nötig Opfer zu verhöhnen?

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E-Claire
Zitat von BernhardQXY:
Nachrechnen

i did. Und bitte, das geht auch ein bissl höflicher.

#7185


A


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