Zitat von Arella: Und dass ich wieder denke, dass so viele Menschen in unserer Gesellschaft eine Therapie bräuchten,
Zitat von Arella: Der Mann hat Erfolg gehabt, konnte seine eigenen Projekte entwickeln, war wohlhabend, all diese Dinge, die in einem menschlichen Leben in unserer Gesellschaft als positiv angesehen werden und als erstrebenswert
Das sind alles Dinge, die mit behandlungsbedürftigen Erkrankungen übrrhaupt nichts zu tun haben.
Therapie ist nichts, was gegen Hinterlistigkeit, A*schlochverhalten, Berechnung oder bösartigen Charakter wirkt, und das ist auch nicht der Auftrag einer Therapie.
Allzu oft wird für Menschen, die einfach nur einen schlechten Charakter oder ungute Eigenschaften haben, nach Therpaie gerufen. Leute, hört bitte auf damit.
Nicht jeder, den ihr nicht mögt, ist "krank" oder therapiebedürftig. Die meisten sind es nicht, zum Glück.
Die Psychotherapie muss zurzeit einen herben Schlag in die Magengrube verkraften, da deren Arbeit monetär extrem entwertet wird. Dabei sind Psychotherapeuten genauso gut ausgebildet und arbeiten im gleichen Setting wie Ärzte, sie sind den Ärzten sogar gleichgestellt. Verdienen zwar im Vergleich nur einen Bruchteil, werden jetzt aber trotzdem gekürzt. Wenn hier solche Vorschläge Verbreitung finden, dass jemand, der sich einfach wie ein A*sch benommen hat, deshalb therapiebefürftig sei, bliebt die therapeutische Arbeit (weiterhin) in den Köpfen ein diffuser "Reparaturvorgang" für Menschen mit denen "was nicht stimmt" (was jeder für sich anders definiert) und keine qualifizierte medizinische Behandlung.
Zitat von Arella: sich im Guten zu trennen, sauber und vernünftig und erwachsen.
Sich reif und überlegt, für die gemeinsame Zeit zu bedanken, sich zu trennen und jeder geht in Ruhe und ohne unreifen Groll seiner Wege.
Sind keine Dinge, die man in einer Therapie lernt, kein Behandlungsauftrag, nicht behandlungsbedürftig und keine Krankheit.
Therapeuten sind analog zu Ärzten, nicht dafür zuständig, dass Menschen sich gefällig verhalten!