Wow, ihr nehmt ja wirklich an Fahrt auf.
Darf ich daran erinnern, dass Frau Fernandes hier von Ema als Thema eingeführt wurde. Mit Halbwahrheiten und unverhohlenem Opferbashing.
Wer dagegen mit Klarstellung der Fakten anschreibt ist also der Faschist. Schon klar.
Zitat von Tempest: Was willst du mir eigentlich sagen?
Dass Du exakt wie Frau Fernandes agieren würdest (Justiz, Klarstellung der verbreiteten Verleumdung), wenn es Dir passieren würde.
Zitat von FloraVita: Mein vollstes Mitgefühl ist bei Angehörigen von Noelia Castillo und all denen, die real durch die Hölle müssen.
Mein Mitgefühl haben alle Opfer. Und sogar manche Täter.
Du suggerierst jedoch, dass wer nicht sein Mitgefühl für eine zu Tode gequälte Frau ausdrückt, kein Mitgefühl mit einer in der Ehe gequälten, noch lebenden Frau haben darf. Das sehe ich anders.
Zu den Angehörigen von Frau Castillo: Der Fall würde nur deshalb bekannt, weil der Vater sich gegen den Sterbewunsch seiner Tochter hinwegsetzen wollte, dagegen klagte, sie für unzurechnungsfähig erklären wollte und konservative Kreise und die Presse aktiviert hat, um Frau Castillos Möglichkeit, sich legal das Leben zu nehmen, zu vereiteln.
Ihre Mutter und deren Mutter haben den Sterbewunsch ihrer Tochter bedauert und sich eine Alternative gewünscht, aber dennoch respektiert.
Zitat von Blindfisch: Kein Aufschrei. Keine Demo.
Natürlich nicht. Weil der Tod von Frau Castillo ihr ausdrücklicher Wunsch und damit zu akzeptieren ist. Frauen respektieren in der Regel die körperliche Autonomie anderer Frauen. Auch ich kenne privat eine Frau, die nach reiflicher Überlegung und unerträglichen Schmerzen den legalen und begleiteten Freitod gewählt hat. Es tat mir unheimlich leid und ich habe sie nur ungern gehen lassen, weil sie einer meiner Lieblingsmenschen war. Aber ich respektiere die Entscheidungen von Frauen über ihren eigenen Körper und unterstütze daher auch Frauen, die ihren Körper oder ihr Leben zerstören wollen.
Wenn es Dir hingegen um eine Demo gegen die Vergewaltigungen ging, dann müsste frau das wohl hauptberuflich machen, bei all den Vergewaltigungen, deren Täter nie zur Rechenschaft gezogen werden.
Zitat von Blindfisch: Der weiße Mann ist der einzige erlaubte Täter.
Das behaupten weiße Männer gerne, dass sie verfolgter seien als braune Männer. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Weiße, inländische Männer bekommen auch in Deutschland eher den benefit of the doubt und geringere Strafen bei gleichen Taten als braune oder ausländische Männer.
Zitat von Blindfisch: Männer haben Glück, dass wir keine Vergeltung wollen – sondern Gleichberechtigung.“
Stimmt doch. Mir ist kein Fall bekannt, wo Frauen in Discos KO-Tropfen an junge Männer verabreichen, um ihnen dann hinter der Disco zu mehreren Gegenstände in den Anus zu schieben und sich darauf einen runter zu holen. Diese Form von Hass geht bislang nur in eine Richtung.
Zitat von Blindfisch: postet die linke Influencerin „Frau Löwenherz“ ein Video, in dem sie offen die Hängung und Kastration von Christian Ulmen fordert
Und Andrew Tate postet, dass man Frauen schlagen, vergewaltigen und ausbeuten soll.
Ich glaube, es regt Dich nur deshalb so bei Frau Löwenherz auf, weil Du qualitativ ähnlich Radikales so selten von Frauen liest.
Zitat von Balu85: wenn moniert wird das sich nicht umgehend die männlichen User von Aussagen eines anderen Foristen distanzieren.
Weil die gleichen User sich bei viel geringeren Vergehen von Frauen sofort zu Wort melden, aber bei Gewalt, Bedrohung und Ausbeutung von Frauen alles nicht so schlimm ist.
Auf meine Anzeige ist übrigens exakt nichts passiert. Ich müsste also mit Anwalt und/oder Öffentlichkeit aktiv werden, um Schutz beim nächsten Usertreffen zu haben. Aber dann suche ich bestimmt nur Aufmerksamkeit und mache mich wichtig, oder?
Zitat von Balu85: Und nur darum geht es doch am Ende. Das Geld verdient wird.
Meinst Du damit die Presse oder Frau Fernandes?
Zitat von Blindfisch: Ein Einzelfall wird instrumentalisiert, um Gesetze zu schaffen, die vor allem unliebsame Meinungen treffen sollen.
Und so funktioniert Politik. Ohne die Lüge von Frau Schwarzer in der Presse, sie habe abgetrieben (als bekennende gleichgeschlechtliche Frau wenig wahrscheinlich), hätten die Millionen von Frauen, die zuvor zu Engelmacherinnen mussten, niemals die Möglichkeit einer gefahr- und straffreien Abtreibung bekommen. Das eine ist die gesellschaftliche Notwendigkeit (z.B. eines ernstzunehmenden Stalkerparagraphen) und das andere ist der Aufwand, den Interessengruppen betreiben müssen, um gehört zu werden.
Zitat von Blindfisch: Lass den Loser gehen!“
Ist doch auch hier eine beliebte Forderung.
Und was soll daran schlimm sein, Männer, die sich nicht aktiv für Frauenrechte und Menschenrechte einsetzen, nicht mehr als Partner zu berücksichtigen? Es spricht ihnen ja keiner das Existenzrecht ab. Nur das Recht, mit Frauen diskutieren, leben oder schlafen zu dürfen. Also die Möglichkeit, Zugang zu (einigen/vielen) Frauen zu haben. Wo ist das Problem?
Zitat von Blindfisch: Das ist die logische Konsequenz dieses entgrenzten Hasses.
Der entgrenzte Hass ist wohl eher bei Tate & Co. zu finden und möglicherweise bei Ulmen.
Wenn die Antwort darauf nur ein "Verp. Dich! Ich will weder mit Dir reden, noch Dich überhaupt sehen." ist, ist das Ablehnung und Ausgrenzung, aber doch kein Hass.
Zitat von Blindfisch: Das Ergebnis: Mitgefühl ohne Grenzen, ohne Verantwortung, ohne Realitätssinn.
Ein Mann möchte bestimmen, wann und für wen andere Mitgefühl haben sollen.
So wie ein Vater bestimmen möchte, wann seine Tochter ausreichend Lebensmut zu haben hat.
Und das ist der Punkt: Feminismus sorgt dafür, dass Männer nichts mehr über Frauen zu bestimmen haben. Und das empfindet jemand, der es gewohnt ist, über andere verfügen zu dürfen bzw. sie gefügig vorzufinden, eben als Hass und "Mitgefühl ohne Grenzen, ohne Verantwortung und ohne Realitätssinn".
Zitat von Blindfisch: Heute reicht eine kritische Frage – und du bist raus. Der Dialog ist tot.
Und genau so ist das richtig.
Du hast kein Anrecht auf das Gehör einer Frau. Sie muss sich nicht mit Dir auseinander setzen. Sie darf selbst entscheiden, was für sie das "bare minimum" ist, das Du mitbringen musst, damit sie ihre Lebenszeit mit Dir teilt.
Und wenn Du danach bedauerst, dass Männer und Frauen immer weiter auseinander driften, dann ist es vielleicht dieses Mal an den Männern, sich den Interessen der Frauen anzunähern, statt umgekehrt. Einfach weil für Frauen keine Notwendigkeit (mehr) besteht, sich überhaupt mit Männern zu umgeben. Seitdem das so ist, ist das "bare minimum" vom traditionellen "schlägt nicht, betrügt nicht, geht arbeiten, trinkt nicht" steil angestiegen. Und diese Entwicklung wird sich auch nicht mehr aufhalten lassen, weil Frauen ja durch eigenes Erleben wissen, dass ihre Mindestanforderungen an Menschen, mit denen sie Zeit oder Raum teilen möchten, leicht zu erfüllen sind.
Geh Mal davon aus, dass eine Frau eine Freundin, die ihre körperliche Autonomie einschränken, rechte Parteien wählen und ihre Gleichstellung zu Männern in Frage stellen möchte, ebensowenig nochmal sehen will wie Dich. Nur dass die meisten Frauen eben besser damit klar kommen, keinen Zugang mehr zu anderen Frauen zu haben, die ihre Einstellung für schädlich halten.