Zitat von Balu85: Es gibt aber Länder wo Abtreibung halt schlicht illegal ist.
Gibt es. Zum Beispiel Deutschland. In der BRD schon länger, in den ehemaligen DDR-Bundesländern seit 1990 ist Abtreibung illegal. Sie bleibt nur unter engen Grenzen straffrei für Arzt und Schwangere. Legal war Abtreibung in Deutschland nie. Dazu gab es erst wieder kürzlich eine Gesetzesinitiative. Aber mit einer konservativen Regierung wird das wohl erstmal nichts.
Zitat von Arella: Der realen Gewalt für junge Mädchen, kann man nichts mehr entgegen setzen, nach meiner Meinung.
Sehe ich anders.
Auf Social Media sind mittlerweile einige Männer und vor allem Väter unterwegs, die andere Männer dazu auffordern, Gewalt und Misogynie schon in den Anfängen die Stirn zu bieten, es als männliche Aufgabe zu begreifen, menschenverachtende Äußerungen anderer Männer zum Anlass zu nehmen, sie aus dem Freundeskreis auszuschließen, ihnen öffentlich zu widersprechen etc. Will Hitchins für Australien, JayDee Milo, The Speech Prof und Expatriarch in den USA, Jordan Stephens aus UK und vollblutvater für Deutschland sind da gute Beispiele (alle auf YT).
Zitat von Ragna: Einfach keine sozialen Medien nutzen,
Und nicht nachts raus, keinen Minirock, nur in Begleitung durch einen Mann, etc.
Hatten wir doch alles schon. Bringt nichts. Schränkt nur die potentiellen Opfer ein.
Wie wäre es, sich mal mit den (potentiellen) Tätern zu befassen und dafür zu sorgen, dass die keine Taten begehen.
Frauen rotten sich auch nur ganz selten zusammen, um Männer gegen deren Willen zu penetrieren. Also scheint das ja möglich und nicht gottgegeben zu sein. Wenn wir jetzt noch dafür sorgen könnten, dass die gewaltarme Kultur von Frauengruppen sich auch auf die (potentiellen) Täter erstreckt, wären Taten vielleicht verhinderbar. Einen Versuch ist es zumindest wert.
Zitat von Mann1989: Auch in Deutschland, wo die Straftäter mit nicht deutschem Pass deutlich überrepräsentiert sind,
Beim Gender Pay Gap bist Du einer der Ersten, die auf Bereinigung bestehen. Aber bei Straftäterstatistiken fällt Dir so gar nicht auf, dass Flüchtlinge und andere Migranten überwiegend Männer, überwiegend jung und überwiegend sozio-ökonomisch arm und bildungsfern sind.
Sobald man die Flüchtlingszahlen mit gleichermaßen ungebildeten, sozio-ökonomisch schwachen, gleich jungen deutschen Männern vergleicht, ist die Gewaltkriminalität per capita fast gleich.
Die gewalttätige Kultur ist also eine Kultur junger, ungebildeter, wenig erfolgreicher Männer und überhaupt nicht von Hautfarbe, Religion oder Sozialisation in einer europäischen, afrikanischen oder arabischen Gesellschaft abhängig.
Und was man dagegen tun könnte? Z.B. den Anteil der Frauen oder alten Männer an Flüchtlingskontingenten erhöhen. Mit z.B. Quoten. Oder Asylgründen, die eine Einschränkung der Menschenrechte aufgrund des Geschlechts im Heimatland für einen validen Fluchtgrund hält.
Zitat von Schusseline: Hat man doch super nach dem 7. Oktober gesehen, wie es den Damen mit (linkem) Sendungsbewusstsein am Popo vorbeigeht, wenn die Falschen verge.w.altigt und umgebracht werden
Du könntest nicht weiter von der Wahrheit entfernt liegen.
Die systematischen Vergewaltigungen und sexualisierten Verstümmelungen am 7.10. in Israel hat der ARCCI dokumentiert, einer feministischen, von Frauen geführten Nichtregierungsorganisation. Die Heinrich-Böll Stiftung hat Rodaina von der AFAR (ebenfalls eine feministische Nichtregierungsorganisation, die sich um Vergewaltigungsopfer bemüht) seinerzeit nach Berlin eingeladen, um über die Systematik, mit der die Angreifer Frauen und Kinder anders behandelt haben als Männer, zu informieren. Danach kamen auch UN Reports (ebenfalls von Frauen geschrieben) und danach erst, knapp ein Jahr nach den Vorfällen, eine Erwähnung durch Netanjahu.
Merke: Rechte Männer nutzen Vergewaltigungen gerne, wenn es Ihnen nützt. Linke und zentristische Frauen kümmern sich tatsächlich um Aufklärung, Hilfe und Prävention.
Und hier ganz besonders für Mann1989: ARCCI hat, obwohl es eine von Frauen geführte und durch Spenden (vor allem durch Frauen) finanzierte Organisation ist, eine gleichberechtigte Hilfenotrufnummer für männliche Vergewaltigungsopfer neben der für weibliche Opfer installiert.
Und jetzt nenn Du mir bitte eine überwiegend von Männern geführte, von Spenden durch Männer finanzierte Organisation der Männerrechtler, die sich gleichermaßen für Frauen wie für Männer engagiert und Ressourcen zur Verfügung stellt.
Ihr seid schnell dabei, anderen Heuchelei und ideologische Blindheit vorzuwerfen. Und arbeitet auf Grundlage von Fehlinformationen und durch Ablehnung geprägte Verdächtigungen.
Was ihr alles glaubt, was Feministinnen (und Feministen, soviel Genderzeit muss sein) denken, tun oder unterlassen, deutet darauf hin, dass euch ein bestimmtes Feindbild nahegebracht wurde, das sich z.B. in der Springerpresse und auch in Männerrechtlerkreisen wiederfindet. Wenn ihr das wenigstens mit Fakten belegen könntet, könnte man sich die ganzen Kosenamen und Adjektive ja wenigstens ernsthaft ansehen. So aber bricht aus euch nur ein ganz starkes Gefühl heraus, das ich nicht ernst nehmen kann, weil ihr schlicht zu faul seid, diesem Gefühl per Google oder KI mal ein bisschen Substanz und Rationalität beizufügen. Sonst würde euch ja selbst auffallen, dass ihr nur schreibt, was ihr glaubt, und nicht das, was ihr wisst.