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Wann kommt es bei euch zum Date?

B
Zitat von Mann1989:
Schwertverse aus dem Koran ein unumstösslicher Fakt und deswegen nicht verwunderlich, dass es diesen Haufen an Extremismus und Gewalt gibt

Wie immer ist es die Interpretation der Verse. Manche sehen sie als allgemeingültig und leiten daraus eine Legitimation ab. Sie überlesen dann die friedlichen Verse.
Andere sortieren die Verse in ihren historischen Zusammenhang.
Davon ab ich finde es schwierig wenn es zu den hinreichend genannten Auswüchsen kommt.
Sie sind inakzeptabel und die Konflikte müssen gelöst werden.
Schubladendenken wie du es formuliert hast hilft da überhaupt nicht weiter.

x 1 #7771


M
Zitat von Ragna:
Vielleicht mal differenzieren, religiöse Extremisten gibt es bei Christen, Juden und islamgläubigen.
Komisch, dass alle drei die friedlichen Religionen nutzen und das so gut verfängt.

Siehst Du denn auf Seiten von Juden und Christen Menschen, die sich selbst in die Luft sprengen und mit Lastern in die Leute fahren und dabei rufen, "Gott ist gross"?

Wenn ja, auf welcher Grundlage wäre das? Denn beim Islam liefert der Koran ausreichend Grundlage für diese Gräueltaten.

Zitat von QueenA:
Das findet man auch im Buddhismus, im Hinduismus und sogar bei Menschen ohne religiösen Bezug.
Deshalb würde ich sagen, dass das Problem weniger die Religion an sich ist

Aber keine dieser Religionen ist so auffällig wie der Islam, noch nicht einmal im Ansatz. Und eine Religion ist dann problematisch, wenn darin eine Anleitung zu finden ist, wie man mit Frauen und Andersgläubigen zu verfahren hat. Wenn man in Länder schaut wie Saudi Arabien, Syrien, Irak, Iran, Afghanistan, Pakistan und und und, dann bekommt man einen sehr guten Eindruck, wie diese Religion funktioniert. Wenn man dann also die Aussage trifft, die Religion an sich sei weniger das Problem, dann finde ich das hanebüchen und frage mich, wie lange wir die Augen noch vor der Realität verschliessen wollen.

Und nein, das heisst auf keinen Fall, dass alle Muslime schlecht wären, denn da hat es auch eine erhebliche Anzahl an guten Menschen. Menschen, die den Koran und die Sunna nicht beim Wort nehmen und denen Religion absolut nicht wichtig ist. Darum geht es aber nicht, denn es geht darum, dass diese Religion dringend reformiert gehört, wie es damals bei uns eben der Fall war. Da müssen Texte gestrichen und uminterpretiert werden.

x 2 #7772


A


Wann kommt es bei euch zum Date?

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S
Zitat von QueenA:
@Ragna Extremismus gibt es nicht nur in diesen drei Religionen. Das findet man auch im Buddhismus, im Hinduismus und sogar bei Menschen ohne ...

Exakt, sehr gut auf den Punkt gebracht. Meist werden Religionen instrumentalisiert.

Ich selbst halte nicht viel von Religionen, aber ich stehe hinter den Grundsatz der Religionsfreiheit.

x 1 #7773


FloraVita
Zitat von QueenA:
Extremismus gibt es nicht nur in diesen drei Religionen.

Das findet man auch im Buddhismus, im Hinduismus und sogar bei Menschen ohne religiösen Bezug.
Deshalb würde ich sagen, dass das Problem weniger die Religion an sich ist, sondern wie Menschen damit umgehen und wie extrem Positionen werden.

Zitat von Ragna:
Hinduismus etc ist in Europa weniger das Problem. Ich denke, die fehlende Säkularisierung und Aufklärung ist in vielen Regionen diese Erde, siehe Naher Osten, das Problem.
Da wo Religionen noch fester Bestandteil der Staatsraison ist, ist dem Extremismus Tor und Tür geöffnet.


Gut, aber sehr allgemein und eigentlich jedem bewusst. Klingt nach Rede von einer hohen Tribüne.
Hilft aber nicht bei den tag täglichen, realen Fällen. Und real ist es, dass weder Buddhismus, noch Hinduismus noch viele andere hier bei uns negativ auffällig sind.

x 3 #7774


S
@Schnuddel74
Zitat von Schnuddel74:
Mit dem Satz erteilst du doch den selbst andern einen Maulkorb - du

Ja stimmt, ich schreibe

Zitat von Schusseline:
dann kann er das doch gern tun

und damit erteile ich einen Maulkorb.
Deine Argumentation ist bestechend Zwinkerndes Gesicht

#7775


Arella
Ich hab die Liebe von politischen Seiten zum Islam nicht so wirklich verstanden. Mir war das nicht klar. Warum.
Bis ich jetzt am Sonntag in der Welt (Zeitung) eine für mich schlüssige Sicht las.
Das Christentum, beziehungsweise die christliche Religion, wird als
„ weiße“ Religion gelesen.

#7776


Arella
Zitat von Schnuddel74:
Grundsatz der Religionsfreiheit.

Wenn es so wäre, ist Religion, Privatsache. Warum dann das grüne Bedürfnis, muslimisches Leben mit Steuergeld zu finanzieren.
(Artikel in der Welt).
Ich finde das gehört vom Steuertopf getrennt.

x 1 #7777


B
Zitat von Mann1989:
Siehst Du denn auf Seiten von Juden und Christen Menschen, die sich selbst in die Luft sprengen und mit Lastern in die Leute fahren und dabei rufen, "Gott ist gross"?

Terror hat viele Gesichter. Die Gewalttaten jüdischer Siedler werden mit dem zugesicherten gelobten Land begründet. Und nein, das hat nichts mit der gerechtfertigten Verteidigung gegen Hamasterror zu tun.
Ich finde Angriffe christlicher Fundamentalisten gegen Abtreibungskliniken ebenfalls auch terror.
Nun bringt es nichts Terror gegen Terror aufzurechnen der Punk ist aber: mit der Einstellung nur der Islam ist die einzige Gefahr, führt es zur betriebsblindheit

x 3 #7778


ElGatoRojo
Zitat von Arella:
Bis ich jetzt am Sonntag in der Welt (Zeitung) eine für mich schlüssige Sicht las.
Das Christentum, beziehungsweise die christliche Religion, wird als
„ weiße“ Religion gelesen.

Dieser "gelesen"-Sprachgebrauch zeigt viel von unserer Zeit: Nur keine konkrete Aussage. Es wird "gelesen" -- man nimmt an, weiß es nicht so genau. So wie ja auch neuerdings nach der Geburt das Kind "gelesen" wird und manchmal ist der Code männlich und manchmal weiblich? Rumeierei vom Feinsten.

Dabei fing das Christentum an bei den Juden und Griechen, die Römer waren zuwerst nur schwer zu überzeugen und diesen widerspenstigen Germanen musste man es teilweise sogar mit Gewalt nahe bringen - ebenso manchen slawischen Völkern. Letztlich haben wir es bei dem Christentum mit kultureller Aneignung zu tun, was dem woke-Milieu doch sonst garnicht so gefällt. Oder kultureller Aufzwingung? Ausgedacht haben sich die "Weißen" das Christentum jedenfalls nicht. Die Sache kommt aus witzigerweise aus genau dem selben Winkel der Welt wie die Leute, die das Christentum mit Europa verbinden - weil sie es entweder nicht wissen oder weil sie eine Absicht mit dieser Bezeichnung verbinden..

#7779


ElGatoRojo
Zitat von BernhardQXY:
Terror hat viele Gesichter.

Völlig klar. Du hast insofern natürlich Recht. Nur - das, was im Nahen Osten passiert, unterliegt eher indirekt unserem Einfluß, wenn überhaupt. Was in Neukölln, Mümmelmannsberg und sonstigen Brennpunkten los ist, das könnten wir schon eher regeln.

#7780


Ragna
Zitat von Mann1989:
Siehst Du denn auf Seiten von Juden und Christen Menschen, die sich selbst in die Luft sprengen und mit Lastern in die Leute fahren und dabei rufen, "Gott ist gross"?

Ja sehe ich, im Westjordanland vertreiben jüdische Extremisten die Bevölkerung mit Waffengewalt, in den USA töten verstrahlte Christen, andersgläubige, in Deutschland übrigens auch, Terror hat viele Gesichter, es kann auch ein Staat sein der hier Terror ausübt.

x 2 #7781


Ragna
Zitat von ElGatoRojo:
Was in Neukölln, Mümmelmannsberg und sonstigen Brennpunkten los ist, das könnten wir schon eher regeln.

Das ähnelt alles sehr, den Unruhen, die in in den Pariser Vororten stattfanden, Gehettobildund, schlechte Bildung, keine Perspektive --> Frustration und Gewalt, ist weniger religiös motiviert.
Natürlich haben wir uns den Nahost Konflikt hier nach Deutschland importiert und wird von Islamisten gerne aufgenommen um hier im Land Zwietracht zu sähen.

x 1 #7782


QueenA
Zitat von Ragna:
Das ähnelt alles sehr, den Unruhen, die in in den Pariser Vororten stattfanden, Gehettobildund, schlechte Bildung, keine Perspektive --> ...

Den Punkt mit den sozialen Faktoren finde ich wichtig, danke @Ragna.

Gerade Themen wie Perspektiven, Bildung und Teilhabe spielen da aus meiner Sicht eine große Rolle. Das sieht man ja auch in anderen Ländern.
Deshalb glaube ich auch, dass man solche Entwicklungen nicht allein religiös erklären kann.

#7783


Ragna
Zitat von QueenA:
Den Punkt mit den sozialen Faktoren finde ich wichtig, danke @Ragna. Gerade Themen wie Perspektiven, Bildung und Teilhabe spielen da aus meiner Sicht ...

Nein natürlich nicht, gerade da wo junge Menschen keine Perspektive sehen, haben Islamisten und Extremisten große Chancen ihr Gift unter die Menschen zu bringen.

Was das politisch bedeutet, natürlich muss Mann Gehettobildung verhindern, durch die Stärkung der Quatiere und deren Aufwertung (Kitas, Schule, ...), eine Durchmischung von sozialen und privat geförderten Wohnungsbau.
Darüber hinaus natürlich ein verbessertes Angebot an Bildung und Sprachförderung,
Was aus meiner Sicht auch nötig ist, Kindergartenpflicht für Migrantenkinder ab den 3 ten Lebensjahr, verpflichtende Sprachkurse für Migranten, welche an den Transferleistungen gekoppelt sind. Fordern und Fördern

#7784


A


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