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Wann kommt es bei euch zum Date?

T
Zitat von kata_smiles:
Das würde mich ja bei deiner Aussage interessieren. Wo werden Männer denn heute deutlich benachteiligt? Wo wirst du benachteilgt?

stellvertretend:
Nicht die Qualifikation entscheidet über einen Job, sondern das Geschlecht (Quote).
Hast du dir das Familienrecht im BGB schonmal reingezogen?
Deshalb ist deine Frage eigentlich hinfällig.

#8116


K
Zitat von Tempest:
stellvertretend: Nicht die Qualifikation entscheidet über einen Job, sondern das Geschlecht (Quote). Hast du dir das Familienrecht im BGB schonmal ...

Nee, nee..nicht einfach so die Frage "abputzen".
Also wo werden Männer benachteiligt.
Erkläre es ruhig betreff Familienrecht.

Und dann nennt doch bitte andere Benachteiligungen.
Ernst gemeinte Frage/ Bitte

x 2 #8117


A


Wann kommt es bei euch zum Date?

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N
Zitat von E-Claire:
Und unsere Energie sollten mE auch eher denen gelten, als sich an dieser immer kleiner werdenden Gruppe abzuarbeiten. Natürlich bin ich sehr gern auch mit Männern im Austausch, aber ich muß mich wirklich nicht auf Diskussionen einlassen, bei denen ich zunächst erst einmal überhaupt die Grundlagen schaffen muss. Insbesondere dann, wenn bei genauerem Hinsehen auch in der Gruppe der Männer, die so vehement die Existenz von strukturellen Ungleichheiten bestreiten, natürlich Privilegien anderer Männer gegen diese wirken.

So wahr!

Zitat von E-Claire:
ich zB hatte auch eine sehr harte Zeit, um meine persönliche Geschichte, ostdeutsche Protestantin, Einwanderin, erste Generation Vermögensaufbau

Da hatte ich es in jeder Hinsicht leichter. Weiß, abil, Wessi, mit ausreichend Geld auf die Welt und selbst ohne viel Mühe immer ausreichend Geld verdient, Bildungsbürger, liberaler Haushalt. Privilegierter geht's fast nicht.
Außer frau hat nen Bruder...

Aber richtig, mit 19, 20 wurde Rassismus ein Thema. Und das zu verstehen, ohne es jemals selbst erlebt zu haben, fiel schwer. Erst als ich die gleiche Macht- und Normierungsmechanik des Rassismus wie des Chauvinismus erkannt habe, könnte ich nachvollziehen. Vor allem auch die Anstrengung der täglich zwei Dutzend Nadelstiche. Der vorauseilenden Anpassung. Des fehlenden Raums.

Auch eine Auslandszeit hat geholfen, ganz real zu verstehen, wieviele Kalorien ein Alltag in einer fremden Sprache und einem fremden System kosten. Das gab dann sowohl den Zugang zu Einwanderern (Sprache) als auch zu Ostdeutschen (System).

Aber das muss man dann eben auch wollen.

Was mir im Diskurs mit Männern so furchtbar häufig auffällt, ist die Projektion. Von sich auf andere schließen. Da man selbst sich als Opfer empfindet, vermutet man im Aktivismus anderer nur eine jammernde Opferrolle mit Rettungsanspruch statt dem gemeinsamen Finden des Neuen.
Was ich selber denk und tu, trau ich jedem ändern zu. Manchmal scheint es wirklich so schlicht wie einfach zu sein.

Zitat von E-Claire:
Damit wäre dann als nächstes festzuhalten, dass weder Dein noch mein Empfinden die Existenz einer strukturellen Ungleichbehandlung begründen oder negieren können, sondern das wir von struktureller Ungleichbehandlung sprechen, wenn wir Zahlen sehen, die darauf hindeuten, dass obwohl wir gesetzlich Chancengleichheit verankern, diese sich aber nicht gerecht auf alle Gruppen verteilt.

Und das bitte ganz fett in rot und quer über Springerpresse und Instagram legen. Ich bilde seit einiger Zeit einen fe. aus, weil mir die gefühlten Annahmen so mühsam sind.

x 1 #8118


ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
und noch keine Einigkeit herrscht, ob das Herstellen von Kultur und die emotionale Regulation und die Vorausschau drei Aufgaben oder nur Hobbies sind.

Natürlich kann man jedes Kümmern um sich und den Anderen in einer Beziehung als "Arbeit" verstehen. Dann aber nicht nur sich dabei über das beklagen, was "sie" tun soll.
Zitat von Nalf:
und ungleiche Familiennamen bei Heiraten verdeutlichen anhaltende Kontrolle über weibliche Körper und Identitäten.

Man kann den Ehenamen seit geraumer Zeit frei wählen. Wieder eines dieser Beklagungen, bei der man nur den Kopf schütteln kann
Zitat von Nalf:
Medikamente und klinische Studien basieren oft auf männlichen Probanden, wodurch Dosierungen und Wirkungen bei Frauen ungenau sind. Dies erhöht Risiken für Nebenwirkungen bei Frauen, da ihr Stoffwechsel und Körperbau anders sind.

Was machen denn die ganzen weiblichen Ärzte? All die gut ausgebildeten Chemikerinnen, all die taffen Biologinnen -- wo ist das feminine Netzwerk, wenn man es mal benötigt?
Zitat von Nalf:
Arbeitsstühle, Tische und Griffe sind auf durchschnittliche Männergröße ausgelegt, was Frauen bei der Ergonomie benachteiligt. Sitzhöhen und Armlehnen passen selten zu kleineren oder kürzeren Frauenfiguren.

Von der Küchennorm mal abgesehen (die ist sicher patriarchalistisch) -- alles möglichen Möbel sind verstellbar
Zitat von Nalf:
Werkzeuge und Maschinenkontrollen sind für Männerhände und -größen konzipiert,

Bei manchen Werkzeugen aus gutem Grund - es bedarf gewisser Kraft und Kenntnis, sie zu bedienen.Deshalb arbeitet meine Frau nicht mit Kettensäge und Flex. Man muss auch ein wenig verzichten können 😇

x 1 #8119


Blind-Meg
Zitat von ElGatoRojo:
Man kann den Ehenamen seit geraumer Zeit frei wählen. Wieder eines dieser Beklagungen, bei der man nur den Kopf schütteln kann

Und wie viele Paare kennst du, wo beide den Namen der Fau tragen? Wie viele, wo jeder seinen behält? Wie viele mit Doppelnamen? Und wie viele, wo der Name des Mannes Ehename ist?
Und dann, Anschlussfrage (egal wie die Antworten vorher lauten): was glaubst du, warum das so ist?

#8120


Blind-Meg
Zitat von ElGatoRojo:
Von der Küchennorm mal abgesehen (die ist sicher patriarchalistisch) -- alles möglichen Möbel sind verstellbar

Bei frauengerechten Stühlen ist u.a. die Sitztiefe geringer, weil es einer sonst beim Sitzen die Durchblutung der Beine stört, sobald frau sich hinten anlehnt.
Die Armlehnen müssten nach innen und außen verstellbar sein, um nicht in "Chicken Wing" Position zu sitzen. Meist sind sie aber höchstens höhenverstellbar, wenn überhaupt.
Ich habe noch nie einen Stuhl gesehen, der die Sitztiefe variieren oder dessen Armlehnen man nach innen verstellen kann. Du?

x 1 #8121


ElGatoRojo
Zitat von Blind-Meg:
Und wie viele Paare kennst du, wo beide den Namen der Fau tragen? Wie viele, wo jeder seinen behält? Wie viele mit Doppelnamen? Und wie viele, wo der Name des Mannes Ehename ist?
Und dann, Anschlissfrage (egal wie die Antworten vorher lauten): was glaubst du, warum das so ist?

Es ist doch völlig egal, welche Leute ich kenne -- die meisten Päärchen meiner Generation haben schlicht den Namen des Mannes oder Doppelnamen, bei zwei Paaren hat jeder seinen Namen behalten. Aber was ist das Problem? Wenn"sie" sich auf seinen Namern einläßt? Muss sie doch nicht.

Du glaubst, die Frau wird dazu genötigt? Tja - wenn sie sich nötigen läßt .......


Zitat von Blind-Meg:
Ich habe noch nie einen Stuhl gesehen, der die Sitztiefe variieren oder dessen Armlehnen man nach innen verstellen kann. Du?

Ich habe Wünsche dieser Art bisher nicht gehabt - die Sitzposition des Menschen hat gewisse Variabilität, wiewohl zugegeben manche wohl weniger entspannend sind. Aber das ist einfach nur ein technisches Problem, kein soziales. Soll doch dein Arbeitgeber einen anständigen Bürostuhl besorgen. Also - nerve ihn!

x 1 #8122


Blind-Meg
Zitat von ElGatoRojo:
Du glaubst, die Frau wird dazu genötigt?

Ich habe eine Meinung dazu, aber wie ist deine? Wieso weichst du der Frage aus?
Ich frage nochmal:
Warum, glaubst du, haben die meisten Paare den Namen des Mannes?

Zitat von ElGatoRojo:
Soll doch dein Arbeitgeber einen anständigen Bürostuhl besorgen. Also - nerve ihn!

Ich sitze die meiste Zeit des Tages auf keinem Bürostuhl. Und ich bin mein Arbeitgeber.

Es geht nicht darum, ob ich einen passenden Bürostuhl benötige. Es geht darum, dir und anderen Männern zu versuchen begreiflich zu machen, wo das Problem liegt.

x 1 #8123


A
@Blind-Meg
Doch,gibt es,zumindest bei Büro- und Arbeitsstühlen,leider oft teuer.

#8124


ElGatoRojo
Zitat von Blind-Meg:
Warum, glaubst du, haben die meisten Paare den Namen des Mannes?

Weil die Frauen damit einverstanden sind -- und warum sind sie es? Gibt vermutlich 99 diverse Gründe und ja, auch den, dass sie dazu besabbelt wurden und um des lieben Friedfens willen nachgaben. Wäre allerdings mangelnde Widerstandsfähigkeit, wenn sie es später bereuen, denn es sind doch alles emanzipierte Frauen, oder?

Meinst du nicht, dass das alles Phantomgefechte sind? Jede Frau ist selbst für ihren Ehenamen verantwortlich. Notfalls darf sie nicht heiraten.

x 1 #8125


Blind-Meg
Zitat von amelie:
@Blind-Meg Doch,gibt es,zumindest bei Büro- und Arbeitsstühlen,leider oft teuer.

Gut dass es die gibt. Dachte ich mir schon, aber wohl eher als Nischenprodukt. Dass sie teurer sind, ist wiederum Teil der strukturellen Benachteiligung.

x 1 #8126


Blind-Meg
Zitat von ElGatoRojo:
Wäre allerdings mangelnde Widerstandsfähigkeit, wenn sie es später bereuen, denn es sind doch alles emanzipierte Frauen, oder?

Die Frauen in deiner Generation wahrscheinlich eher nicht (98% tragen den Namen des Mannes), genau wie die zwischen deiner und meiner. In meiner wahrscheinlich auch noch verhältnismäßig wenige (ca. 6% Name der Frau) aber die wurden halt auch von Leuten deiner Generation erzogen und so gehen die Jahrzehnte dahin.
Es werden mehr Paare mit verschiedenen Namen oder dem der Frau. Aber es ändert sich nur schleppend.

#8127


ElGatoRojo
Zitat von Blind-Meg:
Dachte ich mir schon, aber wohl eher als Nischenprodukt. Dass sie teurer sind, ist wiederum Teil der strukturellen Benachteiligung.

Sie sind teurer, weil sie ein Nischenpürodukt sind.

Klar sind Leute, die Nischenprodukte haben wollen, insofern strukturell benachteiigt, weil diese Produkte regelmäßig teurer sind als Mainstream-Ware. Manche sehen dies indess als Luxusproblem.


Zitat von Blind-Meg:
Es werden mehr Paare mit verschiedenen Namen oder dem der Frau. Aber es ändert sich nur schleppend.

Namen sind Schall und Rauch ............

#8128


Blind-Meg
Zitat von ElGatoRojo:
Klar sind Leute, die Nischenprodukte haben wollen, insofern strukturell benachteiigt, weil diese Produkte regelmäßig teurer sind als Mainstream-Ware.

Und warum sind Stühle, die für 50% der Bevölkerung passend sind, ein Nischenprodukt?

Zitat von ElGatoRojo:
Namen sind Schall und Rauch .........

Warum trägst du dann nicht den Namen deiner Frau?
(Ich unterstelle das jetzt mal, weil es mit 0.98 Wahrscheinlich stimmt)

Zitat von ElGatoRojo:
Manche sehen dies indess als Luxusproblem.

Warum kann man zu der Auffassung gelangen, dass es ein Luxusproblem ist, wenn 50% der Bevölkerung oder wahlweise 65% der Angestellten in Bürojobs davon profitieren würden, bei der Arbeit gesünder sitzen zu können?

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Error
Zitat von Blind-Meg:
Und warum sind Stühle, die für 50% der Bevölkerung passend sind, ein Nischenprodukt? Warum trägst du dann nicht den Namen deiner Frau? (Ich unterstelle das jetzt mal, weil es mit 0.98 Wahrscheinlich stimmt)

Ich finde auch es sollte in Büros seperate Stühle für Frauen geben.
Zumindest für eine bei uns im Büro - ich denke da an eine Burgbesichtigung. 🤔
Dort hatten sie einen eisernen Stuhl mit Stacheln auf der Sitzfläche... Grinsendes grünes Gesicht

#8130


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