@Nalf
Ich versuchs mal ohne KI
Du weisst aber schon, dass KI sehr fehleranfällig ist und einem auch nach dem Mund spricht, oder? Da kommt es sehr auf Formulierung und Suggestion an. Deswegen ist es immer schwierig eine Diskussion zu führen, die sich einzig und allein auf KI abstützt und die aufgeführten Quellen nicht kritisch durchleuchtet. Das würde ich deswegen jetzt nicht als absolute Wahrheit klassifizieren.
Bei deinen aufgeführten Punkten
GPG soll ja bereinigt bei 5-8% liegen, oder? Da wurden aber softe Faktoren wie, das Männer in Verhandlungen tendenziell mehr Risiken eingehen, schneller die Stelle wieder wechseln (aus monetären Gründen) nicht berücksichtig. Der Umstand, dass vielen Frauen die Stimmung im Team wichtiger scheint, als das Gehalt wird auch nicht berücksichtigt. Und noch immer bleibt eben vieles Verhandlungssache.
Politische und Rechtliche Bereiche. Da verstehe ich nur Bahnhof, kannst Du mir das in deinen eigenen Worten erklären? Zumindest was ich da entnehme gehört doch längst der Vergangenheit an, oder? Familiennamen bei uns frei wählbar. Bei Unverheirateten Paaren bekommen die Kinder automatisch den Namen der Mutter. Abtreibungen im ersten Trimester ohne Zustimmung des werdenden Vaters durchführbar. Also Mann darf nicht mitbestimmen, aber zahlen soll er dann.
Gesellschaftliche Normen. Die allermeisten Opfer von Gewalt sind noch immer Männer, so genau solten wir bleiben. Die Kirche propagiert solche Rollenbilder, kann sein. Nur wie viele gehen denn noch in die Kirche und lassen sich davon beeinflussen? Wenige würde ich schätzen.
Alltag. Wo dient der männliche Körper als Standard und wo hat eine Frau dadurch einen Nachteil?
Medikamente und Gesundheit. Das hatten wir schon oft. Da gibt es Bereiche bei Medikationen, die vorallem für Männer zugeschnitten und erforscht sind, das stimmt. ABER, gerade im Bereich psychischer Gesundheit ist die Frau besser erforscht und der Mann untererforscht. Soll ich jetzt von matriarchalischen Strukturen sprechen? Oder soll ich es sehen wie es ist, in paar Bereichen bin ich im Vorteil, in anderen im Nachteil.
Möbel und Alltagsgegenstände. Im Jahre 2026 wo praktisch jedes Hinterzimmer ergonomisch korrekte und verstellbare Tische und Stühle hat, kann das kein Argument mehr sein, sorry. Das mag mal gewesen sein, ist aber in der heutigen Zeit kein Thema mehr. Dasselbe gilt im Übrigen für Auto, bei denen es zum Test auch weibliche Dummies gibt und jeder neuere Wagen in vielen Bereichen (Sitze, Spiegel, Lenkrad) verstellbar ist.
Arbeitsplätze. Ja, kann sein. Wird daran liegen, dass die grosse Mehrheit, die diese Utensilien brauchen Männer sind. Dann ist das aber nicht patriarchalisch, sondern wirtschaftlich sinnvoll. Obwohl es natürlich Schutzhandschuhe, Schutzbrillen, Gehörschutz und Helme für Frauen gibt, das ist also eine Mär. Du kannst nicht jeden Bereich des Lebens für jedes Individuum komplett abdecken, das funktioniert nun mal nicht. Irgendwo darf man sich dann auch noch selber helfen. Zum Beispiel wenn ich einen Schrank auf 1.90m habe, an den ich ran muss. Dann reichen meine 175cm Körperlänge nicht. Dann kauf ich halt einen Schemel um daran zu kommen. Das wäre übrigens ein Teil der Eigenverantwortung. Hinzukommt, ich kenne keinen Betrieb, der keine Damentoiletten hat, Du schon?
Zitat von E-Claire: ok. Wie sieht denn das "mehr" an Eigenverantwortung der Damen aus Deiner Sicht genau aus? und was müsste man denn darüber hören?
Selbst etwas an der Situation zu verbessern z.b. Damit meine ich nicht auf die Strasse zu gehen und die alten weissen Männer zu beschimpfen. Wenn's Gehalt in der Firma nicht passt, dann schaut man sich eben um ob es Stellen mit mehr Gehalt gibt. Und das kann man in jedem Bereich tun, aber es ist eben einfacher andere für das eigene Schicksal verantwortlich zu machen.