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Wann kommt es bei euch zum Date?

ElGatoRojo
Zitat von Blind-Meg:
Warum trägst du dann nicht den Namen deiner Frau?

Es ist schon ein paar Jahrzehnte her, dass wir geheiratet haben. Außerdem ist ihr Name auch nicht hübscher oder großartiger als meiner - beides Allerweltsnamen.

Man kann es ja auch so regeln, dass der Standesbeamte eine Münze in die Luft wirft. Adler = Name des Mannes gilt, Zahl = Name der Frau gilt. Fände ich ein nettes Teil von Folklore.

#8131


Blind-Meg
@Error
Jetzt passiert wieder das, was immer passiert. Es wird ins Lächerliche gezogen.
Ich bin so müde.

x 2 #8132


A


Wann kommt es bei euch zum Date?

x 3


Error
Zitat von Blind-Meg:
@Error Jetzt passiert wieder das, was immer passiert. Es wird ins Lächerliche gezogen. Ich bin so müde.

Hey, ich wollte nur die Stimmung etwas heben Smiley schwenkt Friedensfahne

#8133


Blind-Meg
Zitat von ElGatoRojo:
Es ist schon ein paar Jahrzehnte her, dass wir geheiratet haben.

Und was willst du damit sagen? "Früher war das halt so"? Das wäre natürlich ein unschlagbares Argument, dem man nichts mehr entgegensetzen kann.

Zitat von ElGatoRojo:
Außerdem ist ihr Name auch nicht hübscher oder großartiger als meiner

Aber auch nicht weniger hübsch oder weniger großartig.

x 1 #8134


Blind-Meg
@Error
Hat nicht funktioniert.

x 1 #8135


ElGatoRojo
Zitat von Blind-Meg:
Warum kann man zu der Auffassung gelangen, dass es ein Luxusproblem ist, wenn 50% der Bevölkerung oder wahlweise 65% der Angestellten in Bürojobs davon profitieren würden, bei der Arbeit gesünder sitzen zu können?

Weil das keine Frage der Gleichberechtigung ist, nichts Genderhaftes, sondern eine Frage des technischen Aufwandes, die Arbeitgeber leisten wollen oder müssen. Mache Gewerkschaft und Gesetzgeber heiß dafür -- aber was erwartest du von mir?

Wäre ich Arbeitgeber, würde ich schon deswegen für bessere Arbeitsgeräte sorgen, weil dann meine ArbeiterInnen effektiver wären. Aber solange der Betriebswirt in den Firmen Vorrang vor dem Techniker hat wird sich nicht viel ändern.

x 1 #8136


Blind-Meg
Zitat von ElGatoRojo:
aber was erwartest du von mir?

Dass du anerkennst, dass es strukturelle Benachteiligung ggü Frauen gibt. Weiter nichts.

x 1 #8137


M
Zitat von ElGatoRojo:
Meinst du nicht, dass das alles Phantomgefechte sind? Jede Frau ist selbst für ihren Ehenamen verantwortlich. Notfalls darf sie nicht heiraten.

Ich finde das trifft es ziemlich gut. Ganz allgemein scheinen mir die Argumente mit Namen, Gesundheitsthemen (1x Männer besser erforscht, 1x Frauen besser erforfscht), Arbeitsgeräte und und und, eher Nebelkerzen als echte Argumente zu sein...

x 1 #8138


ElGatoRojo
Zitat von Blind-Meg:
Und was willst du damit sagen? "Früher war das halt so"? Das wäre natürlich ein unschlagbares Argument, dem man nichts mehr entgegensetzen kann.

Was willst du eigentlich? Bin ich verantwortlich für das BGB damals? Sie hätte einen Doppelmamen haben können, dann mit 5 Silben insgesamt und 18 Buchstaben? Wäre ja sehr praktisch - wollte sie nicht.

Letztlich - was soll das mit dem Namen? Man kann doch jahrelang unverheiratet zusammen leben und jeder hat seinen Namen. Wobei die meisten Nachnamen nun sooo begeisternd ohnehin nicht sind.


Zitat von Blind-Meg:
Dass du anerkennst, dass es strukturelle Benachteiligung ggü Frauen gibt. Weiter nichts.

If you need it .... 😇😘

#8139


M
Zitat von Maribelle:
Da du keine Quelle nennst, mal das Ärzteblatt zu dem Thema. Darin steht es allerdings anders: Der Frauenanteil bei Diagnosen bestimmter psychischer Probleme ist höher, aber die Forschung ist unzureichend.
(Quelle:

Ich würde behaupten, dass gerade bei psychischen Erkrankungen wie z.b Depressionen die weibliche Psyche besser erforscht ist bzw. schon der Fragebogen auf die weiblichen Symptome abzielt. Mit keinem Wort behaupte ich Frauen haben weniger psychische Probleme. Im Gegenteil, aber Frauen, gerade bei Depressionen werden "besser" behandelt.

Depressionen zeigen sich bei Männern anders als bei Frauen https://share.google/fje7CBfqPn6HBbAzc

Zitat von kata_smiles:
Das würde mich ja bei deiner Aussage interessieren. Wo werden Männer denn heute deutlich benachteiligt? Wo wirst du benachteilgt?

Definitiv bei einer Scheidung, um nur mal ein Beispiel zu nennen.

Ich werde benachteiligt wenn ich in ein poltisches Amt möchte, denn da gibt es Frauenquote, aber keine Männerquote. Es gab sogar bei der Bundesratsersatzwahl, dass kein Mann zugelassen wurde sondern nur ein Paket von 2 Frauen aufgestellt wurde. War man also qualifiziert, aber ein Mann, ja dann hatte man einfach Pech und durfte nicht antreten. Man stelle sich vor es wäre umgekehrt gewesen.

Gesellschaftlich gesehen stelle ich auch fest, dass Frauen über Männer sagen wollen was sie möchten, Männer aber tunlichst aufpassen müssen was sie über Frauen sagen.

Dann gibt es auch noch softe Faktoren wie Frauensaunas, Frauenparkplätze, die hohe Dunkelziffer psychischer Gewalt an Männern usw.

Also beispielsweise meine Partnerin sagt immer, sie könne die Debatte nicht verstehen, denn sie fühlte sich ihr Leben lang eher bevorteilt als benachteiligt.

x 2 #8140


T
Zitat von Blind-Meg:
Warum trägst du dann nicht den Namen deiner Frau?

#8141


M
Zitat von E-Claire:
Praktisch gesehen: in Deutschland beginnen 79% der Kinder aus einem Akademikerhaushalt ein Studium, demgegenüber nur 27% der Kinder aus einem Nichtakademikerhaushalt. Du kannst also dem einzelnen Kind natürlich sagen, streng Dich an, aber
" Dabei spielen sowohl der Übertritt in die gymnasiale Oberstufe als auch von dieser an die Hochschule eine zentrale Rolle; an beiden Bildungsschwellen halbieren sich in etwa die Zahlen der Nichtakademikerkinder. Unter den Akademikerkindern erreichen hingegen etwa vier von fünf die gymnasiale Oberstufe; wiederum etwa vier von fünf von ihnen beginnen auch ein Studium.

Das hat aber weniger mit der fehlenden Chancengleichheit zu tun, als viel mehr mit der Erziehung. Soll heissen, wenn Du gebildete Eltern hast, so wird ihnen Bildung für dich wichtig sein. Hast Du Eltern die bei der Sendung Frauentausch mitmachen, dann wirst Du eher von der Glotze erzogen und wirst nicht viel Bildung von zuhause mit auf den Weg bekommen. Ich denke so simpel ist es.

Aber Du kannst als Hartz IV Kind zur Schule, einen guten Abschluss machen und ich meine in DE (bin nicht sicher) kostenfrei studieren, oder?

x 1 #8142


M
Zitat von Mann1989:
Ich würde behaupten, dass gerade bei psychischen Erkrankungen wie z.b Depressionen die weibliche Psyche besser erforscht ist bzw. schon der Fragebogen auf die weiblichen Symptome abzielt.

Hast du den verlinkten Artikel gelesen? Scheint mir nicht so.

Mit "Ich würde behaupten" sind wir leider hier
Zitat von E-Claire:
Natürlich bin ich sehr gern auch mit Männern im Austausch, aber ich muß mich wirklich nicht auf Diskussionen einlassen, bei denen ich zunächst erst einmal überhaupt die Grundlagen schaffen muss.

Tut mir leid. Deine weiteren Beispiele gehören da auch mit rein. Softe Faktoren wie Frauenparkplätze als Benachteiligung für Männer zu sehen ... das ist krass und kann einfach nur jemand schreiben, der sich noch nie den Schlüsselbund zwischen die Finger geklemmt hat auf dem abendlichen Nachhauseweg. Nichts für ungut: ist offenkundig nicht dein Thema und nicht dein Interesse.
(Ich bin mal wieder weg hier 🙂 )

x 4 #8143


K
Zitat von Mann1989:
Ich finde das trifft es ziemlich gut. Ganz allgemein scheinen mir die Argumente mit Namen, Gesundheitsthemen (1x Männer besser erforscht, 1x Frauen ...

Nebelkerzen, die von Wissenschaft, Forschung und Politik anerkannt sind.

Nochmal speziell und vorallem an die Damen ( und ein paar der Herren) hier.
Danke, dass ihr so geduldig diskutiert.
Aber es es erscheint ( hier) absolut sinnlos.
Zwinkerndes Gesicht

x 1 #8144


C
Zitat von ElGatoRojo:
Natürlich kann man jedes Kümmern um sich und den Anderen in einer Beziehung als "Arbeit" verstehen.

Wenn ich meine Beziehung als "Arbeit" empfinde, beende ich es ... denn, dann macht es keinen Sinn für mich.
Ich habe den Nachnamen meines Mannes angenommen, weil er so viel einfacher als mein Mädchenname ist: reine Bequemlichkeit.

Zitat von ElGatoRojo:
Von der Küchennorm mal abgesehen

Küchenhöhen (Arbeitsplatte) gibt es standardmäßig in 3 Höhen, da sollte für jeden etwas dabei sein.

Zitat von Blind-Meg:
Bei frauengerechten Stühlen ist u.a. die Sitztiefe geringer

Mein Bürosessel lässt sich in jede erdenkliche Position bringen, wüsste jetzt nicht was man daran noch fraulicher gestalten könnte.

Alles in allem fühle ich mich als Frau recht wohl ... akzeptiert und respektiert. Liegt manchmal auch an einem selbst 😉

x 5 #8145


A


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