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Wann kommt es bei euch zum Date?

Blind-Meg
Zitat von Plentysweet:
Ist doch schön, wenn jemand schnell und leicht zufrieden zu stellen ist! Ich würde das Gegenteil total anstrengend finden.

Nee, für mich nicht. Mein Exmann war exakt so, ein völlig leidenschaftsloser Mensch, bedürfnislos, ruhig, mehrheitlich ausgeglichen, aber mehr im überheblichen als im wohlwollenden Sinne. Das war mir zu wenig, da fand gar kein Leben mehr statt.
Aber es kommt wohl wirklich sehr drauf an, was man drunter versteht.
Aber wenn ein RedPiller sowas sagt wäre ich mal schön vorsichtig.

Zitat von Plentysweet:
dass er sein Leben selbst im Griff hat, zu großen Teilen mit seiner Biographie im Reinen ist, sich emotional regulieren kann und einer Beziehung zur Verfügung steht im Sinne von: Er kann sich auf eine Partnerin einstellen, weil er innerlich frei ist von Altlasten und allzu großen emotionalen Problemen. Er kann sich dir als Person vollumfänglich zuwenden, kann aber auch genauso gut allein sein. Halt jemand Stabiles, der erwachsen ist und dir nicht auf den Sender geht, sondern dein Leben gut macht.

Das würde ich unter "differenziert" (im Sinne der Persönlichkeitsentwicklung), vielleicht "erwachsen" und/oder "stabil" verstehen. So jemand muss in meiner Assoziation aber nicht unbedingt pflegeleicht sein, sondern kann auch durchaus anspruchsvoll sein.

#8476


ElGatoRojo
Zitat von Blind-Meg:
Die meisten Männer verkraften es in ihrem Ego nicht, wenn die Frau einen höheren Status oder mehr Kohle hat, und daten deshalb bewusst "abwärts", also hypogam (müsste es dann heißen).

Nö - meist werden Männer mit weniger Kohle oder Status nicht von einer Frau gewählt, die mehr hat - Ausnahmen bestätigen die Regel. Viele Männer, die keine der Traumfrauen erreichen können nehmen schlicht, was sie bekommen können. Das hat weniger mit dem Ego des Mannes zu tun als mit seinem Marktwert für Frauen. O.k. - ich gehe schon mal davon aus, dass es dann auch das Ego eines Mannes ver_saut, wenn er die gewünschte Schöne nicht für sich begeistern kann.
Zitat von Plentysweet:
Unter pflegeleicht verstehe ich, dass er sein Leben selbst im Griff hat, zu großen Teilen mit seiner Biographie im Reinen ist, sich emotional regulieren kann und einer Beziehung zur Verfügung steht im Sinne von: Er kann sich auf eine Partnerin einstellen, weil er innerlich frei ist von Altlasten und allzu großen emotionalen Problemen. Er kann sich dir als Person vollumfänglich zuwenden, kann aber auch genauso gut allein sein. Halt jemand Stabiles, der erwachsen ist und dir nicht auf den Sender geht, sondern dein Leben gut macht.

Zitat von Blind-Meg:
Wenn ich mir einen "pflegeleichten" Mann vorstelle, fällt mir einer ein, der zwar seine Socken selber waschen kann, aber mit dem sonst nicht viel los ist und der wahnsinnig leicht zufrieden zu stellen ist Fühlt sich tatsächlich langweilig an. Konturlos.

Da sieht man mal. wie das gleiche Wort völlig unterschiedliche Assoziationen hervor ruft.
Zitat von Blind-Meg:
Aber "hyper" heißt doch einfach nur "hoch" oder "erhöht". Rein vom Wort her ergibt es keinen Sinn, dass es sich nur auf Statis bezieht. Dann müsste es hyperstatusgam oder so heißen

Seit wann sagen Worte immer das aus, was ihr griechischer Urprungssinn ist? Nein, auch Worte können verbogen und missbraucht werden oder schräge angewendet.

x 2 #8477


A


Wann kommt es bei euch zum Date?

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D
Zitat von AnnaLüse:
Das ist eine ideologische Konstruktion, die inkorrekt und gefährlich ist. Dieses Narrativ wird doch hauptsächlich genutzt, um Männern etwas zu verkaufen (-> Manosphere).

Das sehe natürlich anders, das es ideologisch konstruiert ist … Es ist aus meiner Sicht „Natur“ die keine Rücksicht auf Befindlichkeiten nimmt und seine eigene Bahnen zieht, frei von jegliche Ideologie ( Religion, Weltanschauung oder politische Einstellung) die der Mensch für sich erdenk oder worauf man/mensch sich einig.

#8478


NurBen
Zitat von Blind-Meg:
Die meisten Männer verkraften es in ihrem Ego nicht, wenn die Frau einen höheren Status oder mehr Kohle hat, und daten deshalb bewusst "abwärts", also hypogam (müsste es dann heißen).

Nein, dass Frauen Finanzen und Status bei Partner wichtiger sind als dem Mann ist ein mehrfach belegter Fakt.

x 1 #8479


ElGatoRojo
Zitat von QueenA:
Ich frage mich gerade, ob du damit meinst, dass es Männern bei eher kurzfristigen Sachen egaler ist, mit wem sie etwas haben, während Frauen da grundsätzlich wählerischer sind?

Ähhhm - ein Mann kann am nächsden Morgen woanders sein und die Sache hinter sich lassen, die Frau hat neun Monate was, das in ihrem Bauch wächst und dann mehrere Jahre ein Wesen an der Hand, das ihre Hilfe benötigt. Also ist doch so gesehen die Sache klar.

Es sei denn, sie bekommt es hin, dass auch er sich um seine Abkömmlinge kümmert.

x 2 #8480


Plentysweet
Zitat von Blind-Meg:
Aber es kommt wohl wirklich sehr drauf an, was man drunter versteht.

In deinem Mindset ist es als langweilig konnotiert.
Warum ist ein ausgeglichener Mensch leidenschaftslos und langweilig?
Ich will dir nicht zu nahe treten, aber Du klingst so, als würdest du absichtlich den Stress suchen.
Wie soll man denn auf etwas Instabilem ne Beziehung aufbauen?
Ich bin die Partnerin von meinem Partner und Probleme kommen doch eh ganz von selbst. Die braucht man nicht noch als Begrüßungsgeschenk zu einer Beziehung mitbringen.
Zitat von Blind-Meg:
Aber wenn ein RedPiller sowas sagt wäre ich mal schön vorsichtig.

Das bleibt dir ja unbenommen.

x 5 #8481


Fenjal
Ein unkomplizierter Typ ist das a und o.
Er kann schweigen, lässt mich sein, muss nicht verbindlich werden, Ehe und Kinder verneint er 👉 läuft.
Ideale Besetzung für eine gute Beziehung, übrigens ich liefere Gleiches. 👍

x 1 #8482


RoteTablette
Zitat von Blind-Meg:
insbesondere wenn ein RedPill-Mann sowas sagt.

Buh! (Habe ich dich jetzt erschreckt?)

Nein, ich fürchte, du kaufst hier das gängige Vorurteil über Red Pill, oder du (falls du dich tatsächlich schon mal damit befasst hast) bist einem der Typen aufgesessen (die du bei YT zuhauf findest), die die "Marke" Red Pill für ihre eigenen kommerziellen Zwecke nutzen.

Red Pill ist eine Praxeologie, wie ich in dem Beitrag #8471 schrieb. Wertungsfrei. Ohne Emotionen wie Hass oder dergl. Was man moralisch daraus macht, ist jedem selbst überlassen.
Zitat von Blind-Meg:
Wenn ich mir einen "pflegeleichten" Mann vorstelle, fällt mir einer ein, der zwar seine Socken selber waschen kann, aber mit dem sonst nicht viel los ist und der wahnsinnig leicht zufrieden zu stellen ist Fühlt sich tatsächlich langweilig an. Konturlos.

Ok, da gehen unsere Einstellungen auseinander, aber jedem das Seine.
Zitat von Blind-Meg:
Nun, das Gegenteil von "pflegeleicht" ist aber nicht neurotisch, sondern anspruchsvoll oder "pflegeintensiv".

Leider geht das bei manchen Frauen Hand in Hand (Mitlesende selbstverständlich ausgenommen).
Zitat von Blind-Meg:
Die meisten Männer verkraften es in ihrem Ego nicht, wenn die Frau einen höheren Status oder mehr Kohle hat, und daten deshalb bewusst "abwärts"

In der Tat ist da was dran.

Es gibt da ein Buch von Martin Schröder: "Wann sind wir wirklich zufrieden?: Überraschende Erkenntnisse zu Arbeit, Liebe, Kindern, Geld. Auf Basis der größten Langzeitstudie mit über 600.000 Befragungen"
Dort findet sich unter Kapitel "3.3 Männer müssen mehr, Frauen weniger als ihr Partner verdienen" eine hübsche Grafik, bei der die relative Änderung der Zufriedenheit von Mann & Frau in einer Paarbeziehung gegen den Anteil des Einkommens aufgetragen ist, den die jeweilige Person zum Gesamtverdienst beiträgt.

Und daraus geht hervor, dass der Mann amzufriedensten ist (+0. Cooles Gesicht, wenn er mindestens 60% des Gesamteinkommens beiträgt. Darunter geht es ziemlichsteil abwärts: Verdient nur die Frau, ist er sehr unzufrieden (-5.2, was schon sehr extrem ist).

Bei der Frau sieht es anders aus: Verdient sie kaum etwas (0 bis 10%), macht das etwas unzufrieden (-0.2); verdient sie mehr, aber weniger(!) als 60%, ist sie zufriedener (+0 bis +0.3), darüber(!) wird sie zunehmend unzufriedener; bei 100% Verdienst (d.h. der Mann verdient nichts) sinkt ihre Zufriedenheit ab bis auf -2.7.

Es ist also durchaus vernünftig vernünftig für beide, wenn der Mann mehr verdient. Wenn ich mir die Kurve so ansehe, dürfte das Optimum (für beide zusammen!) für den Verdienst des Mannes zwischen 60 und 80% liegen, wobei mehr weniger schädlich ist als weniger.

Das Buch ist 2020 erschienen, die Daten stammen aus Deutschland ab 1984. Es gab mal eine Rezension in einer bekannten Zeitung, aber ich kann die nicht mehr finden.

x 1 #8483


D
Zitat von QueenA:
Ich frage mich gerade, ob du damit meinst, dass es Männern bei eher kurzfristigen Sachen egaler ist, mit wem sie etwas haben, während Frauen da grundsätzlich wählerischer sind?

Ich denke schon, das es den Mann bei kurzfristigen Sachen egaler ist.

Dafür muss Du natürlich die Natur des Mannes verstehen .

#8484


NurBen
Zitat von Debby:
Ich denke schon, das es den Mann bei kurzfristigen Sachen egaler ist. Dafür muss Du natürlich die Natur des Mannes verstehen .

Was heißt "egaler". Im Grunde kommt bei Männern etwas dazu, was Frauen eben nicht kennen: Aufwand und Verfügbarkeit.
Sprich, im Gegensatz zu einem Mann muss die Frau sich nicht bemühen einen Mann ins Bett zu bekommen. Ebenso ist es für Frauen auch nicht so schwer jemanden für einen F zu finden.

Wenn es also lediglich um Sex geht, rechnet der Mann "Aufwand vs Ertrag"
Oder anders gesagt, wenn die unattraktive leichter und ohne großen Aufwand zu haben ist, nehmen wir die. Anstatt uns für die attraktivere ins Zeug zu legen.

x 1 #8485


RoteTablette
Zitat von NurBen:
Sprich, im Gegensatz zu einem Mann muss die Frau sich nicht bemühen einen Mann ins Bett zu bekommen. Ebenso ist es für Frauen auch nicht so schwer jemanden für einen F zu finden.

... aber es tut eben nicht jeder beliebige Hans und Franz. Und da wird es für die Frau dann eben doch kompliziert, das muss man schon so sehen.

#8486


Fenjal
Zitat von ElGatoRojo:
die Frau hat neun Monate was, das in ihrem Bauch wächst und dann mehrere Jahre ein Wesen an der Hand, das ihre Hilfe benötigt. Also ist doch so gesehen die Sache klar.

2026 jede Frau, die ernsthaft nicht schwanger werden möchte, wird es nicht, schneidet endlich diese Rapunzelzöpfe von TroPi Kind usw usw usw ab.

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NurBen
Zitat von RoteTablette:
... aber es tut eben nicht jeder beliebige Hans und Franz. Und da wird es für die Frau dann eben doch kompliziert, das muss man schon so sehen.

Naja, das Problem kommt für Frauen dann, wenn es um Beziehungen geht. Denn da sind Männer dann doch wieder wählerischer. Darum sind es ja auch in der Regel Frauen die in irgendwelchen verkorksten F+ und "Situationsships" hängen bleiben.

Als Durchschnittsmann hast du es da einfacher:
Wenn eine Frau regelmäßig mit dir schläft, will sie zu 90% was festes mit dir.
Wenn ein Mann regelmäßig mit einer Frau schläft, bedeutet es herzlich wenig.

Frauen schlafen halt i. d. R. nicht mit Männer, die sie nicht attraktiv finden.

x 1 #8488


RoteTablette
Zitat von Fenjal:
2026 jede Frau, die ernsthaft nicht schwanger werden möchte, wird es nicht, schneidet endlich diese Rapunzelzöpfe von TroPi Kind usw usw usw ab.

WIr haben es hier mit Verhaltensweisen zu tun, die sich über lange Zeiträume herausgebildet haben, vor allem kulturell, teilweise sogar genetisch. Vieles davon läuft unbewusst. Das ändert sich nicht innerhalb von 3 Generationen komplett; genauso wie viele andere Verhaltensweisen auf diesem Gebiet.

x 1 #8489


D
Zitat von NurBen:
Im Grunde kommt bei Männern etwas dazu, was Frauen eben nicht kennen: Aufwand und Verfügbarkeit.

Warum erkennen Frauen dieses nicht?

#8490


A


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