Puuhh.... ich brauchte tatsächlich erstmal die Zeit um Abstand zu gewinnen da mich der eingangspost irgendwie ziemlich krass getriggert hat und ich nicht unfair werden wollte.
Zitat von Natalie2800: Ja ich meine er hats irgendwann ,toleriert' das Alter nicht zu wissen und auch das ich es eher vermeide seine Eltern und seinen Bekanntenkreis kennenzulernen.. Wobei er anfänglich noch öfter gefragt hat- nach einiger Zeit aber auch das sein hat lassen. Von daher war es eben ,seine Entscheidung'.
Die Frage die ich mir die ganze Zeit stelle ist:
"Gibt es irgendwas wofür du die Verantwortung übernimmst bzw. anerkennst?"
Um das mal kurz auf den Punkt zu bringen was ich hier bisher gelesen habe:
- Du hast die Beziehung mit einer Lüge (Alter) eingeleitet.
- Du hast ihm nicht genug Vertrauen entgegen gebracht um dich zu öffnen (ihm nicht dein wahres Alter gesagt)
- Du hast sein Leben komplett wegignoriert (wolltest seine Freunde und Familie nicht kennenlernen)
- Du machst IHM vorwürfe weil es eine paar Tage keinen Kontakt gab (hast aber selbst keinen Finger gerührt)
- Du schreibst nun das es seine Entscheidung ist weil er ja nicht mehr fragt ob du mitkommst.
(Disclaimer: Ich bin mir sicher das er auch kein Engel ist und auch irgendwelche "Macken" hatte. Ich erlaube mir diese im Kontext dieses Posts mal kurz zu ignorieren).
(Disclaimer2: ich habe bestimmt noch dinger übersehen die auf den drölfzig seiten geschrieben wurde die ich einfach mal übersprungen habe)
Sorry, aber für mich klingt das massiv toxisch und danach das du eine ziemlich heftige Vermeidungsstrategie aufweist. Insbesondere der letzte Punkt den ich oben zitiert habe grenzt für mich schon an Gaslighting wobei ich zugeben muss das ich an diesem punkt selbst überempfindlich bin.
Ich lese hier heraus das du dich gerne als Opfer siehst und die Verantwortung gerne an ihn (und vermutlich auch an andere) abgibst. Lass dir gesagt sein das es in 98% der Fälle immer 2 sind die zu einem scheitern der Beziehung beitragen.
Du hast hier schon einige gute Tipps bekommen und ich weiß das es manchmal echt weh tut sich einzugestehen das dinge eventuell ganz anders sind aber ich lege dir an Herz ganz genau hinzuschauen und erstmal für dich selbst zu ergründen welche Anteile du eventuell selbst zu tragen hast. Von da aus kannst du dann weitermachen und ich denke das dich therapeutische Hilfe dabei unterstützen kann solche Verhaltenmuster in Zukunft durchbrechen zu können.
Abschliessend möchte ich deine Frage aus dem Eingangspost beantworten:
Bin ich zu Hart? -> Das was du tust hat nichts mit härte zu tun. Das sind spielchen. -> Play stupid games, win stupid prices!