Zitat von Kittie:Eine BPS sehe ich hier auch überhaupt nicht. Borderliner sind eher sehr überemotional, fühlen alle Emotionen x-mal stärker als gesunde Menschen und neigen auch gerne zur kompletten Selbstaufgabe, um einen Partner nicht zu verlieren. Ein Borderliner würde nie eben mal so Pläne mit dem Partner absagen, weil ein ...
Du reproduzierst hier billige Klischees. Menschen mit Borderline werden älter, können Strategien entwickeln und sind nicht automatisch emotional instabil. Auch kann ein Borderliner einen Plan mit seinem Partner absagen.
Wo sind deine Wunden noch so offen, dass du über einen fremden Menschen so urteilen kannst?
Mein Freund ist Asperger, und es gibt diesen ziemlich treffenden Satz: „Kennst du einen Autisten,
kennst du genau einen.“
Genau so ist es auch mit anderen Diagnosen.
Es ist übergriffig, fremde Personen zu pathologisieren. Du stellst hier eine Diagnose über jemanden, den du gar nicht kennst.
Checkst du eigentlich, dass du, und andere hier, einem wildfremden Menschen psychische Diagnosen um die Ohren haut?
Man kann Vermutungen haben, aber ihr formuliert das als Fakten. Genau da wird’s übergriffig.
Selbstreflexion ist nicht nur für die TE ein hübsches Wort.
Zitat von Hola15: Es ist hier zwar nicht zielführend, aber zur ‚Ehrenrettung“ von Menschen im Spektrum und mit ADHS: Ich erlebe sie als sehr gradlinig und mit großem Gerechtigkeitssinn.
Passt für mich eher nicht.
true
