Ich habe mich nach meiner letzten Ghosting-Frau ziemlich lange mit dem Phänomen beschäftigt.
Ja, nicht jedes Desinteresse an einer Person hat etwas mit einer Bindungsproblematik zu tun. Keine Frage.
Aber ich mache keinem Menschen eindeutige Komplimente oder sende eindeutige Signale wie "du bist der perfekte Mann, du bist so toll, ich verbringe gern Zeit mit dir", wenn dem nicht so ist. Wozu?! Klar, kann auch mit anderen psychischen Problemen einhergehen, aber bleiben wir mal bei der Bindungsproblematik.
Bindungsangsthasen fahren Wechsel zwischen Nähe und Distanz. Hat sie hier eindeutig getan. Nummer vergeben, erstmal Distanz herstellen, erstmal alles andere vorschieben, die Treffen schön ziehen wie Kaugummi. Krass deutlich wird das, wo er ihr Gefühle mitteile, plötzlich findet sie den "tollen, wunderbaren Mann" nicht mehr toll und wunderbar? Komisch. Typisches Phänomen.
Ständiges hin und her, Freunde sind wichtiger alles alles andere, "mentale Probleme" tauchen auf einmal auf. Ihr letzter Freund hat ihr so viel Druck bereitet? Hmm, haben nicht mal zusammen gewohnt? Hmmm.
Ausschließlich SIE bestimmt wann, wo und wie lange man sich trifft. Ziemlich auffällig. Seine Vorschläge lehnt sie ab oder verschiebt sie genau so wie sie es braucht.
Den Link habe ich sogar auch hier im Forum gefunden. Sehr spannend:
https://www.stefaniestahl.de/psychoblog...ungsangst/Ich hatte ein sehr sehr ähnliches Phänomen, bei mir ging das sogar noch weiter, am Ende wurde ich geghostet. Zwischendurch hat bei mir die besagte Frau sogar Fotos von uns gemacht, und zeitweise als Profilbild bei WA hochgeladen. Aber nur solange ich keine Gefühle hatte - ja ist klar.
Also dieses Bindungsproblem taucht sehr viel öfter auf als man denkt, gerade in diesen Altersklassen ist das dank vielen Scheidungskindern sehr viel stärker vertreten als man denkt, so mein subjektiver Eindruck.