Bei all diesen Wünschen noch ein Hinweis, wenn es gestattet ist:
Ich kann es nachvollziehen, dass man dem Expartner, der einen so verletzt hat, nicht unbedingt das Beste im Leben wünscht.
Aber glaubt mir bitte, Missgunst oder gar Hass wird euch niemals weiterbringen. Das sind negative Gefühle, die sich manifestieren, psychische und auch physische, körperliche Schäden hervorrufen können.
Nehmt es einfach im besten Falle so hin, dass es da einen (oder mittlerweile mehrere) Menschen in eurem Leben gibt, die euch großen Schmerz zugefügt haben. Das ist ok, das ist das Leben. Nicht jeder dieser Menschen hat das aus purer Bösartigkeit getan, sondern hat - wie wir alle - auch seine eigene, persönliche Sicht der Dinge und vielleicht den ein oder anderen "Grund", sein Handeln für sich zu rechtfertigen. Wenn ihr sagen könnt, dass der Expartner kein sozio- oder psychopathischer Mensch war, sondern ganz "normal", dann dürft ihr auch davon ausgehen, dass ihm selbst die Trennung auch nicht so leicht gefallen ist, wie es vielleicht den Anschein hatte. Jemanden zu verlassen, tut auch weh, denn es gab da gute Zeiten, die man nicht mehr aufleben lassen möchte und man ist sich dessen schon bewusst, dass man dem anderen weh tut.
Auch wenn es schwer fällt - einfach das alles friedvoll annehmen, auch die negativen Gefühle. Nicht dagegen ankämpfen, nicht verdrängen. Sie sind für EUCH da, das Leben möchte euch damit etwas sagen. Und nur in solchen schwierigen Situationen dürfen wir lernen und daran reifen - das tun wir in Momenten, in denen alles supertoll ist, nämlich nicht.
Versucht, euren Exen zu vergeben und macht euch bewusst, dass sie das, was ihr ihnen zu geben bereit wart, einfach nicht zu schätzen wussten. Meistens ist es doch so, dass es da draußen andere Menschen gibt, die sich darüber freuen würden, diese Liebe zu erfahren. Man muss sie nur finden. Also nicht den Kopf hängen lassen und Augen auf!
