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Warum fühlt sich Trennung nach On/ Off wie Entzug an?

Ameise_78
Ganz genau das meinte ich, @Scheol. Vielen Dank!👍

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S
@Scheol Du bist echt toll im Zusammenfassen. Wahnsinn.
Über KPTBS werde ich mich demnächst mal belesen.

Ja, ein Streit über seinen Sohn war auch der Auslöser meiner Trennung. Es war keine große Szene, aber in dem Moment wurde mir klar, daß ich emotional neben den beiden draufgehe- und meine Jungs irgendwann vielleicht auch, weil sie den Mist jedesmal mitkriegen, auch, wenn ich als ihre Mutter wieder heulend in der Nacht zurückkomme, weil er einen Ausraster hatte.
Ja, sein Junge kann ebenfalls schlimm austicken, einmal bekam er von mir nicht sofort seinen Willen (er erzählte mir etwas über meinen Sohn, was ich beunruhigend fand und sofort klären wollte, was sein Junge aber auf keinen Fall zuließ) und drohte, sich etwas anzutun und lief zum Besteckkasten. Mein Freund sagte, ICH sei schuld, sowas hätte es vor mir nicht gegeben.
Ein anderes Mal wies sein Vater ihn tatsächlich mal zurecht, als er ihm gegenüber ausfallend wurde, woraufhin sein Sohn auf ihn einschlug und meinte: „ Ich steche dich ab, du dummer W*chser, du Hu*rensohn!“ Mein Jüngster versteckte sich im Bad und ich rannte verzweifelt in den Garten. Am liebsten hätte ich damals die Polizei gerufen, aber das wollte ich den beiden nicht antun, denn kurz danach vertrugen sie sich wieder. Aber seither war mir der Junge unheimlich.
Einmal hat er, als wir unterwegs waren, geschrien, ob sein Vater nicht mitbekäme, wie „hörig du deiner sch. F*tze inzwischen bist, diesem manipulativen Dr*cksstück“- damit meinte er mich, weil sein Vater ausnahmsweise einmal MEINEN Weg zum Spazierengehen besser fand als seinen. Das war übel, aber noch übler war für mich, daß mein damaliger Freund mich nicht vor seinem Sohn schützte, sondern jammerte, er hätte solche Streits satt und würde jetzt zu seiner Mutter fahren. Er wollte uns beide echt mitten in der Nacht allein stehenlassen und abhauen. Das verhinderte ich durch gutes Zureden, aber irgendetwas war in der Nacht letzten Herbst in mir zerbrochen.
Am nächsten Tag verschwand ich frühmorgens aus der Wohnung und fuhr vier Wochen lang nicht hin, weil ich einfach keine Kraft mehr für den Sohn und auch einfach Angst vor seinen Ausbrüchen hatte.
In dieser Zeit nahm mir mein Freund das sehr übel und verstand nicht, daß ich mein Vertrauen zu dem Jungen verloren hatte. Er wurde sauer und sagte, ich sei die Erwachsene und solle mich mal zusammenreißen und auf sein Kind zugehen, schließlich sei der Junge mitten in der Pubertät und hätte es ohne seine Mutter schwer genug. Therapeutisch/ Psychologisch aufarbeiten wollten sie das Thema aber auch nicht- an mir und meinen Kindern sähe man ja, daß es nichts brächte. Ich blieb jedoch hart und fuhr nicht hin, bis der Junge auf mich zukam und sich entschuldigen wollte, weil sein Vater ihn darum gebeten hatte. Ich redete mit ihm und erklärte , wieso mich sowas schlimm verletzt. Er war dann auch monatelang sehr freundlich zu mir und hatte keine Ausbrüche mehr, zumindest nicht, wenn ich da war.
Vor wenigen Wochen aber lief ich mit verwuschelten Haaren durch die Wohnung und war auf dem Weg ins Bad, als er meinte: „ Ich will dir nicht zu nahetreten, aber du siehst gerade aus wie eine Cr*ck - H*re nach einer harten Nacht.“ sein Kumpel saß daneben und vermutlich wollte er sich vor dem großtun. Viel schlimmer: sein Vater/ mein Freund saß auch daneben und „überhörte“ das mal wieder, weil er ins Handy schaute. Ich gab mir schon nicht mehr die Mühe, mich aufzuregen, sondern fuhr einfach nach Hause.

Sorry für den langen Text, aber es kam gerade alles hoch. Und es bleibt ja anonym.

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A


Warum fühlt sich Trennung nach On/ Off wie Entzug an?

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S
@Schattenseite
Ich bin geschockt von deiner Geschichte. Auf keinen Fall darfst du dorthin zurück gehen. Auch für dein Kind nicht. Da ist nur Gewalt, emotional und körperlich und Gleichgültigkeit. Dein gesunder Anteil in dir hat die Reisleine gezogen. Gott sei Dank.

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S
@Schattenseite
Zitat:
Über KPTBS werde ich mich demnächst mal belesen.

Weil mit der falschen Therapie kommst du nicht weiter.

Zitat:
Ja, ein Streit über seinen Sohn war auch der Auslöser meiner Trennung. Es war keine große Szene, aber in dem Moment wurde mir klar, daß ich emotional neben den beiden draufgehe- und meine Jungs irgendwann vielleicht auch, weil sie den Mist jedesmal mitkriegen, auch, wenn ich als ihre Mutter wieder heulend in der Nacht zurückkomme, weil er einen Ausraster hatte.


Zitat:
Ja, sein Junge kann ebenfalls schlimm austicken, einmal bekam er von mir nicht sofort seinen Willen (er erzählte mir etwas über meinen Sohn, was ich beunruhigend fand und sofort klären wollte, was sein Junge aber auf keinen Fall zuließ) und drohte, sich etwas anzutun und lief zum Besteckkasten. Mein Freund sagte, ICH sei schuld, sowas hätte es vor mir nicht gegeben.


Zitat:
Ein anderes Mal wies sein Vater ihn tatsächlich mal zurecht, als er ihm gegenüber ausfallend wurde, woraufhin sein Sohn auf ihn einschlug und meinte: „ Ich steche dich ab, du dummer W*chser, du Hu*rensohn!“ Mein Jüngster versteckte sich im Bad und ich rannte verzweifelt in den Garten.

Will man das als Mutter ? Sicher nicht.

Wenn du dich nicht schützen kannst, weil du emotional noch nicht so weit bist wegen der Manipulation , versuche die Kinder als Grund vorzuschieben.

Versuche die Mutterinstinkte vorzuschieben.

Sollen deine Kinder wegen dem Ex und dem Sohn vom Ex einen Schaden bekommen ?

Psychisch wie physisch.

Dein Junge rennt in den Garten aus Angst um Leib und Leben. Das sollte deine Motivation sein nicht wieder einzuknicken.

Zitat:
ob sein Vater nicht mitbekäme, wie „hörig du deiner sch. F*tze inzwischen bist, diesem manipulativen Dr*cksstück“- damit meinte er mich,

Nun weiß man wie der Vater vor dem Sohn redet. Von wem er das hat.

Zitat:
Er wollte uns beide echt mitten in der Nacht allein stehenlassen und abhauen. Das verhinderte ich durch gutes Zureden, aber irgendetwas war in der Nacht letzten Herbst in mir zerbrochen.

Einem Partner muss man nicht gut zureden. Der bleibt weil er das will und möchte.


Zitat:
Am nächsten Tag verschwand ich frühmorgens aus der Wohnung und fuhr vier Wochen lang nicht hin, weil ich einfach keine Kraft mehr für den Sohn und auch einfach Angst vor seinen Ausbrüchen hatte.

Da sollte man lieber fern bleiben und eine gesunde Beziehung ist das nicht.


Zitat:
In dieser Zeit nahm mir mein Freund das sehr übel 🚩 und verstand nicht, daß ich mein Vertrauen zu dem Jungen verloren hatte.


Zitat:
Er wurde sauer 🚩 und sagte, ich sei die Erwachsene und solle mich mal zusammenreißen 🚩 und auf sein Kind zugehen, schließlich sei der Junge mitten in der Pubertät und hätte es ohne seine Mutter schwer genug.

Etwas schräg die Begründung.

Zitat:
Therapeutisch/ Psychologisch aufarbeiten wollten sie das Thema aber auch nicht 🚩 - an mir und meinen Kindern sähe man ja, daß es nichts brächte. 🚩 Ich blieb jedoch hart und fuhr nicht hin, bis der Junge auf mich zukam und sich entschuldigen wollte, weil sein Vater ihn darum gebeten hatte. Ich redete mit ihm und erklärte , wieso mich sowas schlimm verletzt. Er war dann auch monatelang sehr freundlich zu mir und hatte keine Ausbrüche mehr, zumindest nicht, wenn ich da war.

Er muss persönliche Angriffe starten. 🚩


Zitat:
Vor wenigen Wochen aber lief ich mit verwuschelten Haaren durch die Wohnung und war auf dem Weg ins Bad, als er meinte: „ Ich will dir nicht zu nahetreten, aber du siehst gerade aus wie eine Cr*ck - H*re nach einer harten Nacht.“ sein Kumpel saß daneben und vermutlich wollte er sich vor dem großtun.

Ohne Worte…..

Die Straße wird ihn erziehen. Da kommt er mal an den falschen.


Zitat:
Viel schlimmer: sein Vater/ mein Freund saß auch daneben und „überhörte“ das mal wieder, weil er ins Handy schaute. Ich gab mir schon nicht mehr die Mühe, mich aufzuregen, sondern fuhr einfach nach Hause.

Das hier ist ja nur ein kleiner Teil was passiert ist.


Allein hier, jeder Abschnitt, würde eine Person mit gesunden Selbstbewusstsein , sagen aus und vorbei.

x 5 #49


S
@Sincerite danke. Ich zittere und heule nur noch. Es mußte wohl endlich mal raus.

x 1 #50


S
@Scheol du hast Recht. Mir und den Kindern wird vieles erspart bleiben, wenn ich nicht wieder hingehe. Es würde sehr wahrscheinlich NICHT besser werden.

#51


S
Zitat von Sincerite:
@Schattenseite Ich bin geschockt von deiner Geschichte. Auf keinen Fall darfst du dorthin zurück gehen. Auch für dein Kind nicht. Da ist nur Gewalt, emotional und körperlich und Gleichgültigkeit. Dein gesunder Anteil in dir hat die Reisleine gezogen. Gott sei Dank.

Menschen in solch Beziehungen wird klar gemacht das das alles normal ist.

es ist wichtig ihr zu erklären das es eben nicht normal ist , was da passiert ist.

der Tox spielt ganz genau mit den Wunden von der Partnerin , mit ihren Ängsten , ihren Wünschen , ihrer Hoffnung.

das toxische Kreislauf.

x 1 #52


S
@Scheol
Hätte ich aus deiner Sicht etwas anderes mitteilen sollen? Ich finde auch meinem Beitrag geht hervor, das das alles furchtbar und nicht normal ist.

#53


S
@Schattenseite
Zitat:
Mir und den Kindern wird vieles erspart bleiben,

Richtig !

Zitat:
wenn ich nicht wieder hingehe. Es würde sehr wahrscheinlich NICHT besser werden.

Du warst 3 Jahre mit ihm in der Beziehung.

365 Tage mal 3 = 1095 Tage hast du hinter dir gebracht.

Also ich denke das wir aus dem wahrscheinlich ein würde nicht besser werden machen können. Oder


Zitat:
Es würde ……..NICHT besser werden.

Ich denke das ist richtiger oder.

x 1 #54


S
Zitat von Schattenseite:
Es würde sehr wahrscheinlich NICHT besser werden.

Es wird auf keinen Fall besser werden!

x 3 #55


S
Zitat von Sincerite:
@Scheol Hätte ich aus deiner Sicht etwas anderes mitteilen sollen? Ich finde auch meinem Beitrag geht hervor, das das alles furchtbar und nicht normal ist.

Nein nein alles richtig so

x 1 #56


S
Zitat von Schattenseite:
Ich zittere und heule nur noch

Aus meiner Sicht ist das die Körperreaktion nach einem Trauma. Ich würde es zulassen, bis es von alleine aufhört.

x 2 #57


S

S
Na ja, ich war auch nicht immer fair. Ein paar Mal habe ich meinen Partner (immer allein unter vier Augen, nie vor den Kindern) beleidigt und beschimpft, was mir immer noch peinlich ist, denn weder habe ich das nötig noch ist das sonst meine Art. Aber seine jahrelange … Abwertung meiner Kinder und mir haben eine Wut in mir entfacht, die sich manchmal fies Luft gemacht hat. Das hat er natürlich nicht toleriert, logisch, sollte er auch nicht. Ich war psychisch einfach dermaßen am Limit, so hilflos, daß ich mich selbst ein paarmal verbal vergessen habe und meine hässliche Seite aktiv wurde. An diesen Punkt möchte ich auch nie wieder kommen, das könnt Ihr mir glauben.

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S
Zitat von Schattenseite:
@Sincerite danke. Ich zittere und heule nur noch. Es mußte wohl endlich mal raus.

Wenn dir zum zittern ist , dann zittere.

dein (Nerven)System ist völlig ausgelastet, durch das Zittern bekommst du Erleichterung.

Schau mal nach dem Begriff neurogenes Zittern , abzittern, TRE , Trauma Release exercise.

Man hat in Bunker Menschen beobachtet und sich gewundert warum Kinder zittern und Erwachsene nicht.

Erwachsene verbieten sich das Zittern , die Kinder machen es um Stress abzubauen.

das Zuviel im System abzuschütteln. Raus zu schütteln , weg zu schütteln.

Schau mal später nach der 4-7-8 Atmung.

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