Schattenseite
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Er selbst hatte während unserer knapp drei gemeinsamen Jahre zeitweise im Wochentakt Schluß gemacht und kam aber immer wieder auf mich zu, nachdem er sich wieder beruhigt hatte, was meist nur ein paar Stunden oder wenige Tage dauerte. In dieser Zeit schrieb er mir wütende Nachrichten oder ignorierte mich komplett.
Ich war in dieser Zeitspanne jedesmal total am Boden und wie gelähmt. Meldete er sich dann wieder, war ich dankbar und unendlich froh darüber. Es war ein richtiger Teufelskreis und seinen Trennungsdrohungen und meinen Verlustängsten um ihn.
Soweit, so gut, ich wusste also, was passieren würde, wenn ich gehe.
Meine Gefühle für ihn sind noch unverändert stark, aber ich habe weiterhin vor, an der Trennung festzuhalten, was zum ersten Mal so ist. Vier frühere Versuche hatte ich nach kurzer Zeit abgebrochen und ging zu ihm zurück, weil ich unglaublich starke Gefühle für ihn hatte und habe und wirklich mit ihm alt werden wollte.
Trotz meiner Trennung nun denke ich jedoch weiterhin 24/7 an ihn und leide genauso, als wenn er sich wiedermal getrennt hätte. Ich bin tageweise regelrecht handlungsunfähig und fühle mich wie auf Entzug von ihm. Dabei weiß ich, dass wir auf Dauer nicht zusammen glücklich werden, denn sonst hätten ja nicht immer wieder die gleichen Reibereien zu seinen Wutausbrüchen und meiner Traurigkeit geführt. Aber leider scheint rationale Betrachtung hier fehl am Platze zu sein und ich stecke in meinem emotionalen „Hungerloch“ nach ihm fest.
Gibt es hier Mitglieder, die solche On- / Off - Beziehungen hinter sich haben und es geschafft haben, NICHT „rückfällig“ zu werden? Und wenn ja, wie? Denn auf Dauer gehen meine Nerven und mein Selbstwertgefühl völlig den Bach runter, selbst jetzt nach der von mir ausgehenden Trennung …