DieSeherin
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DieSeherin
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Zitat von Schattenseite:ich war nach den drei Jahren am Ende meiner Belastungsfähigkeit angelangt, ich wollte diese Endlosschleife durchbrechen
Schattenseite
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Fredman
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Ameise_78
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Zitat von Schattenseite:verrückt, aber genau solche Worte hat er mir häufig an den Kopf geknallt: ich sei toxisch, schwer narzisstisch gestört, würde ihn „mit Liebesentzug bestrafen“ etc.
Zitat von Schattenseite:weil ich die Diagnosen Depression und Borderline erhalten habe und offen damit umgegangen bin.
hotte
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hotte
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Zitat von Schattenseite:@hotte das freut mich sehr für Dich! Und es gibt Hoffnung. Mit jemandem über früher reden zu dürfen und das nicht untersagt zu bekommen, klingt traumhaft, denn mein Exfreund hatte es mir von Anfang an direkt verboten. Er selbst redete auch wenig über seine eigene Geschichte, obschon es mich sehr interessiert ...
Vienne
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hotte
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Zitat von Schattenseite:@hotte das freut mich sehr für Dich! Und es gibt Hoffnung. Mit jemandem über früher reden zu dürfen und das nicht untersagt zu bekommen, klingt traumhaft, denn mein Exfreund hatte es mir von Anfang an direkt verboten. Er selbst redete auch wenig über seine eigene Geschichte, obschon es mich sehr interessiert ...
DieSeherin
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Zitat von Schattenseite:ich dachte wirklich, bei ihm angekommen zu sein. Schlimmer geht es doch immer …
Schattenseite
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Scheol
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Zitat:Gekämpft hat er nicht und schon immer gesagt, er würde mir nicht „hinterherrennen“, wenn ich mich mal trenne, denn ich könne froh sein, ihn zu haben und es sei ja dann meine Entscheidung, die er akzeptieren würde.
Zitat:Er selbst hatte während unserer knapp drei gemeinsamen Jahre zeitweise im Wochentakt Schluß gemacht und kam aber immer wieder auf mich zu, nachdem er sich wieder beruhigt hatte, was meist nur ein paar Stunden oder wenige Tage dauerte.
Zitat:In dieser Zeit schrieb er mir wütende Nachrichten oder ignorierte mich komplett.
Zitat:Ich war in dieser Zeitspanne jedesmal total am Boden und wie gelähmt.
Zitat:Meldete er sich dann wieder, war ich dankbar und unendlich froh darüber. Es war ein richtiger Teufelskreis und seinen Trennungsdrohungen und meinen Verlustängsten um ihn.
Zitat:Soweit, so gut, ich wusste also, was passieren würde, wenn ich gehe.
Zitat:Meine Gefühle für ihn sind noch unverändert stark,
Zitat:aber ich habe weiterhin vor, an der Trennung festzuhalten, was zum ersten Mal so ist. …
Zitat:Vier frühere Versuche hatte ich nach kurzer Zeit abgebrochen und ging zu ihm zurück, weil ich unglaublich starke Gefühle für ihn hatte und habe und wirklich mit ihm alt werden wollte.
Zitat:Trotz meiner Trennung nun denke ich jedoch weiterhin 24/7 an ihn und leide genauso, als wenn er sich wiedermal getrennt hätte.
Zitat:Ich bin tageweise regelrecht handlungsunfähig und fühle mich wie auf Entzug von ihm.
Zitat:Dabei weiß ich, dass wir auf Dauer nicht zusammen glücklich werden, denn sonst hätten ja nicht immer wieder die gleichen Reibereien zu seinen Wutausbrüchen und meiner Traurigkeit geführt. Aber leider scheint rationale Betrachtung hier fehl am Platze zu sein und ich stecke in meinem emotionalen „Hungerloch“ nach ihm fest.
Zitat:na ja, ich war nach den drei Jahren am Ende meiner Belastungsfähigkeit angelangt, ich wollte diese Endlosschleife durchbrechen
Zitat:aber es fühlt sich leider nicht so „erlösend“ an, wie ich gehofft hatte und meine Trauer um unsere gemeinsame Zeit bzw. um eine mögliche Zukunft ist einfach riesig. Dabei weiß ich rational, dass es die richtige Entscheidung war und ist, zu gehen und wegzubleiben. Seinen Kontakt im Messenger habe ich blockiert und er hat sich sofort danach gelöscht, was ich auch gut finde. Er hatte das früher oft getan, die ganze App runtergeworfen, um sich kurz darauf wieder anzumelden und mir zu schreiben. Daher diesmal mein Blockieren des Kontaktes.
Zitat:wenn ich mich aus Selbstschutz zurückziehen wollte, weil er mal wieder Schluß gemacht hatte oder mich mit Nachrichten rund um die Uhr (kein Witz- er war immer erreichbar und verlangte das auch von mir, indem er mir unaufhörlich von seinem Tagesablauf und dem seines Sohnes berichtete, was mich sehr viel Aufmerksamkeit kostete, denn ich habe drei eigene Kinder) überforderte, wurde er entweder besonders sauer oder besonders anhänglich. Angeblich habe ich ihn fortwährend verletzt und unglücklich gemacht und zurückgestoßen, wenn ich mir mit einer Antwort Zeit ließ und (was selten vorkam) ein Treffen absagte. Ich kann und will diese Verantwortung für ihn als Ü- Fünfziger nicht mehr übernehmen.
Zitat:verrückt, aber genau solche Worte hat er mir häufig an den Kopf geknallt: ich sei toxisch, schwer narzisstisch gestört, würde ihn „mit Liebesentzug bestrafen“ etc.
Er sagte auf oft, mit mir hätte er sich „ganz schön was eingetreten“ und ich hätte „einen mächtigen Treffer“, weil ich die Diagnosen Depression und Borderline erhalten habe und offen damit umgegangen bin.
Ich fand das nicht in Ordnung von ihm und sagte ihm das immer wieder, doch er unterließ es einfach nicht.
Zitat:kurz gesagt: Liebe. Da das so allgemein klingt: Geborgenheit, die ich ihm geben konnte und die er aufsog wie ein Schwamm. Ich genoss es sehr, von ihm gebraucht zu werden und hielt ihn stundenlang im Arm, nur, um ihn zu streicheln … …
Zitat:wir hatte auch allgemein sehr viel Körperkontakt und auch wenn er es nie lange tat, aber er kuschelte sich oft an mich und streichelte mich zurück. Ich vertraute ihm zu 100% und er war mein bester, engster Freund geworden, andersrum ebenso, sagte er mal.
Zitat:Wir waren Bezugsperson Nr. 1 füreinander, erzählten uns alles, was über den Tag so passierte. Okay, er mehr und über die Zeit vor ihm durfte ich nicht reden, weil er sonst ausflippte. Er war sehr eifersüchtig und meinte bis zum Schluß, er würde weder mir noch sonstwem hundertprozentig vertrauen, was sehr wehtat.
Zitat:So doof das klingt, aber selbst diese Eifersucht und Kontrolle vermisse ich jetzt, auch wenn ich ihm in den drei Jahren keinen Anlass dazu gegeben hatte, mir zu misstrauen. Er durfte jederzeit in mein Handy schauen, hatte auch den PIN dazu.
Zitat:mal mehr, mal weniger, aber ich bin inzwischen langzeiterkrankt und mache seit dem Winter endlich eine Traumatherapie. Vielleicht sehe ich seither die (Ex-) Beziehung auch kritischer als davor.
Zitat:Letztes Jahr um diese Zeit war ich in einer Tagesklinik, da wurde die Beziehung bewusst außen vor gelassen und es lief besser zwischen uns beiden. Er nahm in dieser Zeit viel Rücksicht auf mich und sich auch mal zurück. Er sagte damals, wenn ich dort gut mitmache und die Therapeuten mir zeigen, was ich ändern muß, käme ich als die „perfekte Frau“ wieder raus.
Zitat:Ich war aber kein Auto in der Reparaturwerkstatt.