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Warum fühlt sich Trennung nach On/ Off wie Entzug an?

S
@Scheol Aha, okay, das ist es also. Hier im Forum wurde es neulich auch schon erwähnt. Nach der Trennung vom Vater meiner Tochter zitterte ich noch zig Jahre, wenn die Sprache auf ihn kam und konnte es mir nicht erklären.

x 1 #61


S
@Schattenseite

Zitat:
Na ja, ich war auch nicht immer fair. Ein paar Mal habe ich meinen Partner (immer allein unter vier Augen, nie vor den Kindern) beleidigt und beschimpft, was mir immer noch peinlich ist, denn weder habe ich das nötig noch ist das sonst meine Art. Aber seine jahrelange … Abwertung meiner Kinder und mir haben eine Wut in mir entfacht, die sich manchmal fies Luft gemacht hat..

Da behandelt dich jahrelang jemand schlecht und du äußert das du nicht fair warst.

Wenn er diese Jahrelange schlechte Behandlung nicht gegeben hätte, dann wärst du auch nicht geplatzt.



Zitat:
Das hat er natürlich nicht toleriert, logisch, sollte er auch nicht.

Ich beleidige dich 1000 mal , du gibst mir Gegenwind , und sagst es ist logisch das ich das nicht toleriere.

Es ist unlogisch das er dich 1000 mal beleidigen will und nicht merk das das nicht normal ist.

Zitat:
Ich war psychisch einfach dermaßen am Limit, so hilflos, daß ich mich selbst ein paarmal verbal vergessen habe und meine hässliche Seite aktiv wurde.

Wer hat dich den ans Limit gebracht , das das Negative raus kam ?

Das hat er doch raus gekitzelt.

Zitat:
An diesen Punkt möchte ich auch nie wieder kommen, das könnt Ihr mir glauben.

Wenn ich an den Punkt komme , das ich zu einer Frau einer Partnerin Ausdrücke sage, würde ich mich fragen ,
a) was macht die Person mit mir das ich das machen will und möchte ( weil müssen tue ich das nicht )

b) was macht die Person , das ich mich so negativ verändere das da Dinge hoch kommen die ich nicht gut finde.

Also gehe ich.

x 1 #62


A


Warum fühlt sich Trennung nach On/ Off wie Entzug an?

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S
Zitat von Schattenseite:
Abwertung meiner Kinder und mir haben eine Wut in mir entfacht, die sich manchmal fies Luft gemacht hat.

Gewalt produziert Gewalt oder Gewalt ist ansteckend

x 1 #63


S
Zitat von Schattenseite:
@Scheol Aha, okay, das ist es also. Hier im Forum wurde es neulich auch schon erwähnt. Nach der Trennung vom Vater meiner Tochter zitterte ich noch zig Jahre, wenn die Sprache auf ihn kam und konnte es mir nicht erklären.

Das ist eine Traumareaktion.


Es gibt vier Verhaltensweisen wie Menschen reagieren.

der fightmodus ,
das ich eine Person anbrülle , angehen usw.

der Flucht Modus
wegrennen aus der Situation

das erstarren
( man kann auch funktional erstarren. Das heißt man funktioniert )

dann der fawn Response ,
das unterwerfen zum Täter hin, was Missbrauchsopfer / Kinder oft machen.

x 1 #64


S
Zitat von Schattenseite:
@Scheol Aha, okay, das ist es also. Hier im Forum wurde es neulich auch schon erwähnt. Nach der Trennung vom Vater meiner Tochter zitterte ich noch zig Jahre, wenn die Sprache auf ihn kam und konnte es mir nicht erklären.

Knirscht du mit den zähen in der Nacht ?

x 1 #65


S
@Scheol das Schmerzhafte für mich war, zu sehen, wie er wütend wurde und ihm da nicht oder nur sehr selten raushelfen zu können. Und er sagte dann, das hätte ICH in ihm ausgelöst, vorher war er ein solider, ausgeglichener Mensch. Da habe ich mir bis zum Schluß Vorwürfe gemacht.

Er verlangte jedesmal eine Entschuldigung von mir und damit war dann alles gut. Ich aber hätte- auch bis zum Schluß- viel lieber mit ihm geredet, um gegebenenfalls etwas zu verändern.

#66


S
@Scheol seit der Trennung wieder, ich merke das, weil ich mit Kieferschmerzen mehrfach pro Nacht aufwache und komplett verspannt bin am gesamten Körper, habe sogar Muskelkater davon bekommen.

#67


S
Zitat von Schattenseite:
Und er sagte dann, das hätte ICH in ihm ausgelöst,

Nein, diese Wut war schon lange, bevor du in sein Leben gekommen bist, in ihm. Wäre jemand anderes mit dir in dieser Situation gewesen, hätte dieser andere Gefühle gehabt. Niemand kann jemand anderem Gefühle machen. Er kann nur das, was schon da ist, auslösen. Aber die Verantwortung für die eigenen Gefühle liegen bei jedem selbst. Außerdem gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, mit Wut umzugehen. Das liegt auch in der Verantwortung von jedem selbst.

x 5 #68


S
@Schattenseite

Zitat:
das Schmerzhafte für mich war, zu sehen, wie er wütend wurde und ihm da nicht oder nur sehr selten raushelfen zu können. Und er sagte dann, das hätte ICH in ihm ausgelöst, vorher war er ein solider, ausgeglichener Mensch. Da habe ich mir bis zum Schluß Vorwürfe gemacht.

Das das nicht wahr sein muss , hast du das mal in Erwägung gezogen ?

Wenn er ein solider ausgeglichener Mensch war , warum bleibt er dann in der Beziehung ?

Warum zeigt er weiterer Anzeichen von eines Tox die typisch sind. Also wird das so nicht war gewesen sein.

Zitat:
Er verlangte jedesmal eine Entschuldigung von mir und damit war dann alles gut. Ich aber hätte- auch bis zum Schluß- viel lieber mit ihm geredet, um gegebenenfalls etwas zu verändern.

Er will doch gar nichts verändern. Er leidet doch nicht darunter…..


Wer Zahnschmerzen hat und darunter leidet , geht zum Zahnarzt.

Wer Knie Probleme hat und darunter leidet , geht zum Orthopäden.

Wer psychische Probleme hat der holt sich Hilfe. Allein wie der Sohn beschrieben wird vom Verhalten , da scheinen ähnliche Probleme vorzuliegen.

x 2 #69


S
@Schattenseite hin und wieder hat er sich nach Trennungen von ihm aus entschuldigt. Als ich ihm dann ruhig sagte, an dich kann man sich nicht bei jemandem entschuldigen, sondern das Gegenüber darum bitten, stand ihm wieder sein Stolz im Weg und er flippte aus. DAS könnte ich vergessen, DAS würde er garantiert nicht tun. Aaaber ich hätte doch so ein großes Herz und solle ihm verzeihen …

Eine Entschuldigung ohne Veränderung bringt aber in meinen Augen gar nichts, weswegen mir eine Arbeit an sich selbst viel mehr bedeutet hätte als jede (Bitte um) Entschuldigung.

x 1 #70


S
Zitat von Schattenseite:
@Scheol seit der Trennung wieder, ich merke das, weil ich mit Kieferschmerzen mehrfach pro Nacht aufwache und komplett verspannt bin am gesamten Körper, habe sogar Muskelkater davon bekommen.

komische Fragen was 😉

Das Zähne knirschen ist ein unbewusstes „abzittern“ um die Energie aus dem System zu bekommen,

Noch ein paar Probleme ?
Nackenschmerzen , Darm und *beep* Probleme. Anspannung im Unterbauch ?
Beckenschiefstand ?

Während der Beziehung Blasenentzüdnung und Herpes am Mund ?


Es gibt sehr viele Symptome im Zusammenhang mit toxische Beziehungen. Und auch viele die eine Traumafolgestörung sein können.

x 4 #71


S
@Scheol bist Du Arzt …? Du weißt zuviel und stellst sehr genaue Fragen …😉

Ich habe vor 1,5 Jahren massive LWS- Probleme entwickelt. Dort lösen sich Bandscheiben auf und es haben sich mehrere Arthrosen gebildet, schmerzhafte Spondylosen an den Wirbeln, Osteoporosen, Ödeme an der Wirbelsäule und noch irgendwas. Ich bin ein paar Mal richtiggehend zusammengerutscht und hatte dann endlich mal röntgen lassen und ein MRT machen, da kam vieles ans Licht.

Als ich ihm sagte, daß ich Angst hätte, er könnte mich jetzt verlassen (er hatte wohl viele Jahre sehr unter den Krankheiten seiner verstorbenen Freundin gelitten und war froh, sie nicht bis zum Schluß pflegen zu müssen), sagte er: „Das nicht, aber deshalb bei dir bleiben würde ich auch nicht. Mitleidsbeziehungen bringen nichts.“

x 2 #72


S
@Schattenseite
Kann ich dir einige Fragen stellen? Du musst sie nicht beantworten.

- Hat dein EF versucht, dich eine Stufe unter ihn zu drücken?
- Hat Dein EF versucht dich klein zu machen?
- Hat dein EF dich abgewertet und bewertet?
- Hat dein EF Schuldumkehr betrieben? z.B. durch absurde Argumente
- Hat dein EF Gaslighting betrieben? Dir deine Wahrnehmung weg geredet
- Hat dein EF versucht über dich zu bestimmen?
- Hat dein EF Empathie für dich gehabt? Mitgefühl
- Hat dein EF sich für dein Inneres interessiert? Wie es dir geht, was du magst, was du so denkst usw.
- Hat dein EF dich beim Kennenlernen mit Lovebombing überschüttet?
- Hat dein EF nur sich selbst in seinem Fokus? Stellt er immer nur sich selbst an erste Stelle?
- Habt ihr euch die Hausarbeit und den finanziellen Aufwand geteilt?

x 2 #73


S
@Schattenseite
Zitat:
bist Du Arzt …? Du weißt zuviel und stellst sehr genaue Fragen …

Hab mich früher Ärzte und Therapeuten schon gefragt 😉

Nein bin ich nicht.

Zitat:
Ich habe vor 1,5 Jahren massive LWS- Probleme entwickelt. Dort lösen sich Bandscheiben auf und es haben sich mehrere Arthrosen gebildet, schmerzhafte Spondylosen an den Wirbeln, Osteoporosen und noch irgendwas. Ich bin ein paar Mal richtiggehend zusammengerutscht.

Der Hüftbeuger , auch Psoas ,…… aber such Seelenmuskel genant……..

Verbindet den Ober und Unterkörper….. im Psoas wird viel Traumaenergie gespeichert, deswegen sich Seelenmuskel genannt.

Oft haben Menschen nach Trauma Erfahrungen Probleme mit den Ausscheidungsorganen, da links und rechts der Psoas ausstrahlt.

Der Psoas kann sich so verspannen das es Beckenschiefstand usw. verursachen kann. Er kann sich so verspannen , das es hoch ziehen kann bis in den Nacken / Unterkiefer.

Man nennt sowas Folgen von traumatischer Erfahrung , oder ebene Traumafolgestörungen.


Wenn man nun bei Google deine Diagnose und traumafolgestörung durch eine komplexe ptbs Eingibt kommt das raus.

***Spondylosen (degenerative Veränderungen der Wirbelsäule) können im Kontext einer komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung (kPTBS) als Teil einer komplexen Traumafolgestörung auftreten, insbesondere wenn körperliche Gewalt, anhaltender Missbrauch oder schwere Unfälle ursächlich waren.
***

[ Emotionaler Missbrauch ist missbrauch. Dem Gehirne ist egal ob die Person emotional oder körperlich missbraucht wird ]

Und nochmal anders gefragt und dann kam das raus.


***
Psychosomatische Komponente: Chronischer Stress bei kPTBS kann körperliche Symptome und somatoforme Schmerzstörungen verstärken, was die Wahrnehmung und Heilung von Wirbelsäulenveränderungen maßgeblich beeinflusst.

Behandlungsansatz: Die Behandlung erfordert oft einen interdisziplinären Ansatz, der neben traumafokussierter Psychotherapie auch somatische Schmerztherapie und Rehabilitation umfasst, um sowohl die psychischen als auch die physischen Folgen (wie Schmerzen durch Spondylosen) zu adressieren.
***

🤔

Was dir deine Krankheit sagen will Ist ein Buch von Dr. Rüdiger Dahlke.

Wenn wir der Seele nicht zuhören , drückt die Seele sich über den Körper aus.

Wir ertragen Körperliche Schmerzen leichter als wie seelische Schmerzen.

Es kann sein wenn der Physiotherapeut der Osteopath den Psoas etwas öffnen das der Druck aus der Kette genommen wird.

Einige spüren danach eine Erleichterung/ Verbesserung. Ein Versuch könnte es wert sein.

x 3 #74


S
@Sincerite nun ja, die Hälfte der Sachen, die Du geschrieben hast, hat er mir immer wieder unterstellt … es war ein ständiges Beschuldigen und auch Beklagen seinerseits in meine Richtung. Oft fühlte ich mich danach wie ein Monster … auch ritt er ständig auf meiner Borderline- Störung herum und ich bat ihn, das wenigstens nicht vor den Kindern zu tun, aber das interessierte ihn nicht. Dabei war er weder Facharzt noch Patient und hatte alle Infos auch „nur“ aus dem Netz - bzw. die, die er hören wollte.

Ich versuche mal, Stück für Stück aus meiner Sicht auf Deine Fragen zu antworten.

Er war nach solidem Studium lange selbstständig und auch in Kanzleien tätig- gehobene Position, gutes Gehalt, heute arbeitet er in leitender Position. Ehrlich gesagt, hatte ich mich schon immer gefragt, was er von einer gescheiterten Existenz wie mir will, er hätte viel besser situierte Frauen haben können mit weniger belasteter Vergangenheit und netter Familie rundherum (meine Mutter ist schon lange tot und zu meinem Vater mußte ich aus emotionalem Selbstschutz heraus vor Jahren den Kontakt abbrechen).

Mein EF stammt aus gut situierten, sehr behüteten Verhältnissen. Das Gefälle zwischen uns war deutlich. Er hat wenig enge Freunde, aber auch diese teilen nicht gerade sein gesellschaftliches Niveau, ohne jemanden abwerten zu wollen, also bitte nicht falsch verstehen, aber mir ist das gleich aufgefallen. Diese engeren Freunde und ich passen dahingehend eher zusammen, da wir eher Gefühlsmenschen sind und jeder für sich genommen viel Mist erlebt hat. Daher wurde ich auch schnell und gut in diesen lockeren Kreis aufgenommen.

Er war und ist der bodenständigste, hilfsbereiteste und sensibelste Mensch, den ich je kennengelernt habe. An sich der Jackpot, so hat er sich auch mehrfach bezeichnet.

Unsere erste Begegnung war wie gesagt regelrecht magisch, es war die berühmte Liebe auf den ersten Blick und wir kamen praktisch sofort zusammen.
Am ersten Abend erzählte ich ihm auch gleich von meinen Baustellen, damit er im groben Bescheid wußte und sich nicht getäuscht fühlte. Ich wollte, daß er mich kennenlernt und gleich weiß, woran er ist.
Er hörte genau zu, stellte aber nie großartig Fragen, sog die Details auf wie ein Schwamm und inzwischen ist mir bewußt geworden, daß ich ihm damit eine ganze Menge „Munition“ lieferte, denn bis zum Schluß warf er mir einige „schlimme“ Dinge gern vor.

Wir schrieben und telefonierten gerade am Anfang rund um die Uhr und konnten vor Glückshormonen kaum schlafen. Es war irrsinnig schön, er überschüttete mich mit Komplimenten über mein Aussehen und ich konnte das alles gar nicht richtig annehmen. Sexuell gesehen paßte er sich mir total an und entdeckte schließlich immer mehr seinen Wunsch nach Dominanz im Bett. Ich machte das mit, um ihn glücklich zu sehen und weil mir die leichte Unterwerfung gefiel. Aber er hörte nicht auf, eine bestimmte sexuelle Gewalt anzuwenden, obwohl ich ihn darum bat, das zu lassen, weil ich mich dadurch sehr gedemütigt fühlte. Schon bald bestand er auf einer Besitzurkunde, mit der ich beweisen sollte, daß ich „ihm gehörte“. Nach drei Monaten gab ich nach und bastelte ihm eine zurecht, ich hielt es für eine Spielerei und dachte nicht viel darüber nach. Ihm muß das jedoch ein Gefühl der Macht gegeben haben, denn er wurde zunehmend unterdrückender, vor allem im Bett.

Sobald ihm etwas an meinem Verhalten nicht paßte, kam die große Wut und dann veränderte sich sein ganzes Wesen praktisch von null auf hundert.

Wissen sollte davon niemand und es geschah anfangs nur, wenn wir (wieder) zu zweit waren, später auch vor meinem kleinen Sohn, am Ende auch vor seinem, nie jedoch vor meinem Großen oder meiner Tochter (19). Zu Beginn sagte er einmal, hinterher würde er sich für seine Ausbrüche schämen, aber es änderte sich nichts.
Ein einziges Mal rastete er vor seinen Freunden in der Disco mir gegenüber völlig aus, weil ich einer von ihnen auf ihre Nachfrage hin Fotos zeigte , wo mein verstorbener Partner mit drauf war. Seine Freunde waren entsetzt und kannten ihn so nicht- ich leider schon. Das war ein ganz schlimmer Tobsuchtsanfall, der bis morgens anhielt und er sprach danach zwei Tage nicht mehr mit mir, fühlte sich herabgewürdigt, was weiß ich, denn das Thema der Vater meiner Kinder war für mich während der ganzen Beziehung mit meinem EF tabu. Kaum, das wir uns kannten, verlangte er, ein Bild von uns beiden aus dem Wohnzimmer zu entfernen, weil er sich von ihm beobachtet und von mir nicht richtig geliebt fühlte. Ich gab es meinen Kindern, die meine „Hörigkeit“ in dieser Frage nicht verstanden.

Wir hatten bis zum Schluß jeder unsere eigenen Haushalte mit den jeweiligen Kindern für sich, jeder gab sein Geld für sich aus, gingen wir zusammen aus, zahlte er überwiegend meinen Eintritt und zwei bis drei Getränke am Abend. Zweimal mietete er eine Ferienwohnung und kaufte dort Lebensmittel für uns vier ein- freiwillig, meine Beteiligung lehnte er ab. Einige Male lud aber auch ich ihn bzw. und zu viert ein, weil ich das fair fand und er mir im Streit einmal vorgeworfen hatte, ihn finanziell auszunutzen. Ich fiel aus allen Wolken, denn was er für mich ausgegeben hatte, war ehrlich überschaubar und Geschenke zwischendurch gab es eh nicht, der romantische Typ war er nicht, eher der sehr sparsame. Das war aber okay und aufs Geld eines Mannes war ich zu keiner Zeit aus, auch wenn er mir das zweimal ganz böse vorwarf und sagte, heiraten würde er nur mit Vertrag und mich sowieso nicht, weil ihm die Witwenrente von mir zu gering wäre. Sein Sohn (damals noch 14) schaltete sich an der Stelle wiedermal ein und sagte zu mir, ich solle mir nicht ausmalen, seinen Vater heiraten zu können, denn er wolle der Alleinerbe sein und bleiben. Wiedermal sagte sein Vater nichts dazu. Vermutlich war es ihm ja recht so.

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