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Warum fühlt sich Trennung nach On/ Off wie Entzug an?

S
@Sincerite oft weinte ich nach Streits vor ihm / am Telefon und konnte meinen Schmerz nicht verbergen, dann lenkte er häufig ein und trat hilflos auf, denn er glaubte mir nicht, daß er mir zum wichtigsten Menschen geworden war, der mir zwar am meisten wehtun, mich aber auch am glücklichsten machen konnte.

Wahrscheinlich war er sehr überfordert von mir bzw. meinen Gefühlen.

Was auch immer ich zu ihm sagte oder tat, es reichte ja doch nicht aus, um ihm meine Liebe zu beweisen. Selbst totale Unterwerfung, die „Besitzurkunde“ und meine teilweise Selbstaufgabe nicht. Daher jetzt auch die Trennung, denn ich glaube, daß ich sonst an der Beziehung krepieren werde, da er ein Faß ohne Boden ist, was Liebe, Aufmerksamkeit und eben auch Wut angeht.

#76


S
@Schattenseite na ja, und so blöd es klingt, aber dadurch, daß er meine Tränen jahrelang so hinnahm und selbst keine einzige um uns vergoß, empfand ich seine Liebe zu mir weniger groß als meine zu ihm, was er immer bestritt, wenn ich mir mal traute, das zu äußern.
Ich fühlte mich von ihm nicht besonders geliebt, maximal (sexuell und zum Ausgehen unter Menschen) begehrt. Das reicht mir aber nicht auf Dauer.

#77


A


Warum fühlt sich Trennung nach On/ Off wie Entzug an?

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S
@Schattenseite

Zitat:
Selbst totale Unterwerfung, die „Besitzurkunde“ und meine teilweise Selbstaufgabe nicht.

Der Verlust der ichidentität……
Besitzurkunde …… Niemand Besitz eine Person.

Zitat:
Daher jetzt auch die Trennung, denn ich glaube, daß ich sonst an der Beziehung krepieren werde,

was Liebe, Aufmerksamkeit und eben auch Wut angeht.

Sie habe eine enorme innere Leere die nicht gefüllt werden kann….

x 1 #78


S
@Scheol das Aufschreiben des Ganzen und die Kommentare haben mir enorm geholfen und vieles vor Augen geführt. War ein großer Kraftakt, aber sehr wichtig für mich.

x 2 #79


S
@Schattenseite

Ich lese aus deinem Beitrag sehr massive Verletzungen heraus. Das alles, was du beschrieben hast, ist keine Liebe für mich.

Ein liebender Mensch würde dir deine Borderline-Geschichte nicht vorwerfen, sondern er würde versuchen dich zu verstehen durch Mitgefühl und durch Nachfragen.

Er würde deine Empfindlichkeiten versuchen zu erkennen, um diese nicht mehr zu berühren. Liebe lässt außerdem frei. Sein Besitzanspruch ist genau das Gegenteil davon.

Liebe möchte auch niemanden unterordnen, sondern will jemandem auf gleicher Augenhöhe begegnen und diesen respektieren.

Euer Anfang sieht für mich wie Lovebombing seinerseits aus. Es ist auch so, dass zwei verletzte Seelen sich erkennen und sich gegenseitig anziehen. Dann knallen die verletzten inneren Kinder auf einandet.

Aus meiner Sicht umgibt er sich mit Menschen, die aus seiner Sicht weniger sind als er. So kann er sich immer als den "Großen" empfinden. Das zeigt mir ein schlechtes Selbstwertgefühl seinerseits. Solche Menschen müssen andere klein machen, um sich wertmäßig normal fühlen zu können.

Du schreibst, dass du zu deinem Vater aus emotionalem Selbstschutz heraus vor Jahren den Kontakt abbrechen musstest. Das erinnert mich an mich und meine Geschichte. Alle Schmerzen, die nach der Trennung hoch kamen, hatten eine Parallele zu meiner Kindheit. Ich glaube sogar, dass er meine Sehnsucht nach meinem Vater bedient hat, einfach nur, weil er ein Mann ist. Meine Mutter hatte außerdem vermutlich narzisstische Anteile, genauso wie mein EF. Ich habe alles zu Ende gefühlt und alles, was immer wieder durch meinen Kopf irrte, aufgeschrieben.

Du schreibst: Er war und ist der bodenständigste, hilfsbereiteste und sensibelste Mensch, den ich je kennengelernt habe. An sich der Jackpot, so hat er sich auch mehrfach bezeichnet. Aber was ich die ganze Zeit von dir lese, ist genau das Gegenteil davon. Mein EF wollte auch immer etwas für mich machen, Es war wie ein Zwang. Und er sagte auch mal, dass er dann immer glaubt, die Menschen würden ihn überschwenglich loben und es käme immer das Gegenteil. Ich habe daraus verstanden, dass diese "Hilfsbereitschaft" nicht für mich, sondern sein eigenes schlechtes Selbstwertgefühl aufpuschen sollte.

Solche Menschen suchen nach den Baustellen bei den anderen, um diese damit verunsichern zu können. Immer für das Ziel, Kontrolle ausüben zu können.

Du schreibst: er überschüttete mich mit Komplimenten über mein Aussehen und ich konnte das alles gar nicht richtig annehmen. Sexuell gesehen passte er sich mir total an. Das nennt man glaube ich Lovebombing, um den anderen an sich zu binden, bevor er zeigt, wer er wirklich ist. Denn dann fällt es dem Gegenüber schwerer, sich wieder zu lösen.

Du schreibst: Aber er hörte nicht auf, eine bestimmte sexuelle Gewalt anzuwenden, obwohl ich ihn darum bat, das zu lassen, weil ich mich dadurch sehr gedemütigt fühlte. Schon bald bestand er auf einer Besitzurkunde, mit der ich beweisen sollte, daß ich „ihm gehörte“. Das schockiert mich wirklich. Da wäre ich spätestens weggerannt. Da war emotionale Gewalt, körperliche Gewalt und sexuelle Gewalt. Er wollte dich in einer Position, in der er alles mit dir machen konnte, so wie er es wollte. Das ist massive Unterdrückung.

Mit dieser "Urkunde" hast du ihm einen Freibrief für deine Unterdrückung gegeben. Er hat dich nur benutzt.

Du schreibst: Sobald ihm etwas an meinem Verhalten nicht paßte, kam die große Wut und dann veränderte sich sein ganzes Wesen praktisch von null auf hundert. Wut ist Selbstschutz. Wenn er wahrnahm, dass du ein selbstbestimmter autonomer Mensch bist, hat das ihm Gefahr signalisiert. Er ist wie ein Soldat auf einem Schlachtfeld.

Wissen sollte davon niemand. Ja ist klar, Täter agieren nur im dunkeln.

Mein EF hat auch ein Bild seiner verstorbenen Partnerin in seiner Wohnung. Das hat mich nie gestört. Ich hatte eher ein warmes Gefühl, weil sie zu seiner Geschichte gehörte.

"heiraten würde er nur mit Vertrag und mich sowieso nicht, weil ihm die Witwenrente von mir zu gering wäre. Sein Sohn (damals noch 14) schaltete sich an der Stelle wiedermal ein und sagte zu mir, ich solle mir nicht ausmalen, seinen Vater heiraten zu können, denn er wolle der Alleinerbe sein und bleiben. Wiedermal sagte sein Vater nichts dazu. Vermutlich war es ihm ja recht so." Wie konntest du es dort nur aushalten?

"Wahrscheinlich war er sehr überfordert von mir bzw. meinen Gefühlen." Nein, es ist sein eigenes Chaos in ihm selbst.

Ja, er ist ein Fass ohne Boden, weil er innerlich leer ist.

Ich habe mir mal einiges zu Narzissmus angelesen. Das hat dazu geführt, dass ich viel verstanden habe. Ich habe aber auch verstanden, dass ich ihn nicht ändern kann, weil er insgesamt so gestrickt ist, wie er ist. Ich habe auch verstanden, dass er keine Empathie empfinden kann (nur kognitive Empathie), weil sein Gehirn sich nicht dafür entwickelt hat. Er ist wie der Skorpion, er kann nicht anders sein.

Zu meinen Anteilen an dem Schlamassel gehört folgendes:
Mein Selbstwert ist meiner Meinung nach zwar angeboren, aber ich habe mich selbst nicht wertgeschätzt, meinen Wert habe ich nicht beschützt
Ich war furchtbar bedürftig nach wahrgenommen werden, gesehen werden, gewollt werden und ich wollte nach sehr langer Zeit meine Sexualität mal wieder leben
Ich habe keine Grenzen gesetzt, weil ich notfalls auch die Konsequenzen hätte ziehen müssen, um nicht Gesicht zu verlieren. Aber ich konnte ihn noch nicht aufgeben.
Ich habe so gut wie nie etwas gesagt
Mein Seele hat jemanden ausgesucht, bei dem sie alle ihre Kinderschmerzen noch einmal, aber diesesmal bewusst, erleben konnte. Tatsächlich heilt etwas sehr altes in mir.

x 5 #80


S
@Sincerite danke für Deine Offenheit, das hilft mir sehr. Der Vergleich mit den verletzten Kinderseelen ist richtig gut.
Aber wie Du schon sagst: ich bin nicht für die Heilung meines EFs zuständig und er nicht für meine.

Ja, mein Vater hatte sich endgültig aus dem Leben von mir und meiner Mutter verzogen, als ich drei war. Aber auch vorher war er kaum da. Ich war nur ein Mädchen und in seinen Augen damit minderwertig; ist bei ihm so ein Mentalitätsding, er ist kein Deutscher.
Meine Mutter ließ mich daraufhin bei meiner Oma und kam sporadisch zu Besuch, immer mit irgendeinem, meist neuen, Mann. Ich hatte sie nie mal für mich. Zwischen ihr und meiner Oma gab es oft Streit um meine Erziehung und dann drohte sie, mich ihr wieder wegzunehmen. Das war eine Horrorvorstellung für mich und auch für meine Oma. So lernte ich schon früh die Unterordnung, damit alles „stabil“ blieb. Umso schwerer, aber nötig, wurde die Ablösung von meiner Oma, als ich pubertär wurde.
Aber Ruhe kehrte bei uns nie ein, es gab ständig Zoff und meine Mutter wie auch ihr Bruder waren nasse Alk.. Ich habe da so heftige Sachen erlebt, die kann man gar keinem erzählen …
Inzwischen sind sie schon lange alle tot, leider auch meine Oma, der einzige Anker, den ich früher hatte.

Ein Leben lang träumte ich vom fremden Vater, der mich aus meiner Situation „erlöste“, mich „heilte“. Mit 25 Jahren fand ich ihn nach mehreren Anläufen - in Deutschland verheiratet, neue Kinder, der letzte war endlich der ersehnte Junge. Er hatte nicht auf mich gewartet, welch Überraschung … An meinen Kindern (seine bisher einzigen Enkel) nörgelte er auch permanent herum, Anerkennung gab es kaum. Um es kurz zu machen: nach knapp 20 Jahren gab ich es dann endlich auf, um die Liebe meines Vaters zu kämpfen und brach den Kontakt ab. Er hat einfach kein echtes Interesse an mir und selbst seine Frau und die erwünschten Kinder haben es nicht leicht mit ihm. Die haben mich in ihrem Leben natürlich auch nicht gebraucht. Mir ist das inzwischen egal.

Jetzt bin ich Mitte Vierzig und stehe wieder so richtig allein da. Vielleicht zum ersten Mal so GANZ allein. Aber die Suizidgedanken sind nicht mehr so laut. Ich werde das meinen Kindern nicht antun.
Wenn mich im Außen niemand liebt (meine Kinder ausgenommen), dann sollte ich wohl endlich im Inneren damit anfangen.
Wahrscheinlich mußte es so weit kommen, damit ich anfangen kann, aus dem Rest meines Lebens etwas zu machen , auch wenn aller Anfang schwer ist und ich mich aktuell wie ein Haufen Sch … fühle.

x 1 #81


hotte
Zitat von Schattenseite:
Jetzt bin ich Mitte Vierzig und stehe wieder so richtig allein da. Vielleicht zum ersten Mal so GANZ allein. Aber die Suizidgedanken sind nicht mehr so laut. Ich werde das meinen Kindern nicht antun.
Wenn mich im Außen niemand liebt (meine Kinder ausgenommen), dann sollte ich wohl endlich im Inneren damit anfangen.
Wahrscheinlich mußte es so weit kommen, damit ich anfangen kann, aus dem Rest meines Lebens etwas zu machen , auch wenn aller Anfang schwer ist und ich mich aktuell wie ein Haufen Sch … fühle.

Mir ging es zwischendurch ziemlich genau so.... falls du liest.... das buch "Die Liebe in dir" von Vanessa Göcking hat mir ziemlich viel an- und auftrieb gegeben. Ist nicht das klassische Selbsthilfebuch sondern ein Roman mit einer inspirierenden Geschichte.

x 1 #82


S
@hotte danke Dir. Früher habe ich sehr viel gelesen, in den letzten Jahren ging das einfach nicht mehr, aber ich will da wieder hin, will wieder größere Inhalte und ganze Geschichten erfassen können.

x 1 #83


S
Zitat von Schattenseite:
das Aufschreiben des Ganzen und die Kommentare haben mir enorm geholfen und vieles vor Augen geführt. War ein großer Kraftakt, aber sehr wichtig für mich.


frag mal @Hummelbee8 , und einige andere hier , sie kennen das auch.

Sie Isolation , dient dazu dich zu überzeugen das du ja nicht normal bist, weil du kannst dich ja nicht wie hier Jetzt abgleichen ob das stimmt was du fühlst oder ob er dir was vom Pferd erzählt und er dir seine Normalität als richtig einreden will.

die ersten Schritte hast du getan ,
Schritte = Bewegung
Bewegung = Veränderung
Veränderung= andere Perspektiv + Vertrauen wieder erlangt + Selbstbewusstsein erzeugt.

x 2 #84


S
Zitat von Schattenseite:
Früher habe ich sehr viel gelesen, in den letzten Jahren ging das einfach nicht mehr,

Warum ?

#85


S
@Schattenseite
Zitat:
Ja, mein Vater hatte sich endgültig aus dem Leben von mir und meiner Mutter verzogen, als ich drei war. Aber auch vorher war er kaum da. Ich war nur ein Mädchen und in seinen Augen damit minderwertig; ist bei ihm so ein Mentalitätsding, er ist kein Deutscher.

a)
Hier hast du eventuell den Ansatz wann das erste Traumabonding gesetzt wurde.

Der nicht „verfügbarer“ Vater also will man gesehen werden. Und da kommt auch die Verlustangst her.

Vielleicht „nur“ die Trauer der Mutter gesehen , aber dann der Spiegelneuronen kann das beobachten dieser Trauer , mehr Schmerzen als wie es dir Person selbst empfindet.

b)
Minderwertig, also lernt man auszuhalten , um gesehen zu werden im dazu zu gehören.
Also das was du hier in dieser Beziehung getan hast ?

c) war die Beziehung der Mutter ähnlich der Beziehung wie deine jetzige ?

d) der Erzeuger , agiert ähnlich wie der Ex würde ich mal sagen.

e)
Es ist möglich das hier auch ein Entwicklungstrauma passiert ist ( die k-ptbs )

Zitat:
Meine Mutter ließ mich daraufhin bei meiner Oma und kam sporadisch zu Besuch, immer mit irgendeinem, meist neuen, Mann.

Mit 3 Jahren bei der Oma groß geworden.
Viele Kinder stellen bei solch Situation das Reden ein. Weil sie völlig überfordert sind. (Mutismus 😔 )

Kinder lernen die ersten Beziehung zwischen Eltern und eben zwischen Eltern und dem Kind.


Zitat:
Ich hatte sie nie mal für mich. Zwischen ihr und meiner Oma gab es oft Streit um meine Erziehung und dann drohte sie, mich ihr wieder wegzunehmen. Das war eine Horrorvorstellung für mich und auch für meine Oma.

Also du warst nicht sicher was passieren wird…..


Zitat:
So lernte ich schon früh die Unterordnung, damit alles „stabil“ blieb.

Der fawn Response, nur unter dem Radar Fliegen , überangepasst zu sein , nur nicht auffallen , wer auffällt wird der Oma ( die Sicherheit geben wollte ) weggenommen.



Zitat:
Umso schwerer, aber nötig, wurde die Ablösung von meiner Oma, als ich pubertär wurde.
Aber Ruhe kehrte bei uns nie ein, es gab ständig Zoff und meine Mutter wie auch ihr Bruder waren nasse Alk.. Ich habe da so heftige Sachen erlebt, die kann man gar keinem erzählen …

Ich dreh mal den Satz um „ man kann es nicht in Worte fassen“…. Dann wären wir wieder im traumatischen Bereich.


Zitat:
Inzwischen sind sie schon lange alle tot, leider auch meine Oma, der einzige Anker, den ich früher hatte.

Die heile Insel.

Zitat:
Ein Leben lang träumte ich vom fremden Vater, der mich aus meiner Situation „erlöste“, mich „heilte“.

🤔🤔

Dann stehen dieser Ex Männer als Stellvertreter für den Vater dann wären wir bei einer Reinzinierung.

Menschen versuchen traumatische Situation zu Reinzinierung , mit der Hoffnung das es ein besseres, glückliches Ende nimmt.

Wenn wir jetzt nun den Erzeugern nehmen wo gewisse Bereiche im Gehirn nicht ausgebildet wurden , und diesem Ex hier , wo wir uns sicher einig sind das der weit weg von normal ist , und ähnliche Auffälligkeiten aufweist , wie der Erzeuger, also dem ähnliche Bereiche fehlen im Gehirn , dann kann es kein gutes Ende nehmen. Weil es nicht möglich ist.


Zitat:
Mit 25 Jahren fand ich ihn nach mehreren Anläufen - in Deutschland verheiratet, neue Kinder, der letzte war endlich der ersehnte Junge. Er hatte nicht auf mich gewartet, welch Überraschung …

Also auch wieder ein Vertrauensmissbrauch.

Zitat:
An meinen Kindern (seine bisher einzigen Enkel) nörgelte er auch permanent herum, Anerkennung gab es kaum. Um es kurz zu machen: nach knapp 20 Jahren gab ich es dann endlich auf, um die Liebe meines Vaters zu kämpfen und brach den Kontakt ab.

Was auch völlig richtig ist das du das getan hast.


Weißt du wieviele Familien sich verstehen ?

Die einen guten Kontakt pflegen ?

Prozentual ?

Ich saß vor Jahren in der Reha und dort saßen 14-16 Patienten. Ich saß an Position Nummer 10 ca.


Die ersten „ ich rede mit meinen Eltern nicht mehr“.

Die zweite „ Ich habe keinen Kontakt zu meinen Geschwister

Usw.

Dann war ich dran „ also wir verstehen uns alle“
Irgendwie hatte ich das Gefühl das ich der auffälligste im Raum bin , aller „ alles klar er Woll noch nicht reden“


Es verstehen sich nur 8 % der Familien wurde damals gesagt.


Zitat:
Er hat einfach kein echtes Interesse an mir und selbst seine Frau und die erwünschten Kinder haben es nicht leicht mit ihm. Die haben mich in ihrem Leben natürlich auch nicht gebraucht. Mir ist das inzwischen egal.

Ist ab und an besser.

Zitat:
Jetzt bin ich Mitte Vierzig und stehe wieder so richtig allein da. Vielleicht zum ersten Mal so GANZ allein.

Du weißt aber das du das Leben alleine stemmen kannst.

Die Partner waren eher eine Belastung als das die einen Mehrwert gehabt haben.

Zitat:
Aber die Suizidgedanken sind nicht mehr so laut.

Deine Kinder haben nicht gefragt ob sie hier sein wollen .
Das wäre nicht fair ihnen gegenüber.
Und warte mal ab , da kommen noch irgendwann andere schöne Dinge.

Zitat:
Ich werde das meinen Kindern nicht antun.

👍

Zitat:
Wenn mich im Außen niemand liebt (meine Kinder ausgenommen), dann sollte ich wohl endlich im Inneren damit anfangen.

Du solltest bei der Auswahl von Partner etwas genauer hinsehen und Grenzen haben.

Die Auswahl ist das Problem.


Zitat:
Wahrscheinlich mußte es so weit kommen, damit ich anfangen kann, aus dem Rest meines Lebens etwas zu machen , auch wenn aller Anfang schwer ist und ich mich aktuell wie ein Haufen Sch … fühle.

Weist du , ich habe in den Jahren einige kommen und gehen sehen.

Beim Gehen waren sie froh das sie sich hier angemeldet haben und man sich mit ihnen ausgetauscht hat.

Du kannst dich gerade fühlen wie du willst. Auch das vergeht. Du bist schon so oft aufgestanden, also steh diesmal für DICH und deine Kinder auf. Weil es lohnt sich.

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@Scheol danke Dir. Heule schon wieder wie eine Blöde.

x 1 #87


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Zitat von Schattenseite:
danke Dir. Heule schon wieder wie eine Blöde.


Zuviel Infos ?

Alles ok ?

#88


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@Schattenseite
Das Heulen ist gut! Es muss alles raus.

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S
@Scheol ist okay, es soll und wird mir ja nur helfen. Die aufgezeigten Parallelen sind erschreckend und mir war das alles bisher nicht bewußt …

#90


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