Zitat von Unheilig:Zur Klarstellung:
Ja, ich war damals sehr verletzt, so wie wohl jeder betrogene EP. Aber mittlerweile ist einige Zeit verstrichen, in der ich weitere Erfahrungen sammeln konnte, und ich fühle mich absolut nicht mehr dadurch verletzt. So sehr hier auch versucht wird, mir das einzureden.
Wer redet Dir das ein?
Ich selbst habe meine Meinung geäußert und begründet, warum ich eine klare Konsequenz beim Fremdgehen ziehen würde und gezogen habe.
Übrigens tatsächlich mehr allgemein gehalten und darauf steigst Du mit Deiner "individuellen" Geschichte ein.
Zitat von Unheilig:ch bin auch nicht "getriggert". Es geht mir nur auf den Zeiger, wenn pauschal alle Betrüger und Ehepartner in ein Schema gepresst und abgeurteilt werden. So sehr auch gewisse Stereotypen vordergründig vorhanden sind, alle Beteiligten sind individuell und haben einzeln und auch als Paar ihre ganz persönliche eigene Geschichte. Aus der heraus lassen sich niemals pauschalierte "Anweisungen", wie "verlasse unbedingt deinen Ehemann sonst bist du jahrelang später immer noch unglaublich verletzt" rechtfertigen.
Warum geht es Dir auf den Zeiger, wenn "pauschal" gewertet wird. Schließlich ist es bei Euch doch individuell. Obgleich sich wohl gerne alle Beteiligten individuell sehen um dann doch nach Mustern zu handeln.
Gleichwohl habe ich Dir nicht geraten Deinen Ehemann zu verlassen, da Du sonst jahrelang immer noch unglaublich verletzt bist.
Ich habe meine klare Haltung gegenüber einem Betrüger geäußert und wie dieser sich eine Inkonsequent zu nutzen machen könnte. Also das Zusammenspiel der Beteiligten im Bezug auf Betrug und weiterer Umgang damit aus meiner Erfahrung geschildert.
Aber das muss ich jetzt nicht nochmal ausführen, kann man es doch weiter vorne nachlesen.
Zitat von Unheilig:Ich bin auch sicherlich etwas "zornig" darüber geworden, dass es (und das haben komischerweise nun bereits mehrere Betrogene mitgeteilt, das genau so aufgefasst zu heben) seitens von Geliebten (wohlgemerkt nicht alle Geliebte) zu "Missgunstbekundungen" gegenüber Ehefrauen kommt, die ihren Betrüger behalten haben, sich mit der Situation auseinandergesetzt haben und eben nicht "fortgelaufen" sind.
Wo sind Missgunstbekundungen?
Die klare Haltung "Betrügern" gegenüber entsteht doch nicht aus einer Missgunst heraus.
Du kannst Deinen Mann doch behalten und hast alles richtig gemacht, wenn Du jetzt wieder glücklich bist.
Keiner will Dir Deinen Mann wegnehmen. Das ist auch eine ganz verquere Auffassung, man kann niemand wegnehmen, der es selbst nicht will.
Zitat von Unheilig:... gegenüber Ehefrauen kommt, die ihren Betrüger behalten haben, sich mit der Situation auseinandergesetzt haben und eben nicht "fortgelaufen" sind.
Würdest Du also im Gegenzug behaupten, dass Partner, die ihren Betrüger vor die Tür gesetzt, sich nicht mit der Situation auseinandergesetzt haben und "fortgelaufen" sind?
Ich meine, diese Menschen haben sich genauso mit der Situation auseinander gesetzt und eben eine klare Konsequenz gezogen. Mit Fortlaufen hat das überhaupt nichts zu tun, sondern mit einer klaren Entscheidung und den damit einhergehenden Verlust (des Partners).