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Ich stimme Dir weitestgehend zu ...
Nüchtern betrachtet klingt das sehr gediegen und lebenswert.
Aber während man das Buch des Lebens weiterblättert und sich wie soviele Menschen ein mustergültiges Leben schafft, welches als erstrebenswert angepriesen wird, geht dem ein oder anderen doch die "Arie in einer Oper" verloren. Die so wichtigen Zwischentöne fehlen plötzlich und bringen alles aus dem Takt.
Jetzt gilt es fair und ehrlich zu bleiben bzw. zu sein um wieder in Rhythmus zu kommen.
Oder aber die Konsequenz zu ziehen, den "Lebensbund" (insbesondere, wenn man schon das fremdgehen für sich gewählt hat) aufzugeben ...
Zitat:Wäre auf Dauer doch allenfalls die Wiederholung desselben Spiels - diesmal allerdings unter deutlich mageren Vorzeichen
... auf diese Gefahr hin! Aber dann kein "Spiel" mehr und mit ehrlich(er)en Voraussetzungen. Es besteht die Möglichkeit zwar ein ähnliches Buch zu schreiben, vielleicht aber mit anderen Kapiteln und einem sehr wichtigen Gesichtspunkt: 'Freiheit in seiner Gefühlswelt". Dem Wissen unbefangen zu lieben ohne drückende (gesellschaftliche) Normen und Zwänge. Die Option dem Partner ehrlich und frei gegenüber treten zu können ohne ein Abdriften vertuschen zu müssen oder mit Betrug zu leben. Sich verbiegen müssen, um ein Leben aufrechtzuerhalten, in welchem man zu unfairen Mitteln gegriffen und den Respekt vor dem Partner verloren hat, weil man ihm nicht (mehr) ehrlich begegnen konnte.
Das mag sehr ideologisch klingen bzw. sein, aber diesen Anspruch kann (sollte) man haben.