Zitat von frischgeföhnt:Stehe völlig auf dem Schlauch. Brauche Hilfe,.bitte.
Aber es wird bei Frauen immer noch deutlich mehr akzeptiert.
Was jetzt nochmal?
Da ist aber was mit der Formatierung durcheinander gekommen, was?

Es wird bei Frauen eher akzeptiert zu weinen, weinerlich zu sein etc.
Zitat:Und Frauen finden es befremdlich, wenn Männer eben so sind.
Wie sind? Wer sagt das?
Wenn Männer weinerlich sind, ihr Leben nicht auf die Reihe kriegen etc. Das ist ein gängiges Bild, das vorherrscht. Guck Dir Medien an, sieh Dir dieses Forum an. Große Jungs weinen nicht. Das ist eine romantisierte Vorstellung der Frauen. Dabei geht es um einen starken Mann, der auch mal eine Träne zulässt...
Zitat:So sind sie halt "programmiert".
Was? In mir kommt der Verdacht auf. Ich bin gar keine Frau.
Guck nochmal nach.

Frauen sind darauf programmiert eher den zielstrebigen, durchsetzungsfähigen Mann zu mögen und interessant zu finden. Das heißt nicht wie vielfach geschlossen "Macho", aber dennoch einen, der einen Plan hat. Viele haben aber keinen Plan mehr, weil das ja auch gesellschaftlich zerschossen wurde. Was meinst Du denn warum Schlonz wie "50 Shades of Grey" oder "Twilight" so viel Zuspruch finden? Weil es Rollenbilder par excellence sind. Die sind fest!
Zitat:Und da die oberflächlichen Probleme der Affären-Männer diese ja trotzdem stark erscheinen lassen, wenden sich Frauen ja auch an diese.
Welche? Warum oberflächlich?
Weil es letztlich darum geht, Abwechslung in einer Beziehung zu haben, aber eben nicht die Konsequenzen zu ziehen. Es geht darum, dass man den "sicheren Hafen" behält. Und dann kommen eben die üblichen Geschichten: "Bei Dir kann ich sein wie ich wirklich bin..." und Frau denkt dann: "Juhuu... I'm special". Das ist alles oberflächliches Geplänkel, das letztlich eben nur dafür da ist eskapistische Tendenzen zu bedienen, aber nicht das Problem wirklich anzugehen. Es geht um Symptome, nicht um die Ursache. Und das ist bei Männern wie Frauen oftmals auch gar nicht gewollt.
Zitat:Ihr lauft da volle Kanne auf..
Allerdings..aber aus anderen Gründen oder?
Ihr lauft auf, weil da mit eurem grundlegenden Bild "oberflächliche Probleme" gespielt wird. Das sind Probleme, die ihr handlen könnt. "Ja, ich gebe ihm das, was er braucht. Ich bin wichtig in der Sache". Wenn er winselnd danieder liegen würde und schluchzt: "Niemand kann mir helfen..." wirst Du mindestens einen Helferkomplex haben, damit Dir das was gibt.

Zitat: eben weil das andere Bild nicht akzeptiert wird.
Welche Bilder? Welche Stereotype meinst du? Bin ernsthaft verwirrt. Ehrlich. Keine Ironie.
Das Bild des Mannes, der eben keinen Plan vom Leben hat. Der wird dann mitleidig angesehen. Mehr aber auch nicht. Da wird vielleicht noch der Weg zum nächsten Krankenhaus gewiesen, aber für mehr reicht es eben nicht. Probleme, die einen Mann wirklich kaputt machen, sind nicht chic, sie sind uns.y.