Zitat von Trirunner:Es gibt viele Gründe wohl auf beiden Seiten Mann und Frau, doch im Endeffekt ist der Auslöser ein Defizit in der Beziehung, ganz einfach auf den Punkt gebracht.
Ich würde das nicht unbedingt als Defizit sehen.
Ich habe mal irgendwo gelesen, dass eine Beziehung ungefähr 4 Jahre dauert. Danach fängt es immer irgendwo an zu haken. Die Schmetterlinge sind ausgeflogen, der S. wird eintönig und im Alltag immer mehr auch die nervigen Eigenschaften des anderen offenbar.
Gleichzeitig wächst aber auch die Liebe und ein tiefes Zusammengehörigkeitsgefühl. Das macht das Zusammenleben angenehm und vertraut. Da verlässt man den Partner nicht, nur weil man auch wieder Blicke für andere hat und es genießt, wieder Schmetterlinge zu fühlen. Man (n) und natürlich auch frau weiß aber , dass dieses leidenschaftliche und neue ebenso vergehen wird. Und was dann kommt hat man ja schon mit dem alten Partner.
Die Liebe wächst mit den Jahren in einer harmonischen Partnerschaft von ganz alleine.
Aber es ist sehr anstrengend, kribbeln und Leidenschaft in langjährigen Beziehungen aufrecht zu erhalten. Dafür muss man viel tun. Das sind aber Gefühle, die wir sehr genießen und leben wollen.
Nur wer will sich schon ständig anstrengen oder alle paar Jahre einen neuen Partner suchen oder auf all das verzichten? Im Alltag wird das Investieren in die Beziehung gerne vergessen.
Wenn dann in einem schwachen Moment die odrr der Passende auftaucht, sind alle guten Vorsätze in Gefahr. Menschen sind schwach und leidenschaftlich und bequm. Das gilt für beide Geschlechter. Steckt man dann erstmal drin in der Affäre, ist die Verwirrung groß.
Das ist ein Erklärungsansatz. Es gibt aber nicht DIE typische Affäre. Es gibt viele Motivationen und Gründe in eine Affäre zu kommen. Es gibt natürlich auch solche Fälle, wo sich ein Partner ganz bewusst eine Affäre sucht, um heimische Defizite auszugleichen ohne den Wunsch, dafür den Partner zu verlassen. Entweder offen oder heimlich.
Es gibt auch Partnerschaften, die gerade durch Affären stabilisiert werden.
Aber ich glaube nicht, dass es in der Motivation einen großen Unterschied der Geschlechter gibt.