Zitat von Margerite:Die Ehe von ihm und was da nun ist oder auch nicht ist, ist nicht Deine Angelegenheit. Darum muss er sich selbst kümmern und darüber hinaus sind die Erzählungen von Ehemännern über den Zustand der Ehe meist auch mit Vorsicht zu genießen, denn sie sind einseitig. Was seine Frau dazu sagen würde, weiß ja keiner. ...
es steckt soooo viel in einem selbst, was oft schlichtweg einfach ungenutzt bleibt. Oft muss erst eine "Breitseite" kommen, die etwas aufzeigt....und dass eine Flucht vor sich selbst wahrlich keine Alternative ist.
Und... wie viele "Wachmacher" begegnen einem im Leben, OHNE sich mit ihnen näher zu befassen - Dinge, Situation, Menschen. Und wie viele Menschen verschließen DANN die Augen, Ohren, die eigenen Sinne und projizieren das, was nicht (mehr) so gut läuft, auf andere und anderes.
Es gibt viele Situationen im Leben, die einen auf eine harte Probe stellen - egal worum es geht. Und Frau/Mann verlässt sich oft auf Andere - nur nicht auf sich selbst, um diese harten Proben anzugehen. Und nein...nicht immer gibt es Ansprechpartner, keine "guten/beste" Freund/innen, die einem den Kopf waschen könnten/würden/dürfen.
Ich denke, dass jede Affäre mit Teilen deines Posts adaptiert werden können - und die Quintessens ist immer... wer nicht selbst aus dem Quark kommt, kann und darf sich NICHT in jedem Fall darauf verlassen, dass einem "aus dem Quark" geholfen wird. Es braucht oft einen "Schubs" von außen....oder aber - es muss einem selbst erst so dreckig gehen, um über sich selbst einen Weg zu suchen, aus dem Schlamassel (hier Affäre) rauszukommen...und diesen möglichst auch zu finden.
Hier sagt man: "Verlässt du dich auf Andere, bist du verlassen!"
Ich bin in einem anderen Bereich meines Lebens "geschubst" worden, habe ausprobiert, habe "gemacht", ohne zu wissen, ob das hilfreich sein kann/wird. Nach dem "Schubser" habe ich allein zugesehen, aus der schier ausweglos erscheinenden Situation zu versuchen, etwas zu machen.
Und ja - "meine" Affäre als AM zeigte auf, dass es NICHT die verh. Frau war, um in die Puschen zu kommen. Anstöße gab es zwar... mehr aber auch nicht. Was dann geschah - alles in Eigenregie. Ob jemand mein Handeln "verstand", war mir relativ schnell egal. Den eigenen Weg gehen zu wollen, gehen zu müssen...das war später möglich ein Selbstläufer.
Die verh. Frau hatte viel massivere Probleme, die sie zwar anging....aber aus heutiger Sicht halbherzig. Sie stand zu keinem Zeitpunkt zu sich selbst, sondern machte viel von Anderen abhängig und damit Andere dafür allein verantwortlich, was bei ihr selbst "im Argen" lag.
Männer und "Psycho-Gedöns".... Buch mit 7 Siegeln. Mit der meist pragmatischen "Denke" Staat machen zu wollen, deckt oft mehr auf, als deren "Denke" vermuten ließe. Und Reden um den heißen Brei... von Handeln ganz zu schweigen... weil MANN oftmals einiges für SICH als "ist doch alles in Ordnung" bezeichnet, obwohl/während die EF (längst) den lichterloh brennenden Baum sieht, bzw. zu löschen beginnt.
NEIN.... keine Pauschal-Aussagen - es gibt auch Männer, die zuhören, die beobachten, die auch wirklich anzupacken in der Lage sind und dann auch etwas "reißen".