Zitat von Alduin:Du kannst tun und lassen was du willst, es gibt da kein Gesetz geben. Das Beharren darauf moralisch "sauber" zu handeln, wenn man den eigenen Betrug verschweigt ist scheinheilig. Wenn sie ihren Mann nicht betrogen hätte bzw. nicht seine (möglichen) Verletzungen billigend in Kauf nehmen genommen hätte ...
Die Moralkeule in Sachen Affären immer und immer wieder zu schwingen, macht welchen
Sinn - gar keinen.
Die TE hat zu entscheiden, ob, was und wie sie ggf. etwas sagt. Sagt sie etwas, bzw. sagt
sie nichts, hat sie die jeweiligen Konsequenzen zu tragen - sie kommt eh nicht drum rum, Konsequenzen zu tragen.... egal, was sie macht. DAS weiß sie selbst.
Ihren EM "in Schutz" nehmen zu wollen, er habe ein Recht darauf, alles zu erfahren... hat die TE kein Recht darauf, sich selbst in Schutz zu nehmen, OBWOHL sie fremdging? Oder hat
sie ihr Leben durch die Affäre (endgültig) verwirkt?
Die "moralischen Instanzen", die hier permanent unterwegs sind.... immer die gleiche Platte aufzulegen - macht das Sinn? Nein... weil...
"Hätte, hätte, ...Fahrradkette!" Es nutzt nix mit dem "hätte, könnte, würde, wäre" - Syndrom aufzufahren. Sie HAT .... (ihren EM betrogen).
Und nein... indem sie ihrem EM nichts sagt, um auch IHN ggf. schützen zu wollen, macht sie sich nicht zur Heuchlerin....das ist DEINE Definition des Umstands.
Doch....das IST die Frage, ob ALLE Ehepaare ihren Partner WIRKLICH immer ALLES sagen,
egal ob es sich um "Moralisches" oder um "Unmoralisches" handelt.