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Warum ist Loslassen so schwer

Fliesentisch
Zitat von Alfredma56:
hast recht , war nur ein blöder gedanke, man stielt soviel szenarien durch

Was würde dir denn ad hoc gut tun? Was möchtest du tun, was möchtest du dir gönnen, woran möchtest du bei dir arbeiten?

#46


A
ich möchte nur nicht immer an die ex denken , warum ist das so schwierig, beiden ginge es ja gut warum tu ich mir so schwer dabei

#47


A


Warum ist Loslassen so schwer

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L
Zitat von Alfredma56:
Kann mir jemand Tipps geben? Wie ich am besten loslassen kann? Würde gerne durch Ablenkung aber die Gedanken holen mich immer wieder ein , Bin seit 7 Wochen getrennt und denke noch immer jeden Tag an die Ex. Wie seid ihr hinweg gekommen ? Freue mich über antworten und Tips wie es funktionieren könnte

Das bewusste "Loslassen" ist schwer, weil die Verbindung oft unterbewusst und auch körperlich (siehe Hirn) gewachsen ist mit der Zeit. Das kann man nicht wirklich kontrollieren und steuern. Man kann sich nur entwöhnen mit der Zeit, weil das Hirn mit der Zeit auch div. Verknüpfungen löscht die da eben entstanden sind in der Beziehung.

Bewusste Ablenkung da nicht wirklich hilft, weil man weiß, ich bin jetzt nur beim Sport um sie zu vergessen zb. ... da ja automatisch dem/der Ex da wieder einen Wert gibt, das Hirn eben auch nicht löscht weil vermeintlich noch wichtig genug zum "aufheben/nicht vergessen".

Ich würde sagen, um das Hirn zu überlisten und die antrainierte "Abhängigkeit", das man leidet, ganz offen und trotzdem etwas Gutes tut das einem selbst gut tut.

Der Waldspaziergang früher (als Beispiel) auch ohne PartnerIn Spaß gemacht hat, es einfach wieder tut, selbst wenn man dabei weint weil es zu Zweit angeblich schöner war als alleine, dabei ja auch nachdenken und weinen kann, Druck ablassen. Aber eben auch merkt (bzw. das Hirn) das ist auch wieder toll ohne PartnerIn.

Es war vorher gut (alleine) und wird auch wieder gut (alleine). Das Hirn sich da schon wieder erinnert, die Verbindungen siehe PartnerIn dann auch eher, wie ein PC/eine Festplatte, da zwar abspeichert aber eben auch isoliert unter "war mal wichtig" aber jetzt eher zum "aufheben" aber eben "emotional/für das Heute" nicht mehr wirklich wichtig. Deswegen auch gut ist zu verstehen warum man "abhängig ist/wurde" und auch die Fakten versteht die gegen diese Verbindung spricht. Der Verstand da ganz wichtig ist und die Logik und nicht die Emo.

Das braucht aber eben eine gewisse Zeit, eine Pille oder die "Ablenkung" nicht existiert. Nicht mal ein neuer Partner oder eine neue Partnerin könnte daran was ändern weil der/die Ex eben noch nicht verarbeitet oder abgehakt ist.

Und natürlich kann man in 3 Tagen zb. eine 2 Jahre Beziehung nicht vergessen, ist biologisch bedingt schon unmöglich ...

x 2 #48


A
danke vorerst für alle vorschläge , vielen dank

x 2 #49


L
Mir hilft es am meisten, mir die Ablehnung bewusst zu machen und diese anzunehmen.
Ich date schon recht bald, weil das für mich eine gute Ablenkung ist und die Erfahrung, jemanden kennenzulernen, der mich auch gut findet, hebt den Liebeskummer quasi auf. Das dauert natürlich und bis es soweit ist, lenke ich mich nur ab. 😁
Auch die totale Kontaktsperre hilft.
Irgendwann kommt mir das so unrealistisch vor, als hätte es den Mann nicht wirklich gegeben.

#50