TryMe
Gast
Und zwar hat sich letzte Woche meine Freundin von mir getrennt. Wir haben 2 Jahre eine Beziehung geführt und das zweite Jahr war für uns sehr holprig. Wir hatten paar Streitigkeiten und sie wünschte sich paar Sachen von mir. Manche habe ich verbessert, manche sind gleich geblieben. Sie hatte den Eindruck wir reden viel aneinander vorbei und hoffte, dass ich die fehlenden Sachen umsetzte. Geweint, wenn ich sie nicht verstanden habe, hat sie auch in solchen Situationen immer.
Zu unserer Beziehung. Sie war zeitlich sehr limitiert. Karriere, Job und Studium, haben nicht viel Zeit gelassen. So haben wir uns öfters nur 1x am Wochenende getroffen, sie suchte aber Wege sich wenigstens öfters zu sehen, beim training etc. Ich war sehr zurückhaltend, habe sie sich mehr melden lassen (mich quasi zurückgelehnt) aus dem Grund, dass sie ja mehr verplant ist als ich. Das war einer der Punkte, die ich ein wenig geändert hatte.
Bei paar Streits drückte sie immer ihr Verlangen nach einer Änderung aus und hoffte, dass ich sie verstehe. Je öfters das passiert ist desto weniger Hoffnung hatte sie, dass es sich bessert und sie wurde sehr unglücklich. Dies teilte sie mir auch mit das ist die letzte Chance, mehrfach.
Ich war nicht der beste Freund, das ist mir bewusst. Sie verzeiht mir auch dämliche Aussagen/Aktionen bis heute nicht. Bsp. Telefonat beendet als sie mich brauchte (mental zusammengebrochen). Generell paar unüberlegte Aussagen habe ich gesagt, die sie verletzten und in ihrem Kopf immernoch hat.
Zum Schlussmachen: Ich kam rein, sie sagte mir ich kann das nichtmehr, geht mir nicht gut damit. Ich mache gerade Schluss obwohl ich dich liebe, ich schätze dich sehr, aber seit Monaten geht‘s mir schlecht. Ist wahrscheinlich ein Fehler, aber du hattest soviele Chancen, ich hatte das Gefühl du hast die Beziehung aufgegeben. Und auch so Sachen wie, ich wollte mich auf dich freuen, konnte es aber nicht. Auch das zweijährige 5 Tage vorher, davon hätte sie sich mehr erhofft, aber es war nur ein ganz normaler Abend. Aber hatte gekocht und Blumen gekauft, und bisschen den Tag geplant. Sie kritisierte nur Dinge an dem Tag und hat ja auch nicht wirklich was für mich gemacht.
Habe nicht viel gesagt, nur dass ich sie respektieren muss in ihrer letzten Entscheidung, gesagt wie wichtig sie mir ist, ihr das beste auf den Weg gewünscht und meine Sachen verlangt. Rausgegangen. Sie ist hinter der Tür heulend zusammengebrochen und ich bin gefahren. Am nächsten Tag ihre Sachen vorbeigebracht +Brief(Entschuldigung)+Bilder(süß gekennzeichnet). Abends hab ich’s nicht ausgehalten, sie angerufen. Sie hat geweint und sich gefreut über den Anruf. Ich sagte ich will nicht, dass es endet. Sie daraufhin: Hab gehofft in zwei Wochen holst du die Sachen und nimmst nicht alles mit und dann wird alles wieder gut. Wir klären das und schaffen das. Als sie ihre Sachen sah, wäre sie auch wieder fast zusammengebrochen auf der Treppe. Auch dass sie sich mehr Aufmerksamkeit/Komplimente von mir gewünscht hätte und mehr mit mir unternommen, sowie wie früher rumgeblödelt, äußerte sie. Dass sie sich noch auf ein Essen mit mir freut und mit mir die Woche reden will, war ihr wichtig.
3 Tage später kam ne Absage, weil sie es mental nicht schafft und ne wichtige Woche hat, nächstes Wochenende wäre besser. Jetzt 1 Woche später ohne Kontakt hab ich angerufen, wollte wissen wie es ihr geht. Sie fragte distanziert du wolltest noch reden die Woche. Ich: du wolltest doch mit mir reden? Sie: kann dir noch paar Worte sagen ja.
Resultat sie wirkte genervt und erwähnte mehrfach dass es zu spät ist. Auch ihre Entscheidung wurde bestärkt als sie es verschoben hat (vorbeireden). Sie brauchte mich auch als sie Schluss gemacht hat und ich bin gegangen. Quasi bin ich laut ihr an allem schuld. Hätte mich früher anstrengen und mir selbst nicht im Weg stehen sollen. Hat sie auch mit recht, aber hatte durch negative Rückmeldung und Zeitmangel, das nicht komplett umgesetzt.
Mir ist einiges bewusst geworden und ich hätte einiges anders machen sollen, aber das kam leider erst nach der Trennung. Auch Sachen an denen ich gearbeitet habe, wurden so oft mit schlechter Laune kommentiert. Ich weiß auch, dass sie viel Stress ohne mich hat und Richtung Zusammenbruch zusteuert und auch kein Selbstbild(Liebe) hat. Mich quasi als Stütze brauchte.
Naja jetzt vermiss ich sie, aber sie ist doch gegangen?
Was haltet ihr davon? Klar ich hab immernoch Gefühle für sie, bis jetzt beste Beziehung und tolle Erinnerungen. Habe meiner Meinung nochmal gekämpft, obwohl ich das nichtmehr machen wollte. Jetzt hab ich alles von ihr gelöscht, da ich mit solchen Dingen nicht umgehen kann. Und naja will’s nicht wahrhaben, sie irgendwo zurück, aber respektiere natürlich ihr nein und will abschließen. Aber fühle mich auch verarscht von dem Gespräch letzte Woche zu dieser Woche. Warum macht man Schluss, wenn man wünscht alles wird wieder gut und warum so sprechen, wenn’s dann eh gelaufen ist?